ii) F E B Informationsdienst
für ewige Bildung
Großer Leitfaden
zur Errettung des Menschen.
Der Heilsplan von Gott (YHWH).
(Stand: 08.04.2025)
Inhaltsverzeichnis:
Der-Wert:des Wöltes nina sn RN ERRRDIRT ARE R Nennen berelesseen eh ehrbeirdieneeisbesössenlbehesgeskhee sehe Seite 03
Wer: ist:der- Verfasser der. Bibel? ...2::. 2: Sees ae ah gina Seite 04
Warum muss der Mensch errettet werden und warum gibt es Leid, Zerstörung und Tod? ..................-..eses.00.- Seite 05
Warum wurde der Mensch erschaffen? ...............s0s422420sesenenennenenensennnenennennnensennnnnensenenenennenenen en nenn Seite 07
Wäas:ist der’Mensch? 2... nah es as gene bene Seite 08
Zu welchen Sünden neigt der Mensch? ..........uuuesesssessessenensnsennnnen ons nn nenn nnnnnsnnnnnenn nn nnnnnennnnnenennnensnnnn nennen Seite 11
Welche.Menschen:sind Sündere...:2.2.. 22.22 Er RR Seite 12
Was ist der Heilsplan von Gott (YHWH) zur Errettung des Menschen ? ........nuessersersessensennen sonne nnnnnnnnennnennnn nen Seite 17
Wie werden die Sünden des Menschen getilgt? .................us4ssssssssesnsensnsnenensnsnennnnnnnnennnnnnennnnse nen een Seite 19
Wie kann der Mensch das Gesetz Gottes halten? ..............z2s4sssssssssnnnnsnnnnenennnnnenenenennnnnnnnnnnnnenenn nenne Seite 24
Wie kann der Mensch gerecht werden? ...............zuss24ss0snsssnnenunnensennnnsnnnnnnn nennen sennnn nennen sen nensnnnnnnnnn Seite 31
Wie kann der Mensch heilig werden? .................2.20sus0sesesesnensnsnensnnsnnnnnnenenennnennnensnsnsnnnnsnsnnenene nenn Seite 34
Warum errettet Gott (YHWH) den Menschen? ..........2us2ssesessssessennssnsesnnennnnnennneenennennnnensnsensenensnse nenn Seite 38
Wer ist: Gott (YHWH)2 u... nr en ae er nein are eher ran beig en eafnsehfe Seite 39
Wie lernt der Mensch zu glauben, um errettet zu werden? .......uursenserserssneensensenennnnnenennenennenennenennenennnne nme Seite 42
Wie wird der Mensch aus Wasser und Geist von neuem geboren, um errettet zu werden? .....uueeesensnsenseenenee nen Seite 44
Was ist die Neugeburt aus dem Wasser? ........us2ssssssessssesesesnensnsnenennsnnnnnnnnenenenennnensnssnnsnnsnsnsenerenenn Seite 44
Was ist die Neugeburt aus dem Geist? ............2022ss0ssssusnennnnennnnennnnennnnennnnennnnennnnenennnensnnsnnnsnsnssnnnnen Seite 51
Was ist die Neugeburt aus dem Wort? ........2us2s2essssesessesnennnesnnsnnnennnnnnnnennnnenennennnsenensennnnenensenensnsnen Seite 57
Wer ist. der. heilige Geist? u... ren BI EST eb it ehbebrrene Seite 51
Wer ist. Jesus'Christüst. smart au RR I nenne Seite 60
Was geschieht mit dem Menschen auf Erden, wenn er sich erretten lässt? ............2222220sssssnsnsnensnennnnen nenn neen Seite 67
Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes? ..........uz2uuessensennoennennennnnnn nn nenn nenn nnenennnnenennennnenensenensenenserenen Seite 70
Was sind die Verheißungen für den Menschen, wenn er die Errettung annimmt? ..........sesessseseesneneenenenen nen Seite 76
Was ist die Konsequenz, wenn der Mensch die Errettung ablehnt? ..............nesssssssenesesesnsnsnenensnnnnnnennnn Seite 78
Warum verfällt der Mensch dem Gericht?..................020s0s0sssssssnsnssnsnnnnnnenenenenensensnnnennnensnnnnnn onen nenn nn nn nnnen Seite 84
Weristder Satan... eis RI Re nina Seite 86
Warnung vor dem falschen Jesus, Evangelium und Geist...............242420s0s0sesnsnsnensnsennennnnnnnnnnsnns nenn nn nn nen Seite 90
Bitte Beachten: Informationswerke, wie diese, sind verbesserungswürdig und ersetzen nicht das Bibellesen!!! Deswegen
sollte dieser Informationsträger nur als ein Wegweiser zum Lesen der Bibel betrachtet werden! Es ist ausdrücklichst
erwünscht, wie die Juden aus Beröa zu verfahren und die gebotenen Inhalte selbständig zu überprüfen (Apg 17,10-11).
Daher sollte diese Ausarbeitung mit einem gesunden Abstand betrachtet werden, weil Menschen zu Fehlern neigen und
fehlerhafte Auslegungen den Blick auf die Umstände trüben.
Dr. Martin Luther:
„Es muss verderben alles,
was nicht Gottes Wort ohne Unterlass treibt;
drum sehen wir auch,
was für Volk wird und ist [...]“
Quelle: An den christlichen Adel deutscher Nation:
Von des christlichen Standes Besserung
„Darum wisse ein jeglicher, dass er schuldig ist, bei Verlust göttlicher Gnade,
dass er seine Kinder vor allen Dingen zu Gottes Furcht und Erkenntnis ziehe, [...][...]
Wenn man nun solchs täte, würde uns Gott auch reichlich segnen und Gnade geben, dass man
solche Leute erzöge, deren Land und Leute gebessert möchten werden; dazu feine gezogene Bürger,
züchtige und häusliche Frauen, die darnach fromme Kinder und Gesind ziehen möchten. Da denke nun selbst,
wie mordlichen Schaden du tust, wo du darinnen versäumlich bist und an dir lässest fehlen, dass dein Kind
nützlich und seliglich erzogen werde; dazu alle Sünd und Zorn auf dich bringest, und also die Hölle
an deinen eigenen Kindern verdienest, ob du gleich sonst fromm und heilig wärst. [...][...] denn wie
wir sie ziehen, so haben wir ungeratene und ungehorsame Unternanen.“
Quelle: Großer Katechismus
„Siehe, also müssen Gottes Güter fließen aus einem in den andern und allgemein werden,
dass ein jeglicher sich seines Nächsten also annehme, als wäre er's selbst. Aus Christo fließen
sie in uns, der sich unser hat angenommen in seinem Leben, als wäre er das gewesen, was wir sind.
Aus uns sollen sie fließen in die, die ihrer bedürfen, auch so ganz, dass ich auch meinen Glauben und
meine Gerechtigkeit für meinen Nächsten setzen muss vor Gott, seine Sünden zuzudecken,
auf mich zu nehmen und nicht anders zu tun, als wären sie mein eigen,
eben wie Christus uns allen getan hat.“
Quelle: Von der Freiheit eines Christenmenschen
Luther-Schriften als kostenlose MP3-Hörbücher herunterladen:
ewige-bildung.de/audio
Der Wert des Wortes
Irgendwann kommt der Moment im Dasein eines Menschen, an dem er sich fragt: „Woher komme ich? Warum bin ich hier?“
und, „Wohin gehe ich?“ Um diese Fragen zu beantworten, nahmen die Menschen die größten Qualen in Kauf. Denn sie
entdeckten eine Schrift, die alle Fragen beantwortet. Jedoch wurde es den einfachen Menschen verboten in dieser Schrift zu
lesen. Wer dennoch diese Schrift las, übersetze oder auslegte, wurde verfolgt, bestialisch gefoltert und lebendig verbrannt. Zu
diesen Menschen gehörte zum Beispiel John Wyclif, Jan Hus (Johann Hus) und die Waldenser. Diese Menschen waren dazu
bereit, für ein Schriftwerk ihr Leben zu lassen. Bei diesem Schriftwerk handelt es sich um die Bibel. Diese Bibel kann auch
als heilige Schrift bezeichnet werden, weil sie das Wort Gottes ist. Letztendlich gelang es Dr. Martin Luther den einfachen
Menschen das Wort Gottes zu bringen, damit jeder Mensch in dieser einmaligen Schrift lesen kann. Über den Wert dieses
Wortes berichtet Dr. Martin Luther folgendes:
Dr. Martin Luther - Von Der Freiheit eines Christenmenschen: [...] Also lesen wir im Psalter, sonderlich im 119. Psalm, dass der
Prophet nach nichts mehr schreiet denn nach dem Gotteswort; und in der Schrift wird es für die allerhöchste Plage und Gottes Zom
gehalten, so er sein Wort von den Menschen nimmt, wiederum für keine größere Gnade, als wo er sein Wort hinsendet, wie Psalm
107 steht: „Er hat fein Wort ausgesandt, womit er ihnen hat geholfen.“ [...]
Es ist also fatal, wenn das Wort Gottes von den Menschen genommen wird. Umso segensreicher ist es, wenn den Menschen
das Wort Gottes gebracht wird. Wie segensreich das Wort Gottes für die Neuzeit ist, verdeutlicht ein Artikel der Welt, der am
21.10.2017 veröffentlicht wurde:
Welt am 31.10.2017
95 Gründe, warum bis heute keiner Martin Luther entkommt
Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Nun wird gefeiert. Wie die Reformation unser Leben
noch beeinflusst — auch wenn wir Katholiken, Atheisten, Juden oder Muslime sind. [...][...] Ohne die Ereignisse des 31.
Oktober 1517 gäbe es Deutschland in seiner heutigen Gestalt nicht. [...][...] Die klassische deutsche Literatur wurde fast
ausschließlich von Protestanten hervorgebracht. [...][...] Wie der Literaturhistoriker Heinz Schlaffer gezeigt hat, haben bis
um 1900 nur die protestantischen Gebiete Deutschlands Weltliteratur hervorgebracht. [...][...] Volksbildung fängt in
Deutschland erst mit Luther an. Seine Flugschrift „An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche
Schulen aufrichten und halten sollen“ aus dem Jahre 1525 legt den geistigen Grundstein für das Volksschulwesen. [...][...]
Auch auf dem Gebiet der Wissenschaftsfreiheit und der Universitätsqualität wirkte sich der Impuls Luthers langfristig aus.
[...][...] Pioniere der deutschen Wissenschaftssprache wie Leibniz, Thomasius oder Wolff waren nicht zufällig Protestanten
oder wirkten an protestantischen Bildungsinstitutionen. Wenn man die Bibel dem Volk in seiner Sprache zugänglich
machte, lag es nahe, auch die Ergebnisse der Wissenschaft für alle Menschen, nachvollziehbar zu machen. [...][...] Luther
war auch ein Pionier der Frauenbildung. Das Privileg, die Bibel selbst lesen zu können, sollte nicht auf Männer beschränkt
sein. [...][...] Er ermahnte die Obrigkeiten deutscher Städte, „die allerbesten Schulen für Knaben und Mädchen an allen
Orten aufzurichten.“ [...][...] Auch wenn Luther unser Deutsch nicht „erfunden“ hat, so hat doch kein einzelner Mensch
sich relativ rasch von ihm und der Beschränkung auf Deutschland. [...][...] George Washington sagte: „It is impossible to
rightly govern the world without God and the Bible.“ Und natürlich verstand er Gott als einen protestantischen Gott. [...]
[...] Der Zusammenhang von Protestantismus und Freiheit wurde im 19. Jahrhundert noch ganz klar gesehen. Hegel hielt
die Reformation für die „Hauptrevolution“ der Neuzeit. Weil die Unmittelbarkeit des einzelnen Christen zu Gott
durchgesetzt wurde, habe sie „das Prinzip des freien Geistes zum Panier der Welt gemacht“. [...][...] Der neuzeitliche
Pazifismus ist mit protestantischen Glaubensgemeinschaften wie den Mennoniten, den Hutterern oder dem Amischen in die
Welt gekommen. Sie waren die ersten, die bereit waren, lieber ins Gefängnis zu gehen, ihr Land zu verlassen oder gar zu
sterben, als Soldat zu werden und eine Waffe anzufassen. [...][...] Die Abschaffung der Sklaverei in Amerika ist von religiös
inspirierten protestantischen Aktivisten vorbereitet worden und durchkämpfen ließ sie ein tiefgläubiger protestantischer
Präsident. [...][...] Die nordischen Länder sind bis heute die protestantischsten Staaten der Welt und alles, was wir mit
skandinavischer Liberalität verbinden, rührt aus ihrer lutherischen Tradition her. [...]
[Stand: 12 Feb. 2024 21:14:58 UTC]
Quelle: https://www.welt.de/kultur/article170179016/95-Gruende-warum-bis-heute-keiner-Martin-Luther-entkommt.html
Sicherung der Quelle: https://archive.ph/vWDc9
Alles segensreiche, was uns umgibt, kommt also von Gott (YHWH), indem er uns sein Wort durch Dr. Martin Luther brachte.
Und dieses Wort von Gott (YHWH) ist die Bibel. Wenn die Bibel das Fundament eines Menschen ist, dann kann dieser
Mensch sein Umfeld, die weltlichen Ereignisse und das Wesen der Welt einschätzen — wodurch angemessen auf die
Geschehnisse der Gegenwart reagiert werden kann. Diese Bibel, für die unzählige Menschen ihre sterblichen Leiber ließen,
wird heutzutage relativiert, schlechtgemacht und zurückgewiesen. Daher fehlt immer mehr Menschen die Bibel als
Fundament, wodurch sie nicht einschätzen können wovon sie umgeben sind, was eigentlich geschieht und wie sie auf die
Geschehnisse der Gegenwart reagieren sollten. Wem die Bibel als Fundament fehlt, dessen Fundament sind die Film- und
Schriftwerke der Welt. Und diese weltlichen Werke führen in das Verderben.
Ist es daher denkbar, dass die Bibel den Menschen absichtlich madig gemacht wird, damit sie den Schrecknissen der Welt
hilflos ausgeliefert sind?
F.T.S.
Seite 3 — ewige-bildung.de
Verfasser der Bibel
Doch wer ist der Verfasser der Bibel? Wurde die Bibel einfach nur von irgendwelchen Menschen niedergeschrieben?
Schrieben diese Menschen einfach nur nieder, wonach ihnen der Sinn stand? Ist die Bibel mit einem handelsüblichen Roman,
einer ersponnenen Fabel, einem ausgedachten Märchen oder einer banalen Tageszeitung zu vergleichen? Wäre die Bibel solch
ein gewöhnliches Schriftwerk, dann hätten nicht zahlreiche Menschen ihre sterblichen Leiber gelassen, um die Bibel zu den
einfachen Menschen zu bringen. Denn die Bibel ist das einzige Buch, in dem absolute Wahrheit zu lesen ist (Joh 17,17).
Die Bibel kann auch als heilige Schrift
bezeichnet werden, weil sie das Wort Gottes
ist. Diese heilige Schrift wurde von
Menschen niedergeschrieben (Ex 24,4).
Diesen Menschen befahl Gott (YHWH), was
sie schreiben sollten (Num 32,2).
Exodus 24,4 (LUT) | Da schrieb Mose alle Worte des HERRN nieder [...]
Numeri 33,2 Und Mose schrieb auf nach dem Befehl des HERRN
(LUT) ihre Wanderungen nach ihren Lagerplätzen.
Deuteronomium 31,9
(LU12)
Und Mose schrieb dies Gesetz und gab’s den Priestern,
den Kindern Levi, die die Lade des Bundes des Herrn
trugen, und allen Ältesten Israels [...]
Weil alle Inhalte der heiligen Schrift
von Gott (YHWH) eingegeben
wurden (2Tim 3,16), ist Gott (YHWH)
der Verfasser der heiligen Schrift.
Seine Schreiberlinge sind
die Menschen (Num 32,2).
Numeri 36,13
Das sind die Gebote und Rechte, die der Herr gebot
(LU12) durch Mose [...]
Philipper 2,13 Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen
(LU12) und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
2.Timotheus 3,16-17
(ELB)
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur
Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur
Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch
Gottes richtig ist, für jedes gute Werk ausgerüstet.
Gott (YHWH) gab den Menschen sein Wort
und die Menschen schrieben das Wort Gottes
nieder. Dafür hat Gott (YHWH) direkt zu den
Menschen gesprochen. Die Menschen
vernahmen das Wort Gottes nicht als Gefühl,
sondern als klare und verständliche Stimme.
Die Stimme von Gott (YHWH) ist auch kein
Hirngespinst von irgendwelchen Verrückten.
Denn die Männer Gottes hörten die selbe
Stimme Gottes unabhängig voneinander.
1.Samuel 3,4-11
(LU12)
Und der Herr rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe,
hier bin ich! und lief zu Eli und sprach: Siehe, hier bin
ich! du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe
nicht gerufen; [...][...] Da merkte Eli, dass der Herr den
Knaben rief, und sprach zu ihm: Gehe wieder hin und
lege dich schlafen; und so du gerufen wirst, so sprich:
Rede, Herr, denn dein Knecht hört. Samuel ging hin
und legte sich an seinen Ort. Da kam der Herr und trat
dahin und rief wie vormals: Samuel, Samuel! Und
Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört. Und der
Herr sprach zu Samuel: [...]
Doch es gibt auch Inhalte der heiligen Schrift,
Exodus 31,18
Als der HERR nun seine Unterredung mit Mose auf
göttliche Schrift. Denn die heilige Schrift ist
das Wort Gottes.
Somit ist diese heilige Schrift auch eine Kraft,
wie es Dr. Martin Luther im großen
Katechismus verdeutlicht.
die Gott (YHWH) direkt mit seinem eigenen |(MENG) dem Berge Sinai beendet hatte, übergab er ihm die
Finger zu den Menschen brachte, wie zum beiden Gesetzestafeln, steinerne Tafeln, die vom Finger
Beispiel die zehn Gebote. Gottes beschrieben waren.
Die heilige Schrift ist also keine gewöhnliche | Dr. Martin Luther: | Nun solltest du doch ja allein um deswillen solche
Schrift. Hierbei handelt es sich um eine Großer Katechismus | Stück gern lesen, reden, denken und handeln, wenn du
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
sonst keine ander Frucht und Nutzen davon hättest,
denn dass du den Teufel und böse Gedanken damit
kannst verjagen: Denn er [der Teufel] kann Gottes Wort
nicht hören noch leiden; und Gottes Wort ist nicht wie
ein ander loses Geschwätze, wie von Dietrich von Bern
usw., sondern wie S. Paulus Röm. 1,16 sagt, eine Kraft
Gottes; ja freilich eine Kraft Gottes, die dem Teufel das
gebrannte Leid antut, und uns außer der Maßen stärket,_
tröstet und hilft.
Bei der heiligen Schrift handelt es sich
also um das Wort Gottes und eine Kraft.
Eine Kraft, die ganze Völker
niederstreckt (Offb 19,15).
Epheser 6,17
(LU12)
Offenbarung 19,15
(MENG)
[...] nehmet den Helm des Heils und das Schwert des
Geistes, welches ist das Wort Gottes.
Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, mit
dem er die Völker (nieder)schlagen soll, (Ps 2,9), [...]
Die immense Kraftwirkung dieses Wortes
schlägt ganze Völker nieder, weil dieses Wort
die Verfehlungen der Menschen offenbart.
Menschen erkennen durch das Wort Gottes
die eigenen Verfehlungen und kehren
daraufhin von ihrem Irrweg der Zerstörung
um — worauf sie sich bessern.
Hebräer 4,12-13
(LUT)
Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und
schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt
durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und
Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des
Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen,
sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen
dessen, dem wir Rechenschaft geben müssen.
Seite 4 — ewige-bildung.de
Warum muss der Mensch errettet werden?
Und warum gibt es Leid, Zerstörung und Tod?
Die Bibel ist also das Wort von Gott (YHWH). Daher ist die Bibel das einzige Schriftwerk, welches den Menschen den
einzigen Ausweg aufzeigt, der aus dem Leid, der Zerstörung, dem Tod und dem Unrecht führt. Dieser Ausweg wird
aufgezeigt, indem den Menschen der einzige Weg gewiesen wird, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Joh14,6).
Doch warum sind die Menschen von so viel Leid, Zerstörung, Tod und Unrecht umgeben? Und wie können die Menschen
aus dieser tödlichen Situation errettet werden? Antworten liefert die Bibel. Denn die Bibel erklärt, warum sich die Menschen
in einem Jammertal befinden und wie die Menschen aus diesem Jammertal errettet werden können. Um diese Erklärung
aufzuzeigen ist es notwendig auf den Anfang zu schauen, als alles erschaffen wurde.
Alles, was ist, wurde von dem allerhöchsten und
lebendigen Gott (YHWH) erschaffen (Gen 1).
Gott (YHWH) hat die Himmel (2Kor 12,2), die
Erde, den Himmel (Gen 1,8), das Licht (Gen 1,3),
das Gras, das Kraut, die Bäume, die Lichter
des Himmels (Gen 1,14), die Seetiere, die
Flügler des Himmels, die Tiere des Feldes
und alles, was ist, gemacht (Gen 1).
Es scheint, dass Gott (YHWH) mindestens
drei Himmel gemacht hat, weil im zwölften
Kapitel des zweiten Korintherbriefs davon zu
lesen ist, wie ein Mensch in den dritten
Himmel entrückt wurde (2Kor 12,2).
Doch auch die Ausdehnung, unter und über
den Wassern, wird ebenfalls als Himmel
bezeichnet (Gen 1,7-8).
Auch scheint es, dass die Finsternis nicht von
Gott (YHWH) gemacht wurde (Gen 1,3-5),
weil in der Genesis nicht zu lesen ist, dass
Gott (YHWH) die Finsternis gemacht hat.
Somit scheint die Finsternis dort zu sein,
wo kein Licht von Gott (YHWH) ist.
Denn Gott (YHWH) hat das Licht
gemacht (Gen 1,3) und wo das Licht von
Gott (YHWH) ist, da ist keine Finsternis.
Somit schied Gott (YHWH) das Licht von
der Finsternis (Gen 1,4).
Dieses Licht (Gen 1,3) machte Gott (YHWH)
am ersten Tag. Dieses Licht vom ersten Tag,
sollte nicht mit den Lichtern an der Himmels-
ausdehnung verwechselt werden (Gen 1,14-19),
die am vierten Tag erschaffen wurden.
Somit hat Gott (YHWH) am ersten Tag und
am vierten Tag unterschiedliche Lichter
geschaffen.
Damit hat Gott (YHWH) alles, was ist, in
sechs Tagen erschaffen.
Genesis 1,1 (SLT)
1.Könige 8,27
(MENG)
Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
[...] Sollte Gott wirklich auf der Erde Wohnung
nehmen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel
können dich nicht fassen: [...]
2.Korinther 12,2
(MENG)
Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor
vierzehn Jahren bis zum dritten Himmel entrückt
wurde; [...]
Genesis 1,3-5
(SLT)
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.
Und Gott sah, dass das Licht gut war; da schied Gott
das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht
Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde
Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.
Genesis 1,6-8
(SLT)
Genesis 1,9-13
(SLT)
Genesis 1,14-19
(SLT)
Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten
der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den
Wassern! [...][...] Und Gott nannte die Ausdehnung.
Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen:
der zweite Tag.
Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem
Himmel an einen Ort, damit man das Trockene sehe!
[...][...] Und Gott nannte das Trockene Erde; aber die
Sammlung der Wasser nannte er Meer. [...][...] Und
Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und
Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende
Bäume auf der Erde, [...][...] Und es wurde Abend, und
es wurde Morgen: der dritte Tag.
Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der
Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag
und Nacht, [...][...] Und Gott machte die zwei großen
Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages
und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht;
dazu die Sterne. [...][...] Und es wurde Abend, und es
wurde Morgen: der vierte Tag.
Genesis 1,20-23
(SLT)
Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer
Fülle lebender Wesen, und es sollen Vögel dahinfliegen
über die Erde an der Himmelsausdehnung! [...][...] Und
es wurde Abend, und es wurde Morgen: der fünfte Tag.
Genesis 1,24-31
(SLT)
Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen
hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der
Erde nach ihrer Art! [...][...] Und Gott sprach: Lasst uns
Menschen machen [...][...] Und es wurde Abend, und es
wurde Morgen: der sechste Tag.
Am siebten Tag vollende Gott (YHWH) sein | Genesis 2,2 Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet,
Werk. Daraufhin ruhte Gott (YHWH). (SLT) das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von
seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte.
Dabei ist es zu beachten, dass ein Tag bei Psalm 90,4 (LU12) | Denn tausend Jahre sind vor dir [YHWH] wie der Tag,_
Gott (YHWH), nicht mit einem Tag bei den der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.
Mensch leichen ist. Denn bei
Coit KEWH): an a ee 2.Petrus 3,8 [...] »ein Tag _beim Herrn wie tausend Jahre ist und
5 “ | (MENG) tausend Jahre wie ein Tag«
Seite 5 — ewige-bildung.de
Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Am sechsten Tag erschuf Gott (YHWH) den
Menschen (Gen 1,26-31).
Der Mensch wurde von Gott (YHWH)
erschaffen, indem Gott (YHWH) Staub von
der Erde nahm und dem Menschen den Odem
des Lebens einhauchte, wodurch der Mensch
eine lebendige Seele wurde (Gen 2,7).
Genesis 2,7
(LU12)
Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem
Erdenkloß, und er blies ihm ein den lebendigen Odem
in seine Nase. Und also ward der Mensch eine
lebendige Seele.
Psalm 104,29-30
(LU12)
Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; du
nimmst weg ihren Odem, so vergehen sie und werden
wieder zu Staub. Du lässest aus deinen Odem, so werden
sie geschaffen, und du erneuest die Gestalt der Erde.
Die ersten Menschen, die Gott (YHWH)
erschaffen hatte, waren Adam und Eva.
Zuerst wurde Adam geschaffen, danach Eva.
Eva wurde dadurch erschaffen, indem
Gott (YHWH) eine Rippe von Adam
nahm und daraus Eva bildete (Gen 2,22).
Genesis 2,20-22
(ELB)
[...] für Adam fand er keine Hilfe, ihm entsprechend.
Da ließ der HERR, Gott, einen tiefen Schlaf auf den
Menschen fallen, sodass er einschlief. Und er nahm
eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit
Fleisch; und der HERR, Gott, baute die Rippe, die er
von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau,
und er brachte sie zum Menschen.
Genesis 3,20
Adam gab dann seinem Weibe den Namen Eva
ein Gott das ist, dem das Herz des Menschen
gänzlich traut.
Nach der Definition von Dr. Martin Luther
hat also jeder Mensch einen Gott. Denn
worauf das Herz des Menschen gänzlich
traut, das ist der Gott des Menschen.
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
(MENG) (eig. Chawwa = Lebenspenderin); denn sie ist die
Stammutter aller Lebenden geworden.
Adam und Eva lebten im Garten Eden (Gen 2,8) | Genesis 2,8 Hierauf pflanzte Gott der HERR einen Garten in Eden
und wurden vermutlich regelmäßig von (MENG) nach Osten hin und versetzte dorthin den Menschen,
Gott (YHWH) besucht (Gen 3,8). den er gebildet hatte.
Der Mensch lso in der Gemeinschaft
Er a win) nn Genesis 3,8 Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im
j (LU12) Garten ging, da der Tag kühl geworden war.
Doch was ist überhaupt ein Gott? Dr. Martin |Dr. Martin Luther: |[...] was ist Gott? Antwort: Ein Gott heißet das, dazu
Luther erklärt im großen Katechismus, dass | Großer Katechismus | man sich versehen soll alles Guten, und Zuflucht haben
in allen Nöten; also, dass einen Gott haben nichts
anderes ist, denn ihm von Herzen trauen und glauben;
wie ich oft gesagt habe, dass allein das Trauen und
Glauben des Herzens machet beide, Gott und Abgott.
Ist der Glaube und Vertrauen recht, so ist auch dein
Gott recht; und wiederum, wo Vertrauen falsch und
unrecht ist, da ist auch der rechte Gott nicht. Denn die
zwei gehören zu Haufe, Glaube und Gott. Woran du
nun (sag ich) dein Herz hängst und verlässt, das ist
eigentlich dein Gott. [...][...] einen Gott haben heißet:
etwas haben, darauf das Herz gänzlich trauet.
Ebenfalls erklärt Dr. Martin Luther im großen
Katechismus, dass der Abgott, dem die meisten
Menschen anhängen, der Mammon ist. Bei
diesem Mammon handelt es sich um "Geld".
Der Mammon ist der Gott der Armen und
Reichen. Die Armen sind traurig,
niedergeschlagen und mürbe, wenn sie den
Mammon nicht haben. Denn die Armen
meinen, dass viel Geld ihre Probleme lösen
wird. Dagegen sind die Reichen froh und
glücklich, wenn sie den Mammon haben.
Denn die Reichen meinen, dass sie viel Geld
besitzen und dadurch alles haben, weswegen
sie Gott (YHWH) nicht benötigen.
Dr. Martin Luther:
Großer Katechismus
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
Es ist Mancher, der meinet, er habe Gott und alles
genug, wenn er Geld und Gut hat, verlässt und brüstet
sich darauf so steif und sicher, dass er auf niemand
nichts gibt. Siehe, dieser hat auch einen Gott, der heißet
Mammon (Matthäus 6,24), das ist, Geld und Gut,
darauf er all sein Herz setzet, welches auch der
allergemeinest Abgott ist auf Erden.
Wer Geld und Gut hat, der weiß sich sicher, ist fröhlich
und unerschrocken, als sitze er mitten im Paradies: und
wiederum, wer keins hat, der zweifelt und verzagt, als
wisse er von keinem Gott. Denn man wird ihrer gar
wenig finden, die guten Muts sind, nicht trauern noch
klagen, wenn sie ihn nicht haben; [...]
Somit trachten Arme und Reiche nach dem
Mammon, wodurch sie ihren Gott gewählt
haben. Dieses Trachten nach dem Mammon,
wird als eine Wurzel alles Bösen bezeichnet.
1.Timotheus 6,10
(MENG)
Denn eine Wurzel alles Bösen ist die Geldgier; gar
manche, die sich ihr ergeben haben, sind vom Glauben
abgeirrt und zermartern sich selbst mit vielen
qualvollen Schmerzen.
So muss sich der Mensch entscheiden,
welchem Gott er dienen möchte. Möchte der
Mensch dem Mammon oder Gott (YHWH)
dienen. Beiden kann der Mensch nicht
gleichzeitig dienen.
Matthäus 6,24
(MENG)
Niemand kann (gleichzeitig) zwei (sich widerstreitenden)
Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen
und den andern lieben, oder er wird dem einen ergeben
sein und den andern mißachten: ihr könnt nicht
(gleichzeitig) Gott und dem Mammon dienen.
Seite 6 — ewige-bildung.de
Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Doch wer ist dieser Gott (YHWH), der den
Menschen und alles, was ist, erschaffen hat?
Dieser Gott (YHWH), der alles erschaffen
hat, ist Geist und nicht Fleisch (Joh 4,24).
Daher ist Gott (YHWH) unsichtbar (1Tim 1,17)
Johannes 4,24
(LU12)
Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im
Geist und in der Wahrheit anbeten.
1.Timotheus 1,17
(LU12)
Matthäus 6,18
Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen
und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis
in Ewigkeit! Amen.
[...] auf daß du nicht scheinest vor den Leuten mit
Somit lebt Gott (YHWH) und will das Beste
für den Menschen (2Sam 14,14), den er
erschaffen hat — genauso wie Eltern das Beste
für ihre Kinder wollen (Jes 66,13).
2.Samuel 14,14
(LUT)
und im Verborgenen (Mt 6,18). (LU12) deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, welcher
verborgen ist; und dein Vater, der in das Verborgene
sieht, wird dir’s vergelten öffentlich.
Auch ist Gott (YHWH) der einzige Gott den |Jesaja 45,5 Ich bin der Herr, und sonst keiner mehr; kein Gott ist
es gibt (Jes 45,5). Es gibt also nicht zwei oder |(LU12) außer mir. [...]
it d Götter.
en 1.Timotheus 2,5 Denn es ist (nur) ein Gott, [...]
Somit gibt es nur einen einzigen Gott (1Tim 2,5) wane)
und dieser Gott hat alles erschaffen, Jakobus 2,19 Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust recht daran;
was ist (Gen 1). (MENG) aber das glauben auch die Teufel und — schaudern dabei.
Damit ist dieser Gott (YHWH) der einzig 1.Könige 18,37 Erhöre mich, HERR, erhöre mich, damit dieses Volk
wahre Gott — und kein anderer. (MENG) erkennt, dass du, HERR, der wahre Gott bist [...]
Denn alle anderen Götter sind nur tote Psalm 115,4-8 Ihre Götzen sind Silber und Gold, Machwerk von
Statuen aus Stein, Ton oder Holz (Dtn 4,28). |(MENG) Menschenhänden. Sie haben einen Mund und können
nicht reden, haben Augen und sehen nicht; sie haben
Diese Götzen-Götter wurden von Ohren und können nicht hören, haben eine Nase und
Menschenhänden erschaffen (Ps 115,4) riechen nicht; mit ihren Händen können sie nicht
und können daher niemanden erhören greifen, mit ihren Füßen nicht gehen; kein Laut dringt
und niemanden helfen (Ps 115,4-7). aus ihrer Kehle. Ihnen gleich sind ihre Verfertiger,
Denn sie sind nur tote Materie. jeder, der auf sie vertraut.
Dagegen ist Gott (YHWH) ein lebendiger Psalm 42,3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach
Gott. Dieser Gott kann erhören und helfen. (LU12) dem lebendigen Gott. [...]
Ebenfalls ist Gott (YHWH) ein guter Gott. Markus 10,18 [...] Was nennst du mich gut? Niemand ist
Dieser Gott will das Gute und nicht das Böse. |(MENG) gut als Gott allein.
[...] Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er
ist darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von
ihm verstoßen werde.
Jesaja 66,13
(MENG)
Wie einen seine Mutter tröstet,
so will ich [YHWH] euch trösten; [...]
Der Mensch wurde also von Gott (YHWH) erschaffen (Gen 1,26-31).
Dieser Gott ist der einzig wahre Gott den es gibt (Jes 45,5).
Auch ist dieser Gott gut (Mk 10,18) und lebendig (Ps 42,3).
Doch warum hat Gott (YHWH) den Menschen erschaffen?
Warum wurde der Mensch erschaffen?
Gott (YHWH) hat den Menschen dazu
erschaffen, damit er die Pflege des Garten
Eden übernimmt.
Genesis 2,15
(LUT)
Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte
ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und
bewahrte.
Auch hat Gott (YHWH) den Menschen dazu
erschaffen, dass sich der Mensch die Erde
untertan mache und über alle Lebewesen
herrsche.
Genesis 1,28
(MENG)
Gott segnete sie dann mit den Worten: »Seid fruchtbar
und mehrt euch, füllt die Erde an und macht sie euch
untertan und herrscht über die Fische im Meer und über
die Vögel des Himmels und über alle Lebewesen, die
auf der Erde sich regen!«
Ebenfalls hat Gott (YHWH) den Menschen
dazu erschaffen, um mit dem Menschen in
Gemeinschaft zu leben. Der Mensch sollte also
in direkter Beziehung mit Gott (YHWH) stehen.
Offenbarung 21,3
(LU12)
[...] Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und
er [YHWH] wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein
Volk sein, und er [YHWH] selbst, Gott mit ihnen, wird
ihr Gott sein; [...]
Seite 7 — ewige-bildung.de
Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Der Mensch, der in Beziehung mit
Gott (YHWH) steht, wurde auch zur
Ehre von Gott (YHWH) erschaffen.
Jesaja 43,6-7
(MENG)
[...] Bringe meine [YHWH] Söhne aus der Ferne heim
und meine [YHWH] Töchter vom Ende der Erde, alle,
die nach meinem Namen genannt sind und die ich zu
meiner Ehre geschaffen, [...]
Wenn dieser Mensch den einzig wahren und
lebendigen Gott (YHWH) ehrt, dann wird
dieser Mensch von Gott (YHWH) geehrt.
1.Samuel 2,30
(LU12)
[...] wer mich [YHWH] ehret, den will ich auch ehren;
wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet
werden.
Der Mensch wurde also erschaffen, um mit Gott (YHWH)
in Beziehung zu stehen (Offb 21,3). Doch was ist dieser Mensch
überhaupt, den Gott (YHWH) erschaffen hat?
Was ist der Mensch?
Der Mensch wurde nach dem Bilde Gottes
Genesis 1,26-27
Dann sprach Gott: »Lasst uns Menschen machen nach
ist unsichtbar und der Leib des Menschen
ist sichtbar.
geschaffen. (MENG) unserm Bilde, uns ähnlich, [...][...] Da schuf Gott den
Menschen nach seinem Bilde: nach dem Bilde Gottes
[Ende des Menschen: Daniel 4,13-31] schuf er ihn; [...]
Nach dem Bilde Gottes wurde der Mensch Johannes 4,24 (LU12) | Gott ist Geist, [...]
geschaffen (Gen 1,27) und Gott (YHWH) ist BERN 5 i
Geist (Joh 4,24) und unsichtbar (Kol 1,15). Kolosser 1,15 [...] er ist ja das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, [...]
(MENG)
Der Mensch ist die lebendige Seele (Gen 2,7), | Genesis 2,7 Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem
in einem Leib für den Menschen. Die Seele (LU12) Erdenkloß, und er blies ihm ein den lebendigen Odem
in seine Nase. Und also ward der Mensch eine
lebendige Seele.
Als Mann und Weib wurde der Mensch
geschaffen. Es gibt also nur zwei
Geschlechter.
Genesis 5,1-2
(MENG)
[...] Am Tage, als Gott den Adam schuf, gestaltete er
ihn nach Gottes Ebenbild; als Mann und Weib schuf er
sie und segnete sie und gab ihnen den Namen
»Mensch« damals, als sie geschaffen wurden.
Der Mensch ist dazu befähigt; gesund und
Genesis 3,22
Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist
Mensch, von seiner Geburt bis zu seinem
Tode, als ein geistig-sittliches Wesen, welches
von Natur aus darauf ausgelegt ist, sich in
Freiheit und Selbstbewusstsein selbst zu
bestimmen und in seiner Umwelt auszuwirken.
ungesund, richtig und falsch, gut und böse zu | (LUT) geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse
erkennen. ist. [...]
Der Duden beschreibt den Menschen als Duden [...] [Mensch] mit der Fähigkeit zu logischem Denken
höchstentwickeltes Lebewesen, welches zur und zur Sprache, zur sittlichen Entscheidung und
Sprache, zum logischen Denken und zu Erkenntnis von Gut und Böse ausgestattetes
sittlichen Entscheidungen befähigt ist. höchstentwickeltes Lebewesen [...]
Nach dem deutschen Rechtslexikon, gilt der Rechtslexikon [...] [Mensch] ist das mit Verstand und Sprachvermögen
begabte Lebewesen von seiner Geburt bis zu seinem Tod.
[...][...] Die M. [Menschenwürde] besteht darin, dass der
Mensch als geistig-sittliches Wesen von Natur darauf
angelegt ist, in Freiheit und Selbstbewusstsein sich
selbst zu bestimmen und in der Umwelt auszuwirken. [...]
Der Mensch wurde also nach dem Bilde Gottes geschaffen (Gen 1,26-27)
und Gott (YHWH) ist Geist (Joh 4,24). Doch wie kam es nun dazu, dass sich dieser
Mensch in einem Jammertal, aus Leid, Zerstörung und Tod, wiedergefunden hat?
Als der Mensch erschaffen wurde,
war er "sehr gut" (Gen 1,27-31) und
ein Veganer (Gen 1,29-30).
Vermutlich lebte der Mensch mit den Tieren
friedlich zusammen und es gab keine Gewalt-
taten, weil der Bibel zu entnehmen ist, dass
Gott (YHWH) den Menschen und den Tieren
pflanzliche Nahrung zuwies (Gen 1,29-30).
Genesis 1,27-31
Da schuf Gott den Menschen [...][...] Und Gott sah alles
(MENG) an, was er geschaffen hatte, und siehe: es war sehr gut.
Genesis 1,29-30 Dann fuhr Gott fort: »Hiermit übergebe ich euch alle
(MENG) samentragenden Pflanzen auf der ganzen Erde und alle
Bäume mit samentragenden Früchten: die sollen euch
zur Nahrung dienen! Aber allen Tieren der Erde und
allen Vögeln des Himmels und allem, was auf der Erde
kriecht, was Lebensodem in sich hat, weise ich alles grüne
Kraut der Pflanzen zur Nahrung an.« Und es geschah so.
Seite 8 — ewige-bildung.de
Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Vermutlich endete der Frieden, als der Mensch
eine schützende Weisung von Gott (YHWH)
übertrat. Diese Weisung war: „[...] von dem
Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen
sollst du nicht essen; denn welches Tages du
davon issest, wirst du des Todes sterben.“
[Des Todes sterben: Epheser 2,1-5]
Genesis 2,15-17
(MENG)
Als nun Gott der HERR den Menschen genommen und
ihn in den Garten Eden versetzt hatte, damit er ihn
bestelle und behüte, gab Gott der HERR dem
Menschen die Weisung: »Von allen Bäumen des
Gartens darfst du nach Belieben essen; aber vom Baum
der Erkenntnis des Guten und des Bösen —- von dem
darfst du nicht essen; denn sobald du von diesem isst,_
musst du des Todes sterben.«
Der Mensch missachtete die schützende
Weisung von Gott (YHWH) und aß vom
Baum der Erkenntnis (Gen 3,6), weil Eva
zur Übertretung von Gottes Weisung
verführt wurde. Verführt wurde Eva von
einer Schlange (Gen 3,13).
Weil Adam und Eva vom Baum der
Erkenntnis aßen, wurden ihnen die Augen
geöffnet und sie erkannten, dass sie nackt
waren (Gen 3,7). Dass könnte vermutlich
bedeuten, dass sich das Wesen des Menschen
und die Beschaffenheit des menschlichen
Seins veränderte. Denn daraufhin verstecken
sich Adam und Eva vor dem Angesichts
Gottes, was sie zuvor nicht taten (Gen 3,8).
Der Mensch nahm also die bestehende
Situation anders war, als zuvor.
[Nackt sein: 2.Korinther 5,2-4]
[Schande der Nacktheit: Offenbarung 16,15]
[Vor Gott verstecken / fliehen: Offenbarung 20,11]
Genesis 3,1-8
(MENG)
Nun war die Schlange listiger als alle Tiere des Feldes,
die Gott der HERR geschaffen hatte; die sagte zum
Weibe [Eva]: »Sollte Gott wirklich gesagt haben: »Ihr
dürft von allen Bäumen des Gartens nicht essen!«« Da
antwortete das Weib [Eva] der Schlange: »Von den
Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur
von den Früchten des Baumes, der mitten im Garten
steht, hat Gott gesagt: »Ihr dürft von ihnen nicht essen,
ja sie nicht einmal anrühren, sonst müsst ihr sterben!««
Da erwiderte die Schlange dem Weibe: »Ihr werdet
sicherlich nicht sterben; sondern Gott weiß wohl, dass,
sobald ihr davon esst, euch die Augen aufgehen werden
und ihr wie Gott selbst sein werdet, indem ihr erkennt,
was gut und was böse ist.« Da nun das Weib [Eva] sah,
dass von dem Baume [der Erkenntnis] gut zu essen sei
und dass er eine Lust für die Augen und ein
begehrenswerter Baum sei, weil man durch ihn klug
werden könne, so nahm sie eine von seinen Früchten
und aß und gab auch ihrem Manne [Adam], der bei ihr
war, und der aß auch. Da gingen ihnen beiden die Augen
auf, und sie nahmen wahr, dass sie nackt waren, und
flochten Feigenblätter zusammen und machten sich
Schurze. Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im
Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam
versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht
Gottes des HERRN zwischen den Bäumen im Garten.
Nachdem der Mensch vom Baum der Erkenntnis
gegessen hatte und die schützende Weisung
von Gott (YHWH) übertrat, fand sich der
Mensch in einer neuen Situation wieder, die
dem Mann und dem Weib größte Mühen bereiten
sollte. Denn sie konnten nicht mehr im Garten
Eden bleiben, weil Gott (YHWH) den Menschen
aus dem Garten Eden verstieß (Gen 3,23).
In dieser neuen Situation wird dem Weib
größte Mühsal bereitet, wenn sie Mutter
wird (Gen 3,16). Dagegen wird dem Mann
größte Mühsal beschert, wenn er sich vom
Ackerboden ernährt (Gen 3,17). Die Schlange
wurde verflucht, weil sie den Menschen zur
Übertretung von Gottes schützender
Weisung verführt hat (Gen 3,14).
Aber wer ist diese Schlange, die den
Menschen verführt hat?
Genesis 3,13-14
(MENG)
Da sagte Gott der HERR zu dem Weibe: »Warum hast
du das getan?« Das Weib antwortete: »Die Schlange hat
mich verführt; da habe ich gegessen.« Da sagte Gott
der HERR zu der Schlange: »Weil du das getan hast,
sollst du verflucht sein vor allen Tieren, [...]
Genesis 3,16
(MENG)
Zum Weibe aber sagte er: »Viele Mühsal will ich dir
bereiten, wenn du Mutter wirst: [...]
Genesis 3,17
(MENG)
Zu dem Manne aber sagte er: »Weil du der Aufforderung
deines Weibes nachgekommen bist [...][...], so soll der
Ackerboden verflucht sein um deinetwillen: mit Mühsal
sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang! [...]
Genesis 3,22-23
(MENG)
Und Gott der HERR sagte: »Der Mensch ist jetzt ja.
geworden wie unsereiner, insofern er gut und böse zu
unterscheiden weiß. Nun aber — dass er nur nicht seine
Hand ausstreckt und auch (Früchte) vom Baume des Lebens
nimmt und (sie) isst und unsterblich wird!« So stieß ihn
denn Gott der HERR aus dem Garten Eden hinaus [...]
Die Schlange wird auch als Teufel, Drache
Offenbarung 12,9
So wurde denn der große Drache, die alte Schlange,
der Satan der Vater aller Lügen.
oder Satan bezeichnet. Dieser Satan ist der (MENG) die da »Teufel« und »Satan« heißt, der Verführer des
Verführer des ganzen Erdkreises. ganzen Erdkreises, auf die Erde hinabgestürzt, [...]
Weil der Satan den ganzen Erdkreis verführt, | Johannes 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters
ist er ein meisterhafter Lügner. Deswegen ist |(LUT) Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang
an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist
nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem
Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
Seite 9 — ewige-bildung.de
Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Weil sich der Mensch vom Satan verführen ließ
und dadurch die schützende Weisung (Gen 2,17)
von Gott (YHWH) übertrat, veränderte sich im
Laufe der Geschehnisse das Wesen des
Menschen (Gen 3,7) zum Bösen (Gen 6,5).
Vermutlich wurde dadurch die Erde voll von
Gewalttaten (Gen 6,11). Sogar alles Fleisch
wandte sich dem Bösen zu (Gen 6,12). Das
könnte möglicherweise bedeuten, dass
Menschen und Tiere gewalttätig wurden.
Genesis 6,5-6
(MENG)
Genesis 6,11-12
(MENG)
Als nun der HERR sah, dass die Bosheit der Menschen
groß war auf der Erde und alles Sinnen und Trachten
ihres Herzens immerfort nur böse war, da gereute es
ihn, die Menschen auf der Erde geschaffen zu haben,
und er wurde in seinem Herzen tief betrübt.
Die Erde wurde aber immer verderbter vor Gott und
war voll von Gewalttaten. Als nun Gott die Erde ansah
und die völlige Verderbtheit wahrnahm - denn alles.
Fleisch hatte sich in ihrem ganzen Tun auf Erden zum
Bösen gewandt -, |...]
Begannen die Menschen andere Menschen zu
töten? Begannen die Tiere andere Tiere zu
töten? Begannen die Menschen die Tiere zu
töten und begannen die Tiere die Menschen
zu töten? Es scheint, dass sich die Menschen
und die Tiere stark verändert haben; als
würde nun ein bösartiges Gesetz in ihren
Gliedern herrschen (Röm 7,23), welches sie
zu Bösartigkeiten und Gewalttaten drängt.
Und tatsächlich wird im siebten Kapitel vom
Römerbrief beschrieben, dass im Fleisch ein
andersartiges Gesetz herrscht, welches zur
Sünde drängt und dem Gesetz Gottes
widerstrebt. Veränderte sich also das Wesen
des Menschen (Gen 3,7), weil nun ein
bösartiges Gesetz im Fleisch herrscht,
welches zum Bösen und zur Gewalt treibt?
Römer 7,17-23
(MENG)
Jetzt aber bin nicht mehr ich der, welcher es vollbringt,
sondern die in mir wohnende Sünde. Denn ich weiß ja:
in mir, das heißt in meinem Fleische, wohnt nichts
Gutes; denn der gute Wille ist bei mir wohl vorhanden,
dagegen das Vollbringen des Guten nicht; denn ich tue
nicht das Gute, das ich tun will, sondern vollbringe das
Böse, das ich nicht tun will. Wenn ich aber das tue, was
ich nicht will, so bin nicht mehr ich es, der es
vollbringt, sondern die in mir wohnende Sünde. Ich
finde somit bei mir, der ich das Gute tun will, das
Gesetz vor, dass bei mir das Böse zustande kommt.
Denn nach meinem inneren Menschen stimme ich dem
göttlichen Gesetz freudig zu, nehme aber in meinen
Gliedern ein andersartiges Gesetz wahr, das dem
Gesetz meiner Vernunft widerstreitet und mich
gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in.
meinen Gliedern wirkt.
Das Gott (YHWH) das Verrichten von
Bösartigkeiten und Gewalttaten nicht zu wollen
scheint, könnte das elfte und sechsundfünfzigste
Kapitel im Buch Jesaja aufzeigen. Denn in
diesem Buch ist vermerkt, wie sich Gott (YHWH)
das Zusammenleben von Menschen und Tieren
in der Zukunft vorstellt. So scheint Gott (YHWH)
zu wollen, dass Löwen pflanzliche Nahrung
fressen, genauso wie die Rinder (Jes 65,25).
Auch scheint Gott (YHWH) zu wollen, dass
die Menschenkinder gefahrlos am Schlupfloch
der Schlange spielen können (Jes 11,8).
Es scheint, dass Gott (YHWH) wahren
Frieden zwischen Menschen und Tieren will.
Aber stattdessen ist die Erde voll von
Gewalttaten (Gen 6,5-12), weil ein bösartiges
Gesetz im Fleisch ist (Röm 7,23).
Jesaja 11,6-9
(MENG)
Dann wird der Wolf als Gast bei dem Lamm weilen
und der Panther sich neben dem Böcklein lagern; das
Kalb, der junge Löwe und der Mastochs werden vereint
weiden, und ein kleiner Knabe wird Treiber bei ihnen
sein; Kuh und Bärin werden miteinander weiden, ihre
Jungen sich zusammen lagern, und der Löwe wird
Stroh fressen wie das Rind. Der Säugling wird am
Schlupfloch der Otter [ELB: Viper] spielen und das
eben entwöhnte Kind seine Hand nach dem Feuerauge
des Basilisken ausstrecken. Man wird nichts Böses
mehr tun und nicht unrecht handeln [...][...]; denn das
Land wird voll von der Erkenntnis des HERRN [...]
Jesaja 65,25
(MENG)
Wolf und Lamm werden beisammen weiden, und der
Löwe wird Stroh fressen wie ein Rind und die Schlange
sich von Staub nähren: sie werden nichts Böses mehr
verüben und kein Unheil mehr anrichten in meinem
ganzen heiligen Berglande: der HERR hat es verheißen!
Wie schlecht der Mensch durch dieses bösartige
Gesetz im Fleisch (Röm 7,23) wurde, zeigt
beispielsweise das neunundfünfzigste Kapitel
von dem Buch Jesaja auf. Denn dieses
Kapitel scheint darauf hinzuweisen, dass das
veränderte Wesen des Menschen (Gen 3,7)
für blutbefleckte Hände (Jes 59,3),
lügenhafte Lippen (Jes 59,3) oder ungerechte
Gerichte (Jes 59,4) sorgt. Das veränderte
Wesen des Menschen (Gen 3,7) ist also nicht
dazu imstande Frieden zu halten (Jes 59,8).
Ist der Mensch somit in einem permanenten
Ausnahmezustand, weil sein Wesen
vollkommen entartet ist (Gen 6,5-12)?
Ist der Mensch auch nicht mehr dazu
imstande, diesen permanenten
Ausnahmezustand zu erkennen und nimmt
diesen Zustand als Normalität hin?
Jesaja 59,3-15
(MENG)
[...] eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Finger
mit Verschuldung; eure Lippen reden Lüge, und eure
Zunge lässt Unwahrheit verlauten. Keiner ladet den
andern in Gerechtigkeit vor Gericht, und keiner führt
einen Rechtsstreit in Treue; nein, man verlässt sich auf
Trug und redet Täuschung, man geht schwanger mit
Unheil und gebiert Verderben. [...][...] ihre Werke sind
Unheilswerke, und Gewalttätigkeit liegt in ihren
Händen. Ihre Füße laufen zum Bösestun und haben es
eilig, unschuldiges Blut zu vergießen; ihre Gedanken
sind auf Unheil gerichtet, Verwüstung und Zerstörung
bezeichnen ihre Bahnen. Den Weg des Friedens kennen
sie nicht, [...][...] So ist denn das Recht zurückgedrängt,
und die Gerechtigkeit steht weitab; [...][...]. So ist denn
die Wahrheit verschwunden; und wer sich gegen das
Böse auflehnt, muss sich ausplündern lassen. Als der
HERR das sah, missfiel es ihm sehr, dass nirgends
Recht vorhanden war; [...]
Seite 10 — ewige-bildung.de
Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Ist also in allem Fleisch ein bösartiges Gesetz
Galater 5,19-21
Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, nämlich
Ist der Mensch nicht mehr zu einem gesunden
Fühlen, einem richtigen Denken und einem
guten Handeln im Stande (Ps 10,4-11)?
Wenn der Mensch nur noch auf eine verkehrte
Art und Weise fühlt, denkt und handelt, dann
verfehlt er gesundes Fühlen, richtigen Denken
und gutes Handeln. Dieses verkehrte Fühlen,
Denken und Handeln kann als Sündigen
bezeichnet werden, weil es eine Verfehlung
des Gesunden, Richtigen und Guten darstellt.
Somit neigt das veränderte Wesen des Menschen
(Gen 3,7) zur Sünde. Deswegen ist die Erde
voll von Bösartigkeiten und Gewalttaten
(Gen 6,5-12), weil sich die Menschen dem
Ungesunden, Falschen und Bösen zugewendet
haben. Daher gehen zahlreiche Schrecknisse
umher, weil das veränderte Wesen des
Menschen (Gen 3,7) zum Bösen neigt (Ps 14,3).
[Es gibt keine Gerechten: Römer 3,10-18]
am wirken (Röm 7,23)? Ist deswegen der (MENG) Unzucht, Unsittlichkeit, Ausschweifung, Götzendienst,
Erdboden voll von Gewalttaten (Gen 6,5-12)? Zauberei, Feindseligkeiten, Zank, Eifersucht,
Drängt dieses bösartige Gesetz (Röm 7,23) Zerwürfnisse, gemeine Selbstsucht, Zwietracht,
alles Fleisch zu bösartigen Werken? Parteiungen, Neid, Trunksucht, Schwelgerei und so
Werden diese bösartigen Werke des weiter. Von diesen (Sünden) habe ich euch schon früher
Fleisches (Gal 5,19-21) heutzutage als normal gesagt und wiederhole es jetzt, dass, wer derartiges
angesehen, weil sie allgegenwärtig sind? verübt, das Reich Gottes nicht erben wird.
Doch was bewirkt dieses bösartige Psalm 5,10 Denn in ihrem Mund ist keine Aufrichtigkeit, ihr
Gesetz (Röm 7,23) im Fleisch des Menschen? | (MENG) Inneres ist Bosheit; ein offnes Grab ist ihre Kehle, mit
ihrer Zunge reden sie glatte Worte.
Psalm 10,4-11
(MENG)
Der Frevler wähnt in seinem Stolz: »Gott fragt nicht
danach!« »Es gibt keinen Gott!« — dahin geht all sein
Denken. [...][...] Sein Mund ist voll Fluchens, voll
Täuschung und Gewalttat; unter seiner Zunge birgt sich
Unheil und Frevel. In (abgelegnen) Gehöften liegt er im
Hinterhalt, ermordet den Schuldlosen insgeheim, nach
dem Hilflosen spähen seine Augen. Er lauert im
Versteck wie der Löwe in seinem Dickicht, er lauert,
den Elenden zu haschen; er hascht den Elenden, indem
er ihn in sein Netz zieht; er duckt sich, kauert nieder,
und die Hilflosen fallen ihm in die Klauen. Er denkt in
seinem Herzen: »Gott hat’s vergessen, hat sein Antlitz
verhüllt: er sieht es nimmer!«
Psalm 14,3
(MENG)
Doch alle sind sie abgefallen, insgesamt entartet; da ist
keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Röm 3,10-12).
Psalm 140,4
(MENG)
Sie spitzen ihre Zungen der Schlange gleich, Otterngift
ist hinter ihren Lippen. [...]
Das verändere Wesen des Menschen (Gen 3,7) scheint also zum Verrichten von Bösartigkeiten und Gewalttaten (Gen 6,5-12)
zu neigen. Bösartigkeiten und Gewalttaten können auch als Sünden bezeichnet werden. Den Anfang der Sünde scheint ein
verkehrtes Fühlen einzuleiten. Denn Gefühle, wie beispielsweise Hass oder Neid, dürften zu ungesunden, falschen und bösen
Gedanken führen. Das Sündigen setzt sich fort, wenn auf das sündige Denken ein ungesundes, falsches oder böses Handeln
folgt. Sünden scheinen also als Gefühl zu beginnen, setzen sich als Gedanken fort und manifestieren sich in der Umsetzen
der Gedanken - also im Handeln. Doch zu was für Sünden neigt das veränderte Wesen des Menschen (Gen 3,7)?
Zu den folgenden Sünden neigt der Mensch:
Selbstsucht (2Tim 3,2-4)
Zügellosigkeit (2Tim 3,2-4)
Trunksucht (Gal 5,19-21)
Geldgier (2Tim 3,2-4)
Leichtsinnigkeit (2Tim 3,2-4)
Fresssucht (Gal 5,19-21)
Verrat (2Tim 3,2-4)
Genusssüchtigkeit (2Tim 3,2-4)
nreinheit (Gal 5,19-21)
Prahlerei (2Tim 3,2-4)
Heuchelei (Mt 23,13-33)
or (Gal 5,19-21)
Lästerrede (2Tim 3,2-4)
Gewährung von Unrecht (Lev 20,4-5)
Hochmut (2Tim 3,2-4)
Bitterkeit (Röm 3,12-17)
nbarmherzigkeit (Röm 1,31)
Schmähsucht (2Tim 3,2-4)
Trugrede (Röm 3,12-17)
U
Z
Unvernunft (Röm 1,31)
U
L
istigkeit (Röm 1,29)
Ungehorsamkeit (2Tim 3,2-4)
Neid (Gal 5,19-21)
Niederträchtigkeit (Röm 1,29)
Undankbarkeit (2Tim 3,2-4)
Zerstörung (Röm 3,12-17)
Mord (Röm 3,12-17)
Gottlosigkeit (2Tim 3,2-4)
Unsittlichkeit (Gal 5,19-21)
Homosexualität (Lev 18,22)
Lieblosigkeit (2Tim 3,2-4)
Feindseligkeit (Gal 5,19-21)
Fremdenfeindlichkeit (Lev 19,33-34)
Treulosigkeit (2Tim 3,2-4)
Ausschweifung (Gal 5,19-21)
Judenfeindlichkeit (Gen 12,3 / Sach 2,12)
Haltlosigkeit (2Tim 3,2-4)
Spaltung (Gal 5,19-21)
Blutschande / Inzucht (Lev 18,6-18)
Verleumdung (2Tim 3,2-4)
Zwietracht (Gal 5,19-21)
Ehebruch (Mt 5,27-32)
Unmäßigkeit (2Tim 3,2-4)
Ersinnung von Bösartigkeiten (Röm 1,30)
Seite 11 - ewige-bildung.de
Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Neigen alle Menschen zu den genannten
Sünden (1Kö 8,46)? Sind die genannten
Sünden fest in dem Wesen des Menschen
verankert, weil sich das Wesen des Menschen
veränderte (Gen 3,7), wodurch im Fleisch des
Menschen ein bösartiges Gesetz am wirken
ist (Röm 7,23)? Neigt der Mensch dadurch
von Jugend auf zum Sündigen (Gen 8,21)?
Ist die Sünde somit vererbbar (Ps 51,7)?
Genesis 8,21
(MENG)
[...] denn das Sinnen und Trachten des
Menschenherzens ist böse von Jugend auf [...]
1.Könige 8,46
[...] es gibt ja keinen Menschen,
(MENG) der nicht sündigt [...]
Psalm 51,7 Ach, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat meine
(MENG) Mutter mich empfangen.
Wer nicht glaubt, ein Sünder zu sein und sich für einen
guten Menschen hält, der soll erfahren, wer zu den Sündern gezählt wird.
Zu den Sündern gehören beispielsweise die folgenden Menschen:
Das sind sündige Menschen:
Unzüchtige (1Kor 6,9)
Treulose (2Tim 3,2-4)
nreine (Gal 5,19-21)
Götzendiener (1Kor 6,9)
Zügellose (2Tim 3,2-4)
ornige (Gal 5,19-21)
Ehebrecher (1Kor 6,9)
Verleumder (2Tim 3,2-4)
Lüstlinge (1Kor 6,9)
Unmäßige (2Tim 3,2-4)
nbarmherzige (Röm 1,31)
Lustknaben (1Kor 6,9)
Leichtsinnige (2Tim 3,2-4)
U
Z
Unvernünftige (Röm 1,31)
U
L
istige (Röm 1,29)
Knabenschänder (1Kor 6,9)
Genusssüchtige (2Tim 3,2-4)
Niederträchtige (Röm 1,29)
Diebe (1Kor 6,10)
Heuchler (Mt 23,13-33)
Fremdenfeindliche (Lev 19,33-34)
Habgierige (1Kor 6,10)
Zuschauer des Unrechtes (Lev 20,4-5)
Judenfeindliche (Gen 12,3 / Sach 2,12)
Trunkenbolde (1Kor 6,10)
Bittere (Röm 3,12-17)
Lügner (Ex 20,16)
Räuber (1Kor 6,10)
Betrüger (Röm 3,12-17)
Ungehorsame Kinder (Ex 20,12)
Verräter (2Tim 3,2-4)
Mörder (Röm 3,12-17)
Homosexuelle (Lev 18,22)
Prahler (2Tim 3,2-4)
Zerstörer (Röm 3,12-17)
Kindermörder (Dtn 18,10)
Lästerer (2Tim 3,2-4)
Unsittliche (Gal 5,19-21)
Zauberer (Dtn 18,10)
Hochmütige (2Tim 3,2-4)
Feindselige (Gal 5,19-21)
Wahrsager (Dtn 18,10)
Schmähsüchtige (2Tim 3,2-4)
Ausschweifende (Gal 5,19-21)
Zeichendeuter (Dtn 18,10)
Ungehorsame (2Tim 3,2-4)
Spalter (Gal 5,19-21)
Hellseher (Dtn 18,10)
Undankbare (2Tim 3,2-4)
Neidische (Gal 5,19-21)
Geheimkünstler (Dtn 18,10)
Gottlose (2Tim 3,2-4)
Trunksüchtige (Gal 5,19-21)
Geisterbeschwörer (Dtn 18,11)
Lieblose (2Tim 3,2-4)
Fresssüchtige (Gal 5,19-21)
Totenbeschwörer (Dtn 18,11)
Wer sich in dieser Liste wiederfinden konnte, der ist ein Sünder.
Wer immer noch nicht einsehen möchte, dass er ein Sünder ist, dem soll das fünfte
Kapitel vom Matthäusevangelium aufzeigen, wer alles zu den Sündern zu zählen ist.
Der Mensch sündigt bereits, wenn er
Matthäus 5,27-28
(MENG)
Ihr habt gehört, dass (den Alten) geboten worden ist
(2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen!« Ich
nur einem untreuen Gedanken nachgeht.
Denn untreue Menschen sind auch zu den
Sündern zu zählen (2Tim 3,2-4).
dagegen sage euch: Wer eine Ehefrau auch nur mit
Begehrlichkeit anblickt, hat damit schon in seinem
Herzen Ehebruch an ihr begangen.
Sündigen tut auch derjenige, der sich von
seinem Ehepartner scheidet, weil dadurch die
Ehe gebrochen wird (Mt 5,31-32). Wer sich also
scheidet, der ist ein Ehebrecher (1Kor 6,9).
Wer dagegen einen geschiedenen Ehepartner
heiratet, der sündigt auch, weil dadurch
ebenfalls Ehebruch begangen wird (Mt 5,32).
Matthäus 5,31-32
(MENG)
Ferner ist (zu den Alten) gesagt worden (5.Mose 24,1):
»Wer seine Ehefrau entlässt, der soll ihr einen
Scheidebrief geben!« Ich dagegen sage euch: Wer sich
von seiner Frau scheidet — außer auf Grund von
Unzucht -, der verschuldet es, dass dann Ehebruch mit
ihr verübt wird; und wer eine entlassene Frau heiratet,_
der begeht Ehebruch.
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Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Auch sündigt der Mensch bereits, wenn er
seinen Nächsten beleidigt (Mt 5,21-22).
Somit sündigt der Mensch, wenn er seinen
Nächsten mit Schimpfwörtern beleidigt,
wie "Dummkopf" oder "Narr". Denn wer
beleidigt, der ist ein Zänkischer und
Zank ist eine Sünde (Gal 5,19-21).
Matthäus 5,21-22
(MENG)
»Ihr habt gehört, dass den Alten geboten worden ist
(2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«, wer aber
tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich dagegen sage
euch: Wer seinem Bruder auch nur zürnt, der soll dem
Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder
»Dummkopf« sagt, soll dem Hohen Rat verfallen sein; und
wer »du Narr< zu ihm sagt, soll der Feuerhölle verfallen sein.
Wer Gleiches mit Gleichem vergilt, der ist auch
ein Sünder (Mt 5,38-42). Wenn beispielsweise
ein Mensch beleidigt wird und der Beleidigte
beleidigt den Beleidiger, so hat der Beleidigte
eine Sünde getan — auch wenn der Beleidigte
meint, dass er das Recht dazu hat, den Beleidiger
zurück zu beleidigen, weil der Beleidiger
zuerst beleidigt hat. Wer also in einen Streit
mit einsteigt, der ist ein unvernünftiger und
Unvernünftige sind auch Sünder (Röm 1,31).
Matthäus 5,38-42
(MENG)
Ihr habt gehört, dass (den Alten) geboten worden ist
(2.Mose 21,24; 3.Mose 24,19-20): »Auge um Auge und
Zahn um Zahn!« Ich dagegen sage euch: Ihr sollt dem
Bösen keinen Widerstand leisten; sondern wer dich auf
die rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere
hin, und wer mit dir einen Rechtsstreit anfangen und dir
den Rock nehmen will, dem überlass auch noch den
Mantel, und wer dich zu einer Meile Weges nötigt, mit
dem gehe zwei. Wer dich (um etwas) bittet, dem gib,
und wer (Geld) von dir borgen will, den weise nicht ab!
Wer seinen Feind nicht liebt, der ist auch ein
Sünder (Mt 5,43-47). Denn wer seinen Feind nicht
liebt, der ist ein zorniger Sünder (Gal 5,19-21),
weil er seinen Feind hasst. Wer seinen Feind hasst,
der ist ein unbarmherziger Sünder (Röm 1,31),
weil er keine Gnade mit seinem Feind hat. Wer
keine Gnade mit seinem Feind hat, der ist ein
unverständiger Sünder (Röm 1,31), weil er kein
Verständnis für die Situation seines Feindes hat.
Matthäus 5,43-47
(MENG)
Ihr habt gehört, dass (den Alten) geboten worden ist
(3.Mose 19,18); »Du sollst deinen Nächsten lieben, und
deinen Feind hassen!< Ich dagegen sage euch: Liebet
eure Feinde und betet für eure Verfolger, damit ihr euch
als Söhne (bzw. Kinder) eures himmlischen Vaters
erweist. [...][...] Denn wenn ihr (nur) die liebt, die euch
lieben, welches Verdienst habt ihr da? Tun das nicht
auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Freunde grüßt,_
was tut ihr da Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
Der Mensch ist also bereits ein Sünder, wenn er nur einem ungesunden, schlechten oder bösen Gedanken nachgeht (Mt 5,27-28).
Denn eine Sünde bleibt eine Sünde, ob sie nun in Gedanken geschieht oder in die Tat umgesetzt wurde. Somit sind alle Menschen
Sünder (1Kö 8,46), weil jeder Mensch schon einmal ungesunde, schlechte oder böse Gedanken hatte. Die ungesunden,
schlechten und bösen Gedanken kommen daher, weil im Fleisch jedes Menschen ein bösartiges Gesetz am wirken ist (Röm 7,23).
Somit neigen alle Menschen zum Sündigen
(1Kö 8,46). Denn die Sünde ist im Fleisch des
Menschen fest verankert, weil im Fleisch des
Menschen ein bösartiges Gesetz am wirken
ist (Röm 7,23). Dadurch neigen alle Menschen
von Jugend auf zum Sündigen (Gen 8,21), weil
das bösartige Gesetz vererbbar ist (Ps 51,7).
Genesis 8,21
[...] denn das Sinnen und Trachten des
(MENG) Menschenherzens ist böse von Jugend auf [...]
1.Könige 8,46 [...] es gibt ja keinen Menschen,
(MENG) der nicht sündigt [...]
Psalm 51,7 Ach, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat meine
(MENG) Mutter mich empfangen.
Kam somit die Sünde durch den Menschen in
die Welt, weil der Mensch die schützende
Weisung Gottes (Gen 2,17) übertrat? Kam durch
die Sünde der Tod in die Welt (Röm 5,12)?
[Der Tod: Epheser 2,1-5]
Kommt es zu Streitigkeiten und Kriegen,
die von Leid, Trauer, Zerstörung, Tod und
Unrecht begleitet werden, weil die Sünde
in jedem Menschen steckt (Gen 8,21)?
Jedoch verabscheut Gott (YHWH) die
Sünde, in jeglicher Form (Hab 1,13).
Deswegen hasst Gott (YHWH) sämtliche
Gewalttaten, Bösartigkeiten und alles
Unrecht (Spr 6,16-19). Musste daher der Mensch,
wegen seinem sündigen Wesen, den Garten
Eden verlassen, weil nichts sündiges in der
Gegenwart von Gott (YHWH) sein kann, was
dem bösartigen Gesetz im Fleisch (Röm 7,23)
folgt und was die bösartigen Werke des
Fleisches verrichtet (Gal 5,19-21)?
Römer 5,12-13
(LU12)
Sprüche 6,16-19
(MENG)
Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist
gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde,
und ist also der Tod zu allen Menschen
durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben; denn
die Sünde war wohl in der Welt bis auf das Gesetz; aber
wo kein Gesetz ist, da achtet man der Sünde nicht.
Sechs Dinge sind es, die der HERR hasst, und sieben
sind seinem Herzen ein Greuel: hochmütige Augen,
eine Lügenzunge und Hände, die unschuldiges Blut
vergießen; ein Herz, das tückische Anschläge schmiedet,
Füße, die eilends zu bösem Tun laufen; wer als falscher
Zeuge Lügen aussagt und Hader anstiftet unter Brüdern.
Amos 5,14-15
(MENG)
Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebt!
Dann wird der HERR, der Gott der Heerscharen, so mit
euch sein, wie ihr es immer behauptet. Hasset das Böse
und liebet das Gute und haltet das Recht im Tor
aufrecht! [...]
Habakuk 1,13
(MENG)
Zu rein sind deine Augen, als dass du Böses ansehen
könntest, und Gewalttat vermagst du nicht
anzuschauen: [...]
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Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Das neunundfünfzigste Kapitel von dem Buch
Jesaja zeigt auf, dass der Mensch in seinem
sündigen Zustand nicht mehr in der direkten
Gegenwart von Gott (YHWH) sein kann, weil
die Sünde von Gott (YHWH) trennt (Jes 59,2).
Die Sünde ist also wie eine undurchdringbare
Scheidewand, die dafür sorgt, dass der Mensch
nicht mehr in der Gegenwart von Gott (YHWH)
sein kann. Sorgt diese Scheidewand dafür, dass
dem Menschen das Angesicht Gottes verborgen
bleibt (Jes 64,5-6)? Wurde deshalb der Mensch
aus dem Garten Eden verstoßen (Gen 3,23)?
Aber warum trennt die Sünde den
Menschen von Gott (YHWH)?
Jesaja 59,1-3
(MENG)
Wisset wohl: der Arm des HERRN ist nicht zu kurz,
dass er nicht helfen könnte, und sein Ohr ist nicht so
taub, dass er nicht hörte; nein, eure Verschuldungen
bilden eine Scheidewand zwischen euch und eurem Gott,
und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt,
so dass er nicht hört; denn eure Hände sind mit Blut
befleckt und eure Finger mit Verschuldung; eure Lippen
reden Lüge, und eure Zunge lässt Unwahrheit verlauten.
Jesaja 64,5-6
(MENG)
So sind wir denn allesamt einem Unreinen gleich
geworden und alle unsere Gerechtigkeitserweise sind
wie ein besudeltes Gewand; wir sind allesamt verwelkt
wie Laub, und unsere Sünden haben uns mit sich fort-
gerissen wie der Wind; und niemand ist da, der deinen
Namen noch anruft, niemand, der sich aufrafft, um an dir
festzuhalten; denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen
und lässt uns unter dem Druck unserer Sünden vergehen.
Trennt die Sünde von Gott (YHWH), weil
Psalm 145,17
Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen
Gott (YHWH) tritt? Das neunzehnte Kapitel
von dem Buch Exodus scheint darauf
hinzuweisen, dass der sündige Mensch stirbt,
wenn er in die direkte Gegenwart Gottes tritt.
Gott (YHWH) heilig und gerecht ist? (MENG) und heilig in allen seinen Werken.
Doch was geschieht, wenn der Mensch Exodus 19,21-22 Da befahl der HERR dem Mose: »Steige hinab, warne
in seiner Sünde in die Gegenwart von (MENG) das Volk, dass sie ja nicht zum HERRN durchbrechen _
um ihn zu schauen, sonst würde eine große Zahl von
ihnen ums Leben kommen! Auch die Priester, die sonst
dem HERRN nahen dürfen, müssen die Heiligung an sich
vollziehen, damit der HERR nicht gegen sie losfährt.«
Bevor der Mensch die schützende Weisung
(Gen 2,17) von Gott (YHWH) übertrat (Gen 3),
konnte der Mensch gefahrlos in die direkte
Gegenwart Gottes treten. Doch nun mussten
sich die Menschen von ihrer Unreinheit
befreien, indem sie sich wuschen (Ex 30,17-21)
und heiligten (Ex 19,22), damit sie Gott (YHWH)
nahen konnten. Warum ist das so?
Wenn die Menschen in einem sündigen
Zustand dem lebendigen Gott (YHWH)
nahen, indem sie unrein und unheilig sind,
dann sind sie in größter Lebensgefahr. Denn
wenn die Sünde der Menschen offen daliegt,
dann vertilgt Gott (YHWH) den Menschen in
seiner Sünde (Ex 33,3-5). Deswegen bleibt
kein sündiger Mensch am Leben, wenn er in
die direkte Gegenwart Gottes tritt (Ex 33,18-20).
Denn in allen Menschen ist nun ein bösartiges
Gesetz am wirken (Röm 7,23), welches den
Menschen zur Sünde drängt (1Kö 8,46).
Dadurch ist der Mensch von Gott (YHWH)
getrennt, weil die Sünde den Menschen von Gott
(YHWH) trennt (Jes 59,2). Denn Gott (YHWH)
vertilgt alles unreine und sündige (Ex 33,3-5).
Ist der Mensch nun sündig und unrein, weil er
eine schützende Weisung von Gott (YHWH)
übertrat (Gen 2,17)? Führte die Übertretung
dazu, dass sich das Wesen des Menschen
veränderte (Gen 3,7)? Ist das Wesen des
Menschen verändert, weil nun ein bösartiges
Gesetz im Fleisch wirkt (Röm 7,23)? Drängt
dieses bösartige Gesetz den Menschen zum
Sündigen (1Kö 8,46)? Sündigt der Mensch
von Jugend auf (Gen 8,21), weil die Sünde
vererbbar ist (Ps 51,7)? Sind somit alle Menschen
von Gott (YHWH) getrennt, weil in allen
Menschen die Sünde steckt und diese Sünde den
Menschen von Gott (YHWH) trennt (Jes 59,2)?
Exodus 30,17-21
(MENG)
Weiter sagte der HERR zu Mose folgendes: »Fertige
auch ein kupfernes Becken nebst einem kupfernen
Gestell dazu für die Waschungen an, stelle es zwischen
dem Offenbarungszelt und dem Altar auf und tu Wasser
hinein, damit Aaron und seine Söhne ihre Hände und
Füße daraus waschen; sooft sie in das Offenbarungszelt
hineingehen, sollen sie sich mit Wasser waschen,
damit sie nicht sterben, oder auch, wenn sie an den
Altar treten, um ihren Dienst zu verrichten, indem sie
Feueropfer für den HERRN in Rauch aufgehen lassen.
Da sollen sie sich dann ihre Hände und Füße
waschen, damit sie nicht sterben; [...]
Exodus 33,3-5
(MENG)
Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte
hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_
müsste dich sonst unterwegs vertilgen.« Als das Volk
diese schlimme Botschaft vernahm, wurde es betrübt,
und keiner legte seinen Schmuck an; denn der HERR
hatte zu Mose gesagt: »Sage den Israeliten: »Ihr seid ein
halsstarriges Volk; wenn ich auch nur einen Augenblick
in deiner Mitte einherzöge, müsste ich dich vertilgen.
So lege denn jetzt deinen Schmuck von dir ab, dann
will ich sehen, was ich für dich tun kann!««
Exodus 33,18-20
(MENG)
Esra 9,15
(MENG)
Als Mose nun bat: »Lass mich doch deine Herrlichkeit
schauen!«, antwortete der HERR: »Ich will all meine
Schöne vor deinen Augen vorüberziehen lassen und
will den Namen des HERRN laut vor dir ausrufen,
nämlich dass ich Gnade erweise, wem ich eben gnädig
bin, und Barmherzigkeit dem erzeige, dessen ich mich
erbarmen will.« Dann fuhr er fort: »Mein Angesicht
kannst du nicht schauen; denn kein Mensch, der mich
schaut, bleibt am Leben.«
O HERR, Gott Israels! Du bist gerecht darin, dass wir
nur noch als ein Rest von Geretteten übriggeblieben
sind, wie es heutigentags der Fall ist: Ach, siehe, wir
stehen hier vor dir in unserer Schuld! Bei solchem
Verhalten kann unmöglich jemand vor dir bestehen!
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Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Zerstörte der Mensch somit die Beziehung
mit Gott (YHWH) und musste aus der Gemein-
schaft mit Gott (YHWH) heraustreten (Gen 3),
weil er Gott (YHWH) nicht glaubte (1Joh 5,10),
als er die schützende Weisung (Gen 2,17)
von Gott (YHWH) übertrat?
1.Johannes 5,10
(MENG)
Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in ihm.
Wer (dagegen) Gott nicht glaubt, hat ihn (damit)_
zum Lügner gemacht; denn er hat dem Zeugnis, das
Gott über seinen Sohn abgelegt hat, keinen Glauben
geschenkt.
Obwohl der Mensch die schützende
Weisung (Gen 2,17) von Gott (YHWH)
missachtete und im Laufe der Ereignisse böse
wurde (Gen 6,5), liebt Gott (YHWH) die
Menschen. Gott (YHWH) liebt die Menschen
sogar bis zum Äußersten, dass er bereit ist alles
hinzugeben, was ihm wichtig ist (Joh 3,16).
Deswegen ist Gott (YHWH) liebe (1.Joh 4,16).
Denn Gott (YHWH) liebt die Menschen,
obwohl sie Böse (Gen 6,5) sind und zu
Gewalttaten neigen (Gen 6,11).
Gott (YHWH) zeigt also was wahre Liebe ist.
Denn wer wahrlich liebt, der liebt auch den
Sünder (Röm 5,8). Gott (YHWH) liebt den
Johannes 3,16
(MENG)
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen
eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn
glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.
Johannes 15,9-17
Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch
(LU12) auch. [...][...] Niemand hat größere Liebe denn die, dass
er sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine
Freunde, [...][...] Das gebiete ich euch, dass ihr euch
untereinander liebet.
Römer 5,8 Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass
(MENG) Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
1.Johannes 3,16 Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben
(MENG) für uns hingegeben hat; so sind nun auch wir
verpflichtet, das Leben für die Brüder hinzugeben.
1.Johannes 4,16
Und wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt
Menschen vor der ewigen Konsequenz retten,
die Eintritt, wenn der Mensch weiterhin ein
sündiges und gottloses Dasein
fristet (Offb 20,11-15).
Um den Menschen zu retten, muss die
Scheidewand zwischen Gott (YHWH) und
den Menschen beseitigt werden. Und diese
Scheidewand ist die Sünde, weil die Sünde
den Menschen von Gott (YHWH)
trennt (Jes 59,2).
Deswegen offenbarte Gott (YHWH) den
Menschen seinen Heilsplan (Jes 53,3-12)
zur Errettung des Menschen. Dieser Heilsplan
ist im dreiundfünfzigsten Kapitel von dem
Buch Jesaja nachzulesen.
Durch diesen Heilsplan ist es den Menschen
möglich, dass sie wieder in die Beziehung mit
Gott (YHWH) zurückkehren können und in
der direkten Gegenwart von Gott (YHWH)
bestehen (Offb 21,3). Nur dadurch können die
Menschen der ewigen Konsequenz entgehen,
die ein sündiges und gottloses Dasein
bring (Offb 20,11-15).
Aber warum offenbarte Gott (YHWH) den
Menschen seinen Heilsplan (Jes 53,3-12)
zur Errettung des Menschen?
Der Mensch war im Paradies in der direkten
Gegenwart Gottes und konnte Gott (YHWH)
gefahrlos nahen. Daher möchte Gott (YHWH),
dass der Mensch wieder gefahrlos Gott (YHWH)
nahen kann (2Kor 5,20), genauso wie im
Paradies. Deswegen möchte Gott (YHWH)
den Menschen retten.
Sünder, aber hasst die Sünde, weil die Sünde den |(MENG) und geglaubt: Gott ist Liebe, und wer in der Liebe
Menschen von Gott (YHWH) trennt (Jes 59,2). bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
Weil Gott (YHWH) die Menschen Jesaja 53,3-12 [...] er war verachtet und gemieden von den Männern,
liebt (Joh 3,16), möchte Gott (YHWH) die (MENG) ein Mann der Schmerzen und mit Krankheit vertraut,
ja wie einer, vor dem man das Angesicht verhüllt,
verachtet, so dass wir ihn für nichts ansahen. Jedoch
unsere Krankheiten waren es, die er getragen hat, und
unsere Schmerzen hatte er sich aufgeladen, während wir
ihn für einen Gestraften, von Gott Geschlagenen und
Gemarterten hielten. Und doch war er verwundet um
unserer Übertretungen willen und zerschlagen infolge
unserer Verschuldungen: die Strafe war auf ihn gelegt
zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns
Heilung zuteil geworden. Wir gingen alle in der Irre wie
Schafe, ein jeder wandte sich seinem eigenen Wege zu;
der HERR aber hat unser aller Schuld auf ihn fallen
lassen. Als er misshandelt wurde, ergab er sich willig
darein und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das
zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Mutterschaf,
das vor seinen Scherern stumm bleibt; er tat seinen
Mund nicht auf. Aus der Drangsal und dem Gericht ist
er hinweggenommen worden, doch wer unter seinen
Zeitgenossen bedachte es, dass er vom Lande der
Lebenden abgeschnitten war? Wegen der Verschuldung.
meines Volkes hat die Strafe ihn getroffen. Und man
wies ihm sein Grab bei Frevlern an und bei Missetätern
seine Gruft, wiewohl er keine Gewalttat verübt hatte
und kein Betrug in seinem Munde gewesen war. Doch
dem HERRN hatte es gefallen, ihn mit Krankheit zu
zerschlagen; wenn er sein Leben als Sühne einsetzen
wird, soll er Samen sehen und lange Tage leben und der
Wille des HERRN durch ihn gedeihen. Infolge seiner
Seelenqual wird er (Frucht erwachsen) sehen und satt
werden; durch seine Erkenntnis wird als Gerechter mein
Knecht den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, indem
er ihre Verschuldungen auf sich lädt. Darum will ich
ihm die Vielen zuteilen, und mit Starken soll er Beute
teilen zum Lohn dafür, dass er sein Leben in den Tod
hingegeben hat und unter die Übeltäter gezählt worden
ist, während er doch die Sünde der Vielen getragen
hat und für die Übeltäter fürbittend eingetreten ist.
Seite 15 — ewige-bildung.de
Warum muss der Mensch errettet werden?
Auslegung
Um den Menschen zu retten, schafft sich Titus 2,11-14 Denn erschienen ist die Gnade Gottes, die allen
Gott (YHWH) ein reines Volk (Tit 2,11-14). |(MENG) Menschen das Heil bringt, indem sie uns dazu erzieht,
dem gottlosen Wesen und den weltlichen Begierden
Denn nur ein reines Volk ist frei von der abzusagen und besonnen, gerecht und gottselig (schon)
trennenden Sünde (Jes 59,2). Wenn die in der gegenwärtigen Weltzeit zu leben, indem wir
Sünde weggeschafft ist, dann kann dabei auf unser seliges Hoffnungsgut und auf das
Gott (YHWH) mit den Menschen sein, Erscheinen der Herrlichkeit des großen Gottes und
die er liebt (Joh 3,16). unsers Retters Christus Jesus warten, der sich selbst für
uns dahingegeben hat, um uns von aller Gesetzlosigkeit
Deswegen schafft sich Gott (YHWH) ein zu erlösen und sich ein reines Volk zum Eigentum zu
reines Volk, mit dem er in Gemeinschaft schaffen, das eifrig auf gute Werke bedacht ist (2.Mose
sein kann (Offb 21,3). 19,5; 5.Mose 14,2).
Offenbarung 21,3 |[...] Siehe da, die Hütte Gottes ist bei den Menschen!
(MENG) Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein
Volk sein; ja, Gott selbst wird unter ihnen sein [...]
Und warum entwickelte Gott (YHWH) einen |1.Timotheus 2,3-4 |So ist es löblich und wohlgefällig vor Gott, unserm
Heilsplan zur Errettung des Menschen? (MENG) Retter, dessen Wille es ist, dass alle Menschen gerettet
werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Weil Gott (YHWH) die Menschen
liebt (Joh 3,16) und daher will, dass alle
Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis
der Wahrheit kommen (1Tim 2,3-4).
2.Petrus 3,9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige
(LUT) für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit
euch und will nicht, dass jemand verloren werde,
sondern dass jedermann zur Buße finde.
Das waren nun ganz schön viele Informationen, mit denen aufgezeigt wurde, warum der Mensch errettet werden muss. Um
einen Überblick über die Gründe zu schaffen, die zu einem Rettungsplan des Menschen führten, sei zusammenfassend vermerkt:
Als der Mensch von Gott (YHWH) erschaffen wurde, war er "sehr gut" (Gen 1,31) und konnte in der Gegenwart von
Gott (YHWH) sein (Gen 3,8). Jedoch wurde der Mensch vom Satan verführt (Gen 3,13), wodurch der Mensch eine
schützende Weisung (Gen 2,17) von Gott (YHWH) übertrat (Gen 3,6). Weil der Mensch eine schützende Weisung von
Gott (YHWH) übertrat, veränderte sich das Wesen des Menschen (Gen 3,7). Dieses veränderte Wesen drängt den Menschen
zu Bösartigkeiten und Gewalttaten (Gen 6,5-12), weil nun ein bösartiges Gesetz im Fleisch des Menschen herrscht (Röm 7,23).
Dieses bösartige Gesetz drängt den Menschen zur Sünde (1Kö 8,46). Wegen der Sünde ist der Mensch von Gott (YHWH)
getrennt (Jes 59,2), weil sündiges in der Gegenwart Gottes nicht sein kann (Ex 19,21-22).
Alle Menschen neigen zur Sünde von Jugend auf (Gen 8,21), weil die Sünde vererbbar ist (Ps 51,7). Dadurch sind alle
Menschen von Gott (YHWH) getrennt. Weil Gott (YHWH) den Menschen liebt (Röm 5,8), möchte Gott (YHWH) den
Menschen aus der Sünde erretten (1.Tim 2,3-4), damit der Mensch wieder in Gottes Gegenwart sein kann (Offb 21,3).
Deswegen offenbarte Gott (YHWH) den Menschen seinen rettenden Heilsplan (Jes 53,3-12). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17).
Aber was ist der Heilsplan von Gott (YHWH)? Und wie kann der Mensch, durch
die Umsetzung von Gottes Heilsplan, gerettet werden?
Seite 16 -— ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH) zur Errettung des Menschen
In seinem sündigen Zustand kann der Mensch nicht in der Gemeinschaft mit Gott (YHWH) sein (Gen 3,6-24). Denn der
Mensch ist ein Sünder (1Kö 8,46), der Bösartigkeiten und Gewalttaten verrichtet (Gen 6,5-12). Solch ein bösartiges Handeln lehnt
Gott (YHWH) ab (Hab 1,13). Trotzdem liebt Gott (YHWH) den Menschen (Röm 5,8). Deswegen offenbarte Gott (YHWH)
seinen Heilsplan zur Errettung des Menschen (Jes 53,3-12). Dieser Heilsplan sieht vor, dass dem Menschen der Weg (Joh 14,6)
geebnet wird, in die Gemeinschaft mit Gott (YHWH) zurückkehren (Offb 21,3) und der ewigen Konsequenz (Offb 20,11-15)
zu entgehen, die ein Dasein ohne Gott (YHWH) bringt. Dafür muss der Mensch folgendes erfüllen:
Der Mensch muss vor Gott (YHWH) gerecht
dastehen (Dtn 6,25), um in der Gemeinschaft
mit Gott (YHWH) sein zu können.
Denn wer die Gerechtigkeit ausübt, die
vor Gott (YHWH) gilt (Röm 10,3),
der wird dadurch leben (Lev 18,5).
Genesis 7,1
(MENG)
Dann sagte der HERR zu Noah: »Gehe du mit deiner
ganzen Familie in die Arche, denn dich habe ich als
gerecht vor mir erfunden unter diesem Geschlecht.
Deuteronomium 6,25
(MENG)
So werden wir denn als gerecht dastehen, wenn wir es
uns angelegen sein lassen, dieses ganze Gesetz vor dem
HERRN, unserm Gott, zu erfüllen, wie er uns geboten hat.
Gott (YHWH) hält (Röm 2,13).
Denn wer das Gesetz von Gott (YHWH) hält,
der wird dadurch leben (Lev 18,5).
Damit der Mensch das ganze Gesetz von
Gott (YHWH) hält, muss er alle Gebote
beachten und sich an diese halten.
Denn wenn der Mensch nur gegen ein
einziges Gebot verstößt, dann hat er gegen
alle Gebote verstoßen und ist am ganzen
Gesetz schuldig (Jak 2,10).
Auch kann der Mensch nur vor
Gott (YHWH) gerecht dastehen,
wenn er sündlos ist.
Weil der Mensch jedoch sündigt, müssen
seine Sünden getilgt werden (Lev 4). Denn
der Mensch kann in seiner Sünde nicht vor
Gott (YHWH) erscheinen, weil die Sünde den
Menschen von Gott trennt (Jes 59,2).
Deswegen müssen Opfer zur Tilgung der
Sünden dargebracht werden (Levitikus).
Die verschiedenen Opfergesetze sind im
dritten Buch Mose (Levitikus) nachzulesen.
Nach diesen Opfergesetzen, muss der
Mensch ein Sündopfer darbringen, wenn er
sündigt (Lev 4). Dieses Sündopfer wird zu
einem Priester gebracht. Der Priester erwirkt
dann, mithilfe des Sündopfers, Sühne für die
Sünden des Menschen, damit die Sünde
vergeben wird (Lev 4,20).
Immer wenn der Mensch sündigt, muss er
solch ein Sündopfer zum Priester bringen,
damit der Priester Sühne erwirkt — und das
jedes Jahr (Lev 16,34).
Römer 10,5 Mose schreibt nämlich (3.Mose 18,5): »Der Mensch,
(MENG) der die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit geübt
hat, wird durch sie das Leben haben.«
Der Mensch steht vor Gott (YHWH) Levitikus 18,5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine
gerecht da, indem er das ganze Gesetz von |(LU12) Rechte. Denn welcher Mensch dieselben tut, der wird
dadurch leben; denn ich bin der Herr.
Deuteronomium 5,33
(MENG)
Wandelt genau auf dem Wege, den der HERR, euer
Gott, euch geboten hat, damit ihr das Leben behaltet
und es euch wohlgeht [...]
Deuteronomium 8,1
(MENG)
Das ganze Gesetz, das ich dir heute gebiete, sollt ihr
gewissenhaft befolgen, damit ihr am Leben bleibt [...]
Römer 2,13
(MENG)
[...] nicht die Hörer des Gesetzes sind vor Gott
gerecht, sondern (nur) die Täter des Gesetzes werden
gerechtfertigt werden.
Jakobus 2,10
(LUT)
Levitikus 4
(MENG)
Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen
ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig.
[...] Wenn jemand sich unvorsätzlich gegen irgendein
Verbot des HERRN (über Dinge) vergeht, die nicht
getan werden dürfen, und gegen irgendeins von ihnen
verstößt (so sollen folgende Bestimmungen gelten). [...]
[...]| Wenn aber die ganze Gemeinde Israel sich
unvorsätzlich verfehlt hat, ohne dass das Volk sich
dessen bewusst gewesen ist, und sie gegen irgendein
Verbot des HERRN verstoßen haben und dadurch in
Verschuldung geraten sind, so soll die Gemeinde,
sobald das Vergehen, dessen sie sich durch die
Übertretung schuldig gemacht haben, erkannt worden
ist, einen jungen Stier als Sündopfer darbringen und
ihn vor das Offenbarungszelt führen. [...][...] Wenn der
Priester ihnen so Sühne erwirkt hat, wird ihnen
Vergebung zuteil werden. [...]
Levitikus 5
(LUT)
[...] wenn jemand etwas Unreines anrührt, [...][...], und
wusste es nicht und wird’s inne und hat sich so verschuldet;
oder wenn er einen Menschen in dessen Unreinheit anrührt,
in irgendeiner Unreinheit, womit der Mensch unrein werden
kann, und wusste es nicht und wird’s inne und hat sich so
verschuldet; [...][...] wenn’s also geschieht, dass er sich
so oder so schuldig gemacht hat, so soll er bekennen,
womit er gesündigt hat, und soll als Buße für diese
seine Sünde, die er getan hat, dem HERRN darbringen
von der Herde ein Muttertier, Schaf oder Ziege, zum
Sündopfer, dass der Priester die Sühnung für ihn
vollziehe wegen seiner Sünde. [...][...] So soll der
Priester die Sühnung für ihn vollziehen wegen seiner
Sünde, die er getan hat, und ihm wird vergeben. [...]
Seite 17 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Ebenfalls muss der Mensch heilig sein, weil
Gott (YHWH) heilig ist (Lev 11,44).
Wer nicht heilig ist, kann nicht in der
Gegenwart von Gott (YHWH) sein.
Levitikus 11,44
(MENG)
Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also
und seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch
nicht selbst durch irgendein Gewürm, das auf der Erde
kriecht!
Levitikus 19,2
[...] Ihr sollt heilig sein, denn ich, der HERR euer Gott,
(MENG) bin heilig!
Der Mensch muss also vor Gott (YHWH) Deuteronomium Du sollst dem HERRN, deinem Gott, gegenüber
unsträflich dastehen, damit er in der 18,13 unsträflich dastehen!
Gemeinschaft mit Gott (YHWH) sein kann. |(MENG)
Damit der Mensch in die Gemeinschaft mit Gott (YHWH) treten kann, muss der Mensch vor Gott (YHWH) heilig (Lev 11,44),
sündlos (Lev 4-5) und gerecht (Dtn 6,25) dastehen, indem der Mensch das ganze Gesetz von Gott (YHWH) einhält (Dtn 8,1),
um das Leben zu haben (Lev 18,5). Der Mensch muss also vor Gott (YHWH) unsträflich dastehen (Dtn 18,13). Doch wie
kann der Mensch vor Gott (YHWH) unsträflich dastehen (Dtn 18,13), wenn der Mensch ein Sünder ist? Wie sollte ein
unheiliger, sündiger und ungerechter Mensch plötzlich heilig, sündlos und gerecht werden?
Aus sich heraus kann der Mensch weder
Lukas 18,26-27
Da sagten die Zuhörer: »Ja, wer kann dann gerettet
heilig, sündlos noch gerecht werden. Aber (MENG) werden?« Jesus aber antwortete: »Was bei Menschen
was dem Menschen unmöglich ist, das ist unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.«
Gott (YHWH) möglich (Lk 18,27).
Denn Gott (YHWH) sendete Jesus, Lukas 9,55 [...] Der Menschensohn [Jesus] ist nicht gekommen, um
um den Menschen zu erretten. (MENG) Menschenleben zu vernichten, sondern um sie zu retten.
Aber wer ist Jesus, dass er den Menschen aus
dieser hoffnungslosen Situation erretten kann?
Wer ist Jesus?
Jesus ist nach dem Fleisch der Menschensohn
(Mt 9,6), weil er der Nachfahre von David ist.
Römer 1,3
(MENG)
[...] Dieser [Jesus] ist nach dem Fleische aus Davids
Samen hervorgegangen, [...]
Jesus ist der Christus.
Johannes 20,31
(SLT)
Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass
Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr
durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.
Jesus Christus ist der Sohn Gottes, erwiesen
Matthäus 16,16
Simon Petrus gab ihm zur Antwort: »Du [Jesus] bist
geworden (Joh 1,3). Dieses Wort war im
Anfang, als Gott (YHWH) sprach und es
wurde (Gen 1,3). Gleichzeitig ist dieses
Wort der eine Gott (Joh 1,1), der
alles erschaffen hat (Gen 1).
nach dem Geist der da heiligt (Röm 1,4). (MENG) Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!«
Jesus Christus und der Vater sind eins. Johannes 10,30 (LU12) | Ich [Jesus Christus] und der Vater sind eins.
Jesus Christus ist das fleischgewordene Wort | Johannes 1,1-14 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott,
Gottes (Joh 1,14). Durch dieses Wort ist alles |(MENG) und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei
Gott. Alle Dinge sind durch dieses (Wort) geworden,
und ohne dieses ist nichts geworden (von allem), was
geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war
das Licht der Menschen. [...][...] Und das Wort wurde
Fleisch und nahm seine Wohnung unter uns, [...]
Jesus Christus ist der allerhöchste und
lebendige Gott, der in Fleisch gefahren
ist — also Mensch wurde.
Johannes 20,28-29
(MENG)
Da antwortete ihm Thomas: »Mein Herr und mein
Gott!« Jesus erwiderte ihm: »Weil du mich gesehen
hast, bist du gläubig geworden. [...]
Gott (YHWH) fuhr in Fleisch, indem er
mithilfe des heiligen Geistes durch die
Jungfrau Maria geboren wurde.
Maria gebar Jesus Christus, welcher
Gott in Fleisch ist (Joh 1,1-14).
Dabei ist es zu beachten, dass Jesus Christus
und der Vater nicht verschiedene Götter sind.
Denn der Sohn und der Vater sind eins (Joh 10,30)
und somit sind sie der eine Gott (YHWH).
Lukas 1,30-35
(MENG)
Da sagte der Engel zu ihr: »Fürchte dich nicht, Maria,
denn du hast Gnade bei Gott gefunden! Wisse wohl: du
wirst guter Hoffnung werden und Mutter eines Sohnes,_
dem du den Namen Jesus geben sollst. [...][...] Da sagte
Maria zu dem Engel: »Wie soll das möglich sein? Ich
weiß doch von keinem Manne.« Da gab der Engel ihr
zur Antwort: »Heiliger Geist wird über dich kommen
und die Kraft des Höchsten dich überschatten; daher
wird auch das Heilige, das (von dir) geboren werden
soll, Gottes Sohn genannt werden.
Jesus Christus ist also Gott in Fleisch (Joh 1,1-14). Doch wie kann der Mensch heilig, sündlos und gerecht werden, indem
Gott (YHWH) in Fleisch fuhr? Wie kann also der Mensch durch Jesus Christus unsträflich (Dtn 18,13) vor Gott (YHWH) stehen?
Schließlich ist der Mensch immer noch ein Sünder, der Bösartigkeiten verrichtet (Gen 6,5), weil er das Unrecht tut (1Joh 3,4).
Seite 18 - ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Wer ein Sünder ist, der ist ein Knecht der
Sünde. Und wer ein Knecht der Sünde ist, der
ist nicht frei (Joh 8,34).
Der Mensch kann meinen, dass er frei ist.
Doch sobald er sündigt, ist er bereits ein
Knecht der Sünde. Weil alle Menschen
Sünder sind (1Kö 8,46), sind alle Menschen
unter der Knechtschaft der Sünde.
Johannes 8,31-34
(MENG)
Nun sagte Jesus zu den Juden, die an ihn gläubig geworden
waren: »Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr in
Wahrheit meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen,
und die Wahrheit wird euch frei machen.« Da entgegneten
sie ihm: »Wir sind Abrahams Nachkommenschaft und
haben noch niemals jemandem als Knechte gedient; wie
kannst du da sagen: »Ihr werdet frei werden«?« Jesus
antwortete ihnen: »Wahrlich, wahrlich ich sage euch:
ein jeder, der Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde.
Wer erkennt, dass er ein Sünder ist; der erkennt
also, dass er nicht frei ist. Aber wie wird der
Mensch frei von der Knechtschaft der Sünde?
Der Mensch wird frei von der Knechtschaft,
wenn er von jemanden gelöst wird. Wer gelöst
wird, der wird freigekauft (Lev 25,47-49).
Levitikus 25,47-49
(LU12)
Wenn irgend ein Fremdling oder Gast bei dir zunimmt und
dein Bruder neben ihm verarmt und sich dem Fremdling
oder Gast bei dir oder jemand von seinem Stamm verkauft,
so soll er nach seinem Verkaufen Recht haben, wieder
frei zu werden, und es mag ihn jemand unter seinen
Brüdern lösen, oder sein Vetter oder Vetters Sohn oder
sonst sein nächster Blutsfreund seines Geschlechts; [...]
Doch wer ist nun derjenige, der den Menschen
aus der Knechtschaft der Sünde erlöst? Wer
kauft also den Menschen frei? Der Löser
(oder Käufer) des sündigen Menschen ist
Gott (YHWH). Somit ist Gott (YHWH)
der Erlöser des Menschen (Jes 43,14).
Psalm 34,23
(LU12)
Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die
auf ihn trauen, werden keine Schuld haben.
Jesaja 43,14
(LU12)
So spricht der Herr, euer Erlöser, [...]
Aber womit hat Gott (YHWH) den
sündigen Menschen gelöst (oder gekauft)?
Gott (YHWH) löste (oder kaufte)
den Menschen mit dem Blut von
Christus (1Petr 1,18-19).
1.Petrus 1,18-20
(HFA)
Denn ihr wisst ja, was es Gott gekostet hat, euch aus der
Sklaverei der Sünde zu befreien, aus einem sinnlosen
Leben, wie es schon eure Vorfahren geführt haben. Er hat
euch losgekauft, aber nicht mit vergänglichem Silber oder
Gold, sondern mit dem kostbaren Blut eines unschuldigen
und fehlerlosen Lammes, das für uns geopfert wurde — dem
Blut von Christus. Schon bevor Gott die Welt erschuf,
hat er Christus zu diesem Opfer bestimmt.
Somit hat Gott (YHWH) den Menschen mit
dem Blut Christi aus der Knechtschaft der
Sünde erlöst (freigekauft).
1.Korinther 7,22
(HFA)
Wer als Sklave Christus gehört, der ist von ihm aus der
Sklaverei der Sünde freigekauft worden. [...]
Aber wie kann sich der Mensch überhaupt
erlösen lassen (1Petr 1,18-20)? Der Mensch
ist erlöst, wenn ihm seine Sünden durch
Jesus Christus vergeben sind (Kol 1,14).
Kolosser 1,13-14
(MENG)
Er [YHWH] hat uns ja aus der Gewalt der Finsternis
gerettet und uns in das Reich des Sohnes seiner Liebe
versetzt. In diesem [Jesus Christus] haben wir die
Erlösung, nämlich die Vergebung der Sünden;
Der Heilsplan von Gott (YHWH) sieht es also vor, dass der Mensch mit dem Blut Christi aus der Knechtschaft der Sünde
erlöst wird (1Petr 1,18-20). Aber wie wird der unheilige, sündige und ungerechte Mensch zu einem heiligen, sündlosen und
gerechten Menschen, indem er sich von Gott (YHWH) erlösen lässt? Und wie wird der Mensch überhaupt erlöst? Der Mensch
wird durch das Blut Christi erlöst (1Petr 1,18-20), wenn ihm seine Sünden vergeben werden (Kol 1,14). Aber wie werden die
Sünden des Menschen vergeben, damit der Mensch erlöst wird?
Wie werden die Sünden des Menschen getilgt?
Der Mensch muss sündlos sein, um in der Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen zu können. Doch um sündlos zu werden,
müssen dem Menschen seine Sünde vergeben werden, damit er erlöst ist (Kol 1,14). Der Mensch muss also von seinen Sünden
befreit werden. Doch wie wird der Mensch frei von seinen Sünden? Denn alle Menschen sündigen von Jugend auf (Gen 8,21),
weil ein bösartiges Gesetz im Fleisch der Menschen herrscht (Röm 7,23). Gibt es also eine Möglichkeit, dass die begangenen
Sünden des Menschen getilgt werden?
Der Mensch muss von seinen Sünden befreit
werden. Denn die Sünde trennt den Menschen
von Gott (YHWH), weil der Mensch in
seiner Sünde nicht in der Gegenwart von
Gott (YHWH) sein kann (Jes 59,2).
Aber wie können die Sünden des
Menschen getilgt werden, damit der
Mensch in der Gegenwart von
Gott (YHWH) sein kann?
Jesaja 59,2-3
(MENG)
[...] eure Verschuldungen bilden eine Scheidewand
zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden
haben sein Angesicht vor euch verhüllt, so dass er nicht
hört; denn eure Hände sind mit Blut befleckt und eure
Finger mit Verschuldung; eure Lippen reden Lüge, und
eure Zunge lässt Unwahrheit verlauten.
Jesaja 64,5
(MENG)
So sind wir denn allesamt einem Unreinen gleich geworden
und alle unsere Gerechtigkeitserweise sind wie ein besudeltes
Gewand; wir sind allesamt verwelkt wie Laub, und unsere
Sünden haben uns mit sich fortgerissen wie der Wind; [...]
Seite 19 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Früher mussten die Menschen verschiedenste
Opfer darbringen, um von ihren Sünden befreit
zu werden (Num 8,12). Um die Menschen von
ihren Sünden zu befreien, wurden Priester
eingesetzt (Num 15,28). Damit die Sünden der
Menschen getilgt werden konnten, legten die
Menschen beispielsweise ihre Hände auf die
Priester (Num 8,10-12). Vermutlich wurden
dabei die Sünden der Menschen auf die Priester
gelegt, weil durch die Handauflegung Sünden
übertragen werden können (Lev 16,21).
Diese Priester legten anschließend die Sünden der
Menschen auf lebendige Sündenträger (Lev 1,4),
um Wiedergutmachung (Sühne), wegen den
Sünden der Menschen, zu wirken (Lev 16,21-22).
Levitikus 1,4
(LUT)
Und er lege seine Hand auf den Kopf des Brandopfers,
damit es ihn wohlgefällig mache und für ihn Sühne schaffe.
Levitikus 16,21-22
(MENG)
Aaron lege diesem Bock seine beiden Hände fest auf
den Kopf, bekenne über ihm alle Verschuldungen der
Israeliten und alle Übertretungen, die sie sich irgendwie
haben zuschulden kommen lassen; er lege sie auf den
Kopf des Bockes und lasse diesen durch einen
bereitstehenden Mann in die Wüste fortschaffen. So soll
der Bock alle ihre Verschuldungen auf sich nehmen [...]
Numeri 8,10-12
(MENG)
Hierauf lass die Leviten vor den HERRN treten, und die
Israeliten sollen ihre Hände fest auf die Leviten legen;
[...][...]. Nachdem dann die Leviten ihre Hände fest auf
den Kopf der Stiere gelegt haben, sollst du den einen Stier
zum Sündopfer, den andern zum Brandopfer für den
HERRN herrichten, um den Leviten Sühne zu erwirken.
Es wurde auch viel Blut vergossen, während
Wiedergutmachung (Sühne) erwirkt wurde.
Levitikus 16,15
(LUT)
Danach soll er den Bock, das Sündopfer des Volks,
schlachten und sein Blut hineinbringen [...]
Weil die Menschen nach der erfolgten
Sündentilgung wieder sündigten, waren sie
erneut in der Sünde, wodurch sie immer und
immer wieder Opfer zur Sündentilgung
darbringen mussten (Lev 16,34).
Levitikus 16,34
(MENG)
Dies soll für euch eine ewiggültige Verordnung sein,
dass man den Israeliten einmal im Jahr Sühne für all
ihre Sünden erwirken soll.
Hebräer 10,11
(HFA)
Der Priester aber muss jeden Tag neu den Altardienst
verrichten und Gott immer wieder Opfer darbringen.
Dennoch können diese Opfer keinen Menschen für
immer von seiner Schuld befreien.
Somit konnte die damalige Opferung zur
Sündentilgung dem Menschen kein
beständiges Heil schaffen.
Hebräer 7,11
(MENG)
Freilich, wenn eine Vollendung durch das levitische
Priestertum möglich wäre -[...][...]-: welches Bedürfnis
hätte dann noch vorgelegen, einen andersartigen Priester
»nach der Ordnung Melchisedeks« einzusetzen [...][...]?
Auch musste der Priester erst für seine
eigenen Sünden opfern (Lev 16,6), bevor er
für die Sünden der Menschen ein Opfer
darbringen konnte (Hebr 7,27).
Levitikus 16,6
(MENG)
Hierauf soll Aaron den jungen Stier, der zum Sündopfer
für ihn selbst bestimmt ist, herzubringen und sich und
seinem Hause Sühne erwirken.
Hebräer 7,27
[...] wie die Hohen Priester, zuerst für die eigenen Sünden
kann (Hebr 7,11-28). Doch was für einen
Priester benötigt der Mensch? Damals waren
es levitische Priester, welche immer und
immer wieder Opfer wegen den Sünden der
Menschen darbrachten. Jedoch konnte die
levitische Priesterordnung den Menschen kein
beständiges Heil schaffen (Hebr 10,11).
Doch welche Priesterordnung ist dann dazu im
Stande, den Menschen ein beständiges Heil zu
schaffen? In der Genesis ist von einem
andersartigen Priester zu lesen. Dieser anders-
artige Priester ist Melchisedek (Gen 14,18).
Im Hebräerbrief wird beschrieben, dass sich
die Priesterordnung dieses Melchisedek
von der Priesterordnung der Leviten
unterscheidet (Hebr 7,11).
Wird somit ein andersartiger Priester nach der
Ordnung Melchisedeks benötigt, um
den Menschen beständiges Heil zu schaffen?
Wer könnte dieser andersartige Priester
nach der Ordnung Melchisedeks sein?
(ELB) Schlachtopfer darzubringen, dann für die des Volkes; [...]
Der Mensch kann also eine ewige Genesis 14,18 Melchisedek aber, der König von Salem, [...][...];
Sündentilgung nicht wirken (Hebr 10,11). (MENG) er war aber ein Priester des höchsten Gottes.
Daher benötigt der Mensch einen andersartigen | Psalm 110,4 Geschworen hat der HERR und wird sich’s nicht leid
Priester, der ihm ewiges Heil verschaffen (MENG) sein lassen: »Du sollst ein Priester in Ewigkeit sein
nach der Weise Melchisedeks.« (1.Mose 14,18-20)
Hebräer 7,11-28
(MENG)
[...], wenn eine Vollendung durch das levitische Priestertum
möglich wäre -[...][...]-: welches Bedürfnis hätte dann
noch vorgelegen, einen andersartigen Priester »nach der
Ordnung Melchisedeks« einzusetzen und ihn nicht
(einfach) »nach der Ordnung Aarons« zu benennen? Denn
mit einer Änderung des Priestertums tritt mit Notwendigkeit
auch eine Änderung des Gesetzes ein [...][...] Und vollends
klar liegt die Sache dadurch, dass ein andersartiger Priester,_
der dem Melchisedek ähnlich ist, eingesetzt wird, der es
nicht nach der Bestimmung eines an leibliche Abstammung
bindenden Gebotes geworden ist, sondern nach der Kraft
unzerstörbaren Lebens. Denn ihm wird bezeugt (Ps 110,4):
»Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung
Melchisedeks.« Damit tritt einerseits zwar die
Aufhebung eines bis dahin gültigen Gebotes ein, weil
es sich unwirksam und unbrauchbar erwiesen hatte —
das (mosaische) Gesetz hat ja auch wirklich keine
Vollendung zustande gebracht —, andrerseits (tritt dadurch)
aber auch die Herbeiführung einer besseren Hoffnung (ein),
mittels derer wir Gott (wirklich) nahen können. [...]
Seite 20 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Diesen andersartigen Priester stellte
Gott (YHWH), indem er selbst in Fleisch
fuhr (Joh 1,1-14) und sich für den priesterlichen
Dienst bereitstellte. Somit ist dieser andersartige
Priester nach der Ordnung Melchisedeks kein
anderer als Jesus Christus (Hebr 7,17). Doch
was macht Jesus Christus als Hohepriester so
besonders? Zum einen ist er ein ewiger
Hohepriester, der niemals aus seinem Amt
ausscheidet (Hebr 7,24). Dagegen starben die
levitischen Hohepriester irgendwann (Hebr 7,23).
Zum anderen ist Jesus Christus ein
Hohepriester, der dem Menschen ewiges
Heil verschafft (Hebr 9,12). Die levitischen
Priester waren dazu nicht im Stande.
Doch neben dem andersartigen Priester,
benötigt der Mensch noch einen andersartigen
Sündenträger. Denn der Mensch benötigt
einen ewigen Sündenträger, der die vergangenen,
gegenwärtigen und zukünftigen Sünden der
Menschen auf ewig tilgt (Hebr 10,11-18).
Diesen ewigen Sündenträger stellte Gott (YHWH),
indem er selbst in Fleisch fuhr (Joh 1,1-14).
Dieser ewige Sündenträger ist also Jesus
Christus. Deswegen wird auch Jesus Christus
als Lamm Gottes bezeichnet (Joh 1,29). Denn
er ist das Opferlamm (Ex 12,3-13), welches
wegen den Sünden der Menschen (Jes 53,8)
zur Schlachtbank geführt wurde (Jes 53,7).
Und auf welche Schlachtbank wurde Jesus
Christus geführt? Seine Schlachtbank war das
Marterholz. Bei diesem Holz handelt es sich
um das Kreuz, an das Jesus lebendig geschlagen
wurde (Mt 27 /Mk 15/ Lk 23/ Joh 19).
Und warum wurde Jesus an das Kreuz geschla-
gen? Wegen den Sünden der Menschen (Jes 53,8).
Denn Jesus Christus ist das Opferlamm
Gottes (Joh 1,29), welches freiwillig sein
Leben gab (Joh 15,13), damit die Sünden der
Menschen getilgt werden (1Petr 2,24). Somit
ließ sich Gott (YHWH) als Jesus Christus mit
allen Sünden der Menschen beladen (Jes 53,6).
Denn solch ein Opfer ist notwendig, um die
Sünden der Menschen zu tilgen (Levitikus).
Doch in welcher Weise unterscheidet sich das
Opferlamm Gottes von den Opfern der Leviten?
Das Lamm Gottes ist ein einmaliges Opfer,
welches die vergangenen, gegenwärtigen und
zukünftigen Sünden auf ewig tilgt (Hebr 10,14).
Dagegen konnten die Opfer der Leviten nur eine
unbeständige Sündentilgung wirken (Hebr 10,11).
Auch ist das Lamm Gottes selber der Hohe-
priester. Jesus ist also der Hohepriester, der
sich selbst als Opfer darbrachte (Hebr 7,27).
Wegen diesem Opfer, werden die Sünden der
gläubigen Menschen auf ewig getilgt (1Petr 2,24).
Dadurch verschwindet auch die Scheidewand,
welche den Menschen von Gott (YHWH)
trennt (Mt 27,51 / Mk 15,38 / Lk 23,45). Und
diese Scheidewand ist die Sünde (Jes 59,2).
Hebräer 7,15-17
(HFA)
Schickt Gott also einen anderen Priester, einen vom
Rang Melchisedeks, zu uns, dann wird ganz klar, dass
er damit eine besondere Absicht verfolgt. Denn
Christus ist nicht aufgrund menschlicher
Verordnungen und Gesetze Hoherpriester geworden,
sondern weil in ihm unzerstörbares, ewiges Leben ist.
So heißt es ja von Christus: »In alle Ewigkeit sollst du
ein Priester sein, so wie es Melchisedek war.«
Hebräer 9,11-14
(MENG)
Jesaja 53,4-5
Christus dagegen ist, indem er als Hoherpriester der
zukünftigen Güter kam, durch das größere und
vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist,
d.h. nicht dieser erschaffenen Welt angehört, auch nicht
mittels des Blutes von Böcken und Kälbern, sondern
mittels seines eigenen Blutes ein für allemal in das
(himmlische) Heiligtum eingetreten und hat eine
ewiggültige Erlösung ausfindig gemacht. Denn wenn
schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche
einer Kuh, mit der man die Verunreinigten besprengt,
Heiligung zu leiblicher Reinheit bewirkt, um wieviel
mehr wird das Blut Christi, der kraft ewigen Geistes sich
selbst als ein fehlerloses Opfer Gott dargebracht hat, [...]
[...] unsere Krankheiten waren es, die er getragen hat,
(MENG) und unsere Schmerzen hatte er sich aufgeladen, [...][...].
Und doch war er verwundet um unserer Übertretungen.
willen und zerschlagen infolge unserer Verschuldungen:
die Strafe war auf ihn gelegt zu unserm Frieden, und
durch seine Striemen ist uns Heilung zuteil geworden.
Jesaja 53,6 [...] der HERR aber hat unser aller
(MENG) Schuld auf ihn fallen lassen.
Jesaja 53,8-9 [...] Wegen der Verschuldung meines Volkes hat die
(MENG) Strafe ihn getroffen. Und man wies ihm sein Grab bei
Frevlern an und bei Missetätern seine Gruft, wiewohl er
keine Gewalttat verübt hatte und kein Betrug in seinem
Munde gewesen war.
Jesaja 53,10
Doch dem HERRN hatte es gefallen, ihn mit Krankheit zu
(MENG) zerschlagen; wenn er sein Leben als Sühne einsetzen wird, [...]
Jesaja 53,11 Infolge seiner Seelenqual wird er (Frucht erwachsen)
(MENG) sehen und satt werden; durch seine Erkenntnis wird als
Gerechter mein Knecht den Vielen zur Gerechtigkeit
verhelfen, indem er ihre Verschuldungen auf sich lädt.
Johannes 1,29
Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen;
(MENG) da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der
Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7)
Römer 4,25 [...] ihn [Jesus Christus], der um unserer Übertretungen
(MENG) willen in den Tod gegeben (Jes 53,4-5) und um unserer
Rechtfertigung willen auferweckt worden ist.
1.Petrus 2,24
(MENG)
Er [Jesus Christus] hat unsere Sünden selber mit seinem
Leibe an das (Marter-) Holz hinaufgetragen, damit wir, von
den Sünden freigemacht, der Gerechtigkeit leben möchten:
durch seine Wunden seid ihr geheilt worden (Jes 53,5).
Hebräer 10,11-18
(MENG)
Und jeder Priester zwar steht Tag für Tag da, indem er
seinen Dienst verrichtet und immer wieder dieselben
Opfer darbringt, die doch nimmermehr imstande sind,
Sünden wegzuschaffen; [...][...] Denn durch eine
einzige Darbringung (V.10) hat er [Jesus Christus] die,_
welche sich (von ihm) heiligen lassen (wollen), für
immer ans Ziel gebracht. [...][...] Wo diese aber
Vergebung gefunden haben, da ist keine Darbringung
(V.10) für Sünde mehr erforderlich.
Seite 21 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Aber warum erbrachte Jesus Christus dieses
Opfer zur ewigen Sündentilgung der
Menschen?
Dieses Opfer erbrachte Jesus Christus, weil er
der eine Gott in Fleisch ist (Joh 1,1-4). Und
dieser Gott (YHWH) liebt die Menschen,
auch wenn sie in der Sünde sind (Röm 5,8).
Weil Gott (YHWH) die sündigen Menschen
liebt, aber die Sünde hasst, gab er seinen
Sohn (Joh 3,16), um die trennende Sünde zu
tilgen. Und weil der Sohn Gottes selber Gott
ist (Joh 1,1-14), opferte sich Gott (YHWH) aus
größter Liebe zu den Menschen (Joh 3,16).
Aber wie werden die Sünden der Menschen
durch Jesus Christus getilgt?
Dr. Martin Luther erklärt, dass die Sünden in
Jesus Christus verschlungen werden, sobald
Christus und die Menschenseele durch den
Glauben an Jesus Christus ein Leib werden.
Doch warum kann Jesus Christus die Sünden
in sich verschlingen?
Johannes 3,16
(MENG)
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er
seinen eingeborenen Sohn hingegeben hat,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen,
sondern ewiges Leben haben.
Johannes 15,13-15
(MENG)
Größere Liebe kann niemand haben als die, dass er
sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine
Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich nenne
euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht hat keine
Einsicht in das Tun seines Herrn; vielmehr habe ich
euch Freunde genannt, weil ich euch alles kundgetan
habe, was ich von meinem Vater gehört habe.
Römer 5,8
(MENG)
Dr. Martin Luther:
Von Der Freiheit
eines Christen-
menschen
Erschien: 1520
Ausführung: 1888
Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass
Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Nicht allein gibt der Glaube so viel, dass die Seele dem
göttlichen Wort gleich wird, aller Gnaden voll, frei und
selig, sondern vereinigt auch die Seele mit Christo, wie
eine Braut mit ihrem Bräutigam. Aus welcher Ehe folget,
wie St. Paulus sagt, dass Christus und die Seele ein Leib
werden; [...][...] dieweil Christus ist Gott und Mensch,
welcher noch nie gesündigt hat und dessen Frömmigkeit
unüberwindlich, ewig und allmächtig ist, dieweil er denn
der gläubigen Seele Sünde durch ihren Brautring, das ist
der Glaube, sich selbst zu eigen macht und nicht anders
tut, als hätte er sie getan, so müssen die Sünden in ihm
verschlungen und ersäuft werden. Denn seine
unüberwindliche Gerechtigkeit ist allen Sünden zu stark.
Vermutlich kann Jesus Christus die Sünden
in sich verschlingen, weil er Gott in Fleisch
ist (Joh 1,1-14) und mit unseren Sünden stetig
beladen wird (Jes 53,6).
Doch was geschieht, wenn Jesus Christus mit
den Sünden der Menschen beladen wurde?
Wenn die Sünden auf Jesus Christus
liegen (Jes 53,6), dann werden die Sünden
getilgt (1Petr 2,24). Wenn die Sünden getilgt
werden, dann ist Jesus Christus auch derjenige,
der dem Tod ein Ende macht. Denn durch die
Sünde kam der Tod in die Welt (Röm 5,12)
und somit endet der Tod, wenn Jesus Christus
die Sünden des Menschen tilgt (1Petr 2,24).
Kommt somit das verschlingen des
Todes (Jes 25,8) dem verschlingen der Sünde
gleich? Aber wie verschlingt Jesus Christus
die Sünde?
Jesaja 25,8 (LU12)
Er wird den Tod verschlingen ewiglich; [...]
Jesaja 53,6 [...] der HERR aber hat unser aller
(MENG) Schuld auf ihn fallen lassen.
Hosea 13,14 Aber ich will sie erlösen aus der Hölle und vom Tod
(LU12) erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Hölle, ich will
dir eine Pestilenz sein.
Römer 5,12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die
(MENG) Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist
der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie
alle gesündigt haben.
1.Korinther 15,54-56 | Wenn aber dieser vergängliche Leib die
(MENG) Unvergänglichkeit angezogen hat und dieser sterbliche
Leib die Unsterblichkeit, dann wird sich das Wort
erfüllen, das geschrieben steht (Jes 25,8; Hos 13,14):
»Verschlungen ist der Tod in Sieg: Tod, wo ist dein
Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des
Todes ist aber die Sünde, und die Kraft der
Sünde liegt im Gesetz.
1. Johannes 3,4
(LU12)
Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist
das Unrecht.
Wenn also Jesus Christus mit den Sünden der
Menschen beladen wird (Jes 53,6), dann
müsste Jesus Christus die Sünden der
Menschen in sich verschlingen, weil er Gott
in Fleisch ist (Joh 1,1-14) und Gott (YHWH)
das Sündige verschlingt (Ex 33,3).
Denn Gott (YHWH) verschlingt alles Unreine
und Sündige (Ex 30,20).
Deswegen kann kein Mensch, der in seiner Sünde
ist, in Gottes Gegenwart bestehen (Ex 33,20).
Schließlich würde Gott (YHWH) den Menschen
in seiner Sünde verschlingen (Ex 33,3).
Exodus 30,20-21
[...] sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen,
(MENG) sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht
sterben, [...][...] Da sollen sie sich dann ihre Hände
und Füße waschen, damit sie nicht sterben; [...]
Exodus 33,3 Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte
(MENG) hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_
müsste dich sonst unterwegs vertilgen.«
Exodus 33,20
(LU12)
[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen;
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
Seite 22 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Als Jesus Christus an das Kreuz geschlagen
wurde, vergoss er auch sein Blut (Joh 19,33-34)
für uns Menschen, damit wir erlöst und unsere
Übertretungen vergeben werden (Eph 1,7).
Aber warum musste Jesus Christus
sein Blut vergießen?
Johannes 19,33-34
(MENG)
Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er bereits
tot war, zerschlugen sie ihm die Schenkel nicht, sondern
einer von den Soldaten stieß ihn mit seiner Lanze in die
Seite; da floss sogleich Blut und Wasser heraus.
Epheser 1,7
(MENG)
In diesem [Jesus Christus] haben wir die Erlösung_
durch sein Blut, nämlich die Vergebung unserer
Übertretungen, nach dem Reichtum seiner Gnade, [...]
Jesus Christus vergoss sein Blut, weil ohne
Hebräer 9,22
[...] überhaupt wird beinahe alles nach dem Gesetz mit Blut
dann ist Leben für Leben zu geben (Ex 21,23).
Vermutlich ist ein Schaden mit Blut auszu-
Genesis 9,3-4
Blutvergießen keine Vergebung geschieht. (MENG) gereinigt, und ohne Blutvergießen erfolgt keine Vergebung.
Denn wenn ein Schaden entsteht, für den Exodus 21,23-25 Wenn aber ein bleibender Leibesschaden entsteht, so
Wiedergutmachung (Sühne) zu leisten ist, (MENG) sollst du geben: Leben um Leben, Auge um Auge,
Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal
um Brandmal, Wunde um Wunde, Strieme um Strieme!
[...] Nur dürft ihr das Fleisch nicht essen, während sein
Menschen Wiedergutmachung (Sühne) wirkt.
gleichen, weil das Blut das Leben ist (Gen 9,4). |(SLT) Leben, sein Blut, noch in ihm ist!
Somit gab Jesus Christus sein Blut (oder auch | Levitikus 17,11 Denn das Leben des Leibes liegt im Blut, und ich habe
sein Leben), weil das Blut für die Sünden der |(MENG) es euch für den Altar bestimmt, damit ihr euch dadurch
Sühne für eure Sünden erwirkt; denn das Blut ist es,_
das Sühne durch das in ihm enthaltene Leben bewirkt.
Dabei ist es zu beachten; dass das Blut von
Jesus Christus kein gewöhnliches Blut ist.
Denn das Blut von Jesus Christus ist so kostbar,
dass es alle gläubigen Menschen erlöst (Eph 1,7).
Aber warum ist das Blut von Jesus Christus
so kostbar? Weil Jesus Christus der einzige
und lebendige Gott ist (Joh 1,1-14), der sich aus
Liebe zu den sündigen Menschen (Röm 5,8)
geopfert hat (Joh 3,16).
Somit ist Jesus Christus für den Menschen
der ewige Sündenträger (Jes 53,6), der den
Menschen von allen Sünde befreit (1Joh 1,7).
Zugleich ist Jesus Christus für den Menschen
ein ewiger Hohepriester, der dem Menschen
ewiges Heil verschafft (Hebr 9,11-14).
Weil Jesus Christus der Erlöser, der
Sündenträger und der Hohepriester zugleich
ist, ist der Mensch durch Jesus Christus auf
ewig erlöst (Hebräer 9,12).
Aber wie kann nun der Mensch die
Vergebung der Sünden annehmen,
um erlöst zu werden (Kol 1,14)?
1.Petrus 1,18-19
(MENG)
[...] ihr wisst ja, dass ihr von eurem eitlen Wandel, den
ihr von den Vätern her überkommen hattet, nicht mit
vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft
worden seid, sondern mit dem kostbaren Blute Christi
als eines fehllosen und unbefleckten Lammes.
Hebräer 9,13-14
(MENG)
1.Johannes 1,7
(MENG)
Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die
Asche einer Kuh, mit der man die Verunreinigten besprengt,
Heiligung zu leiblicher Reinheit bewirkt, um wieviel
mehr wird das Blut Christi, der kraft ewigen Geistes sich
selbst als ein fehlerloses Opfer Gott dargebracht hat, [...]
Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so
haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut
seines Sohnes Jesus macht uns von aller Sünde rein.
Hebräer 7,15
(MENG)
[...] Und vollends klar liegt die Sache dadurch, dass ein.
andersartiger Priester, der dem Melchisedek ähnlich
ist, eingesetzt wird, [...]
Hebräer 9,11-12
(MENG)
Christus dagegen ist, indem er als Hoherpriester der
zukünftigen Güter kam, durch das größere und
vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist,
d.h. nicht dieser erschaffenen Welt angehört, auch
nicht mittels des Blutes von Böcken und Kälbern,
sondern mittels seines eigenen Blutes ein für allemal
in das (himmlische) Heiligtum eingetreten und
hat eine ewiggültige Erlösung ausfindig gemacht.
Hebräer 10,14-18
Denn durch eine einzige Darbringung (V.10) hat er
erlöst (Kol 1,14).
(MENG) die, welche sich (von ihm) heiligen lassen (wollen), für
immer ans Ziel gebracht. [...][...| Wo diese aber
Vergebung gefunden haben, da ist keine Darbringung
(V.10) für Sünde mehr erforderlich.
Wenn der Mensch an Jesus Christus glaubt, |Apostelgeschichte | Ihr kennt das Wort, das er an die Kinder Israel hat ergehen
dann werden die Sünden des Menschen 10,36-43 lassen, indem er ihnen (die Heilsbotschaft vom) Frieden
vergeben (Apg 10,43) und der Mensch ist (MENG) durch Jesus Christus verkündigen ließ: dieser ist der Herr
über alle. [...][...] Für diesen legen alle Propheten das
Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung_
der Sünden durch seinen Namen empfängt.«
Also allein durch den Glauben an Jesus Christus werden dem Menschen seine Sünden vergeben (Apg 10,43). Wenn dem Menschen
seine Sünden vergeben wurden, dann ist der Mensch aus der Knechtschaft der Sünde (Joh 8,34) erlöst (1Petr 1,18-20). Dann kann
der Mensch Gott (YHWH) nahen, weil der Mensch durch den Glauben an Jesus Christus sündlos geworden ist (1Petr 2,24).
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Wie kann der Mensch das Gesetz Gottes halten?
Der Mensch ist die Seele (Gen 2,7). Diese Menschenseele ist im Menschenleib. Der Menschenleib ist Fleisch und die
Menschenseele ist kein Fleisch. Trotzdem beeinflusst das Fleisch das Fühlen, Denken und Handeln des Menschen, weil im
Fleisch ein bösartiges Gesetz herrscht (Röm 7,23). Deswegen wird der Mensch permanent zum Sündigen gedrängt.
Auch wenn der Mensch durch den Glauben
an Jesus Christus erlöst ist (Apg 10,43),
dürfte immer noch dieses bösartiges Gesetz
im Menschenleib wirken (Röm 7,23),
wodurch der Mensch zum Sündigen
gedrängt wird (Röm 7,25).
Auch wenn der Mensch erlöst ist, muss
immer noch das ganze Gesetz Gottes gehalten
werden (Dtn 8,1), damit der Mensch gerecht
wird (Dtn 6,25) und das Leben hat (Lev 18,5).
Aber wie kann der Mensch das Gesetz Gottes
halten, wenn in seinem Fleisch ein bösartiges
Gesetz herrscht, welches gegen das Gesetz
Gottes streitet (Röm 7,23)?
Römer 7,14-17
(MENG)
Wir wissen ja, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin
von fleischlicher Art (und dadurch) unter die (Gewalt der)
Sünde verkauft. Ja, mein ganzes "Tun ist mir unbegreiflich;
denn ich vollbringe nicht das, was ich will, sondern tue das,
was ich hasse. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so
erkenne ich durch die innere Zustimmung zum Gesetz
an, dass dieses gut sei. Jetzt aber bin nicht mehr ich der,
welcher es vollbringt, sondern die in mir wohnende Sünde.
Römer 7,22-23
Denn nach meinem inneren Menschen stimme ich dem
(MENG) göttlichen Gesetz freudig zu, nehme aber in meinen
Gliedern ein andersartiges Gesetz wahr, das dem Gesetz
meiner Vernunft widerstreitet und mich gefangennimmt
unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern wirkt.
Römer 7,25 [...] So diene ich nun mit dem Verstand dem Gesetz
(LUT) Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.
Die Situation scheint aussichtslos zu sein, wenn der Mensch das Gesetz Gottes halten soll, aber das Fleisch des Menschen dem Gesetz
Gottes widerstrebt (Röm 7,23). Denn wenn der Mensch nur ein einziges Mal seinem Fleisch nachgibt und die Werke des Fleisches
verrichtet (Gal 5,19-21), dann hat er sich bereits am ganzen Gesetz Gotte
s vergangen (Jak 2,10). Weil Gott (YHWH) die schwächen
des menschlichen Fleisches kennt, eröffnete Gott (YHWH) den folgenden Weg, damit der Mensch das Gesetz Gottes halten kann:
Gott (YHWH) gab den Menschen sein Gesetz.
siehe
Exodus bis Deuteronomium
Dieses Gesetz ist für Sünder (1Tim 1,9).
Somit ist das Gesetz Gottes nicht
für die Gerechten (1Tim 1,8-9).
Also müssen nur die Sünder das
Gesetz Gottes beachten.
1.Timotheus 1,8-10
(MENG)
Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn man es
richtig anwendet, nämlich in der Erkenntnis, dass für
einen Gerechten das Gesetz überhaupt nicht da ist,
sondern für Gesetzlose und Unbotmäßige, für Gottlose
und Sünder, für Unfromme und solche, denen nichts
heilig ist, für Menschen, die sich an Vater und Mutter
vergreifen, für Mörder, Unzüchtige, Knabenschänder,
Menschenverkäufer, Lügner, Meineidige und was sonst
noch in Widerspruch mit der gesunden Lehre steht, [...]
Zu den Sündern gehören alle Menschen, die
Unrecht tun und dadurch nicht in das Reich
Gottes eingehen können (1Kor 6,9), weil sie
durch die Sünde von Gott (YHWH) getrennt
sind (Jes 59,2).
1.Korinther 6,9-10
(MENG)
Wisst ihr nicht, dass keiner, der Unrecht tut, das Reich
Gottes erben wird? Irret euch nicht! Weder Unzüchtige
noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lüstlinge
und Knabenschänder, weder Diebe noch Betrüger, auch
keine Trunkenbolde, keine Verleumder und Räuber
werden das Reich Gottes erben.
Weil jedoch alle Menschen
sündigen (1Kö 8,46), gibt es nicht einen
einzigen gerechten Menschen (Röm 3,10).
Somit sind alle Menschen Sünder, weil im
Fleisch aller Menschen ein bösartiges
Gesetz (Röm 7,23) herrscht.
Dieses bösartige Gesetz (Röm 7,23)
herrscht im Fleisch des Menschen von Jugend
auf (Gen 8,21), weil das sündige Wesen des
Menschen vererbbar ist (Ps 51,7).
Somit neigt jeder Mensch zu
Bösartigkeiten (Gen 6,5). Deswegen
richtet sich das Gesetz Gottes an alle
Menschen — ohne Ausnahme (1Tim 1,9)!
1.Könige 8,46 (LU12) | [...] es ist kein Mensch, der nicht sündigt [...]
Psalm 14,3 Doch alle sind sie abgefallen, insgesamt entartet; da ist
(MENG) keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Röm 3,10-12).
Römer 3,10-19 [...] wie es in der Schrift heißt: »Es gibt keinen
(MENG) Gerechten, auch nicht einen; [...][...] »Ein offenes
Grab ist ihre Kehle, mit ihren Zungen reden sie Trug.«
(Ps 5,10) »Otterngift ist unter ihren Lippen.« (Ps 140,4)
»Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit.« (Ps 10,7)
[...][...] Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es
ausspricht, denen vorhält, die unter dem Gesetz sind; [...]
Römer 7,18-23
(MENG)
[...] in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes; [...][...]
denn ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern
vollbringe das Böse, das ich nicht tun will. [...][...]
Denn nach meinem inneren Menschen stimme ich dem
göttlichen Gesetz freudig zu, nehme aber in meinen
Gliedern ein andersartiges Gesetz wahr, das dem Gesetz
meiner Vernunft widerstreitet und mich gefangennimmt
unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern wirkt.
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Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Aber warum richtet sich das Gesetz Gottes
an Sünder (1Tim 1,9)?
Dass Gesetz Gottes richtet sich an Sünder,
weil dieses Gesetz aufzeigt, was gesund
und ungesund ist, was richtig und falsch ist,
was gut und böse ist (Mi 6,8).
Den Sündern soll also durch das Gesetz
aufgezeigt werden, was gut und böse ist.
Dadurch sollen die Sünder erkennen, was ein
gesundes Fühlen, ein richtiges Denken und
ein gutes Handeln ist (Hebr 5,14). Wenn die
Sünder das verstanden haben, können sie ihr
eigenes Fühlen, Denken und Handeln auf die
Richtigkeit überprüfen.
Somit sollen die Sünder durch das Gesetz
Gottes erkennen; was Sünde ist und dass sie
die Sünde tun (Röm 7,7). Der Sünder muss
also begreifen, dass er ein Sünder ist. Denn es
ist gar nicht so einfach zu erkennen, dass man
Fehler gemacht hat und deswegen
ein Sünder ist.
Micha 6,8 Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was
(MENG) fordert der HERR anderes von dir, als Gerechtigkeit zu
üben und dich der Liebe zu befleißigen und demütig zu
wandeln mit deinem Gott?
Römer 7,7 Was folgt nun daraus? Ist das Gesetz (selbst) Sünde?
(MENG) Nimmermehr! Aber ich hätte die Sünde nicht
kennengelernt außer durch das Gesetz; denn ich hätte
auch von der bösen Lust nichts gewusst, wenn das
Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Lass dich
nicht gelüsten!«
1.Timotheus 1,8
Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn man es
(MENG) richtig anwendet, [...]
Hebräer 5,12-14 Denn während ihr nach (der Länge) der Zeit schon
(MENG) Lehrer sein müsstet, bedürft ihr umgekehrt noch der
Belehrung in den Anfangsgründen der göttlichen
Offenbarungsworte und seid dahin gekommen, dass ihr
Milch statt fester Nahrung nötig habt. Denn jeder, der
noch auf Milch angewiesen ist, versteht sich noch nicht
auf das Wort der Gerechtigkeit; er ist eben noch ein
unmündiges Kind. Für Gereifte dagegen ist die feste
Nahrung da, nämlich für die, welche infolge ihrer
Gewöhnung geübte Sinne besitzen, so dass sie das Gute
und das Schlechte zu unterscheiden vermögen.
Somit scheint es das Gesetz Gottes, wegen
den Übertretungen und Sünden der
Menschen, zu geben (Gal 3,19) — damit die
Menschen erkennen, was gesund und
ungesund, richtig und falsch, gut und böse ist.
Denn wenn die Menschen nicht erkennen,
was gut und böse ist, dann verursachen die
Menschen katastrophale Zustände. Was für
ein Zustand, wegen den Übertretungen und
Sünden der Menschen, entstehen kann, das
thematisiert Dr. Martin Luther im großen
Katechismus, indem er die Widersprüchlichkeit
des sündigen Menschen aufzeigt. So kann
beispielsweise der sündige Mensch den
Zustand der Not erkennen, von dem er
umgeben ist. Jedoch kann der sündige
Mensch nicht erkennen, dass auch er ein
Verursacher von diesem Notzustand ist.
Der Mensch ist also ein Sünder, der Unheil
anrichtet und für Notzustände sorgt, und ist
deswegen von Gott (YHWH) getrennt, weil
die Sünde von Gott (YHWH) trennt (Jes 59,2).
Was soll der Mensch nun machen? Um den
Konsequenzen der Übertretung und Sünde zu
entgehen, sollte er das Gesetz Gottes beachten.
Galater 3,19
Warum gibt es dann das Gesetz? Wegen der
(EU) Übertretungen wurde es hinzugefügt, [...]
Galater 3,19 Was aber soll dann überhaupt das Gesetz? Gott hat es
(HFA) zusätzlich gegeben, damit wir das Ausmaß unserer
Sünden erkennen. [...]
Dr. Martin Luther: | Warum meinest du, dass jetzt die Welt so voll Untreue,
Großer Katechismus | Schande, Jammer und Mord ist, denn dass jedermann
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
sein eigener Herr und Kaiser frei will sein, auf niemand
nichts geben, und alles tun, was ihn gelüstet? Darum
strafet Gott einen Buben mit dem anderen, dass, wo du
deinen Herrn betrügst oder verachtest, ein anderer
komme, der dir wieder also mitfahre, ja dass du in
deinem Haus von Weib, Kind oder Gesinde zehnmal
mehr leiden müssest.
Wir fühlen unser Unglück wohl, murren und klagen
über Untreue, Gewalt und Unrecht; wollen aber nicht
sehen, dass wir selbst Buben sind, die Strafe redlich
verdient haben, und nicht davon besser werden; wir
sollen keine Gnade und Glück haben, darum haben wir
billig eitel Unglück, ohne alle Barmherzigkeit.
Denn das Gesetz Gottes zeigt auf, was der
sündige Mensch erfüllen muss, um vor
Gott (YHWH) gerecht dazustehen.
Wer jedoch unter einem Gesetz steht, muss
auch in ein Gericht, wenn er das Gesetz nicht
hält. Genauso verhält es sich mit dem Gesetz
von Gott (YHWH). Wer unter Gottes Gesetz
steht, der kommt auch in das Gericht von
Gott (YHWH), wenn er Gottes Gesetz nicht hält.
Römer 2,13
(MENG)
Esra 7,26
(MENG)
[...] denn nicht die Hörer des Gesetzes sind vor Gott
gerecht, sondern (nur) die Täter des Gesetzes werden
gerechtfertigt werden.
Jeder aber, der dem Gesetz deines Gottes und dem
Gesetz des Königs nicht nachkommt, gegen den soll
gerichtlich mit Strenge vorgegangen werden, es sei mit
Todesstrafe oder Verbannung, mit Geldbuße oder
Gefängnis!
Seite 25 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Aber was passiert, wenn der Mensch das
Gesetz Gottes nicht hält?
Wer das Gesetz von Gott (YHWH) nicht hält
muss sterben (Num 15,31). Denn nach dem
Gesetz Gottes verdient der Mensch den Tod,
wenn er das Gesetz bricht (Dtn 17,2-6) und
sündigt (Hes 18,20).
Beispielsweise verdient der Mensch den Tod,
wenn der Mensch die Sünde der untreue
verübt (2Tim 3,3), von Gott (YHWH) abfällt
und anderen Göttern dient (Dtn 17,2-6).
Beispiele für Todesstrafe bei Gesetzesbruch:
Exodus 21,12-29 / Ex 22,17-19 / Ex 31,12-17
Levitikus 20 / Lev 24,15-22
Numeri 15,30-31 / Num 35,16-20
Deuteronomium 13,6 / Dtn 17,6-12 /
Dtn 18,20 / Dtn 22,22-25 / Dtn 24,7
Numeri 15,31
[...] er hat das Wort des HERRN verachtet und sein
(MENG) Gebot übertreten; ein solcher Mensch soll ohne
Gnade ausgerottet werden: [...]
Deuteronomium Wenn in deiner Mitte, in einem deiner Wohnorte, die
17,2-6 der HERR, dein Gott, dir geben wird, ein Mann oder
(MENG) eine Frau sich findet, die das tun, was dem HERRN,
deinem Gott, missfällt, indem sie seinen Bund übertreten,
[...][...] Auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin
soll ein solcher, der sterben muss, den Tod erleiden; [...]
Hesekiel 18,20 (LU12) | Denn welche Seele sündigt, die soll sterben. [...]
Römer 1,29-32 [...] sie sind erfüllt mit jeglicher Ungerechtigkeit,
(MENG) Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll von Neid,
Mordlust, Streitsucht, Arglist und Niedertracht; sie sind
Ohrenbläser, Verleumder, Gottesfeinde, gewalttätige
und hoffärtige Leute, Prahler, erfinderisch im Bösen,
ungehorsam gegen die Eltern, unverständig, treulos,
ohne Liebe und Erbarmen; sie kennen zwar die göttliche
Rechtsordnung genau, dass, wer derartiges verübt, den
Tod verdient, tun es aber trotzdem nicht nur selbst, sondern
spenden auch noch denen Beifall, die solche Dinge verüben.
Hebräer 10,28
(MENG)
Wenn jemand das mosaische Gesetz verworfen hat, so
muss er ohne Erbarmen auf (die Aussage von) zwei
oder drei Zeugen hin sterben [...]
Aber warum muss der Mensch sterben, wenn
1.Johannes 3,4
Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist
werden (Dtn 1,16-17).
In einem gerechten Gericht, müssen alle
Menschen nach dem selben Maßstab gerichtet
werden. Dabei darf die gesellschaftliche
Stellung des Menschen nicht beachtet werden.
Und das Gericht Gottes ist gerecht (Offb 16,7).
Denn im Gericht Gottes gibt es kein Ansehen
der Person (Röm 2,11).
er Sündigt? Weil die Sünde das Unrecht ist. (LU12) das Unrecht.
Wer das Unrecht tut, indem er sündigt (1Joh 3,4), | Deuteronomium Zu gleicher Zeit gab ich euren Richtern folgende
der muss sterben (Hes 18,20). Denn in einem |1,16-17 Anweisung: »Wenn ihr eure Volksgenossen bei
gerechten Gericht muss das Unrecht bestraft |(MENG) Streitsachen verhört, so entscheidet mit Gerechtigkeit,
mag jemand mit einem von seinen Volksgenossen oder
mit einem bei ihm wohnenden Fremdling einen Streit
haben! Ihr dürft beim Rechtsprechen die Person nicht
ansehen: den Niedrigsten müsst ihr ebenso wie den
Vornehmsten anhören und euch vor niemand scheuen;
denn das Gericht ist Gottes Sache. Sollte aber ein
Rechtsfall für euch zu schwierig sein, so legt ihn mir
vor, damit ich die Untersuchung dabei führe.«
Kein Mensch kann vor dem Gericht Gottes
entkommen. Denn alle Menschen müssen in das
Gericht von Gott (YHWH) eingehen (2Kor 5,10).
In diesem Gericht wird jedem Menschen nach
seinen Werken vergolten (Ps 62,13).
2.Korinther 5,10
(MENG)
Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi
offenbar werden, damit ein jeder (seinen Lohn)
empfange, je nachdem er während seines leiblichen
Lebens gehandelt hat, es sei gut oder böse.
Bis das Gericht Gottes anbricht, wandelt
Hebräer 9,27
Und so gewiss es den Menschen bevorsteht, einmal zu
das Gericht Gottes (Hebr 9,27), sobald es
anbricht (Offb 20,11-15).
Wer seinen irdischen Leib ablegt und in
seiner Sünde bleibt, der wird dem
Gericht Gottes verfallen.
Wer dem Gericht Gottes verfällt, den erwartet
der endgültige Todesspruch. Der endgültige
Todesspruch ist der zweite Tod (Offb 20,14).
Denn der Lohn der Sünde ist der
Tod (Röm 6,23).
jeder Mensch ein einziges Mal auf Erden. (MENG) sterben, danach aber das Gericht, [...]
Sobald der irdische Leib des Menschen 2.Petrus 1,13-14 Ich halte es aber für meine Pflicht, solange ich noch in
stirbt (2Petr 1,13-14), erwartet den Menschen |(MENG) dieser Leibeshütte wohne, euch durch solches Erinnern
wachzuhalten, zumal da ich weiß, dass das Ablegen.
meiner Leibeshütte plötzlich erfolgen wird, wie es mir
auch unser Herr Jesus Christus angekündigt hat.
Offenbarung 20,11-15
(MENG)
Weiter sah ich einen großen weißen Thron und den, der auf
ihm saß; [...][...] Und ich sah die Toten, die Großen wie die
Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden
aufgetan; dann wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen,
nämlich das Buch des Lebens, und die Toten wurden
aufgrund dessen gerichtet, was in den Büchern geschrieben
stand, (nämlich) nach ihren Werken. Und das Meer gab die
Toten zurück, die es barg, und der Tod und das Totenreich
gaben die Toten heraus, die sich in ihnen befanden, und
sie wurden alle nach ihren Werken gerichtet; [...]
Seite 26 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Damit der Mensch dem Todesspruch im
Gericht Gottes (Offb 20,14) entgehen kann,
muss er das Gesetz von Gott (YHWH) halten.
Denn wer das Gesetz von Gott (YHWH)
hält, der wird am Leben bleiben (Dtn 8,1).
Aber welche Gebote soll der Mensch halten,
um dem Gericht Gottes (Offb 20,11-15)
zu entgehen und in das Leben
einzugehen (Mt 19,17)?
Die Antwort ist einfach. Es müssen alle
Gebote gehalten werden, die im Gesetz
Gottes enthalten sind (Dtn 8,1).
Das heißt; es müssen alle Gebote gehalten
werden, die in Exodus bis Deuteronomium
stehen.
Von diesen Geboten darf nicht ein einziges
Gebot gebrochen werden. Denn wer ein
Gebot bricht, der hat das ganze Gesetz von
Gott (YHWH) übertreten (Jak 2,10).
Und wie viele Gebote sind zu halten?
Vermutlich sind 613 Gebote zu halten, die
sich vom Buch Exodus bis zum Buch
Deuteronomium erstrecken.
Deuteronomium 5,33
(MENG)
Wandelt genau auf dem Wege, den der HERR, euer
Gott, euch geboten hat, damit ihr das Leben behaltet
und es euch wohlgeht [...]
Deuteronomium 8,1
(MENG)
Matthäus 19,16-26
(MENG)
Das ganze Gesetz, das ich dir heute gebiete, sollt ihr
gewissenhaft befolgen, damit ihr am Leben bleibt [...]
Da trat einer an ihn heran und fragte ihn: »Meister, was.
muss ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erlangen?« Er
[Jesus] antwortete ihm: »Was fragst du mich über das
Gute? (Nur) einer ist der Gute. Willst du aber ins
Leben eingehen, so halte die Gebote.« »Welche?«
entgegnete er. Jesus antwortete: »Diese: »Du sollst nicht
töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsches
Zeugnis ablegen, ehre deinen Vater und deine Mutter«
und »du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.««
Der Jüngling erwiderte ihm: »Dies alles habe ich
beobachtet: was fehlt mir noch?« Jesus antwortete ihm:
»Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe dein
Hab und Gut und gib (den Erlös) den Armen, so wirst
du einen Schatz im Himmel haben; dann komm und
folge mir nach!« Als der Jüngling das Wort gehört
hatte, ging er betrübt weg; denn er besaß ein großes
Vermögen. Jesus aber sagte zu seinen Jüngern:
»Wahrlich ich sage euch: Für einen Reichen wird es
schwer sein, ins Himmelreich einzugehen. Nochmals
sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein
Nadelöhr hindurchgeht, als dass ein Reicher in das
Reich Gottes eingeht.« Als die Jünger das hörten,
wurden sie ganz bestürzt und sagten: »Ja, wer kann
dann gerettet werden?« Jesus aber blickte sie an und
sagte zu ihnen: »Bei den Menschen ist dies unmöglich,
aber bei Gott ist alles möglich.« (1.Mose 18,14)
Der Mensch muss also alle Gebote Gottes
halten (Dtn 8,1), um nicht dem Gericht Gottes
zu verfallen (Offb 20,11-15) und in das Leben
einzugehen (Mt 19,17).
Jedoch konnte kein Mensch das Gesetz von
Gott (YHWH) halten (Röm 9,31-32), um vor
Gott (YHWH) gerecht dazustehen und dem
Todesspruch des göttlichen Gerichtes zu
entgehen.
Johannes 8,7-9
(MENG)
[...]»Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein
auf sie!« Hierauf bückte er sich aufs neue und schrieb auf
dem Erdboden weiter. Als aber jene das gehört hatten,_
gingen sie einer nach dem andern weg, die Ältesten zuerst bis
zu den Letzten, und Jesus blieb allein zurück mit der Frau, [...]
Römer 3,10-12
(MENG)
[...] wie es in der Schrift heißt: »Es gibt keinen
Gerechten, auch nicht einen; es gibt keinen
Einsichtigen, keinen, der Gott mit Ernst sucht; sie sind
alle abgewichen, allesamt entartet; keiner ist da, der das
Gute tut, auch nicht ein einziger.« (Ps 14,1-3)
Römer 9,31-32
Israel dagegen, das nach der vom Gesetz geforderten
(MENG) Gerechtigkeit trachtete, hat das vom Gesetz gesteckte
Ziel (der Rechtfertigung) nicht erreicht. Warum
nicht? Weil sie es nicht auf dem Glaubensweg, sondern
es mit Werken haben erreichen wollen: [...]
Das könnte bedeuten: Wer das Gesetz von Römer 2,12 Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch
Gott (YHWH) nicht hat, der geht verloren. (LU12) ohne Gesetz verloren werden; und welche unter dem
Wer das Gesetz von Gott (YHWH) hat, der Gesetz gesündigt haben, die werden durchs Gesetz
wird durch das Gesetz gerichtet. Wer verloren verurteilt werden
geht ist tot und wer durch das Gesetz von
Gott (YHWH) gerichtet wird ist auch tot.
Auch steht jeder Mensch unter einem Fluch, | Deuteronomium »Verflucht sei, wer nicht die Bestimmungen dieses
der das Gesetz halten möchte und das Gesetz | 27,26 Gesetzes durch ihre Erfüllung aufrechthält!«, und das
nicht hält (Dtn 27,26). (MENG) ganze Volk soll sagen: »So sei es!««
Galater 3,10 Denn alle, die aus Werken des Gesetzes sind, stehen
(MENG) unter einem Fluch; denn es steht geschrieben (5.Mose
27,26): »Verflucht ist jeder, der nicht in allen
(Geboten), die im Buch des Gesetzes geschrieben
stehen, beharrt, um sie (tatsächlich) zu erfüllen.«
Seite 27 - ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Im Buch Jesaja wird beschrieben, dass die
Menschen die Gebote Gottes übertreten haben.
Deswegen verzehrt ein Fluch die Erde (Jes 24,5-6).
Handelt es sich bei diesem verzehrenden Fluch
um den Fluch, der eintritt, wenn ein Mensch
die Gebote Gottes nicht einhält (Dtn 27,26)?
Und dieser Fluch scheint schnell einzutreten.
Denn wer gegen ein Gebot Gottes verstößt,
Jesaja 24,5-6
(MENG)
Entweiht liegt ja die Erde da unter ihren Bewohnern;
denn sie haben die Gebote übertreten, das Gesetz
überschritten, den in der Urzeit geschlossenen Bund
gebrochen. Darum verzehrt ein Fluch die Erde, und
ihre Bewohner müssen ihre Verschuldung büßen;
darum sterben die Bewohner der Erde aus, und von den
Sterblichen bleiben nur wenige übrig.
Jakobus 2,10
Denn wer das ganze Gesetz erfüllt, aber gegen ein
Gottes den Menschen anklagen. Aber was
bringt diese Klage? Soll der Mensch durch
die Anklage erkennen, dass der Mensch
gegen Gottes Maßstäbe verstößt (Jes 55,8)?
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
hat damit das gesamte Gesetz von (MENG) einziges Gebot verstößt, der hat sich damit gegen das
Gott (YHWH) übertreten (Jak 2,10). ganze (Gesetz) vergangen.
Aber wofür sind dann die Gebote Gottes da? |Dr. Martin Luther: | Darum ers [YHWH] auch deutlich mit den Worten setzet:
Dr. Martin Luther erklärt, dass die Gebote Großer Katechismus | du sollst nicht begehren usw. Denn er will vornehmlich
das Herz rein haben; wiewohl wirs, so lang wir hier leben,
nicht dahin bringen können, also, dass dies wohl ein
Gebot bleibt, wie die andern alle, das uns ohne Unterlass
beschuldigt, und anzeigt, wie fromm wir vor Gott sind.
In diesem Schriftwerk erklärt Luther, dass
der Mensch durch das Gesetz Gottes sein
Unvermögen zum Guten erkennen soll.
Auch soll der Mensch an dem Gesetz Gottes
verzweifeln, weil er das Gesetz nicht
halten kann.
Dadurch soll der Mensch nach dem
Weg (Joh 14,6) suchen, durch den das
Gesetz Gottes gehalten werden kann.
Erschien: 1520
Ausführung: 1888
Und wofür ist dann das Gesetz von Apostelgeschichte |So sei euch nun kundgetan, ihr Männer, liebe Brüder, dass
Gott (YHWH) da, wenn es keinen 13,38-39 euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und
Menschen vor dem Gericht und dem (LUT) in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht
Todesspruch (Offb 20,11-14) erretten kann? werden konntet, ist der gerecht gemacht, der an ihn glaubt.
Eine Antwort liefert Dr. Martin Luther mit Dr. Martin Luther: | Die Gebote lehren und schreiben uns vor mancherlei gute
dem Schriftwerk "Von Der Freiheit eines Von Der Freiheit |Werke, aber damit sind sie noch nicht geschehen. Sie
Christenmenschen". eines Christen- weisen wohl, sie helfen aber nicht, lehren, was man thun
menschen soll, geben aber keine Stärke dazu. Darum sind sie nur dazu
geordnet, dass der Mensch darinnen sehe sein Unvermögen
zu dem Guten und lerne an sich selbst verzweifeln. [...][...] So
beweiset das Gebot: „Du sollst nicht böse Begierde haben“ ,_
dass wir allesamt Sünder sind und kein Mensch vermag zu
sein ohne böse Begierde, er thue, was er wolle; daraus lernet
er an sich selbst verzagen und anderswo Hilfe zu suchen,
dass er ohne böse Begierde sei und also das Gebot erfülle
durch einen andern, das er aus sich selbst nicht vermag.
Also sind auch alle anderen Gebote uns unmöglich. Wenn
nun der Mensch aus den Geboten sein Unvermögen gelernet_
und empfunden hat, dass ihm nun angst wird, wie er
dem Gebot Genüge thue, sintemal das Gebot muss
erfüllt sein oder er muss verdammt sein: so ist er recht
gedemütigt und zunichte geworden in seinen Augen,
findet nichts in sich, womit er könnte fromm werden.
Durch das Gesetz Gottes soll der Mensch also
Römer 3,19-20
Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es
nicht halten kann.
Aber warum kann der Sünder das
Gesetz Gottes nicht halten?
erkennen, das er ein Sünder ist (Röm 3,20). (MENG) ausspricht, denen vorhält, die unter dem Gesetz sind; es
soll eben einem jeden der Mund gestopft werden und
Denn das Gesetz Gottes zeigt auf, dass jeder die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sein; denn
Mensch sündigt (1Kö 8,46) und somit aufgrund von Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor
Bösartigkeiten verübt (Gen 6,5). Gott gerechtfertigt werden (Ps 143,2); durch das Gesetz
kommt ja (nur) Erkenntnis der Sünde.
an NONE DI DEINEN: Je SCie-Gebele Römer 7,6-8 Jetzt aber sind wir vom Gesetz losgekommen, da wir dem,
en Menschen anklagen und dass das Gesetz : E ; }
dem Menschen aufzeigt, dass er schuldig und (MENG) was unsin Banden hielt, gestorben sind, so dass wir
ein Sändarist: nunmehr unsern Dienst im neuen Wesen des Geistes und
nicht mehr im alten Wesen des Buchstabens (des Gesetzes)
leisten. Was folgt nun daraus? Ist das Gesetz (selbst) Sünde?
Nimmermehr! Aber ich hätte die Sünde nicht kennen-
gelernt außer durch das Gesetz; denn ich hätte auch von
der bösen Lust nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht
gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Lass dich nicht gelüsten!«
Daher ist anzunehmen, dass der Sünder Römer 8,3-4 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch
erkennen soll, dass er das Gesetz Gottes (LUT) das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte
seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und
um der Sünde willen und verdammte die Sünde im
Fleisch, damit die Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert,
in uns erfüllt werde, [...]
Seite 28 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Der Sünder kann das Gesetz nicht halten, weil
bereits das gesamte Gesetz übertreten wird,
wenn ein Gebot gebrochen wird (Jak 2,10).
Dabei reicht schon ein Gedanke aus, um
gegen ein Gebot zu verstoßen und somit das
gesamte Gesetz zu übertreten (Mt 5,28). Somit
wird der Mensch, bereits durch einen sündigen
Gedanken, zum Übertreter des Gesetzes!
Jakobus 2,10
(MENG)
Denn wer das ganze Gesetz erfüllt, aber gegen ein
einziges Gebot verstößt, der hat sich damit gegen das
ganze (Gesetz) vergangen.
Matthäus 5,27-28
(MENG)
Ihr habt gehört, dass (den Alten) geboten worden ist
(2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen!« Ich
dagegen sage euch: Wer eine Ehefrau auch nur mit
Begehrlichkeit anblickt, hat damit schon in seinem
Herzen Ehebruch an ihr begangen.
Daher ist es denkbar, dass der Sünder durch
Numeri 15,31
[...] er hat das Wort des HERRN verachtet und sein
Doch wie kann der Mensch das ganze Gesetz
halten, indem Gott (YHWH) in Fleisch fuhr?
Dr. Martin Luther erklärt, dass der Mensch
alle Gebote Gottes durch den Glauben an
Jesus Christus halten kann.
Aber wie kann der Mensch alle
Gebote Gottes halten, indem er
an Jesus Christus glaubt?
Erschien: 1520
Ausführung: 1888
das Gesetz erkennen soll (Lk 23,40-41), dass |(MENG) Gebot übertreten; ein solcher Mensch soll ohne
er den Tod verdient hat (Num 15,31), weil er Gnade ausgerottet werden: seine Schuld komme
tief in der Sünde feststeckt (1Kö 8,46). über ihn!
Aber wie kann der Mensch das Gesetz halten, | Lukas 18,27 [...]1»Was bei Menschen unmöglich ist,
wenn er das Gesetz nicht halten kann? Was dem | (MENG) das ist bei Gott möglich.«
Menschen unmöglich ist, das ist Gott (YHWH)
Een (Lk ge Denn es SEN Lukas 9,55 [...] Der Menschensohn [Jesus] ist nicht gekommen, um
Sen Se Jesus Christus, um den Menschen aus (MENG) Menschenleben zu vernichten, sondern um sie zu retten.
dieser Misere zu erretten (Lk 9,55).
Dieser Jesus Christus ist Gott in Dr. Martin Luther: | Dann kommt das andere Wort, die göttliche Verheißung und
Fleisch (Joh 1,1-14). Gott (YHWH) fuhr Von Der Freiheit | Zusagung, und spricht: willst du alle Gebote erfüllen, deiner
also in Fleisch, damit der Mensch das eines Christen- bösen Begierde und Sünde loswerden, wie die Gebote
Gesetz halten kann. menschen zwingen und fordern, siehe da, glaube an Christum, in
welchem ich dir zusage alle Gnade, Gerechtigkeit, Friede
und Freiheit; glaubst du, so hast du, glaubst du nicht, so hast
du nicht. Denn was dir unmöglich ist mit allen Werken der
Gebote, deren viele sind und doch keins’ nütze, das wird
dir leicht und kurz durch den Glauben. Denn ich habe kurz
in den Glauben gestellet alle Dinge, dass, wer ihn hat, alle
Dinge haben und selig sein soll; wer ihn nicht hat, soll
nichts haben. Also geben die Zusagungen Gottes, was
die Gebote erfordern, und vollbringen, was die Gebote
heißen, auf dass es alles Gottes eigen sei, Gebot und
Erfüllung. Er gebietet allein, er erfüllet auch allein.
Nur Jesus Christus, der Gott in Fleisch ist,
konnte das Gesetz erfüllen (Mt 5,17) und die
Menschen, die an ihn glauben, von dem Fluch
des Gesetztes befreien (Gal 3,13).
Deswegen erfüllte Jesus Christus das Gesetz
stellvertretend für die Sünder, weil die
Sünder nicht im Stande sind das Gesetz
vollständig zu halten.
Matthäus 5,17-18
(MENG)
Denkt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder
die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen
aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich ich sage
euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird vom Gesetz
nicht ein einziges Jota und kein Strichlein vergehen, [...]
Galater 3,13
(MENG)
Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes dadurch losgekauft,
dass er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht geschrie-
ben (Dtn 21,23): »Verflucht ist jeder, der am Holze hängt.«
Soll der Sünder somit erkennen, dass Jesus
Christus der einzige Weg ist, das Gesetz
zu halten?
Johannes 14,6
(MENG)
Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die
Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater
außer durch mich.
Denn Gott (YHWH) stellte das Gesetz auf und
Matthäus 5,17
Denkt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder
Jesus Christus glauben (Röm 10,4-9). Doch
wie muss der Mensch glauben? Die Antwort
ist einfach: Von ganzem Herzen (Röm 10,10).
Und was muss der Mensch glauben? Das
Jesus der Herr ist und das Gott (YHWH) ihn
von den Toten auferweckt hat (Röm 10,9).
Auf diese Weise kann der Mensch also das
Gesetz Gottes halten, um errettet zu werden.
genauso erfüllte er das Gesetz selber (Röm 8,3), |(MENG) die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen
indem er in Fleisch fuhr (Joh 1,1-14) und als aufzulösen, sondern zu erfüllen.
an a Römer 8,3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch
’— 7 | (LUT) das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: |...]
Damit der sündige Mensch durch Jesus Römer 10,3-4 Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt,
Christus das Gesetz hält, muss der Mensch an | (LUT) und suchen, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind
so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan. Denn Christus ist
des Gesetzes Ende, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt.
Römer 10,9-11
(LU12)
Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass er
der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn
Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.
Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht;
und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.
Seite 29 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Denn wer das Gesetz Gottes hält,
wird leben (Lev 18,5).
Und wie hält der Mensch das Gesetz Gottes?
Durch den Glauben an
Levitikus 18,5
(LU12)
Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine
Rechte. Denn welcher Mensch dieselben tut, der wird
dadurch leben; denn ich bin der Herr.
Deuteronomium 8,1
(LU12)
Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr halten,
dass ihr darnach tut, auf dass ihr lebet [...]
Jesus Christus (Röm 10,4-11). Johannes 14,15 (LU12) | Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!
Also hält der Mensch das Gesetz dadurch, Matthäus 5,17 Denkt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder
indem der Mensch an Jesus Christus glaubt. |(MENG) die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen
Denn Jesus erfüllte das Gesetz (Mt 5,17) aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Selyerueten Snr die Menschen: Römer 10,4 Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den
(LU12) glaubt, der ist gerecht.
Daher lebt derjenige, der an Jesus Christus
glaubt (Joh 11,25). Denn wer das Gesetz hält,
indem er an Jesus Christus glaubt,
wird leben (Lev 18,5).
Johannes 11,25-26
(LU12)
Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das
Leben. Wer an mich glaubet, der wird leben, ob er
gleich stürbe; und wer da lebet und glaubet an mich,
der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?
Somit ist der Mensch, der an Jesus Christus
glaubt, nicht mehr unter dem Gesetz Gottes,
sondern unter der Gnade Gottes (Röm 6,14).
Auf diese Weise hat Gott (YHWH) den
Menschen von dem Gesetz befreit (Röm 7,1-4).
Und wieder war es Gott (YHWH), der das
Werk vollbracht hat, damit der Mensch durch
den Glauben an Jesus Christus in Freiheit lebt
und nicht vom Fluch des Gesetzes getroffen
wird (Gal 3,13).
Der Mensch kann also kein Werk zu seiner
Errettung hinzutun (Eph 2,8-9). Es ist allein
Gottes Gnade, dass der Mensch durch den
Glauben an Jesus Christus das Gesetz halten
kann (Röm 10,4-9).
Aber was bewirkt die Gnade Gottes?
Römer 6,14 Denn die Sünde wird kein Herrscherrecht (mehr) über
(MENG) euch ausüben: ihr steht ja nicht (mehr) unter dem
Gesetz, sondern unter der Gnade.
Römer 7,1-4 Oder wisst ihr nicht, meine Brüder - ich rede ja doch
(MENG) zu gesetzeskundigen Leuten —, dass das Gesetz für den_
Menschen nur, solange er lebt, bindende Gewalt hat? So
ist z.B. eine verheiratete Frau gesetzlich an ihren Mann so
lange gebunden, als er lebt; wenn aber der Mann stirbt, so
ist sie frei von dem Gesetz, das sie an den Mann bindet.
Demnach wird sie zwar, solange ihr Mann lebt, allgemein
als Ehebrecherin gelten, wenn sie sich einem andern
Manne zu eigen gibt; stirbt aber ihr Mann, so ist sie frei
vom Gesetz und keine Ehebrecherin, wenn sie sich einem
andern Mann zu eigen gibt. Mithin seid auch ihr, meine
Brüder, dem Gesetz gegenüber getötet worden, und
zwar durch (das Getötetwerden) des Leibes Christi,
um hinfort einem anderen, nämlich dem, der von den
Toten auferweckt worden ist, als Eigentum anzugehören,
damit wir nunmehr für Gott Frucht brächten.
Wegen der Gnade Gottes ist es dem Menschen
möglich, dem Gericht Gottes (Offb 20,11-15)
zu entgehen. Der Mensch wird also errettet,
weil Gott (YHWH) gnädig ist.
Epheser 2,8-9
(MENG)
Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf
Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch - nein,
Gottes Geschenk ist es —, nicht aufgrund von Werken,
damit niemand sich rühme.
Denn wer an Jesus Christus glaubt wird
nicht gerichtet und entgeht somit dem
Todesspruches des Gerichtes (Offb 21,8).
Und warum wird der Mensch nicht gerichtet?
Weil der Mensch durch den Glauben an
Jesus Christus das Gesetz Gottes
hält (Röm 10,4-9).
Johannes 3,16-19
(MENG)
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen
eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn
[Jesus Christus] glauben, nicht verloren gehen, sondern
ewiges Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht
dazu in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern
dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn [Jesus
Christus] glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht (an
ihn) glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den
Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Darin besteht aber das Gericht, dass das Licht in die Welt
gekommen ist, die Menschen aber die Finsternis mehr
geliebt haben als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
Somit ist das Gesetz Gottes dafür da, dass der Mensch erkennt, dass er ein Sünder ist (Röm 3,19-20). Auch scheint es, dass der
Mensch erkennen soll, dass er das Gesetz nicht halten kann (Jak 2,10). Somit soll der Mensch an dem Gesetz Gottes
verzweifeln und anderswo Hilfe suchen, um das Gesetz Gottes zu halten. Diese Hilfe findet er bei Jesus Christus. Denn durch
den Glauben an Jesus Christus ist es dem Menschen möglich das Gesetz Gottes zu halten (Röm 10,4-9), weil Jesus Christus
stellvertretend für den Menschen das Gesetz erfüllt hat (Mt 5,17). Dafür muss der Mensch von ganzem Herzen glauben (Röm 10,10),
dass Jesus der Herr ist und dass Gott (YHWH) ihn von den Toten auferweckt hat (Röm 10,9). Das bedeutet, dass der Mensch
kein Werk zu seiner Errettung hinzutun kann und allein aus Gottes Gnade errettet wird (Eph 2,8-9), weil Gott (YHWH) den
Menschen liebt (Joh 3,16).
Seite 30 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch gerecht?
Damit der Mensch in der Gegenwart von Gott (YHWH) sein kann, muss er auch gerecht sein (Dtn 6,25). Aber wie gerecht
muss der Mensch vor Gott (YHWH) sein? Kann der Mensch, nach dem Maßstab seiner eigenen Gerechtigkeit, vor Gott (YHWH)
bestehen? Oder gilt vor Gott (YHWH) eine andere Gerechtigkeit (Röm 10,3)?
Nur wenn der Mensch gerecht ist, verfällt er
nicht dem Gericht von Gott (YHWH). Jedoch
ist der Mensch ungerecht. Denn die Bibel
erklärt, dass unsere eigene Gerechtigkeit wie
ein besudeltes Gewand ist (Jes 64,5).
Jesaja 64,5
(MENG)
So sind wir denn allesamt einem Unreinen gleich
geworden und alle unsere Gerechtigkeitserweise sind
wie ein besudeltes Gewand; wir sind allesamt verwelkt
wie Laub, und unsere Sünden haben uns mit sich
fortgerissen wie der Wind; [...]
Schließlich ist unser Maßstab, nach dem wir
Jesaja 55,8-9
Denn »meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und
bestehen.
Gerechtigkeit werten, nicht der Maßstab von |(MENG) eure Wege sind nicht meine Wege« - so lautet der
Gott (YHWH), nach dem wahrlich Ausspruch des HERRN --; »sondern soviel der Himmel
Gerechtigkeit zu werten ist (Jes 55,8-9). höher als die Erde ist, soviel höher sind meine Wege als
eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken.
PELDIELWERE kann Ge AIEnSch, a a Jesaja 61,8 Denn ich, der HERR, liebe das Recht und hasse
eigenen Gerechtigkeit, meinen, dass es "gut
RALF, : : (MENG) frevelhaften Raub; [...]
und "richtig" ist, wenn er in der Not seinen
Nächsten bestiehlt. Doch wenn das Stehlen, Römer 12,2 Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Weise
nach dem Gesetz von Gott (YHWH), (MENG) dieser Weltzeit, sondern wandelt euch um durch die
verboten ist (Ex 20,15), dann ist das Stehlen Erneuerung eures Sinnes, damit ihr ein sicheres Urteil
auch in Notsituationen "böse" und "falsch". darüber gewinnt, welches der Wille Gottes sei, nämlich
das Gute und (Gott) Wohlgefällige und Vollkommene.
Gottes Gerechtigkeit kann also nicht gebeugt mE Eu : |
werden, wie die Gerechtigkeit des Menschen. Jakobus 4,4 Ihr gottabtrünnigen Seelen! Wisst ihr nicht, dass die
(MENG) Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist?
Wer also ein Freund der Welt sein will, erweist sich als
Feind Gottes.
Somit kann der Mensch mit seiner eigenen Römer 10,3 Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott
Gerechtigkeit nicht vor Gott (YHWH) (LUT) gilt, und suchen, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten,
und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan.
Denn nach der Gerechtigkeit des Menschen,
kann auch das Böse gut sein (Jes 5,20). Doch
nach der Gerechtigkeit von Gott (YHWH), ist
das Böse einfach nur böse und wird niemals
gut werden. Deswegen möchte Gott (YHWH),
dass der Mensch das als "gut" und "richtig"
ansieht, was in den Augen von Gott (YHWH)
"gut" und "richtig" ist (Dtn 6,18).
Denn was der Mensch für "gut" und "richtig"
hält, ist nicht in den Augen von Gott (YHWH)
"gut" und "richtig" (Dtn 6,18).
Deuteronomium 6,18
(MENG)
[...] du sollst das tun, was in den Augen des HERRN
recht und gut ist, damit es dir wohlergeht [...]
Jesaja 5,20-23
(MENG)
Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse
nennen, die Finsternis als Licht hinstellen und das Licht
als Finsternis, die Bitteres für süß und Süßes für bitter
ausgeben! Wehe denen, die in ihren eigenen Augen
weise sind und klug vor sich selbst! Wehe denen, die
Helden im Weintrinken sind und tüchtige Männer im
Mischen berauschenden Getränks, die um eines
Geschenks willen den Schuldigen gerechtsprechen und
dem Unschuldigen sein Recht vorenthalten!
Somit ist die Gerechtigkeit des Menschen
verkehrt und ungerecht (Jes 64,5), weil sie
Leid und Tod hervorbringt.
Beispielsweise kann es nach der Gerechtigkeit
des Menschen in Ordnung sein; den Nächsten
in seiner Not hängen zu lassen, den Nächsten
auszunehmen oder den Nächsten in das
Unglück zu stürzen (Jer 22,13) — solange der
eigene Vorteil daraus gezogen werden kann
und der Nächste solch ein schändliches
Handeln mit sich treiben lässt.
Jedoch lehnt Gott (YHWH) solch ein
Handeln ab, weshalb er dazu aufruft,
dass der Mensch mit seinen Nächsten
gerecht umgeht (Hos 10,12).
Jeremia 22,13
(MENG)
Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und
seine Obergemächer mit Unrecht! Der seinen Nächsten
ohne Entgelt arbeiten lässt und ihm seinen Lohn vorenthält!
Hosea 10,12-14
(MENG)
Macht Gerechtigkeit zu eurer Aussaat und erntet nach
Maßgabe der Liebe! Brecht euch einen Neubruch (der
Erkenntnis), da es noch Zeit ist, den HERRN zu
suchen, damit er endlich kommt und Gerechtigkeit über
euch regnen lässt! Ihr aber habt Gottlosigkeit
eingepflügt, Unheil geerntet, habt die Frucht der
Treulosigkeit essen müssen. Weil du dein Vertrauen auf
deine Kriegswagen, auf die Menge deiner Krieger
gesetzt hast, darum wird sich Kriegslärm in deinen
Städten erheben, und alle deine festen Plätze werden
zerstört werden, so wie Salman (jüngst die Stadt) Beth-
Arbel am Tage der Schlacht zerstört hat: die Mutter
wurde samt den Kindern zerschmettert.
Seite 31 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Wenn der Mensch an seiner eigenen
Gerechtigkeit festhält, dann wird er
niemals in das Reich von Gott (YHWH)
eingehen (Mt 5,20).
Matthäus 5,20
(MENG)
Denn ich sage euch: Wenn es mit eurer Gerechtigkeit
nicht weit besser bestellt ist als bei den Schriftgelehrten
und Pharisäern, so werdet ihr nimmermehr ins
Himmelreich eingehen!«
Doch wer ist dann gerecht? Die Bibel liefert
eine ganz klare Antwort:
Jeder der die Gerechtigkeit tut, der ist auch
gerecht (1.Joh 3,7-8). Und die Gerechtigkeit
wird dadurch erlangt, indem dass Gesetz von
Gott (YHWH) gehalten wird (Dtn 6,25).
Daran ist also ein gerechter Mensch, nach
dem Maßstab von Gott (YHWH), zu
erkennen (1.Joh 2,29).
Deuteronomium 6,25
(MENG)
So werden wir denn als gerecht dastehen, wenn wir es
uns angelegen sein lassen, dieses ganze Gesetz vor dem
HERRN, unserm Gott, zu erfüllen, wie er uns geboten hat.
1.Johannes 2,29
(LUT)
Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, so erkennt ihr: Wer
die Gerechtigkeit tut, der ist von ihm geboren.
1.Johannes 3,7-8
(MENG)
Kindlein, lasst euch von niemand irreführen! (Nur) wer.
die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, so wie er gerecht ist;
wer die Sünde tut, stammt vom Teufel, denn der Teufel
ist ein Sünder von Anfang an. [...]
Jedoch gibt es nicht einen Menschen, der
Römer 3,10-12
[...] wie es in der Schrift heißt: »Es gibt keinen
wenn der Mensch nicht gerecht ist?
wahrhaftige Gerechtigkeit tut (Röm 3,10), (MENG) Gerechten, auch nicht einen; es gibt keinen
weil kein Mensch das ganze Gesetz Einsichtigen, keinen, der Gott mit Ernst sucht; sie sind
halten kann (Röm 8,3). alle abgewichen, allesamt entartet; keiner ist da, der das
Gute tut, auch nicht ein einziger.« (Ps 14,1-3)
Daher kann auch kein Mensch durch das Römer 3,20 [...] denn aufgrund von Gesetzeswerken wird kein
verrichten von Gesetzeswerken gerecht vor |(MENG) Fleisch vor Gott gerechtfertigt werden (Ps 143,2);
Gott (YHWH) dastehen (Röm 3,20). durch das Gesetz kommt ja (nur) Erkenntnis der Sünde.
Aber wie kann dann der Mensch vor Römer 3,20 [...] darum, dass kein Fleisch durch des Gesetzes Werke
Gott (YHWH) gerecht dastehen, (LU12) vor ihm gerecht sein kann; denn durch das Gesetz
kommt Erkenntnis der Sünde.
Was dem Menschen unmöglich ist, dass ist
Gott (YHWH) möglich (Lk 18,27)!
Denn Gott (YHWH) fuhr in
Fleisch (Joh 1,1-14) und als Jesus Christus
erfüllte er das Gesetz (Mt 5,17).
Dadurch erlangte Jesus Christus,
stellvertretend für den sündigen Menschen,
die Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH)
gilt (Röm 3,21).
Matthäus 5,17
Denkt nicht, dass ich [Jesus Christus] gekommen sei,
(MENG) das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin
nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Römer 8,3-4 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch
(LUT) das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte
seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und
um der Sünde willen und verdammte die Sünde im
Fleisch, damit die Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert,
in uns erfüllt werde, [...]
2.Korinther 5,21
(LU12)
Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns
zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die
Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.
Daher muss der sündige Mensch in die
Gerechtigkeit von Jesus Christus gekleidet
werden (Röm 13,14), um die Gerechtigkeit zu
erhalten (Jes 61,10), die vor Gott (YHWH)
gilt (Röm 3,21).
Denn wenn der Mensch in die
Gerechtigkeit (Jes 61,10) von Jesus Christus
gekleidet ist (Röm 13,14), dann hat der
Mensch die Gerechtigkeit erlangt, die vor
Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22) — weil
Jesus Christus, stellvertretend für den
Menschen, das Gesetz erfüllte (Mt 5,17).
Und wer das Gesetz durch den Glauben an
Jesus Christus erfüllt, der ist gerecht (Röm 5,1)
und hat das Leben (Lev 18,5).
Jesaja 61,10
Laut frohlocken will ich über den HERRN, jubeln soll
(MENG) meine Seele über meinen Gott! Denn er hat mich in
Gewänder des Heils gekleidet, mir den Mantel der
Gerechtigkeit umgelegt wie einem Bräutigam, der sich
den Kopfschmuck nach Priesterart zurichtet, [...]
Römer 13,14 [...] ziehet den Herrn Jesus Christus an, und seid dem
(MENG) Fleisch nicht so zu Diensten, dass böse Begierden
dadurch erregt werden!
Galater 3,26-28
(MENG)
[...] denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben
an Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus
getauft worden seid, habt (damit) Christus angezogen.
Da gibt es nun nicht mehr Juden und Griechen, nicht
mehr Knechte und Freie, nicht mehr Mann und Weib:
nein, ihr seid allesamt Einer in Christus Jesus.
Seite 32 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Ist es daher denkbar, dass der Mensch vor
Gott (YHWH) nackt dasteht (Gen 3,7), wenn
er nicht in die Gerechtigkeit gekleidet ist, die
vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21)? Muss der
Mensch vor Gott (YHWH) fliehen und sich
verstecken (Gen 3,8), wenn der Mensch in
seine eigene Gerechtigkeit gekleidet ist?
Denn der Mensch kann vor Gott (YHWH)
nicht bestehen, wenn er nicht Christus
angezogen hat (Gal 3,27).
Somit muss der Mensch in Christus gekleidet
sein (Gal 3,27), um vor Gott (YHWH)
bestehen zu können.
Damit ist Christus das Gewandt, welches der
Mensch tragen muss (Offb 16,15), wenn er in
die Gegenwart von Gott (YHWH) tritt, damit
der Mensch nicht von Gott (YHWH)
vertilgt wird (Ex 33,3).
Genesis 3,6-8
(MENG)
Da nun das Weib sah, dass von dem Baume gut zu
essen sei und dass er eine Lust für die Augen und ein
begehrenswerter Baum sei, weil man durch ihn klug
werden könne, so nahm sie eine von seinen Früchten
und aß und gab auch ihrem Manne, der bei ihr war, und
der aß auch. Da gingen ihnen beiden die Augen auf,
und sie nahmen wahr, dass sie nackt waren; darum
hefteten sie Blätter vom Feigenbaum zusammen und
machten sich Schürze daraus. Als sie dann aber die
Stimme Gottes des HERRN hörten, der in der
Abendkühle im Garten sich erging, versteckten sie sich,
der Mann (Adam) und sein Weib, vor Gott dem
HERRN unter den Bäumen des Gartens.
2.Korinther 5,2-4
(LUT)
Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach,
dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist,
überkleidet werden, weil wir dann bekleidet und nicht
nackt befunden werden. Denn solange wir in dieser Hütte
sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber
nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen,
damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.
Offenbarung 16,15
(MENG)
Seht, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer da wacht
und seine Kleider bereithält, damit er nicht nackt
einherzugehen braucht und man seine Schande nicht zu
sehen bekommt!
Wer nicht Jesus Christus angezogen hat,
muss vermutlich vor Gott (YHWH)
fliehen (Offb 20,11) und sich
verstecken (Gen 3,8). Denn wer nackt dasteht
(Gen 3,7), weil nicht Jesus Christus
angezogen wurde und somit nicht die
Gerechtigkeit erlangt wurde, die vor Gott
(YHWH) gilt (Röm 3,21), der kann nicht in
der Gegenwart Gottes bestehen (Ex 33,20).
Denn Gott (YHWH) verschlingt alles
sündige (Ex 33,3) und wer in seiner Sünde ist,
der bleibt nicht am Leben (Ex 30,20), wenn er
Gott (YHWH) sieht (Ex 33,20).
Genesis 3,8
Exodus 33,20
(LU12)
Als sie dann aber die Stimme Gottes des HERRN
hörten, der in der Abendkühle im Garten sich erging,
versteckten sie sich, der Mann (Adam) und sein Weib,
vor Gott dem HERRN unter den Bäumen des Gartens.
[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen;
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
Offenbarung 20,11
(MENG)
Weiter sah ich einen großen weißen Thron und den, der
auf ihm saß; vor dessen Angesicht flohen die Erde und
der Himmel, und es fand sich keine Stätte mehr für sie.
Offenbarung 20,11
(HFA)
Ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf
saß. Erde und Himmel konnten seinen Anblick nicht
ertragen, sie verschwanden im Nichts.
Aber wie wird der Mensch in die
Gerechtigkeit von Jesus Christus
gekleidet, damit er nicht nackt ist?
Die Antwort ist einfach: Indem der Mensch
an Jesus Christus glaubt (Gal 2,16)!
Somit kommt die Gerechtigkeit, die vor
Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21), aus dem
Glauben (Gal 3,6-11) an Jesus Christus.
Galater 2,16
(LUT)
Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke
des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den
Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben
an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden
durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke
des Gesetzes; [...]
Galater 3,6-11
(MENG)
(Ja, es ist so) wie bei Abraham: »er glaubte Gott, und
das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet« (1.Mose
15,6). Ihr erkennt also: die Gläubigen, die sind
Abrahams Söhne. Weil aber die Schrift voraussah, dass
Gott die Völker um des Glaubens willen rechtfertigt,
hat sie dem Abraham die Heilsverheißung im voraus
verkündigt (1.Mose 12,3 und 18,18 | Gen 12,3;18,18):
»In dir sollen alle Völker gesegnet werden.« [...][...]
Dass aber aufgrund des Gesetzes niemand bei Gott
gerechtfertigt wird, ist offenbar; denn »der Gerechte
wird aus Glauben leben« (Hab 2,4).
siehe
Hebräer 11
Seite 33 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Somit erhält der Mensch durch den Glauben
an Jesus Christus die Gerechtigkeit, die vor
Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22).
Auf diese Weise verleiht Gott (YHWH)
dem Menschen die Gerechtigkeit,
die vor ihm gilt (Röm 3,21).
Das dürfte bedeuten: Wer Gerecht ist,
indem er durch den Glauben an
Jesus Christus (Gal 2,16) das Gesetz
hält (Mt 5,17), wird leben (Lev 18,5).
Römer 3,21-26
(LU12)
Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit,
die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das
Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von solcher
Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den
Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die
da glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind
allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei
Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht
aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch
Christum Jesum geschehen ist, welchen Gott hat
vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in
seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm
gilt, darbiete in dem, dass er Sünde vergibt, welche
bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; auf dass
er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor
mache den, der da ist des Glaubens an Jesum.
siehe
Römer 5
Also können auch die Ungerechten durch den
Glauben an Jesus Christus (Gal 2,16) gerecht
werden (1.Kor 6,9-11).
Somit kann jeder Mensch gerecht werden,
egal wie ungerecht er ist - solange er nur an
Jesus Christus glaubt (Gal 2,16).
1.Korinther 6,9-11
(LU12)
Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten werden das
Reich Gottes nicht ererben? Lasset euch nicht
verführen! Weder die Hurer noch die Abgöttischen
noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die
Knabenschänder noch die Diebe noch die Geizigen
noch die Trunkenbolde noch die Lästerer noch die
Räuber werden das Reich Gottes ererben. Und solche
sind euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen,
ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers Gottes.
Der Mensch kann also mit seiner eigenen Gerechtigkeit nicht vor Gott (YHWH) bestehen, weil die Gerechtigkeit des
Menschen verkehrt und ungerecht ist (Jes 64,5). Deswegen muss der Mensch in die Gerechtigkeit von Jesus Christus gekleidet
werden (Röm 13,14), um die Gerechtigkeit zu erlangen (Jes 61,10), die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-26). Durch den
Glauben an Jesus Christus wird der Mensch mit dieser heilsnotwendigen Gerechtigkeit bekleidet. Somit wird der Mensch
durch den Glauben an Jesus Christus gerecht (Gal 2,16).
Wie wird der Mensch heilig?
Der Mensch muss auch heilig sein (Lev 11,44), damit er in der direkten Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen kann. Aber wie
wird der unheilige Mensch heilig? Und kann sich der Mensch auf eine beliebige Art und Weise heiligen, um vor Gott (YHWH)
bestehen zu können? Oder muss sich der Mensch auf eine ganz bestimmte Art und Weise von Gott (YHWH) heiligen lassen?
Der Mensch soll heilig sein und sich nicht
verunreinigen, weil Gott (YHWH)
heilig ist (Lev 11,44).
Levitikus 11,44
(MENG)
Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also und
seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch nicht
selbst durch irgendein Gewürm, das auf der Erde kriecht!
Aber wie wird der Mensch heilig? Die
Jesaja 61,10
Laut frohlocken will ich über den HERRN, jubeln soll
Kleider anfertigen, damit sie Gott (YHWH)
nahen können, ohne zu sterben (Ex 28).
Diese Kleider wurden damals geheiligt, indem
sie mit Blut besprengt wurden (Ex 29,21).
Wer seine Kleider mit Blut heiligte (Ex 29,21),
konnte Gott (YHWH) nahen, ohne sterben
zu müssen (Ex 28).
Exodus 29,21
(MENG)
Antwort ist einfach: (MENG) meine Seele über meinen Gott! Denn er hat mich in
Gewänder des Heils gekleidet, mir den Mantel der
Durch Gott (YHWH)! Denn es ist Gerechtigkeit umgelegt wie einem Bräutigam, der sich
Gott (YHWH), der den Menschen in das den Kopfschmuck nach Priesterart zurichtet, und wie
Gewandt des Heils kleiden kann (Jes 61,10). eine Braut, die ihr Geschmeide anlegt.
Vor Gottes Fleischwerdung (Joh 1,1-14), Exodus 28 Du sollst also für deinen Bruder Aaron heilige Kleider
mussten sich die Menschen noch selber heilige | (MENG) anfertigen lassen, [...][...] und Aaron sowie seine
Söhne sollen sie tragen, sooft sie in das Offenbarungszelt
hineingehen oder an den Altar treten, um den Dienst im
Heiligtum zu verrichten, damit sie keine Verschuldung,
auf sich laden und nicht sterben müssen. [...]
Sodann nimm etwas von dem Blut, das sich auf dem
Altar befindet, sowie von dem Salböl und besprenge.
mit ihm Aaron und seine Kleider, ebenso seine Söhne
und deren Kleider, damit er und seine Kleider und
ebenso seine Söhne und deren Kleider geheiligt sind.
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Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Aber warum kann der Mensch nur am Leben
bleiben, wenn er heilige Kleider anhat?
Vielleicht kann eine Antwort wie folgt ausfallen:
Wer keine heiligen Kleider anhat, der ist
nicht heilig. Wer nicht heilig ist, der ist
unrein (Lev 11,44). Und weil Gott (YHWH)
ein gerechter Richter ist (Ps 7,12),
verschlingt Gott (YHWH) alles Sündige und
Unreine (Ex 33,3 / Ex 33,20). Denn wer Unrein
ist, der ist erfüllt mit Ungerechtigkeit (Röm 1,29).
Ungerechtigkeit ist Unrecht und wer die
Sünde tut, der tut Unrecht (1Joh 3,4). Und
Unrecht muss gestraft werden. Das gerechte
Urteil, für das Tun von Unrecht, ist die
Todesstrafe (Röm 1,28-32 / Röm 6,23).
Vermutlich muss deswegen der Mensch
sterben, wenn er in seiner Unreinheit vor
Gott (YHWH) erscheint (Ex 33,20).
[Innen rein sein: Lev 1,9/ Mk 7,15-23 / Lk 11,39]
Exodus 33,3
(MENG)
Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte
hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_
müsste dich sonst unterwegs vertilgen.«
Exodus 33,20
(LU12)
[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen;
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
Römer 1,29-32
(MENG)
1.Johannes 3,4
(LU12)
[...] sie sind erfüllt mit jeglicher Ungerechtigkeit,
Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll von Neid,
Mordlust, Streitsucht, Arglist und Niedertracht; sie sind
Ohrenbläser, Verleumder, Gottesfeinde, gewalttätige
und hoffärtige Leute, Prahler, erfinderisch im Bösen,
ungehorsam gegen die Eltern, unverständig, treulos,
ohne Liebe und Erbarmen; sie kennen zwar die göttliche
Rechtsordnung genau, dass, wer derartiges verübt, den
Tod verdient, tun es aber trotzdem nicht nur selbst, sondern
spenden auch noch denen Beifall, die solche Dinge verüben.
Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist
das Unrecht.
Deswegen ruft Gott (YHWH) die Menschen
dazu auf, sich zu heiligen und die Kleider zu
waschen, damit sie nicht sterben, wenn sie in
die Gegenwart Gottes treten (Ex 19,10-12).
Aber womit sollen die Menschen
ihre Kleider waschen?
Die Menschen sollen ihre Kleider im Blut des
Lammes waschen (Offb 7,14). Und dieses
Lamm ist Jesus Christus (Joh 1,29).
Also sollen sich die Menschen ihre
schmutzigen Kleider im Blut von Jesus
Christus rein waschen lassen.
Exodus 19,10-12
(MENG)
Dann sagte der HERR weiter zu Mose: »Gehe zum Volk
und lass sie sich heute und morgen heiligen und ihre
Kleider waschen, damit sie übermorgen bereit sind! Denn
übermorgen wird der HERR vor den Augen des ganzen
Volkes auf den Berg Sinai herabfahren. Bestimme daher
dem Volk ringsum eine Grenze und sage ihnen: »Hütet euch
wohl, an dem Berge emporzusteigen oder auch nur seinen
Fuß zu berühren! Wer den Berg berührt, der ist des Todes!
Offenbarung 7,13-14
(MENG)
Johannes 1,29
(MENG)
[...1»Wer sind wohl diese Weißgekleideten, und woher
sind sie gekommen?« Ich erwiderte ihm: »Mein Herr,
du weißt es.« Da sagte er zu mir: »Das sind die, welche aus
der großen Trübsal kommen und ihre Kleider gewaschen
und im Blut des Lammes weiß gemacht haben.
Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen;
da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde
der Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7)
Aber warum sollen die Menschen ihre
Kleider im Blut von Jesus Christus waschen?
Weil das Blut die von Gott (YHWH)
geforderte Heiligung bewirkt (Heb 9,13-14).
Denn was geheiligt ist, dass ist heilig.
Hebräer 9,13-14
(MENG)
Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren
und die Asche einer Kuh, mit der man die Verunreinigten
besprengt, Heiligung zu leiblicher Reinheit bewirkt,
um wieviel mehr wird das Blut Christi, der kraft
ewigen Geistes sich selbst als ein fehlerloses Opfer
Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken
reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen!
Somit wird derjenige nicht sterben (Ex 28), der
seine Kleider im Blut von Jesus Christus gewa-
schen hat (Offb 7,14). Denn wer seine Kleider im
Blut Jesu wäscht, der wird heilig (Hebr 9,13-14),
weil er heilige Kleider anhat (Ex 29,21). Denn
das Blut Jesu schützt den Menschen, genauso
wie zu der Zeit, als die Menschen ihre Häuser
mit dem Blut von Lämmern bestrichen, damit
sie nicht sterben, wenn Gott (YHWH) vorüber
geht (Ex 12,5-13). Genauso wird derjenige
nicht sterben (Ex 28), sobald er Gott (YHWH)
sieht, wenn er seine Kleider im Blut Jesu
gewaschen hat (Offb 7,14).
Exodus 12,5-13
(MENG)
Es müssen fehlerlose, männliche, einjährige Lämmer
sein; von den Schafen oder von den Ziegen sollt ihr sie
nehmen. Bis zum vierzehnten Tage dieses Monats sollt
ihr sie in Verwahrung haben; dann soll die gesamte
Volksgemeinde Israel sie zwischen den beiden Abenden
schlachten! Hierauf sollen sie etwas von dem Blut
nehmen und es an die beiden Türpfosten und an die
Oberschwelle an den Häusern streichen, in denen sie
die Mahlzeit halten. [...][...] Dabei soll dann das Blut_
an den Häusern, in denen ihr euch befindet, ein
Zeichen zu eurem Schutz sein; denn wenn ich das Blut
sehe, will ich schonend an euch vorübergehen, und es
soll euch kein tödliches Verderben treffen, [...]
Aber wie kann der Mensch seine Kleider im
Blut des Lammes waschen, damit er heilige
Kleider anhat und heilig ist?
Die Antwort ist einfach: Indem er an
Jesus Christus glaubt (Joh 6,47).
1.Korinther 6,11
(MENG)
[...] ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid
gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus
Christus und durch den Geist unseres Gottes.
Johannes 6,47
(LU12)
Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich [Jesus]
glaubt, der hat das ewige Leben.
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Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Wer die heilige Kleidung anhat, die Gott
(YHWH) dem Menschen verleiht (Jes 61,10),
der ist heilig und kann in das Reich Gottes
eingehen.
Verstößt der Mensch gegen die Kleiderortung
von Gott (YHWH), dann kann er nicht in das
Reich Gottes eingehen (Mt 22,12-14).
Matthäus 22,1-14
(MENG)
Und Jesus hob an und redete noch einmal in Gleichnissen
zu ihnen folgendermaßen: »Das Himmeltreich ist einem
König vergleichbar, der seinem Sohne die Hochzeit
ausrichten wollte. [...][...] Als aber der König hineinging, um
sich die Gäste anzusehen, bemerkte er dort einen Mann, der
kein Hochzeitsgewand angelegt hatte. Da sagte er zu ihm:
»Freund, wie hast du hierher kommen können, ohne ein
Hochzeitsgewand anzuhaben?« Jener verstummte. Hierauf
befahl der König seinen Dienern: »Fasst ihn an Händen und
Füßen und werft ihn hinaus in die Finsternis draußen!
Dort wird lautes Weinen und Zähneknirschen sein.«
Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.«
Deswegen sind diejenigen selig, die ihre
Kleider waschen und sich von Gott (YHWH)
heiligen lassen.
Offenbarung 22,14
(SLT)
Selig sind die, welche ihre Kleider waschen, damit sie
ein Anrecht an den Baum des Lebens erlangen und
durch die Tore in die Stadt eingehen (können)!
Damit der Mensch bei Gott (YHWH) sein kann, muss der Mensch heilig sein, weil Gott (YHWH) heilig ist (Lev 11,44).
Jedoch nützt es dem Menschen nichts, wenn er sich auf eine beliebige Art und Weise heiligt, die ihm zusagt. Denn Gott (YHWH)
hat den Weg der Heiligung vorgegeben (Ex 28). Diesen von Gott (YHWH) bestimmten Weg zur Heiligung (Ex 19,10), kann
der Mensch nur durch den Glauben an Jesus Christus (Joh 14,6) betreten (Offb 7,14). Deswegen muss der Mensch an Jesus
Christus glauben (Joh 6,47), damit er heilig wird (1Kor 6,11).
Somit wird der Mensch durch den
Glauben an Jesus Christus gereinigt,
geheiligt und gerecht.
1.Korinther 6,9-11
(LU12)
Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten werden das
Reich Gottes nicht ererben? [...][...] Und solche sind
euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr
seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers
Gottes.
Dadurch kann der Mensch vor Gott (YHWH)
bestehen, weil nur ein sündloser, gerechter
und heiliger Mensch vor Gott (YHWH)
bestehen kann.
Dieser Mensch ist vor Gott (YHWH) untadelig
und unsträflich — wodurch dieser Mensch vor
Gott (YHWH) bestehen kann und gerettet ist.
Deuteronomium 18,13
(MENG)
Du sollst dem HERRN, deinem Gott, gegenüber
unsträflich dastehen!
1.Korinther 1,6-8
(LUT)
Denn die Predigt von Christus ist unter euch kräftig
geworden, sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner
Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herm Jesus
Christus. Der wird euch auch fest machen bis ans Ende, dass.
ihr untadelig seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus.
Der Mensch kann also keine Forderungen von Gott (YHWH) erfüllen. Denn der Mensch kann aus sich heraus seine Sünden nicht
tilgen (Hebr 10,11) und nicht heilig werden (Lev 11,44). Auch kann der Mensch nicht das Gesetz halten, um gerecht vor Gott (YHWH)
dazustehen (Dtn 6,25). Doch was dem Menschen unmöglich ist, dass ist Gott (YHWH) möglich (Lk 18,27)! Denn durch den
Glauben an Jesus Christus werden die Sünden des Menschen getilgt (1Petr 2,24) und durch den selben Glauben wird der Mensch
heilig (1Kor 6,9-11). Auch kann der Mensch das ganze Gesetz Gottes nur durch den Glauben an Jesus Christus halten (Gal 2,16), um
vor Gott (YHWH) gerecht dazustehen (Röm 10,4), weil Jesus das Gesetz erfüllte (Mt 5,17). Durch den Glauben an Jesus Christus
kann der Mensch also untadelig und unsträflich in Gottes Gegenwart treten (1Kor 1,6-8), um in der Gegenwart Gottes zu bestehen.
Aus Liebe zum Menschen stellte Gott (YHWH) den Heilsplan zur Rettung des Menschen auf. Aus Gnade erfüllte Gott (YHWH)
diesen Heilsplan auch selber, stellvertretend für den Menschen. Somit kann der Mensch kein Werk zu seiner Errettung hinzutun
(Eph 2,8-9). Der Mensch kann nur an Jesus Christus glauben, um die Errettung durch Jesus Christus anzunehmen (Röm 10,9-15).
Matthäus 28,1-10
(MENG)
Um den Menschen zu erretten, starb Jesus
den Kreuztod (1Petr 2,24). Diesen Tod starb
Jesus aus liebe zu den Menschen (Joh 15,13).
[...] ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.
Er ist nicht (mehr) hier, denn er ist auferweckt worden,
wie er es vorausgesagt hat. [...]
Markus 16,1-13 [...] Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten: er
Doch Jesus blieb nicht tot, obwohl er
Kür une Menschen den Kreiziod'stärb. (MENG) ist auferweckt worden, ist nicht mehr hier; [...]
Denn Jesus stand nach drei Tagen Lukas 24,1-12 [...] Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht
von den Toten auf, wie es in den (MENG) (mehr) hier, sondern ist auferweckt worden. Denkt daran, wie
vier Zeugenberichten nachzulesen
ist (Mt 28 / Mk 16 / Lk 24 / Joh 20).
er zu euch geredet hat, [...][...], der Menschensohn müsse in
die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und ans Kreuz
geschlagen werden und am dritten Tage auferstehen. [...]
Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17).
Johannes 20,1-18
(MENG)
[...]»Frau, warum weinst du?« Sie antwortete ihnen: »Man hat
meinen Herm weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man
ihn gelegt hat.« Nach diesen Worten wandte sie sich um und
sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. [...]
Seite 36 — ewige-bildung.de
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Auslegung
Nach seiner Auferstehung wandelte Jesus
Christus auf Erden und zeigte sich seinen
Jüngern (Joh 20,19).
Jesus Christus zeigte sich seinen Jüngern in
dem Leib, in dem er an das Kreuz geschlagen
wurde. Es wurde also der Leib von Jesus
lebendig, der an Händen und Füßen mit
Nägeln durchbohrt wurde (Joh 20,27).
An diesen Jesus Christus muss der Mensch
glauben, um errettet zu werden (Joh 20,29).
Denn wenn der Mensch an einen anderen
Jesus Christus glaubt (2Kor 11,4), so wird er
vermutlich nicht errettet werden (Lev 10,1-2).
Schließlich kann nur der Glaube an den
echten Jesus Christus erretten. Dieser echte
Jesus Christus wird in der Bibel beschrieben
und dieser echte Jesus Christus ist
lebendig — auch jetzt!
Nachdem Jesus Christus auf Erden wandelte
und sich immer wieder den Menschen zeigte,
fuhr er zum Himmel auf (Apg 1,9). Sein Grab
ist also leer.
Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17).
Johannes 20,19-29
(MENG)
Als es nun an jenem Tage, dem ersten Wochentage, Abend
geworden war und die Türen an dem Ort, wo die Jünger
sich befanden, aus Furcht vor den Juden verschlossen
waren, kam Jesus, trat mitten unter sie [...][...] Thomas
aber, einer von den Zwölfen, der auch den Namen
»Zwilling«< führt (11,16), war nicht bei ihnen gewesen, als
Jesus gekommen war. Die anderen Jünger teilten ihm nun
mit: »Wir haben den Herrn gesehen!« Er aber erklärte
ihnen: »Wenn ich nicht das Nägelmal in seinen Händen
sehe und meinen Finger in das Nägelmal und meine Hand
in seine Seite lege, werde ich es nimmermehr glauben!«
Acht Tage später befanden sich seine Jünger wieder im
Hause, und (diesmal) war Thomas bei ihnen. Da kam
Jesus bei verschlossenen Türen, trat mitten unter sie und
sagte: »Friede sei mit euch!« Darauf sagte er zu Thomas:
»Reiche deinen Finger her und sieh dir meine Hände an;
dann reiche deine Hand her und lege sie mir in die Seite
und sei nicht (länger) ungläubig, sondern werde gläubig!«
Da antwortete ihm Thomas: »Mein Herr und mein Gott!«
Jesus erwiderte ihm: »Weil du mich gesehen hast, bist du
gläubig geworden. Selig sind die, welche nicht gesehen
haben und doch zum Glauben gekommen sind!«
Apostelgeschichte 1,9
(LUT)
Und als er [Jesus] das gesagt hatte, wurde er [Jesu] vor
ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm
ihn [Jesus] auf, weg vor ihren Augen.
Nun steht Jesus Christus zur rechten
Gottes (Apg 7,55). Zur Rechten Gottes steht
Jesus Christus und dort legt er für uns
Fürbitte ein (Hebr 7,25).
Auch bereitet uns Jesus Christus eine
Stätte vor. Zu dieser Stätte wird er uns
holen (Joh 14,2-3). So wie er gegangen ist, so
wird er auch wiederkommen (Apg 1,11),
Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17).
Apostelgeschichte |Er aber, voll heiligen Geistes, blickte fest zum
7,55 Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und
(MENG) Jesus zur Rechten Gottes stehen [...]
Hebräer 7,25 Daher vermag er auch denen, die durch seine Vermittlung
(MENG) zu Gott hinzutreten, vollkommene Rettung zu schaffen: er
lebt ja immerdar, um fürbittend für sie (vor Gott) einzutreten.
Johannes 14,2-3
(MENG)
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wenn es nicht
so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine
Stätte zu bereiten; und wenn ich hingegangen bin und euch
eine Stätte bereitet habe, komme ich wieder und werde euch
zu mir nehmen, damit da, wo ich bin, auch ihr seid.
Jeder Mensch der an diesen Jesus Christus
glaubt, hält durch ihn das Gesetz, kann durch
ihn gerecht vor Gott (YHWH) dastehen, wird
durch ihn heilig und wird durch ihn von
seinen Sünden befreit (1Kor 6,9-11), um mit
Gott versöhnt zu werden (2Kor 5,18-20).
Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17).
2.Korinther 5,18-20
(MENG)
Das alles ist aber das Werk Gottes, der uns durch Christus
mit sich versöhnt hat und uns (Aposteln) den Dienst der
Versöhnung übertragen hat. Denn (so steht es:) Gott war in
Christus und hat die Welt mit sich versöhnt, indem er
ihnen ihre Übertretungen nicht anrechnete und in uns das
Wort von der Versöhnung niedergelegt hat. Für Christus also
reden wir als seine Gesandten, da ja Gott durch uns ermahnt;
wir bitten für Christus: »Lasst euch mit Gott versöhnen!«
Auch entgeht der Mensch durch den
Glauben an Jesus Christus der ewigen
Konsequenz, die ein Dasein ohne Gott
(YHWH) bringt (Offb 20,11-14).
Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17).
Offenbarung 20,11-14
(MENG)
Weiter sah ich einen großen weißen Thron und den, der
auf ihm saß; vor dessen Angesicht flohen die Erde und
der Himmel, und es fand sich keine Stätte mehr für sie.
Und ich sah die Toten, die Großen wie die Kleinen, vor
dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; dann
wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen, nämlich
das Buch des Lebens, und die Toten wurden aufgrund
dessen gerichtet, was in den Büchern geschrieben stand,
(nämlich) nach ihren Werken. [...][...] hierauf wurden
der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen.
Dies ist der zweite Tod, nämlich der Feuersee; [...]
Die vier Zeugenberichte (Mt 28/ Mk 16 / Lk 24 / Joh 20) beweisen also, dass Jesus von den Toten auferstanden ist und dass sein Grab
leer ist. Nach seiner Auferstehung wandelte er auf Erden und zeigte sich immer wieder seinen Jüngern (Mt 28 / Mk 16/ Lk 24/ Joh 21).
Auch tat Jesus noch viele weitere Zeichen (Joh 20,30). All das tat Jesus Christus, um die Menschen zu erretten (Joh 3,16), die an
ihn glauben (Joh 6,47). Er tat, was er tat, aus liebe zu den Menschen (Joh 15,13). Jesus lebt und steht zur Rechten Gottes (Apg 7,55).
Alle die an ihn glauben, haben das ewige Leben (Joh 6,47). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). Amen.
Seite 37 — ewige-bildung.de
Warum errettet Gott (YHWH) den Menschen?
Doch warum setz Gott (YHWH) die Himmel und die Erde in Bewegung, um dem sündigen Menschen einen Ausweg aus diesem
Jammertal zu bahnen? Hat der sündige Mensch überhaupt Errettung verdient? Denn schließlich neigt das veränderte Wesen des
Menschen (Gen 3,6-7) zu mörderischen Gewalttaten und grauenvollen Bösartigkeiten (Gen 6,5-12) - also zum Sündigen (1Kö 8,46).
Und laut dem Gesetz Gottes, müssen Sünder sterben (Röm 1,28-32). Aber es gibt Hoffnung. Denn zum Glück ist Gott (YHWH)
nicht wie wir Sünder, weil die Liebe und Barmherzigkeit von Gott (YHWH) über das Gericht Gottes triumphiert (Jak 2,13).
Gott (YHWH) errettet den Menschen, weil
Gott (YHWH) den Menschen bis zum
Äußersten liebt (Joh 13,1).
So wie uns Gott (YHWH) liebt,
so sollen wir auch unsere Mitmenschen
lieben (Joh 13,34) — selbst unsere
Feinde (Mt 5,44)!
Gott (YHWH) liebt uns so sehr, dass er seinen
Sohn für uns hingegeben hat (Joh 3,16).
Wie uns Gott (YHWH) liebt, so sollen wir
auch unsere Nächsten lieben (Joh 13,34)!
Johannes 3,16
(MENG)
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen
eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn
glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.
Johannes 13,1
(MENG)
[...] da Jesus wohl wusste, dass für ihn die Stunde gekommen
sei, aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen, bewies er
den Seinen, die in der Welt waren, die Liebe, die er
(bisher) zu ihnen gehegt hatte, bis zum letzten Augenblick.
Johannes 13,34
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt;
(MENG) wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.
1.Johannes 3,16 Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben
(MENG) für uns hingegeben hat; so sind nun auch wir
verpflichtet, das Leben für die Brüder hinzugeben.
Gott (YHWH) liebt uns so sehr, dass er in
Fleisch gefahren ist (Joh 1,1-14) und sich als
Jesus Christus für uns geopfert hat (Joh 3,16).
Dabei ist es zu beachten: Die größte Liebe
beweist derjenige, der sein Leben für seine
Freunde gibt (Joh 15,13). Wer tut, was Jesus
Christus gebietet, der ist ein Freund von Jesus
Christus (Joh 15,14). Und Jesus Christus ist
der eine Gott in Fleisch (Joh 1,1-14).
Wie uns Gott (YHWH) liebt, so sollen wir
auch unsere Nächsten lieben (Joh 13,34)!
Johannes 15,9-15
(LU12)
Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch
auch. Bleibet in meiner Liebe! So ihr meine Gebote
haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich
meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.
[...][...] Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander
liebet, gleichwie ich euch liebe. Niemand hat größere
Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete.
Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein
Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe
ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich
habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.
Weil Gott (YHWH) den Mensch so sehr liebt,
Epheser 2,4-5
Gott aber, der an Barmherzigkeit reich ist, hat uns um seiner
Glauben an Jesus Christus errettet und erhält
das ewige Leben (Joh 6,47).
wird der Mensch aus Gnade gerettet. (MENG) großen Liebe willen, die er zu uns hegte, und zwar als wir
tot waren durch unsere Übertretungen, zugleich mit Christus
lebendig gemacht — durch Gnade seid ihr gerettet worden!
Weil Gott (YHWH) den Menschen liebt und | Johannes 6,47 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich [Jesus]
gnädig ist, wird der Mensch durch den (LU12) glaubt, der hat das ewige Leben.
Johannes 11,25-26
(MENG)
Jesus entgegnete ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben;
wer an mich glaubt, wird leben, wenn er auch stirbt, und wer
da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben! [...]
Johannes 14,6
Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und
Das bedeutet, dass kein Mensch durch gute
Werke gerettet wird, sondern allein durch den
Glauben an Jesus Christus (Eph 2,8-10), weil
der Glaube an Jesus Christus gerecht macht,
heiligt und von Sünden befreit (1Kor 6,9-11).
(MENG) das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Somit kann der Mensch zu seiner Errettung |Epheser 2,8-10 Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf
kein Werk hinzutun (Gal 2,16). (MENG) Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch — nein,
Gottes Geschenk ist es —, nicht aufgrund von Werken,
damit niemand sich rühme. Denn sein Gebilde sind wir,
in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, [...]
Galater 2,16
(LUT)
Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des
Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an
Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus
Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den
Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes;
denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht.
Das der Mensch kein Werk zur seiner Errettung
hinzutun muss, um dem Gericht zu entgehen,
beweist die Barmherzigkeit von Gott (YHWH).
Jakobus 2,13
(LUT)
Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den
ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat;
Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.
Der Mensch wird also durch den Glauben an Jesus Christus errettet, nicht durch Werke (Eph 2,8-9). Der Mensch kann also kein Werk
tun, um errettet zu werden. Das dürfte bedeuten; selbst wenn der Mensch ein gutes Werk tut, in der Hoffnung die gewünschte Errettung
zu erlangen, so wird er nicht gerettet werden. Der Mensch kann Hände am Sterbebett halten oder Hungrige versorgen, dennoch wird der
Mensch wegen solchen Werken nicht gerettet. Denn es ist allein der Glaube an Jesus Christus, der den Menschen rettet (Joh 6,47).
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Wer ist Gott (YHWH)?
Wer ist nun dieser liebevolle, barmherzige und gnädige Gott (YHWH), der von dem Menschen kein gutes Werk zur Errettung
verlangt? Wer ist dieser Gott (YHWH), der den Menschen allein wegen dem Glauben an Jesus Christus errettet (Eph 2,8-9)?
Solch ein Handeln, dürfte den sündigen Menschen vollkommen fremd sein. Denn wie viele Menschen würden ihre ärgsten
Feinde lieben und retten? Somit steht eines fest; Gottes Gedanken sind höher als die Gedanken des Menschen (Jes 55,9).
Wer unsichtbar ist, den kann man mit den
Augen auch nicht wahrnehmen.
Wer aus dem Verbogenen wirkt, den kann
man nicht sehen, wenn er handelt.
Somit ist Gott (YHWH) nicht mit den
Sinnen des Fleisches wahrzunehmen,
weil Gott (YHWH) unsichtbar ist.
Gott (YHWH) ist Geist und nicht Fleisch. Johannes 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im
(LU12) Geist und in der Wahrheit anbeten.
Gott (YHWH) ist unsichtbar (Kol 1,15) und |Kolosser 1,15 [...] er ist ja das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, [...]
somit im Verborgenen (Mt 6,18). (MENG)
1.Timotheus 1,17
(LU12)
Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen
und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis
in Ewigkeit! Amen.
Hebräer 11,27
(ELB)
Durch Glauben verließ er Ägypten und fürchtete die
Wut des Königs nicht; denn er hielt standhaft aus, als
sähe er den Unsichtbaren.
Matthäus 6,18
(LU12)
[...] auf daß du nicht scheinest vor den Leuten mit
deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, welcher
verborgen ist; und dein Vater, der in das Verborgene
sieht, wird dir’s vergelten öffentlich.
Gott (YHWH) ist unvergänglich.
Wer nicht vergeht, der ist ohne Anfang
und ohne Ende (Ps 90,2).
1.Timotheus 1,17
(LU12)
Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen
und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis
in Ewigkeit! Amen.
Ende.
Gott (YHWH) ist der lebendige (Ps 42,3) Psalm 42,3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen.
und gute (Mk10,18) Gott. Somit ist nichts (LU12) Gott. [...]
es we a HM) Markus 10,18 [...] Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott
5 2 (MENG) allein.
Gott (YHWH) ist ein gerechter Psalm 7,12 Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich
Richter (Ps 7,12). Somit sind alle (LUT) strafen kann.
nen 17. ESEL) Psalm 145,17 Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und
5 Part (LUT) gnädig in allen seinen Werken.
Gott (YHWH) ist heilig. Deswegen ist in Levitikus 11,44 Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also und
Gott (YHWH) keine Unreinheit. (MENG) seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch nicht
selbst durch irgendein Gewürm, das auf der Erde kriecht!
Gott (YHWH) ist das Alpha und das Omega, |Jesaja 44,6 [...] Ich bin der Erste und ich der Letzte, und außer mir
der Erste und der Letzte, der Anfang und das |(MENG) gibt es keinen Gott.
Offenbarung 22,13
(ELB)
Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der
Letzte, der Anfang und das Ende.
Gott (YHWH) ist der einzige Retter der
Jesaja 43,10-11
[...] vor mir ist kein Gott geschaffen worden, und nach
keinen anderen Gott, als Gott (YHWH)
allein (Jak 2,19)!
Menschen. Somit haben die Menschen keinen | (MENG) mir wird keiner sein; ich allein bin der HERR, und
anderen Retter, als Gott (YHWH) allein! außer mir gibt es keinen Retter. [...]
Gott (YHWH) ist der einzige Gott Jesaja 45,5 Ich bin der Herr, und sonst keiner mehr; kein Gott ist
den es gibt (Jes 45,5). (LU12) außer mir. [...]
Ser keheanderen Carsrundäuch 1.Timotheus 2,5 Denn es ist (nur) ein Gott, ebenso auch (nur) ein Mittler
5 (MENG) zwischen Gott und den Menschen, nämlich ein Mensch
Christus Jesus, [...]
Jakobus 2,19
Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust recht daran;
sind nutzlos, denn sie sind nur tote Materie
und können niemanden helfen.
[Torheit des Götzendienstes: Jesaja 44,6-20]
(MENG) aber das glauben auch die Teufel und — schaudern dabei.
Alle anderen Götter sind nur tote Statuen aus |Psalm 115,4-8 Ihre Götzen sind Silber und Gold, Machwerk von
Stein, Ton oder Holz. Diese Götzen-Götter (MENG) Menschenhänden. Sie haben einen Mund und können
nicht reden, haben Augen und sehen nicht; sie haben
Ohren und können nicht hören, haben eine Nase und
riechen nicht; mit ihren Händen können sie nicht
greifen, mit ihren Füßen nicht gehen; kein Laut dringt
aus ihrer Kehle. Ihnen gleich sind ihre Verfertiger,
jeder, der auf sie vertraut.
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Wer ist Gott (YHWH)?
Auslegung
Auch könnte es sich bei allen anderen
Göttern um Dämonen oder gefallene
Engel handeln (2Kor 11,14-15), die sich
als Gott ausgeben (2Thess 2,4).
2.Korinther 11,14-15
(LUT)
[...] der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts.
Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine
Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; [...]
des Himmels (Gen 1,14), die Seetiere, die
Flügler des Himmels, die Tiere des Feldes,
den Menschen (Gen 1,26) und alles, was ist,
gemacht (Gen 1).
2.Thessalonicher 2,4 |[...] der Widersacher, der sich über alles erhöht, was Gott
Somit gibt es nur einen einzigen Gott (Jes 45,5), |(MENG) oder anbetungswürdig heißt, so daß er sich sogar in den
der den Menschen retten kann (Jes 43,11)! Tempel Gottes setzt und sich für Gott ausgibt. [...]
Gott (YHWH) hat die Himmel (2Kor 12,2), die | siehe Genesis 1
en ee 1.Könige 8,27 [...] Sollte Gott wirklich auf der Erde Wohnung
ß i ; (MENG) nehmen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel
können dich nicht fassen: [...]
2.Korinther 12,2
(MENG)
Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor vier-
zehn Jahren bis zum dritten Himmel entrückt wurde; [...]
Gott (YHWH) ist Allmächtig. Er tut
unvergleichbare Wunder und gewaltige Taten.
Deuteronomium 3,24
(MENG)
O HERR, mein Gott, du hast deinen Knecht bisher
schon oft deine Größe und deine starke Hand sehen
lassen; denn wo gäbe es einen Gott im Himmel und auf
der Erde, der solche Werke und so gewaltige Taten
vollbringen könnte wie du?
und erfüllten Prophezeiungen offenbart.
Nur Gott (YHWH) kann die Sünden der Lukas 5,21 [...] Wer kann Sünden vergeben außer Gott allein?
Menschen vergeben. (MENG)
Nur Gott (YHWH) ist Herr über die Exodus 9,23 [...] Und der HERR ließ es donnern und hageln, dass
Naturgewalten. (LUT) das Feuer zur Erde niederfuhr. [...]
Gott (YHWH) hat sich in Wort, Fleisch, Tat |siehe Bibel, Welt, Erde und Himmel
Gott (YHWH) ist "Ich bin, der ich bin".
Exodus 3,13-14
(MENG)
Da sagte Mose zu Gott: »Wenn ich nun aber zu den
Israeliten komme und ihnen sage: »Der Gott eurer Väter
hat mich zu euch gesandt«, und wenn sie mich dann
fragen: »Wie heißt er denn?«, was soll ich ihnen dann
antworten?« Da sagte Gott zu Mose: »Ich bin, der ich
bin.« Dann fuhr er fort: »So sollst du zu den Israeliten
sagen: Der »Ich bin« hat mich zu euch gesandt!«
Gott (YHWH) ist "Ich werde sein, der ich
sein werde".
Exodus 3,13-14
(LU12)
Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern
Israel komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer
Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mir sagen
werden: Wie heißt sein Name? was soll ich ihnen
sagen? Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich
sein werde. Und sprach: Also sollst du zu den Kindern
Israel sagen: "Ich werde sein" hat mich zu euch
gesandt.
Gott (YHWH) ist der Gott von Abraham, Exodus 3,15 [...] Jahwe, der Gott eurer Väter, ist mir erschienen, der
Isaak und Jakob. (ELB) Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, [...]
Gott (YHWH) ist der Gott der Lebendigen Markus 12,27 Gott ist nicht ein Gott der Toten,
und nicht der Gott der Toten. (LUT) sondern der Lebenden. [...]
Gott (YHWH) ist der Gott der Juden Römer 3,29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht
und Heiden (Nationen). (LUT) auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden.
Somit ist Gott (YHWH) der Gott von allen Römer 9,24-26 Als solche (Gefäße des Erbarmens) hat er auch uns
EIG (MENG) berufen, und zwar nicht nur aus den Juden, sondern
Menschen — unabhängig von Herkunft, R z : z ;
: auch aus den Heiden(völkern), wie er ja auch bei (dem
gesellschaftlichen Stand, Aussehen, :
Geschlecht oder Zugehörigkeit Propheten) Hosea sagt (Hos 2,25): »Ich werde das,_
: was nicht mein Volk ist, mein Volk nennen und der
Ungeliebten den Namen »Geliebte« beilegen«;
und (Hos 2,1): »Es wird geschehen: an dem Orte,
wo zu ihnen gesagt worden ist: »Ihr seid nicht mein
Volk«, dort werden sie »Söhne des lebendigen Gottes«
genannt werden.«
Gott (YHWH) rüstet Menschen, ohne dass sie | Jesaja 45,5 Ich bin der HERR, und sonst ist keiner da: außer mir
ihn kennen. (MENG) gibt’s keinen Gott. Ich habe dich gegürtet, ohne dass du
mich kanntest,
Seite 40 — ewige-bildung.de
Wer ist Gott (YHWH)?
Auslegung
Somit bestimmt Gott (YHWH); welche
Völker besiegt werden, welche Völker siegen,
welche Völker untergehen und welche
Völker aufsteigen.
Gott (YHWH) hat alle Obrigkeit eingesetzt. | Daniel 2,21 Er [YHWH] ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab
Er lenkt die Geschicke und den Gang (LUT) und setzt Könige ein; [...]
SEFWEL: Daniel 4,14 Auf einem Beschluß der (himmlischen) Wächter beruht
Sömitt'geschiäht alles; was\geschieht; nach (MENG) dieser Befehl, und eine Anordnung der heiligen Engel
Hay liegt in diesem Falle vor, damit die Lebenden erkennen,
dem Plan Gottes. Dabei wirkt Gott (YHWH) = = BE
{ : dass der Höchste Gewalt über das Königtum der
durch die Menschen. Denn es ist Gott (YHWH), : :
: ? Menschen hat und es verleihen kann, wem er will, und
A WO NORM hen selbst den niedrigsten Sterblichen dazu erheben kann
bewirkt (Phil 2,13) 8
Römer 13,1 Jedermann sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn
(MENG) es gibt keine Obrigkeit, ohne von Gott (bestellt zu sein), und
wo immer eine besteht, ist sie von Gott verordnet.
Gott (YHWH) bestimmt das Bestehen von Genesis 10,25 Dem Eber aber wurden zwei Söhne geboren; der eine
Völkern und Landesgrenzen. (MENG) hieß Peleg, weil sich die Erde zu seiner Zeit teilte; und
sein Bruder hieß Joktan.
Deuteronomium 32,8
(MENG)
Als der Höchste den Völkern ihren Erbbesitz zuteilte, als er
die Menschenkinder voneinander schied, da setzte er die
Gebiete der Stämme fest nach der Zahl der Kinder Israel.
die Verhärtung des Menschenherzens
aufheben kann.
. Apostelgeschichte | Erhat auch gemacht, dass das ganze Menschengeschlecht von
Auch ist es Gott (YHWH) der den 17,26 einem einzigen (Stammvater) her auf der ganzen Oberfläche
Völkern seinen Platz auf dem Erdboden (MENG) der Erde wohnt, und hat für sie bestimmte Zeiten ihres
zuweist (Din 2,3-5). Bestehens und auch die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt:
Gott (YHWH) kann die Herzen der Exodus 7,3 Ich aber will das Herz des Pharaos verhärten, um viele
Menschen verhärten (verstocken). (MENG) Zeichen und Wunder im Lande Ägypten zu verrichten.
Fss Römer 11,25-26 [...] Verstockung ist über einen Teil der Israeliten
SORDDERES UNE DECTEIWE.CE. (MENG) gekommen bis zu der Zeit, da die Vollzahl der Heiden (in
die Gemeinde Gottes) eingegangen sein wird; und auf diese
Weise wird Israel in seiner Gesamtheit gerettet werden, [...]
Gott (YHWH) kann den Menschen einen
starken Irrwahn senden (2Thess 2,11-12). Somit
2.Thessalonicher
2,11-12
[...] aus diesem Grunde sendet Gott ihnen einen starken
Irrwahn, damit sie der Lüge Glauben schenken; denn
ist es auch Gott (YHWH), der die Menschen |(MENG) alle sollen dem Gericht verfallen, die nicht der
vom Wahnsinn befreien kann (Dan 4,31). Wahrheit Glauben geschenkt, sondern Wohlgefallen an
der Ungerechtigkeit gefunden haben.
Gott (YHWH) segnet die Menschen. siehe Deuteronomium 28,1-14
Gott (YHWH) straft die Menschen. siehe Deuteronomium 28,15-68
Gott (YHWH) ist also der einzige Gott den es gibt (Jes 45,5). Denn alle anderen Götter sind nur tote Statuen (Jes 44,6-20), gefallene
Engel (2Thess 2,4), Dämonen (2Kor 11,14-15) oder Abgötter aus Stein, Holz, Metall, Papier, Glas oder Plastik (1Tim 6,10). Und diese
falschen Götter können niemanden retten. Diese falschen Götter führen den Menschen nur in das Verderben. Es gibt also nur einen
Gott der den Menschen retten kann (Jes 43,10-13). Und dieser einzige Retter ist Gott (YHWH), der alles erschaffen hat (Gen 1).
Wer ist Gott (YHWH)?
Gott ist Geist und nicht Fleisch. (Joh 4,24)
Nur Gott ist Herr über die Naturgewalten (Ex 9,23).
Gott ist unsichtbar. (1Tim 1,17)
Gott ist "Ich bin, der ich bin". (Ex 3,13-14)
Gott ist unvergänglich. (1Tim 1,17)
Gott ist der Gott von Abraham, Isaak und Jakob. (Ex 3,15)
Gott ist gut und lebendig. (Mk 10,18)
Gott ist der Gott der Lebendigen, nicht der Toten. (Mk 12,27)
Gott ist heilig. (Lev 11,44)
Gott ist der Gott der Juden und Heiden. (Röm 3,29)
Gott ist der Erste und der Letzte. (Jes 44,6)
Gott ist ein gerechter Richter. (Ps 7,12)
Gott ist Alpha und Omega, Anfang und Ende. (Offb 22,13)
Gott rüstet Menschen, ohne dass sie ihn kennen. (Jes 45,5)
Gott ist der einzige Retter. (Jes 43,10-11)
Gott hat alle Obrigkeit eingesetzt. (Dan 2,21)
Gott ist der einzige Gott den es gibt. (Jes 45,5)
Gott bestimmt das Bestehen von Völkern. (Dtn 32,8)
Gott hat alles, was ist, gemacht. (Gen 1)
Gott bestimmt die Landesgrenzen. (Apg 17,26)
Gott ist Allmächtig und tut gewaltige Taten. (Dtn 3,24)
Gott lenkt die Geschicke und den Gang der Welt. (Apg 17,26)
Nur Gott kann Sünden vergeben (Lk 5,21).
Gott segnet und straft die Menschen. (Dtn 28,1-68)
Seite 41 — ewige-bildung.de
Um errettet zu werden, muss der Mensch an Jesus Christus glauben lernen
Gott (YHWH) ist also der einzige Retter, den die Menschen haben (Jes 43,10-11). Dieser Gott rettet den Menschen nicht
wegen Werken, sondern allein wegen dem Glauben an Jesus Christus (Eph 2,8-9). Denn der Glaube an Jesus Christus macht
heilig, gerecht und sündlos (1Kor 6,9-11). Der Mensch muss also an Jesus Christus glauben, um aus diesem Jammertal errettet
zu werden (Joh 6,47). Doch wie beginnt der Mensch an Jesus Christus zu glauben?
Apostelgeschichte der Fall ist. In diesem
Kapitel wird berichtet, wie Petrus den
Menschen verkündigt:
« Das Jesus Christus der Herr über
alles ist (Apg 10,36).
Das Jesus Christus umherzog, gutes Tat
und Kranke genesen lies (Apg 10,38).
Das Jesus Christus den Kreuztod
starb (Apg 10,39).
Das Jesus Christus nach drei Tagen
auferweckt wurde (Apg 10,40).
Das Jesus Christus daraufhin den
Menschen erschienen ist und mit ihnen
trank und aß (Apg 10,41).
Das Jesus Christus gebot den Menschen zu
verkündigen, dass er der von Gott
bestimmte Richter, über die Lebenden und
Toten, ist (Apg 10,42).
Nachdem die Menschen von Jesus
Christus hörten, empfingen sie den heiligen
Geist (Apg 10,44), wenn sie begannen an
Jesus Christus zu glauben (Gal 3,14).
Damit der Mensch errettet wird, muss der Lukas 17,5 Die Apostel baten alsdann den Herrn:
Menschen beginnen an Jesus Christus zu (MENG) »Mehre uns den Glauben!«
glauben. Dafür muss der Gottesglaube des
Menschen gemehrt oder gestärkt werden.
Damit der Glaube an Jesus Christus gemehrt | Apostelgeschichte |Er [YHWH] hat das Wort dem Volk Israel gesandt und
wird, muss der Mensch das Evangelium hören, | 10,36-48 Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist
wie es beispielsweise im zehnten Kapitel der |(LUT) Herr über alles. Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen
ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes
predigte, wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit
Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat
Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt
des Teufels waren, denn Gott war mit ihm. Und wir sind
Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und
in Jerusalem. Den haben sie an das Holz gehängt und.
getötet. Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat
ihn erscheinen lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern
uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit
ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er
auferstanden war von den Toten. Und er hat uns geboten,
dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott
bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten.
Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen
Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung, der Sünden
empfangen sollen. Da Petrus noch diese Worte redete,_
fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.
Und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus
gekommen waren, entsetzten sich, weil auch auf die
Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen
wurde; denn sie hörten, dass sie in Zungen redeten und
Gott hoch priesen. Da antwortete Petrus: Kann auch
jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den
Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir? Und er
befahl, sie zu taufen in dem Namen Jesu Christi. [...]
Aber warum beginnen Menschen an
Jesus Christus zu glauben?
Weil der Glaube an Jesus Christus aus der
Predigt kommt und weil die Predigt aus dem
Wort Gottes kommt (Röm 10,17).
Das Wort Gottes ist die Bibel. Aus der Bibel
kommt die Predigt und aus der Predigt
kommt der Glaube an Jesus Christus.
Römer 10,13-17
(LU12)
Denn »wer den Namen des Herrn wird anrufen, soll selig
werden.« Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht
glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie
nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne
Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht
gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: »Wie
lieblich sind die Füße derer, die den Frieden verkündigen,
die das Gute verkündigen!« Aber sie sind nicht alle dem
Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht: »Herr, wer
glaubt unserm Predigen?« So kommt der Glaube aus
der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes.
Doch nicht jedem Prediger sollte blindlings
geglaubt werden, weil es auch falsche
Prediger gibt (2Petr 2,1). Deswegen sollte
die gehörte Predigt mithilfe der Bibel auf die
Richtigkeit überprüft werden (Apg 17,11).
Apostelgeschichte
17,10-11
(LUT)
Die Brüder aber schickten noch in derselben Nacht Paulus
und Silas nach Beröa. Als sie dahin kamen, gingen sie in
die Synagoge der Juden. Diese aber waren freundlicher als
die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf
und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte.
Auch wenn eine Predigt Fehler enthält, sollte
das Gute aus der Predigt behalten werden.
Auch kann der Glaube durch das Lesen der
Bibel gestärkt werden (Joh 20,31).
1.Thessalonicher
5,21-22 (MENG)
Johannes 20,30-31
(SLT)
Prüfet alles, behaltet das Gute;
meidet das Böse in jeder Gestalt!
Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen
Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind.
Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass
Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr
durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.
Seite 42 — ewige-bildung.de
Wie lernt der Mensch zu glauben?
Auslegung
Doch warum kann der Glaube durch das
Lesen der Bibel gestärkt werden?
Weil dem Menschen durch das Lesen der
Bibel der Weg zur Errettung (Joh 14,6)
aufgezeigt wird und der Mensch zu aller
Seeligkeit geführt wird (2Tim 3,15).
2.Timotheus 3,14-17
(LUT)
Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir
anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast und
dass du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die
dich unterweisen können zur Seligkeit durch den Glauben
an Christus Jesus. Denn alle Schrift, von Gott eingegeben,
ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung,
zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch
Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.
Das selbständige Bibellesen ist überaus
wichtig, weil viele falsche Lehrer, Propheten
und Christusse ausgegangen sind, welche die
Gläubigen in die Irre führen (Mt 24,24).
Auch gibt es falsche Lehrer, welche heimlich
verderbliche Lehren einführen (2Petr 2,1).
Aber warum ist es gefährlich, wenn der
Mensch einem falschen Lehrer, einem
falschen Prediger, einem falschen Propheten
oder einem falschen Christus glaubt?
Wer einem falschen Lehrer, Prediger,
Propheten oder Christus glaubt, der könnte
möglicherweise an einen falschen Jesus Christus
glauben (2Kor 11,4). Wer einen falschen
Glauben annimmt, der wird möglicherweise
nicht gerettet werden (Lev 10,1-2). Denn nur
der Glaube an den echten Jesus Christus kann
retten (Joh 14,6).
Daher sollte heutzutage der Glaube auf dem
gelesenen Wort Gottes aufbauen und nicht
allein auf der gehörten Predigt.
2.Petrus 2,1-3
(MENG)
Es sind allerdings auch falsche Propheten unter dem Volk
(Israel) aufgetreten, wie es auch unter euch falsche Lehrer
geben wird, welche verderbliche Irrlehren heimlich bei
euch einführen werden, indem sie sogar den Herm, der sie
(zu seinem Eigentum) erkauft hat, verleugnen, wodurch sie
jähes Verderben über sich bringen. Viele jedoch werden
sich ihnen bei ihren Ausschweifungen anschließen, und
um dieser willen wird der Weg der Wahrheit gelästert
werden. Von Gewinnsucht getrieben, werden sie euch
durch erdichtete Worte auszubeuten suchen; aber das
Verdammungsurteil ist für sie von altersher nicht
müßig, und ihr Verderben schlummert nicht.
Matthäus 24,23-27
(MENG)
»Wenn dann jemand zu euch sagt: »Seht, hier ist Christus!«
oder: »Dort (ist er)!«, so glaubt es nicht! Denn es werden
falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und
werden große Zeichen und Wunder verrichten, um wo-
möglich auch die Auserwählten irrezuführen. Seht, ich
habe es euch vorhergesagt. Wenn man also zu euch sagt:
»Seht, er ist in der Wüste!«, so geht nicht hinaus; und (sagt
man:) »Seht, er ist in den Gemächern (dieses oder jenes
Hauses)!«, so glaubt es nicht! Denn wie der Blitz vom
Osten ausgeht und bis zum Westen leuchtet, so wird es
auch mit der Ankunft des Menschensohnes sein; [...]
Denn wer einen falschen Jesus, einen
falschen Geist oder ein falsches Evangelium
annimmt (2Kor 11,4), der vergeht höchst-
wahrscheinlich im Gericht (Lev 10,1-2).
Denn ein falscher Glaube kann nicht retten.
Und das so ein falscher Jesus, ein falscher Geist
und ein falsches Evangelium umgeht, wird im
elften Kapitel des zweiten Korintherbriefs
aufgezeigt. Die Gefahr, mit einem falschen
Glauben konfrontiert zu werden, ist also
2.Korinther 11,3-4
(MENG)
Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange einst Eva mit ihrer
Arglist verführt hat, so auch eure Gedanken von der
Einfalt und lauteren Gesinnung gegen Christus zum Argen
hingezogen werden. Denn wenn irgend jemand daherkommt
und euch einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht
verkündigt haben, oder wenn ihr einen andersartigen Geist
empfangt, den ihr (durch uns) nicht empfangen habt, oder
eine andersartige Heilsbotschaft, die ihr (durch uns)
nicht erhalten habt, so lasst ihr euch das bestens gefallen.
Levitikus 10,1-2
Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen
von den Toten auferweckt hat, muss der
Mensch vom heiligen Geist gelehrt werden.
durchaus wahrscheinlich (2Tim 4,3-4). Das |(MENG) jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und
einzigste Präventionsmittel gegen einen falschen legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer
Glauben, ist somit das tägliche Bibellesen dar vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte.
(Joh 20,31), um den richtigen Glauben an den Da ging Feuer aus von dem HERRN und verzehrte sie,_
wahren Jesus Christus zu entwickeln (Joh 14,6). sodass sie starben vor dem HERRN.
Und was muss der Mensch glauben? Das Römer 10,9 Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass
Jesus der Herr ist und das Gott (YHWH) ihn |(LU12) er der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn
von den Toten auferweckt hat (Röm 10,9). Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.
Aber damit der Mensch glauben lernt, dass Dr. Martin Luther: | Die zehnt Gebote sind auch sonst in aller Menschen
Jesus der Herr ist und das Gott (YHWH) ihn | Großer Katechismus | Herzen geschrieben, den Glauben aber kann keine
menschliche Klugheit begreifen, und muss allein vom
heiligen Geist gelehret werden.
Der rettende Glaube an Jesus Christus (Joh 14,6) scheint also nicht aus dem "Nichts" zu kommen. Vermutlich dürfte es auch nicht
ausreichen, wenn ein Mensch seine Mitmenschen blindlings dazu auffordert zu Glauben. Denn der Glaube an Jesus Christus scheint
ein biblisches Fundament (Joh 20,30-31) oder die Bereitschaft zur Glaubensbildung (Apg 8,27-39) vorauszusetzen. Auch scheint
man den rettenden Glauben an Jesus Christus nicht aus der Natur ableiten zu können, im eigenen Selbst zu finden oder durch
Drogentrips zu erfahren. Denn um von Jesus Christus zu erfahren, muss der Mensch das Wort Gottes vernehmen. Somit kommt der
Glaube aus der Predigt des Verkündigers und die "Predigt des Verkündigers" kommt aus dem Wort Gottes (Röm 10,13-17), welches
die Bibel ist (2Tim 3,14-17). Somit scheint sich der Mensch intensiv mit dem Wort Gottes beschäftigen zu müssen, indem er das
Wort Gottes liest (Joh 20,31) oder hört (Röm 10,17), damit der Mensch einen rettenden Glauben an Jesus Christus entwickelt.
Seite 43 - ewige-bildung.de
Wie kann der Mensch die Errettung durch Jesus annehmen?
Es scheint, dass nicht jeder Glaube den Menschen rettet. Denn wer beispielsweise daran glaubt, dass er durch eine leblose
Statue oder einen stummen Ölgötzen gerettet wird, dürfte ziemlich sicher nicht gerettet werden. Denn solch ein Ölgötze kann
nicht reden, kann nicht sehen, kann nicht hören, kann nicht riechen, kann nicht greifen, kann nicht gehen (Ps 115,4-8) und
kann somit niemanden retten. Doch welcher Glaube kann dann den Menschen retten?
Ist der Glaube an einen Gott nicht
ausreichend, um errettet zu werden?
Denn auch die Dämonen glauben,
dass es nur einen Gott gibt.
Jakobus 2,19
(SLT)
Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl
daran! Auch die Dämonen glauben es — und zittern!
Aber welcher Glaube errettet dann
den Menschen? Es ist der Glaube an Jesus
Christus, der den Menschen rettet, weil der
Glaube an Jesus Christus gerecht, heilig und
sündlos macht (1Kor 6,9-11).
Somit scheint es nicht ausreichend zu sein zu
Glauben, dass es nur einen Gott gibt (Jak 2,19).
Denn es ist der Glaube an Jesus Christus der
rettet (Joh 14,6). Aber warum kann nur der
Glaube an Jesus Christus erretten?
Epheser 2,8-9
(MENG)
Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf
Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch - nein,
Gottes Geschenk ist es —, nicht aufgrund von Werken,
damit niemand sich rühme.
Galater 2,16
(LUT)
1.Petrus 2,24
(MENG)
Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke
des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den
Glauben an Jesus Christus, [...]
Er [Jesus] hat unsere Sünden selber mit seinem Leibe an
das (Marter-) Holz hinaufgetragen, damit wir, von den
Sünden freigemacht, der Gerechtigkeit leben möchten:
durch seine Wunden seid ihr geheilt worden (Jes 53,5).
Jesus Christus erklärt, dass der gläubige
Mensch aus Wasser und Geist von neuem
geboren werden muss, um das Reich Gottes
zu sehen (Joh 3,5). Das bedeutet im
Umkehrschluss: Wer nicht aus Wasser und
Geist von neuem geboren ist, wird auch nicht
das Reich Gottes sehen.
Aber wie wird der Mensch aus Wasser und
Geist von neuem geboren? Ist es etwa der
Glaube an Jesus Christus, der diese
Neugeburt auslöst?
Johannes 3,3-6
(SLT)
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich,
wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem
geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!
Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch
geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht
zum zweiten Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen
und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich,
wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser
und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich
Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das
ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist
Geist.
Der Mensch muss also aus Wasser und Geist von neuem geboren werden. Denn nur wer von neuem geboren ist, kann in das
Reich Gottes eingehen und es sehen (Joh 3,3-6). Auch dürfte nur derjenige gerettet sein, der das Reich Gottes letztendlich
sehen kann. Doch wie wird der Mensch von neuem geboren? Ist es der rettende Glaube an Jesus Christus (Eph 2,8-9), der
diese Neugeburt aus Wasser und Geist bewirkt? Und was bedeutet es überhaupt, wenn der gläubige Mensch aus Wasser und
Geist von neuem geboren wird?
Neugeboren aus Wasser
Als erstes sollte ermittelt werden, was es mit dieser Neugeburt aus dem Wasser auf sich hat (Joh 3,5). Es würde nah liegen,
dass eine Neugeburt aus dem Wasser mit "Wasser" in Verbindung steht. Daher die Frage: „Was für eine Handlung steht mit
"Wasser" in Verbindung, damit eine Neugeburt aus dem Wasser bewirkt wird?“
Die Neugeburt aus dem Wasser könnte darauf
hinweisen; dass sich der Mensch im Wasser
taufen lassen sollte. Solch eine Taufe im
Wasser gibt es erst seit Johannes dem Täufer.
Diese Taufe des Johannes wird auch als
"Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden"
bezeichnet (Lk 3,3).
Doch woher stammt diese Taufe? Hat sich
Johannes diese Taufe ausgedacht oder
stammt diese Taufe von Gott (YHWH)?
Lukas 3,2-7
(MENG)
[...] zur Zeit des Hohenpriesters Hannas und Kaiphas:
da erging das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des
Zacharias, in der Wüste. Er durchzog also die ganze
Gegend am Jordan und verkündigte eine Taufe der
Buße zur Vergebung der Sünden, wie im Buche der
Aussprüche des Propheten Jesaja geschrieben steht (Jes
40,3-5): »Eine Stimme ruft laut in der Wüste: »Bereitet
dem Herrn den Weg, ebnet ihm seine Pfade! Alle
Vertiefungen sollen ausgefüllt und alle Berge und
Hügel geebnet werden! Was krumm ist, soll gerade und
was uneben ist, soll zu glattem Wege werden, und die
gesamte Menschheit soll das Heil Gottes sehen!«« So
sprach Johannes denn zu den Volksscharen, die zu ihm
hinauszogen, um sich von ihm taufen zu lassen:
Seite 44 - ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren?
Auslegung
Es scheint, dass Gott (YHWH) diese Taufe zu
den Menschen durch Johannes brachte.
Denn Johannes begann erst zu Taufen, nachdem
der Befehl Gottes an ihn erging (Lk 3,2).
Doch wie lief die Taufe des Johannes ab?
Matthäus 21,25
Woher stammte die Taufe des Johannes? Vom Himmel
(MENG) oder von den Menschen?
Lukas 3,2-3 [...] da geschah der Befehl Gottes zu Johannes, des
(LU12) Zacharias Sohn, in der Wüste. Und er kam in alle
Matthäus 3,5-6
Gegend um den Jordan und predigte die Taufe [...]
Da zog denn Jerusalem und ganz Judäa und die ganze
Denn erst wenn dem Wort Gottes geglaubt
wird, werden die Weisungen Gottes befolgt.
Somit dürfte eine göttliche Weisung zur Taufe
u (MENG) Gegend am Jordan zu ihm hinaus und ließen sich im
Bevor sich ein Mensch von Johannes taufen Jordanfluß von ihm taufen, indem sie ihre Sünden offen
ließ, bekannte er seine Sünden (Mt 3,6). Kekanen
Somit scheint die Buße und Umkehr zu Apostelgeschichte |Da antwortete ihnen Petrus: »Tut Buße und lasst euch ein
Gott (YHWH) der Taufe voranzugehen. 2,38-41 jeder auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer
Dabei scheint die Buße und Umkehr erst zu |(MENG) Sünden taufen, dann werdet ihr die Gabe des heiligen
folgen (Apg 2,38), nachdem der Mensch das Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung und
Wort Gottes vernommen und angenommen euren Kindern und allen, die noch fern stehen, soviele
hat (Apg 2,41). Daher scheint der Mensch erst ihrer der Herr, unser Gott, berufen wird.« Auch noch mit
das Wort Gottes annehmen und glauben zu vielen anderen Worten redete er ihnen eindringlich zu und
müssen, bevor er sich taufen lässt. Die ermahnte sie: »Lasst euch aus diesem verkehrten
Annahme des Wortes, die Buße und die Geschlecht erretten!« Die nun sein Wort annahmen,_
Umkehr scheint somit die Bedingung zu sein, ließen sich taufen, und so kamen an jenem Tage etwa
damit sich der Mensch taufen lassen kann. dreitausend Seelen (zu der Gemeinde) hinzu.
Ist es somit das Wort Gottes, welches Apostelgeschichte | Der berichtete uns nun, wie er den Engel in seinem
errettet (Apg 11,14), indem es gehört oder 11,13-14 Hause gesehen habe, der dagestanden und gesagt hätte:
gelesen und anschließend geglaubt wird? (MENG) »Sende nach Joppe und lass Simon mit dem Beinamen
Petrus holen; der wird Worte zu dir reden, durch die
du mit deinem ganzen Hause gerettet werden wirst.
Epheser 1,13
In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der
das Wort Gottes zu befolgen, indem er
sich taufen lässt (Apg 8,12).
(MENG) Wahrheit, die Heilsbotschaft von eurer Rettung,
erst wahrgenommen werden, wenn dem Wort ,
Gottes glauben geschenkt wird. vernommen habt und zum Glauben gekommen seid,
mit dem verheißenen heiligen Geist versiegelt worden,
Doch wie nimmt der Mensch das Wort Gottes | Apostelgeschichte |So lief denn Philippus hinzu, und als er hörte, wie jener den
an, um beispielsweise die göttliche Weisung |8,30-38 Propheten Jesaja las, fragte er ihn: »Verstehst du auch, was
zur Taufe zu befolgen? Die Antwort ist (MENG) du liest?« Er antwortete: »Wie sollte ich das können, wenn
einfach: Indem der Menschen das mir niemand Anleitung gibt?« Dann bat er Philippus,
Evangelium hört und das Evangelium glaubt. aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. Der Wortlaut der
Schriftstelle nun, die er gerade las, war dieser (Jes 53,7-8):
Ein Beispiel für die Annahme des göttlichen »Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtbank geführt, und wie
Wortes und die damit verbundene Befolgung ein Lamm vor seinem Scherer stumm bleibt, so tat er
der Taufanweisung, ist dem achten Kapitel seinen Mund nicht auf. In seiner Erniedrigung wurde
der Apostelgeschichte zu entnehmen. das Strafgericht über ihn aufgehoben, und wer wird
. . e seine Nachkommenschaft berechnen? Denn erhoben
Denn in der Apostelgeschichte wird wird sein Leben von der Erde hinweg.« Da wandte sich
beschrieben, wie ein Mann das Wort Gottes der Hofbeamte an Philippus mit der Frage: »Ich bitte dich:
gelesen hat (Apg 8,30). Weil der Mann nicht von wem redet hier der Prophet? Von sich selbst oder
verstand, was er gelesen hatte, erklärte man von einem andern?« Da tat Philippus seinen Mund auf
ihm den Inhalt vom Wort Gottes und und verkündigte ihm, indem er an dieses Schriftwort
verkündigte ihm die Heilsbotschaft von Jesus anknüpfte, die Heilsbotschaft von Jesus. Als sie nun so
Christus (Apg 8,35). Nachdem der Mann die auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Gewässer;
Heilsbotschaft von Jesus Christus angenommen da sagte der Hofbeamte: »Hier ist ja Wasser! Was steht
hatte und somit dem Wort Gottes glaubte, lies meiner Taufe noch im Wege?« [Philippus antwortete
er sich anschließend taufen (Apg 8,36-38). ihm: »Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so darf es
Er nahm also erst das Wort Gottes an, indem wohl geschehen.« Jener antwortete: »Ich glaube, dass
er dem Wort Gottes glauben schenkte, und Jesus Christus der Sohn Gottes ist.«] Er ließ also den
befolgte anschließend die göttliche Wagen halten, und beide stiegen in das Wasser hinab,
Taufanweisung. Philippus sowohl wie der Hofbeamte, und er taufte ihn.
Somit scheint der Mensch erst dem Apostelgeschichte | Als sie jetzt aber dem Philippus Glauben schenkten, der
Wort Gottes glauben schenken zu müssen, 8,12-13 ihnen die Heilsbotschaft vom Reiche Gottes und vom
bevor er eine Notwendigkeit dazu sieht, (MENG) Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen,
Männer wie Frauen. So wurde denn Simon ebenfalls
gläubig; er schloß sich nach seiner Taufe eng an Philippus
an und kam nicht aus dem Staunen heraus, als er die
Zeichen und großen Wunder sah, die da geschahen.
Seite 45 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren?
Auslegung
Aber ist die Taufe für den Menschen
überhaupt notwendig?
Scheinbar ja. Denn zu der Durchführung der
Taufe rief auch Jesus Christus auf (Mt 28,19).
Matthäus 28,19
(MENG)
Darum gehet hin und macht alle Völker zu (meinen)
Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des
Sohnes und des heiligen Geistes [...]
Markus 16,15-16
Darauf sagte er zu ihnen: »Geht hin in alle Welt und
Laut dem Heidelberger Katechismus, handelt
es sich bei der Taufe um ein äußerliches
Wasserbad, welches für die Abwaschung der
Sünden steht.
Jedoch betont der Heidelberger Katechismus,
dass dieses äußerliche Wasserbad noch nicht
die Abwaschung der Sünden ist, weil das Blut
von Jesus Christus und der heilige Geist den
Menschen von allen Sünden reinwaschen.
Ist somit die Taufe ein gewöhnliches Bad im
Wasser oder hat es noch mehr mit der Taufe
auf sich?
Erschien: 1563
Ausführung: 2007
Jesus erklärte, wer gläubig geworden istund |(MENG) verkündigt die Heilsbotschaft der ganzen Schöpfung!
sich hat taufen lassen, der wird gerettet Wer da gläubig geworden ist und sich hat taufen_
werden (Mk 16,16). Daher dürfte die Taufe lassen, wird gerettet werden; wer aber ungläubig
notwendig sein. geblieben ist, wird verurteilt werden.
Aber was bewirkt die Taufe im Wasser? Heidelberger [...] Christus hat dieses äußerliche Wasserbad eingesetzt
Katechismus und dabei verheißen, dass ich ebenso sicher mit seinem
Blut und Geist von der Unreinheit meiner Seele, das
heißt von allen meinen Sünden, gewaschen worden bin,
wie ich äußerlich mit dem Wasser, das die Unsauberkeit
des Leibes wegzunehmen pflegt, gewaschen wurde (Mt
28,19-20; Apg 2,38; Mt 3,11; Mk 16,16; Röm
6,3-4; Mk 1,4; Lk 3,3). [...][...] Was heißt es, mit dem
Blut und Geist Christi gereinigt zu sein? [...][...] Es
heißt, Vergebung der Sünden von Gott aus Gnade zu
haben, wegen des Blutes Christi, das er in seinem
Opfer am Kreuz für uns vergossen hat. Außerdem, dass
er uns auch durch den Heiligen Geist erneuert und zu
einem Glied Christi geheiligt hat, damit wir immer
mehr der Sünde absterben und ein gottesfürchtiges,
unsträfliches Leben führen (Hebr 12,24; 1Petr 1,2; Offb
1,5; Sach 13,1; Hes 36,25-27; Joh 1,33; 3,5; 1Kor 6,11;
12,13; Röm 6,4; Kol 2,11-12). [...][...] Ist denn das
äußerliche Wasserbad bereits die Abwaschung der
Sünden? [...][...] Nein, denn allein das Blut Jesu Christi
und der Heilige Geist reinigen uns von allen Sünden
(Eph 5,26; Mt 3,11; 1Petr 3,21; 1Joh 1,7; 1Kor 6,11).
9]
Bei der Taufe dürfte es sich um kein
gewöhnliches Bad im Wasser handeln.
Denn die Taufe scheint ein Wasserbad
im Wort Gottes zu sein, welches
reinigt (Eph 5,26).
Epheser 5,25-27
(MENG)
Ihr Männer, liebet eure Frauen, wie auch Christus die
Gemeinde geliebt und sich für sie dahingegeben hat,
um sie zu heiligen, nachdem er sie durch das
Wasserbad im Wort gereinigt hat, um so die
Gemeinde für sich selbst in herrlicher Schönheit
hinzustellen, ohne Flecken und Runzeln oder
irgendeinen derartigen Fehler, vielmehr so, dass sie
heilig und ohne Tadel sei.
Dieses Wort, in dem der Mensch ein
Wasserbad nehmen sollte, kommt zu den
Menschen, wenn Gott (YHWH) geglaubt
wird. Wird Gott (YHWH) nicht geglaubt,
dann bleibt das Wort Gottes nicht im
Menschen (Joh 5,38).
Muss somit das Wort Gottes im Menschen
sein (Joh 5,38), damit der Mensch ein Wasser-
bad im Wort nehmen kann (Eph 5,26)? Kommt
das Wort Gottes zu den Menschen, wenn der
Mensch das Wort Gottes liest (Joh 20,31) oder
hört (Röm 10,14) und anschließend durch den
Glauben verinnerlicht (Röm 10,17)? Was hat
es also mit diesem Wasserbad im Wort auf sich?
Und ist das Wasserbad im Wort die Wassertaufe?
Dr. Martin Luther scheint zu erklären, dass ein
Wasserbad ohne das Wort Gottes nur ein Bad im
Wasser ist. Nur wenn der Glaube an Jesus
Christus und das Wort Gottes mit und bei dem
Wasser ist, dann ist das Wasserbad auch eine
Taufe. Muss somit das Wort Gottes im Menschen
sein, indem dem Wort Gottes geglaubt
wird (Joh 5,38), damit eine wahre Taufe ist?
Johannes 5,37-38
(MENG)
Dr. Martin Luther:
Kleiner Katechismus
Erschien: 1529
Ausführung: 1929
So ist also, der mich gesandt hat, der Vater selbst, mit
seinem Zeugnis für mich eingetreten. Ihr habt weder
seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt
gesehen; und auch sein Wort habt ihr nicht als
bleibenden Besitz in euch, weil ihr dem nicht glaubt,_
den er gesandt hat.
Unser Herr Christus spricht bei Markus im letzten
Kapitel: "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig
werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt
werden." Wie kann Wasser solch große Dinge tun?
Wasser tut' s freilich nicht, sondern das Wort Gottes,_
das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der
solchem Worte Gottes im Wasser traut. Denn ohne
Gottes Wort ist das Wasser schlicht Wasser und keine
Taufe; aber mit dem Worte Gottes ist's eine Taufe, das
ist ein gnadenreiches Wasser des Lebens und ein Bad
der neuen Geburt im Heiligen Geist; wie Paulus sagt zu
Titus im dritten Kapitel: "Gott macht uns selig durch
das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen
Geist, den er über uns reichlich ausgegossen hat durch
Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir, durch dessen
Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens
würden nach unsrer Hoffnung". Das ist gewisslich wahr.
Seite 46 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren?
Auslegung
Im großen Katechismus bezeichnet
Dr. Martin Luther das Wasser der wahren
Taufe als Gotteswasser, welches in Gottes
Wort und Gebot gefasst ist.
Auch erklärt Luther, dass das Wasser durch
das Wort Gottes die Kraft kriegt, damit das
Wasserbad ein Bad der Wiedergeburt ist.
Bewirkt somit eine wahre Taufe die
Neugeburt aus dem Wasser? Und was bewirkt
diese Neugeburt aus dem Wasser?
Dr. Martin Luther:
Großer Katechismus
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
Denn in Gottes Namen getauft werden, ist nicht von
Menschen, sondern von Gott selbst getauft werden;
darum, ob es gleich durch des Menschen Hand geschieht,
so ist es doch wahrhaftig Gottes eigen Werk.
[...][...] was die Taufe sei? Nämlich also: dass sie nicht
bloß schlecht Wasser ist, sondern ein Wasser in Gottes
Wort und Gebot gefasset, und dadurch geheiligt, das
nicht anderes ist, denn ein Gotteswasser: nicht dass das
Wasser an sich selbst edler sei, denn anderes Wasser;
sondern das Gottes Wort und Gebot dazu kommt. [...][...]
denn durchs Wort kriegt sie die Kraft, dass sie ein Bad.
der Wiedergeburt ist, wie sie Paulus nennet, an Titus 3,5.
Was die Neugeburt aus dem Wasser im
Menschen bewirken könnte, darauf weist
der kleine Katechismus von
Dr. Martin Luther hin.
Denn in diesem Katechismus erklärt Luther,
dass das Wassertaufen einen Prozess einleitet,
durch den das alte Wesen des Menschen
täglich ersäuft wird.
Dr. Martin Luther:
Kleiner Katechismus
Erschien: 1529
Ausführung: 1929
Was bedeutet denn solch Wassertaufen? Es bedeutet,
dass der alte Adam in uns durch tägliche Reue und
Buße soll ersäuft werden und sterben mit allen Sünden
und bösen Lüsten; und wiederum täglich herauskommen
und auferstehen ein neuer Mensch, der in Gerechtigkeit
und Reinheit vor Gott ewiglich lebe. Wo steht das
geschrieben? Der Apostel Paulus spricht zu den Römern
im sechsten Kapitel: "Wir sind mit Christus begraben
durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus
auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des
Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
Auch erklärt Dr. Martin Luther, dass das alte
Wesen des Menschen schrittweise durch ein
neues Wesen verdrängt wird.
Der alte Mensch, der zu Zorn, Gehässigkeit,
Neid, Unzucht, Geiz, Faulheit, Arroganz oder
Ungläubigkeit neigt, soll also täglich
abgetötet werden.
Dagegen soll ein neuer Mensch zum
Vorschein kommen, der sich beispielsweise
durch Milde, Geduldigkeit oder
Sanftmut auszeichnet.
Somit wird der Mensch durch den
Glauben an Jesus Christus zu einem neuen
Geschöpf (2Kor 5,17), weil das alte Wesen
des Menschen vergeht.
Dr. Martin Luther:
Großer Katechismus
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
Aufs letzte ist auch zu wissen, was die Taufe bedeutet, [...]
[...] Diese zwei Stück, unter das Wasser sinken, und wieder
herauskommen, bedeutet Kraft und Wirkung der Taufe,
welches nichts anderes ist, denn die Tötung des alten
Adams; darnach die Auferstehung des neuen
Menschen, welche beide unser Leben lang in uns gehen
sollen; also, dass ein christlich Leben nichts anderes ist,
denn eine tägliche Taufe, einmal angefangen und immer
darin gegangen. Denn es muss ohne Unterlass also getan
sein, dass man immer ausfege, was des alten Adams ist, und
herfürkomme, was zum neuen gehört. Was ist denn der alte
Mensch? Das ist er, so uns angeboren ist von Adam, zornig,
hässig, neidisch, unkeusch, geizig, faul, hoffärtig, ja
ungläubig, mit allen Lastern besetzt, und von Art kein Gutes
an sich hat. Wenn wir nun in Christi Reich kommen, soll
solches täglich abnehmen, dass wir je länger je milder,
geduldiger, sanftmütiger werden, dem Geiz, Hass, Neid,
Hoffart je mehr abbrechen. Das ist der rechte Brauch der
Taufe unter den Christen, durch das Wassertaufen bedeutet.
Aber eine wahre Taufe könnte noch weitaus
mehr bewirken. Denn durch die wahre Taufe
scheint der Täufling mit Jesus Christus zu
verwachsen (Röm 6,5), wodurch er Christus
anziehen dürfte (Gal 3,27).
Je nach Bibelübersetzung, wird dieses
"Zusammenwachsen" auch als "einsmachen"
bezeichnet. Wird der Mensch also eins mit
Christus, wenn der Mensch mit Christus
verwächst?
Aber was könnte solch ein Verwachsen mit
Christus für den Menschen bedeuten?
Römer 6,3-5 Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir auf Christus
(MENG) Jesus getauft worden sind, auf seinen Tod getauft
worden sind? Wir sind also deshalb durch die Taufe in
den Tod mit ihm begraben worden, damit, gleichwie
Christus von den Toten auferweckt worden ist durch die
Herrlichkeit des Vaters, ebenso auch wir in einem neuen
Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm [Christus] zur
Gleichheit des Todes verwachsen sind, so werden wir
es auch hinsichtlich seiner Auferstehung sein; [...]
Römer 6,5 Denn wenn wir mit ihm [Christus] zusammengewachsen
(LUT) sind, ihm gleich geworden in seinem Tod, [...]
Römer 6,5 Denn wenn wir mit ihm [Christus] einsgemacht und
(SLT) ihm gleich geworden sind in seinem Tod, [...]
Galater 3,26-28 [...] denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben
(MENG) an Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus_
getauft worden seid, habt (damit) Christus angezogen.
Da gibt es nun nicht mehr Juden und Griechen, nicht
mehr Knechte und Freie, nicht mehr Mann und Weib:
nein, ihr seid allesamt Einer in Christus Jesus.
Seite 47 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren?
Auslegung
Was solch ein Verwachsen mit Jesus Christus
für den Menschen bedeuten könnte, erklärt
Dr. Martin Luther in seinem Schriftwerk
"Von der Freiheit eines Christenmenschen".
Luther erklärt, dass Christus und die
Menschenseele ein Leib werden.
Sobald der Mensch mit Christus eins
geworden ist, erhält Christus Anteil an den
Gütern der Menschenseele. Dagegen erhält
der Mensch Anteil an den Gütern von
Christus.
Dadurch erhält der Mensch von Christus
alle Güter der Seeligkeit und diese Güter
dürften den Menschen gerecht
machen (1Kor 6,9-11).
Dagegen erhält Christus alle Untugend der
Menschenseele. Das dürfte bedeuten, dass die
Sünden des Menschen auf Christus gelegt
werden (Jes 53,6).
Somit erhält der Mensch durch das
Verwachsen mit Christus (Röm 6,5)
alles Gute von Christus.
Dagegen erhält Christus durch das
Verwachsen mit dem Menschen (Röm 6,5)
alles Schlechte von dem Menschen.
Dr. Martin Luther:
Von Der Freiheit
eines Christen-
menschen
Erschien: 1520
Ausführung: 1888
Nicht allein gibt der Glaube so viel, dass die Seele dem
göttlichen Wort gleich wird, aller Gnaden voll, frei und
selig, sondern vereinigt auch die Seele mit Christo, wie
eine Braut mit ihrem Bräutigam. Aus welcher Ehe
folget, wie St. Paulus sagt, dass Christus und die Seele
ein Leib werden; so werden auch beider Güter, Fall,
Unfall und alle Dinge gemeinsam; das, was Christus
hat, ist eigen der gläubigen Seele; was die Seele hat,
wird eigen Christi. So hat Christus alle Güter und
Seligkeit: die sind der Seele eigen. So hat die Seele alle
Untugend und Sünde auf sich: die werden Christi eigen.
Hier hebt nun an der fröhliche Wechsel und Streit:
dieweil Christus ist Gott und Mensch, welcher noch nie
gesündigt hat und dessen Frömmigkeit unüberwindlich,
ewig und allmächtig ist, dieweil er denn der gläubigen
Seele Sünde durch ihren Brautring, das ist der Glaube,
sich selbst zu eigen macht und nicht anders tut, als
hätte er sie getan, so müssen die Sünden in ihm
verschlungen und ersäuft werden. Denn seine
unüberwindliche Gerechtigkeit ist allen Sünden zu
stark. Also wird die Seele von allen ihren Sünden lauter
durch ihren Malschatz, das ist des Glaubens halben,
ledig und frei und begabt mit der ewigen Gerechtigkeit
ihres Bräutigams Christi. Ist nun das nicht eine fröhliche
Wirtschaft, da der reiche, edle, fromme Bräutigam
Christus das arme, verachtete, böse Hürlein zur Ehe
nimmt und sie entledigt von allem übel, zieret mit allen
Gütern? So ist's nicht möglich, dass die Sünde sie
verdamme, denn sie liegen nun auf, Christo und sind in
ihm verschlungen. So hat sie so eine reiche Gerechtigkeit
in ihrem Bräutigam, dass sie abermals wider alle Sünden
bestehen mag, ob sie schon auf ihr liegen. Davon sagt
Paulus 1 Kor. 15: „Gott sei Lob und Dank, der uns hat
gegeben eine solche Überwindung in Christo Jesu, in
welcher verschlungen ist der Tod mit der Sünde.
Wenn also die Menschenseele mit Jesus
Christus verwächst (Röm 6,3-11), dann wird
Jesus Christus der Sünden des Menschen
teilhaftig. Vermutlich werden dadurch die
Sünden des Menschen auf Jesus Christus
gelegt (Jes 53,6).
Dieser Prozess ist heilsnotwendig!
Denn nur wenn die Sünden auf Jesus Christus
liegen (Jes 53,6), können die Sünden des
Menschen hinweggenommen
werden (Joh 1,29).
Schließlich kann der Mensch seine Sünden
nicht tilgen. Denn begangene Fehler kann der
Mensch nicht ungeschehen machen. Somit ist
nur Gott (YHWH) dazu im Stande, die Sünden
des Menschen hinwegzunehmen (Lk 5,21).
Jesaja 53,4-12
(MENG)
[...] Und doch war er verwundet um unserer Übertretungen
willen und zerschlagen infolge unserer Verschuldungen: die
Strafe war auf ihn gelegt zu unserm Frieden, und durch
seine Striemen ist uns Heilung zuteil geworden. [...][...] der.
HERR aber hat unser aller Schuld auf ihn fallen lassen.
[...][....] Doch dem HERRN hatte es gefallen, ihn mit
Krankheit zu zerschlagen; wenn er sein Leben als Sühne
einsetzen wird, [...][...] Darum will ich ihm die Vielen
zuteilen, und mit Starken soll er Beute teilen zum Lohn
dafür, dass er sein Leben in den Tod hingegeben hat
und unter die Übeltäter gezählt worden ist, während er
doch die Sünde der Vielen getragen hat [...]
Johannes 1,29
(MENG)
Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen;
da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der
Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7)
1.Petrus 2,24
(MENG)
Er hat unsere Sünden selber mit seinem Leibe an das
(Marter-) Holz hinaufgetragen, damit wir, von den
Sünden freigemacht, der Gerechtigkeit leben möchten:
durch seine Wunden seid ihr geheilt worden (Jes 53,5).
Doch was geschieht, wenn Jesus Christus mit
den Sünden der Menschen beladen wurde?
Weil Jesus Christus der allerhöchste und
lebendige Gott in Fleisch ist (Joh 1,1-14),
dürfte er die Sünden, mit denen er beladen
wurde (Jes 53,6), in sich selbst
verschlingen (Jes 25,8).
Jesaja 25,8 (LU12)
Er wird den Tod verschlingen ewiglich; [...]
Hosea 13,14 Aber ich will sie erlösen aus der Hölle und vom Tod
(LU12) erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Hölle, ich will
dir eine Pestilenz sein.
1.Korinther 15,54-56 | [...] »Verschlungen ist der Tod in Sieg: Tod, wo ist dein
(MENG) Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des Todes ist
aber die Sünde, und die Kraft der Sünde liegt im Gesetz.
Seite 48 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren?
Auslegung
Vermutlich verschlingt Jesus Christus die
Sünden in sich selbst, weil er Gott in Fleisch
ist (Joh 1,1-14) und Gott (YHWH) die Sünde
verschlingt (Ex 33,3). Durch das Verschlingen
der Sünde (1Kor 15,54-56), dürften
vermutlich die Sünden der Menschen
getilgt werden (1Petr2,24).
Exodus 30,20-21
[...] sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen,
(MENG) sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht
sterben, [...][...] Da sollen sie sich dann ihre Hände und
Füße waschen, damit sie nicht sterben; |[...]
Exodus 33,3 Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte
(MENG) hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_
müsste dich sonst unterwegs vertilgen.«
Exodus 33,20
(LU12)
[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen;
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
Somit dürfte Jesus Christus die unheiligen Güter
der Menschenseele verschlingen (Ex 33,3), die
auf ihn geladen wurden (Jes 53,6), sobald der
Mensch mit Jesus Christus verwächst (Röm 6,5).
Aber weil der Mensch durch den Glauben
an Jesus Christus ebenfalls mit Jesus Christus
verwachsen ist (Röm 6,5), dürfte die
Menschenseele Anteil an den Gütern von
Jesus Christus erhalten. Und zu den Gütern
von Jesus Christus gehört seine Gerechtigkeit.
Somit ist es der Glaube, der den Menschen
gerecht macht (Gal 3,6). Und durch welchen
Glauben wird der Mensch gerecht? Durch den
Glauben an Jesus Christus (Röm 3,21-22),
indem der Mensch durch den Glauben an Jesus
Christus mit Jesus Christus verwächst (Röm 6,5).
Römer 3,21-26
(LU12)
Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die
vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz und
die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor
Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum
Christum zu allen und auf alle, die da glauben. Denn es ist
hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und
mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und
werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die
Erlösung, so durch Christum Jesum geschehen ist, welchen
Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den
Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die
vor ihm gilt, darbiete in dem, dass er Sünde vergibt,
welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld;
auf dass er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit,_
die vor ihm gilt; auf dass er allein gerecht sei und
gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum.
vermutlich die Sünden des Menschen auf
Jesus Christus geladen (Jes 53,6), worauf die
Sünden des Menschen in Jesus Christus
verschlungen werden (1Kor 15,54-56).
Dadurch dürften vermutlich die Sünden
hinweggenommen werden (Joh 1,29),
die den Menschen von Gott (YHWH)
trennen (Jes 59,2). Und wenn die Sünden
hinweggekommenen werden, dann dürfte auch
der Tod hinweggenommen sein, weil der Tod
durch die Sünde in die Welt kam (Röm 5,12).
Und wenn der Mensch durch den Glauben siehe Römer 5
it J Christ ächst (Röm 6,5), d
kann der Mensch auch das Gesetz halten, weil EEE Denn wenn wir mit ihm [Christus] einsgemacht und
Jesus Christus das Gesetz gehalten hat. LT) ihm gleich geworden sind in seinem Tod, [...]
Und warum dürfte es notwendig sein Galater 3,6-11 (Ja, es ist so) wie bei Abraham: »er glaubte Gott, und das
dureh den-Clänkenmie asus chrstss (MENG) wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet« (1.Mose 15,6).
verwachsen (Röm 6,5)? Weil eine Neugeburt Ihr erkennt also: die Gläubigen, die sind Abrahams Söhne.
aus dem Wasser ( Joh 3,5) nur möglich zu sein Weil aber die Schrift voraussah, dass Gott die Völker um
schäint enden Mensch An:Tesıe Christus des Glaubens willen rechtfertigt, hat sie dem Abraham die
glaubt nd das WorkCoftee Arnd habden Heilsverheißung im voraus verkündigt (1.Mose 12,3 und
nasser ist worareh das Wasserbad eine 18,18|Gen 12,3;18,18): »In dir sollen alle Völker gesegnet
Sahre Tanfader. Deniäserhäint.der Glanbean werden.« Somit empfangen die, welche aus dem Glauben
Jess Chrietme- ir kein -der eine wahre Tänfe sind den Segen zugleich mit dem gläubigen Abraham.
Sn ewodunhäin Ve rwachsen (Röm 6,5) [L...][...] »der_Gerechte wird aus Glauben leben« (Hab 2,4).
mit Jesus Christus ermöglicht wird. siehe Hebräer 11
Wenn also die Menschenseele mit Jesus Jesaja 53,6 [...] der HERR aber hat unser aller Schuld auf ihn fallen
Christus verwächst (Röm 6,5), dann werden |(MENG) lassen. [...]
Johannes 1,29
Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen;
(MENG) da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der
Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7)
Römer 5,12 [...] gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt
(MENG) hineingekommen ist und durch die Sünde der Tod [...]
Römer 6,5 Denn wenn wir mit ihm [Christus] zusammengewachsen
(LUT) sind, ihm gleich geworden in seinem Tod, [...]
1.Korinther 15,54-56 | [...] »Verschlungen ist der Tod in Sieg: Tod, wo ist
(MENG) dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« [...]
Denn wenn die Sünde fehlt, dann fehlt auch
der Tod. Dadurch dürfte der Mensch das ewige
Leben haben, sobald dieser Weltzeit endet.
Somit könnte der Gedanke nah liegen, dass
eine wahre Taufe den Menschen errettet — wie
einst acht Seelen durch das Wasser der Sintflut
hindurch gerettet wurden (1Petr 3,20-22).
1.Petrus 3,20-22
(LUT)
[...] als Gott in Geduld ausharrte zur Zeit Noahs, als man die
Arche baute, in der wenige, nämlich acht Seelen, gerettet
wurden durchs Wasser hindurch. Das ist ein Vorbild der
Taufe, die jetzt auch euch rettet. Denn in ihr wird nicht der
Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um
ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi,
welcher ist zur Rechten Gottes, aufgefahren gen Himmel, [...]
Seite 49 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren?
Auslegung
Aber gibt es eine Voraussetzung, um sich
taufen zu lassen?
Die Voraussetzung für die Taufe scheint die
Annahme des göttlichen Wortes (Apg 2,41)
und die Buße (Apge 2,38) zu sein. Erst darauf
scheint die Taufe zu folgen (Apg 2,38-41).
Apostelgeschichte
2,38-41
(MENG)
Da antwortete ihnen Petrus: »Tut Buße und lasst euch ein
jeder auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer
Sünden taufen, dann werdet ihr die Gabe des heiligen
Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung und
euren Kindern und allen, die noch fern stehen, soviele
ihrer der Herr, unser Gott, berufen wird.« Auch noch mit
vielen anderen Worten redete er ihnen eindringlich zu und
ermahnte sie: »Lasst euch aus diesem verkehrten
Geschlecht erretten!« Die nun sein Wort annahmen _
ließen sich taufen, und so kamen an jenem Tage etwa
dreitausend Seelen (zu der Gemeinde) hinzu.
Und was kann der Getaufte nach
Lukas 3,21-22
Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und
großes zu bewirken.
Jedoch können verstärkt andere
Auffassungen zur Taufe in der
Christenheit wahrgenommen werden.
Denn heutzutage ist die Auffassung
weit verbreitet, dass die Taufe nur ein
äußerliches Zeichen ist, mit dem der Mensch
seine Zugehörigkeit zum Christentum
bekennt — wodurch die Taufe zu nichts nütze
sei. Somit wird der Taufe ein tieferes Wirken
abgesprochen. Schon um 1529 war diese
Auffassung zur Taufe weit verbreitet.
Wie gefährlich es sein könnte, diese
Auffassung zur Taufe zu glauben, das
thematisiert Dr. Martin Luther im
großen Katechismus.
So erklärt Luther; dass derjenige, der die
Taufe verwirft, auch Gottes Wort, den
Glauben und Jesus Christus verwirft.
Daher empfiehlt Luther, dass das
Wassertaufen nicht nur als ein äußerliches
Zeichen angesehen werde.
Ist die Wassertaufe somit mehr als ein
äußerliches Zeichen? Kann somit davon
ausgegangen werden, dass die Taufe
heilsnotwendig ist und gleichzeitig ein
äußerliches Zeichen darstellt?
Aber was für ein äußerliches Zeichen könnte
die Wassertaufe darstellen?
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
der Taufe verrichten? (LUT) Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich
der Himmel auf, und der Heilige Geist fuhr hernieder
Nach der Taufe könnte der Getaufte im Gebet auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine
den Namen des Herrn anrufen (Lk 3,21). Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber
Ob das notwendig ist, ist mir (dem Verfasser) Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
a Apostelgeschichte | Und nun — was zögerst du noch? Stehe auf, lass dich
22,16 taufen und wasche deine Sünden ab, indem du seinen
(MENG) Namen anrufst!«
Somit scheint die Taufe, die Gott (YHWH) Dr. Martin Luther: | [...] So kann ich auch rühmen, dass die Taufe kein
zu den Menschen brachte (Lk 3,2-3), Großer Katechismus | Menschenkram sei, sondern von Gott selbst eingesetzt;
dazu ernstlich und streng geboten, dass wir uns müssen
taufen lassen, oder sollen nicht selig werden. [...][...]
Denn darüber streiten und fechten wir allermeist, weil
die Welt jetzt so voll Rotten ist, die da schreien, die
Taufe sei ein äußerlich Ding; äußerlich Ding sei aber
nicht nütz. Aber lass es äußerlich Ding sein, als es
immer kann; da stehet aber Gottes Wort und Gebot, so
die Taufe eingesetzt, gründet und bestätigt. Was aber
Gott einsetzt und gebietet, muss nicht vergeblich,
sondern eitel köstlich Ding sein; wenn es auch dem
Ansehen nach geringer, denn ein Strohalm wäre.
[...][...] Darum ist es ein lauter Bubenstück und Teufels
Gespötte, dass jetzt unsere neuen Geister, die Taufe zu
lästern, Gottes Wort und Ordnung davon lassen, und
nicht anders ansehen, denn das Wasser, das man aus
dem Brunnen schöpfet, um darnach daher geistern: was
sollte eine Hand voll Wassers der Seelen helfen? Ja,
Lieber, wer weiß das nicht, wenn es voneinander
Trennens soll gelten, dass Wasser Wasser ist? [...][...]
Das aber unsere Klüglinge, die neuen Geister,_
vorgeben, der Glaube mache allein selig, die Werke
aber und äußerlich Ding tuen nichts dazu; antworten
wir, dass freilich nichts in uns tuet, denn der Glaube;
[...][...] Nun sind sie so toll, dass sie voneinander
scheiden den Glauben und das Ding, daran der Glaube
haftet und gebunden ist, ob es gleich äußerlich ist; ja, es
soll und muss äußerlich sein, dass mans mit Sinnen
fassen und begreifen, und dadurch ins Herz bringen
könne; wie denn das ganze Evangelium eine äußerliche
mündliche Predigt ist. Summa, was Gott in uns tut und
wirket, will er durch solch äußerliche Ordnung wirken.
[...][...] Darum folget, dass, wer die Taufe verwirft, der
verwirft Gottes Wort, den Glauben, und Christum, der
uns dahin weiset, und an die Taufe bindet. [...][...] Sie
aber, die Schwarmgeister, sind so verblendet, dass sie
Gottes Wort und Gebot nicht sehen, und die Taufe und
Obrigkeit nicht weiter ansehen, denn als Wasser im
Bach und Topf, [...][...] Darum müssen wir wacker und
gerüstet sein, und uns von dem Wort nicht lassen weisen
noch wenden, dass wir die Taufe nicht lassen ein bloß
ledig Zeichen sein, wie die Schwärmer träumen. [...]
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Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren?
Auslegung
Die Wassertaufe kann auch als ein Bekenntnis | Matthäus 10,32-33
zu Jesus Christus verstanden werden.
Dabei ist es zu beachten: Wer Jesus Christus
vor den Menschen bekennt, den bekennt
Jesus Christus vor dem Vater.
(MENG)
Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir [Jesus]
bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem
himmlischen Vater bekennen; wer mich [Jesus] aber
vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor
meinem himmlischen Vater verleugnen.
Die Neugeburt aus dem Wasser dürfte also dadurch bewirkt werden, indem der Mensch im Wasser getauft wird. Dabei sollte der
Glaube an Jesus Christus und das Wort Gottes mit und bei dem Wasser sein, damit es eine richtige Taufe ist. Ohne den rettenden
Glauben an Jesus Christus und ohne das Wort Gottes, ist also keine richtige Taufe. Bei einer richtigen Taufe, wird der Mensch in
den Tod von Christus Jesus getauft (Röm 6,3). Dadurch dürfte der Getaufte, gleichwie Christus von den Toten auferweckt worden
ist, in einem neuen Leben wandeln (Römer 6,4), weil der Getaufte durch die Taufe mit Christus verwächst (Röm 6,4-5). In Folge
des Verwachsen mit Jesus Christus, dürfte der Mensch die Gerechtigkeit erhalten, die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22).
Denn Jesus Christus erfüllte das Gesetz (Mt 5,17) und damit ist Jesus Christus gerecht (Dtn 6,25). Auf diese Weise dürfte der
Mensch durch den Glauben an Jesus Christus das Gesetz halten, weil er durch die Taufe mit Jesus Christus verwachsen
ist (Röm 6,4-5), wodurch der Mensch der Gerechtigkeit von Christus teilhaftig wird (Röm 3,21-22). Gleichzeitig dürfte dieses
Verwachsen mit Jesus Christus bewirken, dass Christus der Sünden des Menschen teilhaftig wird, wodurch Christus mit den
Sünden des Menschen beladen wird (Jes 53,4-12). Darauf dürften die Sünden des Menschen in Jesus Christus verschlungen
werden (Jes 25,8), weil Christus der eine Gott in Fleisch ist, der das Sündige verschlingt (Ex 33,3 / Ex 33,20).
Neugeboren aus Geist
Als nächstes sollte geprüft werden, was es mit der "Neugeburt aus dem Geist" auf sich hat (Joh 3,5). Daher die Frage:
„Aus was für einem Geist wird man von neuem geboren?“, und: „Was ist diese Neugeburt aus dem Geist?“
Die ersten Anhaltspunkte zur Beantwortung dieser Fragen sind den Evangelien zu entnehmen.
In den Evangelien ist zu lesen, wie Johannes
der Täufer eine Taufe mit Feuer und dem
heiligen Geist ankündigt (Mt 3,11).
Könnte es daher denkbar sein, dass diese
Taufe mit dem heiligen Geist die "Neugeburt
aus dem Geist" ist (Joh 3,5)?
Auch erklärt Johannes, dass er nicht mit Geist
tauft, sondern ein anderer (Mk 1,7-8).
Doch wer ist dann derjenige, der die Menschen
mit dem heiligen Geist tauft?
Matthäus 3,11
Ich taufe euch nur mit Wasser zur Buße; der aber nach
(MENG) mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht gut
genug, ihm seine Schuhe abzunehmen: der wird euch
mit heiligem Geist und mit Feuer taufen.
Markus 1,7-8 [...] Es kommt einer nach mir, der ist stärker denn ich, dem
(LU12) ich nicht genugsam bin, dass ich mich vor ihm bücke und
die Riemen seiner Schuhe auflöse. Ich taufe euch mit
Wasser; aber er wird euch mit dem heiligen Geist taufen.
Lukas 3,16 [...] Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein
(LU12) Stärkerer nach mir, dem ich nicht genugsam bin, dass
ich die Riemen seiner Schuhe auflöse; der wird euch
mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Dem Johannesevangelium ist zu entnehmen,
dass Jesus Christus derjenige ist, der mit dem
heiligen Geist tauft.
Johannes 1,33-34
(MENG)
[...]>»Auf welchen du den Geist herabschweben und auf
ihm bleiben siehst, der ist’s, der mit heiligem Geiste
tauft.< Nun habe ich selbst es auch gesehen und
bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist.
Jesus Christus tauft also mit dem heiligen Geist (Joh 1,33-34). Kann es sich bei dieser
"Taufe mit dem heiligen Geist" (Mk 1,7-8) um die "Neugeburt aus dem Geist" (Joh 3,5) handeln?
Aber was ist dieser heilige Geist überhaupt, mit dem getauft wird?
Was ist der heilige Geist?
Der heilige Geist ist ein Helfer. Diesen Helfer
hat Gott (YHWH) den Menschen zur Unter-
stützung gesendet (Joh 14,16), während Jesus
Christus nicht auf Erden wandelt (Joh 16,7).
Somit kam der heilige Geist zu den gläubigen
Menschen, nachdem Jesus Christus zum
Himmel aufgefahren ist (Apg 2,1-13).
Doch in welcher Weise hilft der heilige Geist
den gläubigen Menschen?
Johannes 14,15-18
(MENG)
Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten; und
ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen
Helfer geben, damit er bis in Ewigkeit bei euch sei: den Geist
der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn
nicht sieht und ihn nicht erkennt; ihr aber erkennt ihn,
weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. — Ich will
euch nicht verwaist zurücklassen: ich komme zu euch!
Johannes 16,7
(ELB)
[...] Es ist euch nützlich, dass ich [Jesus] weggehe, denn
wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch
kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden.
Der heilige Geist hilft, indem er die gläubigen
Menschen in allen Lebenslagen unterstützt.
Somit ist der Heilige Geist in guten wie in
schlechten Tagen bei den Menschen.
Apostelgeschichte
9,31
(MENG)
So hatte nun die Gemeinde in ganz Judäa, Galiläa und
Samaria Frieden; sie baute sich innerlich auf, wandelte
in der Furcht des Herrn und wuchs auch äußerlich
durch den Beistand des heiligen Geistes.
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Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren?
Auslegung
Daher ist der heilige Geist den gläubigen
Menschen in schwierigen Lebenslagen
ein Tröster.
Johannes 14,26
(LU12)
[...] der Tröster, der heilige Geist, welchen mein Vater
senden wird in meinem Namen, [...]
Weil der heilige Geist den gläubigen
Menschen in allen Situationen beisteht, ist er
auch ein Lehrer, der das Wort Gottes lehrt.
Johannes 14,26
(ELB)
wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und
euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Damit führt die Lehre des heiligen Geistes
den Menschen zu Jesus Christus hin,
indem der heilige Geist von
Jesus Christus Zeugnis ablegt.
Johannes 15,26-27
(LU12)
Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch
senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit,
der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von
mir [Jesus Christus].
Dabei verherrlicht sich der heilige Geist nicht
selbst. Sondern der heilige Geist verherrlicht
Jesus Christus (Joh 16,14). Somit weist alles,
was der heilige Geist bewirkt, auf Jesus
Christus hin, damit der Mensch errettet wird.
Johannes 16,13-14
(MENG)
Wenn aber jener gekommen ist, der Geist der Wahrheit,
der wird euch in die ganze Wahrheit einführen; denn er
wird nicht von sich selbst aus reden, sondern was er hört,
das wird er reden und euch das Zukünftige verkündigen.
Er wird mich [Jesus Christus] verherrlichen, [...]
Dabei ist es zu beachten, dass der heilige
Geist vertrieben werden kann, wenn ihm
Ungerechtigkeit naht.
Weisheit 1,5
(MENG)
Denn der heilige Geist der Zucht meidet die Falschheit;
er hält sich fern von törichten Gedanken und wird
verscheucht, wenn Ungerechtigkeit aufkommt.
Auch ist es zu beachten, dass die
Lästerung gegen den heiligen Geist
nicht vergeben wird (Mt 12,31).
Daher sollte sich der Mensch unbedingt davor
hüten, gegen den heiligen Geist zu lästern.
Denn wer sich der Lästerung gegen den
heiligen Geist schuldig macht, dem wird
nicht vergeben werden (Mk 3,29).
Daher ist es möglicherweise anzunehmen,
dass derjenige, der gegen den heiligen Geist
lästert, nicht errettet werden kann!!!
Matthäus 12,31-32
(MENG)
Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird
den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung
des Geistes wird nicht vergeben werden. Auch wenn
jemand ein Wort gegen den Menschensohn ausspricht,
wird es ihm vergeben werden; wer aber gegen den
heiligen Geist spricht, dem wird es weder in dieser
Weltzeit noch in der künftigen vergeben werden.
Markus 3,28-29
(MENG)
Wahrlich ich sage euch: Alle Sünden werden den
Menschenkindern vergeben werden, auch die
Lästerungen, so viele sie deren aussprechen mögen;
wer sich aber gegen den heiligen Geist der Lästerung,
schuldig macht, der erlangt in Ewigkeit keine
Vergebung, sondern ist einer ewigen Sünde schuldig
Lukas 12,10
(MENG)
Und wer immer ein Wort gegen den Menschensohn
ausspricht, der wird Vergebung finden; wer aber gegen
den heiligen Geist eine Lästerung begeht, der wird
keine Vergebung finden.
Der heilige Geist ist also ein Helfer, der von Gott (YHWH) gesendet wurde (Joh 14,16).
Dieser Geist ist es, mit dem der Mensch getauft wird (Mt 3,11 / Mk 1,8 / Lk 3,16 / Joh 1,33).
Doch wie wird der Mensch mit diesem heiligen Geist von Gott (YHWH) getauft?
Im siebten Kapitel vom Johannesevangelium
Johannes 7,37-39
Am letzten, dem großen Tage des Festes aber stand
Geist empfangen können.
ist nachzulesen, dass die Menschen, die an (MENG) Jesus da und rief laut aus: »Wen da dürstet, der komme
Jesus Christus glauben, den heiligen Geist zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, aus dessen
empfangen werden (Joh 7,39). Leibe werden, wie die Schrift gesagt hat (Joel 4,18;
Sach 14,8; Hes 47,1-12), Ströme lebendigen Wassers
Aber welche Menschen können diesen fließen.« Damit meinte er aber den Geist, den die,_
heiligen Geist empfangen? welche zum Glauben an ihn gekommen waren,
empfangen sollten; denn der (heilige) Geist war noch
nicht da, weil Jesus noch nicht zur Herrlichkeit erhoben
worden war.
Der heilige Geist wird den Menschen Lukas 11,13 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, euren Kindern
gegeben, die Gott (YHWH) um den (MENG) gute Gaben zu geben versteht: wieviel mehr wird der
heiligen Geist bitten (Lk 11,13) und die Vater vom Himmel her Heiligen Geist denen geben, die
Gott (YHWH) gehorchen (Apg 5,32). ihn darum bitten!
eg Apostelgeschichte 5,32 | Für diese Tatsachen sind wir Zeugen und auch der
(MENG) heilige Geist, den Gott denen verliehen hat, die ihm
gehorsam sind.
Seite 52 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren?
Auslegung
Und wie können gottesfürchtige Menschen
den heiligen Geist empfangen?
Gottesfürchtige Menschen können den
heiligen Geist empfangen, indem sie an Jesus
Galater 3,2
(MENG)
Nur das eine möchte ich von euch erfahren: Habt ihr
den Geist aufgrund von Gesetzeswerken empfangen
oder infolge der Predigt vom Glauben?
Galater 3,14
Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des
Vermutlich erfolgte diese Handauflegung
bei den Menschen, die vor Christi Himmelfahrt
auf die "Taufe des Johannes" getauft
wurden (Apg 19,3).
Diese Menschen wurden also getauft, als der
heilige Geist den Menschen noch nicht als
helfender Beistand zur Verfügung stand.
Christus glauben (Gal 3,14). Somit wird der (SLT) Gesetzes, indem er ein en wurde um unsertwillen
heilige Geist nicht durch Werke empfangen, denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am
sonders allein nich den Glauben än Holz hängt, damit der Segen Abrahams zu den Heiden
j komme in Christus Jesus, damit wir durch den Glauben
Jesus Christus (Gal 3,2). : ö RE FE RSTEESTE NEINTERESEREEEEEN
den Geist empfingen, der verheißen worden war.
Aber wie glaubt der Mensch an Jesus Apostelgeschichte |Er [YHWH] hat das Wort dem Volk Israel gesandt und
Christus, damit der Mensch den heiligen 10,36-48 Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist
Geist empfangen kann? (LUT) Herr über alles. Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen
ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die
Damit der Mensch zum Glauben an Jesus Johannes predigte, wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt
Christus kommt, muss ihm die Heilsbotschaft hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen
verkündigt werden (Apg 10,36-44). und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der
Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm. Und
Und was ist die Heilsbotschaft? wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen
Land und in Jerusalem. Den haben sie an das Holz
Die Heilsbotschaft ist, dass der Mensch gehängt und getötet. Den hat Gott auferweckt am
durch den Glauben an Jesus Christus dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen, nicht dem
gerettet wird (Apg 10,43). ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher
erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und
Wenn der Mensch durch die Verkündigung getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den
der Heilsbotschaft zum Glauben an Jesus Toten. Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen
Christus gekommen ist, dann empfängt der und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum
Mensch den heiligen Geist (Apg 10,44). Richter der Lebenden und der Toten. Von diesem
bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle,
Alternativ scheint der Mensch auch zum die an ihn glauben, Vergebung, der Sünden empfangen
Glauben kommen zu können, wenn er die sollen. Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der
Bibel liest (Joh 20,30-31 / 2Tim 3,15). Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. Und die
Denn die Bibel ist das Wort Gottes und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen
Verkündigung der Heilsbotschaft stammt aus waren, entsetzten sich, weil auch auf die Heiden die
dem Wort Gottes (Röm 10,17), welches die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde; denn
Bibel ist. sie hörten, dass sie in Zungen redeten und Gott hoch
priesen. Da antwortete Petrus: Kann auch jemand
denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den
Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir? Und
er befahl, sie zu taufen in dem Namen Jesu Christi. [...]
Es scheint also das Wort Gottes zu sein, Apostelgeschichte | Der berichtete uns nun, wie er den Engel in seinem
welches der Mensch vernehmen, annehmen |11,13-14 Hause gesehen habe, der dagestanden und gesagt hätte:
und glauben muss, bevor er den heiligen (MENG) »Sende nach Joppe und lass Simon mit dem Beinamen
Geist empfangen kann. Denn dieses Wort Petrus holen; der wird Worte zu dir reden, durch die
Gottes ist eine rettende Kraft (Apg 11,14)! du mit deinem ganzen Hause gerettet werden wirst.
In der Bibel ist auch zu lesen, dass Menschen | Apostelgeschichte | Während nun Apollos sich in Korinth aufhielt, kam
den heiligen Geist empfingen, als ihnen die 19,1-7 Paulus, nachdem er das Binnenland von Kleinasien
Hände aufgelegt wurden (Apg 19,6). (MENG) durchwandert hatte, nach Ephesus und fand dort einige
Jünger vor. Er fragte diese: »Habt ihr den heiligen Geist
empfangen, nachdem ihr gläubig geworden waret?« Sie
antworteten ihm: »Nein, wir haben überhaupt noch
nichts davon gehört, ob der heilige Geist (schon) da
ist.« Darauf fragte er sie: »Worauf seid ihr denn getauft
worden?« Sie antworteten: »Auf die Taufe des
Johannes.« Da sagte Paulus: »Johannes hat (nur) eine
Bußtaufe vollzogen und dabei dem Volke geboten, sie
sollten an den glauben, der nach ihm kommen würde,
nämlich an Jesus.« Als sie das hörten, ließen sie sich
auf den Namen des Herrn Jesus taufen; und als Paulus
ihnen dann die Hände auflegte, kam der heilige Geist
auf sie, und sie redeten mit Zungen und sprachen
prophetisch. Es waren dies im ganzen etwa zwölf
Männer.
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Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren?
Auslegung
Denn erst nach Christi Himmelfahrt (Joh 16,7)
wurde der heilige Geist zu den Menschen
gesendet (Apg 2,1-4).
Daher könnte davon ausgegangen werden,
dass den Menschen, die vor Christi
Himmelfahrt getauft wurden, die Hände
aufgelegt wurden, weil der heilige Geist noch
nicht als Beistand da war. Deswegen dürfte
heutzutage eine zusätzliche Handauflegung
zur Empfängnis des heiligen Geistes nicht
mehr notwendig sein, weil der heilige Geist
nun als Beistand da ist. Auch kann der
heilige Geist ohne Handauflegung
empfangen werden (Apg 10,36-48).
Johannes 16,7
Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich,
(ELB) dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird
der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber
hingehe, werde ich ihn zu euch senden.
Apostelgeschichte | Als dann der Tag des Pfingstfestes herbeigekommen
2,1-4 war, befanden sie alle sich an einem Ort beisammen.
(MENG) Da entstand plötzlich ein Brausen vom Himmel her,
wie wenn ein gewaltiger Wind daherfährt, und erfüllte
das ganze Haus, in welchem sie weilten; und es
erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich (in
Flämmchen) zerteilten und von denen sich eine auf
jeden von ihnen niederließ; und sie wurden alle mit
heiligem Geist erfüllt und begannen in anderen Zungen
zu reden, wie der Geist es ihnen eingab auszusprechen.
Wenn der Mensch den heiligen
Geist empfängt, dann ist der Leib
des Menschen der Tempel für den
heiligen Geist (1Kor 6,19).
Somit ist der Mensch der Tempel
Gottes (2Kor 6,16), weil der heilige
Geist von Gott (YHWH) in dem
Menschen ist (1Kor 6,19).
1.Korinther 6,19-20
(MENG)
Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in
euch wohnenden heiligen Geistes ist, den ihr von Gott
empfangen habt, und dass ihr (somit) nicht euch selbst
gehört? Denn ihr seid teuer erkauft worden. Macht also
Gott Ehre mit eurem Leibe!
2.Korinther 6,16
(MENG)
Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit den Götzen?
Wir sind ja doch der Tempel des lebendigen Gottes, wie
Gott gesagt hat (3.Mose 26,11-12): »Ich werde unter
ihnen wohnen und wandeln; ich will ihr Gott sein, und
sie sollen mein Volk sein.
Wer also an Jesus Christus glaubt, der empfängt den heiligen Geist (Gal 3,14).
Dadurch wird der Mensch zum Tempel des heiligen Geistes (1Kor 6,19-20).
Aber wofür benötigt der Mensch den heiligen Geist?
Wofür benötigt der Mensch den heiligen Geist?
dann verändert sich das Wesen des Menschen.
Aber in welcher Weise verändert sich das
Wesen des Menschen, wenn der Mensch
durch den heiligen Geist erneuert wird?
Der heilige Geist heiligt die Menschen, damit | Römer 15,16 Ich soll ja ein Diener Christi Jesu für die Heiden sein
sie Gott wohlgefällig werden. (MENG) und als solcher den Priesterdienst an der Heilsbotschaft
Gottes verrichten, damit die Heiden zu einer
gottwohlgefälligen, durch den heiligen Geist
geheiligten Opfergabe werden.
Durch den heiligen Geist wird der Mensch Titus 3,4-7 Als aber die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes,
erneuert. Wenn der Mensch erneuert wird, (MENG) unsers Retters, erschienen war, da hat er uns — nicht
aufgrund von Werken der Gerechtigkeit, die wir
unserseits vollbracht hätten, sondern nach seiner
Barmherzigkeit — gerettet durch das Bad der
Wiedergeburt und der Erneuerung des heiligen Geistes,
den er reichlich auf uns ausgegossen hat durch unsern
Retter Jesus Christus, damit wir durch seine Gnade
gerechtgesprochen und unserer Hoffnung gemäß Erben
des ewigen Lebens würden.
Durch den heiligen Geist neigt der Mensch zu
Liebe, Freude, Friede, Geduld, Treue, Güte,
Freundlichkeit, Sanftmut, Beständigkeit,
Selbstbeherrschung und Enthaltsamkeit.
Galater 5,22-23
(SLT)
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede,
Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut,
Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein
Gesetz.
Doch der heilige Geist bewirkt noch viel
mehr, als eine Erneuerung des Menschen.
Denn mit dem heiligen Geist wird der
Mensch für den Tag der Erlösung versiegelt.
Epheser 1,13
In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit,
(MENG) die Heilsbotschaft von eurer Rettung, vernommen habt
und zum Glauben gekommen seid, mit dem
verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, [...]
Epheser 4,30 Und betrübt nicht den heiligen Geist Gottes, mit dem
(MENG) ihr auf den Tag, der Erlösung versiegelt seid.
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Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren?
Auslegung
bekennen und der kann nicht gegen Gott reden.
Auch verleiht der heilige Geist dem Römer 5,5 [...] Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser
Menschen eine übernatürliche Liebe. (LU12) Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist.
Wer durch den heiligen Geist geleitet wird, der | 1.Korinther 12,3 Darum tue ich euch kund, dass niemand, der im Geiste
kann Jesus Christus als Herrn und Heiland (MENG) Gottes redet, sagt: »Verflucht ist Jesus!« und keiner zu sagen
vermag: »Jesus ist der Herr!«, außer im heiligen Geist.
Der heilige Geist erneuert also den Menschen (Tit 3,4-7).
Zusätzlich ist der heilige Geist dem Menschen ein helfender Beistand (Joh 14,15-18).
Aber wie steht der heilige Geist dem Menschen bei?
Wie hilft der heilige Geist?
Der heilige Geist hilft, indem er den
Menschen zum Ziel führt.
Lukas 4,1
(MENG)
Jesus kehrte dann, voll heiligen Geistes, vom Jordan
zurück und wurde vom Geist vierzig Tage lang in der
Wüste (umher) geführt [...]
Auch hilft der heilige Geist dadurch,
indem er den Menschen lehrt.
Wer vom heiligen Geist gelehrt
wird, der wird von Gott (YHWH)
gelehrt (Jes 54,13 / Joh 6,45),
weil der heilige Geist von
Gott (YHWH) ist (Joh 14,16).
Johannes 14,26
(ELB)
Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden
wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und
euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
1.Johannes 2,27
(MENG)
Und was euch betrifft, so bleibt die (geistige) Salbung,
die ihr von ihm empfangen habt, dauernd in euch, und
ihr bedürft keiner anderweitigen Belehrung; nein, wie
seine Salbung euch über alles belehrt, so ist sie auch
wahr und ist keine Lüge; und wie sie euch gelehrt hat,
so bleibt (nun auch) in ihm!
Weil der heilige Geist ein Lehrer ist,
Johannes 16,13
Wenn aber jener gekommen ist, der Geist der Wahrheit,
das Wort Gottes mit Freimut zu reden, damit
auch andere Menschen errettet werden.
führt er den Menschen in die (MENG) der wird euch in die ganze Wahrheit einführen; denn er
ganze Wahrheit ein. wird nicht von sich selbst aus reden, sondern was er hört,
das wird er reden und euch das Zukünftige verkündigen.
Wenn der Mensch in die Wahrheit geführt ‚Apostelgeschichte 4,31 | Als sie so gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie
wurde, hilft der heilige Geist dem Menschen, | (MENG) versammelt waren, und sie wurden alle vom heiligen
Geist erfüllt und verkündigten das Wort Gottes
unerschrocken.
Wenn sich der Mensch in einer besonderen
Situation befindet, dann spricht der heilige
Geist durch den Menschen (Lk 12,12).
Zu den besonderen Situationen können
zum Beispiel Gefahrensituationen
gehören (Mk 13,11) — aber auch Situationen,
in denen anderen Menschen das Wort Gottes
zu verkündigen ist, damit sie beispielsweise
errettet oder belehrt werden.
Markus 13,11
Wenn man euch nun abführt und vor Gericht stellt, so
(MENG) macht euch nicht im voraus Sorge darüber, was ihr
reden sollt, sondern was euch in jener Stunde
eingegeben wird, das redet; nicht ihr seid es ja, die da
reden, sondern der heilige Geist.
Lukas 12,12 Denn der heilige Geist wird euch in eben der Stunde
(MENG) lehren, was ihr sagen sollt.
2.Petrus 1,21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem
(LU12) Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen
Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist.
Aber der heilige Geist kann noch viel mehr im
Menschen auslösen. Denn der heilige Geist gibt
den Menschen besondere Gaben (1Kor 12,4-11).
So kann der heilige Geist dem Menschen
beispielsweise die Gabe der Weisheitsrede, die
Gabe der Erkenntnisrede, die Heilungsgabe,
die Verrichtung von Wundertaten, die Gabe der
Weissagung, die Gabe der Geisterunterscheidung,
die Zungenrede oder die Auslegung der Zungen-
rede verleihen. In welcher Weise heutzutage der
heilige Geist den Menschen Gaben verleiht, ist ein
heiß diskutiertes Gesprächsthema in zahlreichen
Christengemeinden. Zurecht ist dieses Thema
heiß diskutiert, weil es zahlreiche falsche
Lehrer und Propheten gibt (2Petr 2,1), welche
die Gläubigen in die Irre führen (Mt 24,24).
1.Korinther 12,4-11
(MENG)
Es gibt nun zwar verschiedene Arten von Gnadengaben,
aber nur einen und denselben Geist; und es gibt
verschiedene Arten von Dienstleistungen, doch nur einen
und denselben Herrn; und es gibt verschiedene Arten von
Kraftwirkungen, aber nur einen und denselben Gott, der
alles in allen wirkt. Jedem wird aber die Offenbarung des
Geistes zum allgemeinen Besten verliehen. So wird dem
einen durch den Geist Weisheitsrede verliehen, einem
andern Erkenntnisrede nach Maßgabe desselben Geistes,
einem andern Glaube in demselben Geist, einem andern
Heilungsgaben in dem einen Geiste, einem andern
Verrichtung von Wundertaten, einem andern
Weissagung, einem andern Unterscheidung, der Geister,
einem andern mancherlei Arten von Zungenreden, einem
andern die Auslegung der Zungenreden. Dies alles wirkt
aber ein und derselbe Geist, indem er jedem eine
besondere Gabe zuteilt, wie er will.
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Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren?
Auslegung
Auch im Gebet unterstützt der heilige Geist
Epheser 2,18
Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den
Dr. Martin Luther erklärt,
dass der heilige Geist den Menschen
zu Jesus Christus führt (Joh 15,26-27).
Somit könnte angenommen werden, dass es
die Aufgabe des heiligen Geistes ist, dass der
Mensch zu Jesus Christus findet, damit er durch
den Glauben an Jesus Christus gerettet wird.
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
den Menschen. Denn der Mensch kann im (LUT) Zugang zum Vater.
Heiligen Self beten (EEpR.6, 18 und hat Epheser 6,18 Betet allezeit im Geist mit Bitten und Flehen jeder Art,
dadurch Zugang zum Vater (Eph 2,18). : : ?
Nee 5 : (MENG) und seid zu diesem Zweck wachsam mit aller
Dabei wird nicht zum heiligen Geist gebetet. 5 ; LER: er:
ee PER : Beharrlichkeit und unter Fürbitte für alle Heiligen,
Sondern es wird im heiligen Geist zum Vater
gebetet (Jud 20). Judas 20 Ihr aber, Geliebte, erbauet euch auf eurem hochheiligen
(MENG) Glaubensgrunde, betet im heiligen Geiste [...]
Aber was bewirkt der heilige Geist Dr. Martin Luther: |[...] weder du noch ich können nimmermehr etwas von
letztendlich mit seinem Beistand? Großer Katechismus | Christo wissen, noch an ihn glauben und zum Herrn
kriegen, wo es nicht durch die Prediger des Evangelii von_
dem heiligen Geist würde angetragen und uns in den Busen
geschenkt; [...][...] Denn Christus hat uns den Schatz
erworben und gewonnen durch sein Leiden, Sterben und
Auferstehen usw. Aber wenn das Werk verborgen bliebe,
dass niemand wüsste, so wäre es umsonst und verloren.
dem Herrn Christo bringen, solch Gut zu empfangen,
dazu wir von selbst nicht kommen konnten.
Der heilige Geist führt also den Menschen auf seinem Weg (Lk 4,1).
Auf diesem Weg ist der heilige Geist dem Menschen ein Lehrer (Joh 14,26).
Damit der Mensch für diesen Weg gerüstet ist, gibt der heilige Geist
dem Menschen besondere Gaben (1Kor 12,4-11).
Aber wie kann der Mensch erkennen,
ob er den heiligen Geist empfangen hat?
Die Empfängnis des heiligen Geistes kann
dadurch erkannt werden, das der Mensch in
alle Wahrheit geführt wird. Und warum führt
der heilige Geist in alle Wahrheit?
Johannes 16,13
(MENG)
Wenn aber jener gekommen ist, der Geist der Wahrheit,
der wird euch in die ganze Wahrheit einführen; denn er
wird nicht von sich selbst aus reden, sondern was er hört,
das wird er reden und euch das Zukünftige verkündigen.
Weil der heilige Geist ein Lehrer
ist (Joh 14,26), der das Wort Gottes
lehrt (Joh 14,26) — und das Wort Gottes ist
Wahrheit (Joh 17,17). Somit wird der
Mensch von Gott (YHWH) gelehrt (Joh 6,45),
weil der heilige Geist von Gott (YHWH)
ist (Joh 14,16) und Gottes Geist durch den
Glauben an Jesus Christus (Gal 3,14)
im Menschen ist (1Kor 6,19).
Durch den heiligen Geist wird also der
Jesaja 54,13
Und alle deine Kinder werden vom HERRN gelehrt,
(SLT) und der Friede deiner Kinder wird groß sein.
Johannes 6,45 Es steht ja bei den Propheten geschrieben (Jes 54,13):
(MENG) »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.< Jeder, der (es)
vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.
Johannes 14,26
(ELB)
Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden
wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und
euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
1.Johannes 2,27
Und was euch betrifft, so bleibt die (geistige) Salbung,
Theologen, denen der heilige Geist fehlt,
das Wort Gottes nicht verstehen können
und somit das Wort Gottes falsch auslegen.
Denn in der Bibel steht, dass der heilige
Geist in alle Wahrheit führt (Joh 16,13).
Im Umkehrschluss könnte das bedeuten, dass
keine Universität in alle Wahrheit führen
kann — egal wie angesehen sie sein mag.
Somit kann nur Gott (YHWH)
bibelkundige Menschen machen.
Standes Besserung
Erschien: 1520
Ausführung; 1888
Mensch noch tiefer in das Wort Gottes (MENG) die ihr von ihm empfangen habt, dauernd in euch, und
hineingeführt und lernt es noch besser zu ihr bedürft keiner anderweitigen Belehrung; nein, wie
verstehen. Auf diese Weise wird der Mensch seine Salbung euch über alles belehrt, so ist sie auch
in alle Wahrheit geführt (Joh 16,13). wahr und ist keine Lüge; [...]
So erklärt Dr. Martin Luther, dass nur der Dr. Martin Luther: |Doktoren der Kunst, der Arzenei, der Rechte, der
heilige Geist einen bibelkundigen Menschen | An den christlichen | Sentenzen mögen der Papst, Kaiser und Universitäten
machen kann - und keine Universität. Adel deutscher machen: aber sei nur gewiss, einen Doktor der heiligen
Nation - Von des | Schrift wird dir niemand machen denn allein der heilige
Daher kann angenommen werden, dass christlichen Geist vom Himmel, wie Christus jagt Joh. 6: „Sie müssen
alle von Gott selber gelehrt sein.“ Nun fragt der heilige
Geist nicht nach roten, braunen Baretten oder was des
Prangens ist, auch nicht ob einer jung oder alt, Laie oder
Pfaff, Mönch oder weltlich, Jungfrau oder verehelicht sei;
ja er redete vor Zeiten durch eine Eselin wider den
Propheten, der drauf ritt. Wollte Gott, wir wären sein
würdig, dass uns solche Doktoren gegeben würden,
gleichviel ob sie Laien wären oder Priester, verehelicht
oder Jungfrauen, wiewohl man nun den heiligen Geist
zwingen will in den Papst, Bischöfe und Doktoren, so
doch kein Zeichen noch Schein ist, dass er bei ihnen sei!
Seite 56 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren?
Auslegung
Es gibt noch andere Anzeichen, durch die
man erkennen kann, ob der heilige Geist
empfangen wurde. Ein Anzeichen davon ist
"Liebe". Aber keine gewöhnliche Liebe.
Sondern eine Liebe, die keine Grenzen kennt.
Denn wenn der Mensch eine
übernatürliche Liebe zu seinen Geschwistern
im Geist (1Joh 3,14), seinen Mitmenschen
und auch zu seinen Feinden (Lk 6,27)
empfindet, dann kann diese Liebe als Zeichen
der Empfängnis des heiligen Geistes gewertet
werden (Röm 5,5).
Zusätzlich ist diese Liebe als ein
Zeichen der Heilsgewissheit anzusehen.
Denn den Neugeborenen aus dem Geist,
ist die Liebe von Gott (YHWH) in das
Herz gegossen (Röm 5,5).
Wer dagegen seine Mitmenschen hasst,
der hat möglicherweise den heiligen
Geist nicht empfangen (1.Joh 3,15).
Lukas 6,27-29
Euch aber, meinen Hörern, sage ich: Liebet eure
(MENG) Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen, segnet die,
welche euch fluchen, betet für die, welche euch
anfeinden! Wer dich auf die Wange schlägt, dem halte
auch die andere hin, und wer dir den Mantel
wegnimmt, dem verweigere auch den Rock nicht!
Lukas 22,15 Da sagte er zu ihnen: »Herzlich habe ich mich danach
(MENG) gesehnt, dieses Passahmahl vor meinem Leiden noch
mit euch zu essen; [...]
Römer 5,5 Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden. Denn
(LU12) die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch
den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist.
Philipper 1,7-8
(MENG)
1.Johannes 3,14-16
(MENG)
Es ist ja doch nur recht und billig für mich, diese gute
Meinung von euch allen zu hegen; denn ich halte die
Erinnerung an euch in meinem Herzen fest, weil ihr
allesamt sowohl während meiner Gefangenschaft als
auch bei der Verteidigung und Bezeugung der
Heilsbotschaft Mitgenossen des mir verliehenen
Gnadenamts seid. Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich
mich mit der innigen Liebe Christi Jesu nach euch allen
sehne.
Wir wissen, dass wir aus dem Tode ins Leben
hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben: wer
(seinen Bruder) nicht liebt, verbleibt im Tode. Jeder,
der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und
ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben als
bleibenden Besitz in sich trägt. Daran haben wir die
Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns hingegeben
hat; so sind nun auch wir verpflichtet, das Leben für die
Brüder hinzugeben.
Der Mensch kann also erkennen, dass er den heiligen Geist empfangen hat, indem er in alle Wahrheit geführt wird (Joh 16,13).
Das könnte bedeuten, dass er Dinge versteht, die ihm zuvor unverständlich waren und die er mit seinem eigenen Verstand
nicht begreifen kann. Er versteht beispielsweise komplexe Zusammenhänge in der heiligen Schrift oder kann weltliche
Ereignisse besser einschätzen. Auch kann der Mensch die Empfängnis des heiligen Geistes dadurch erkennen, wenn er seine
Geschwister im Geist, seine Mitmenschen und auch seine Feinde liebt (Röm 5,5).
Fazit: Neugeboren aus dem Wort
Der Mensch kann nur in das Reich Gottes eingehen, wenn dieser aus Wasser und Geist von neuem geboren wird (Joh 3,5).
Damit diese Neugeburt bewirkt werden kann, muss der Mensch den richtigen Glauben angenommen haben (Mk 16,16 / Gal 3,14).
Denn wer einen falschen Glauben annimmt, kann nicht aus Wasser und Geist von neuem geboren werden. Aber wodurch wird
der Mensch im Glauben richtig ausgerichtet, damit der Mensch überhaupt aus Wasser und Geist von neuem geboren werden kann?
Im dritten Kapitel vom Titusbrief heißt es, dass
der Mensch durch das Bad der Wiedergeburt
und durch die Erneuerung im heiligen Geist
selig wird. Mit dem Bad der Wiedergeburt und
der Erneuerung im heiligen Geist (Tit 3,5) dürfte
die Neugeburt aus Wasser und Geist gemeint
sein. Diese Neugeburt aus Wasser und Geist
ist notwendig, damit der Mensch in das Reich
Gottes eingehen kann und gerettet wird (Joh 3,5).
Titus 3,4-7
(LUT)
Als aber erschien die Freundlichkeit und
Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns
selig — nicht um der Werke willen, die wir in
Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner
Barmherzigkeit — durch das Bad der Wiedergeburt und
Erneuerung im Heiligen Geist, den er über uns reichlich
ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland,
damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden,
Erben seien nach der Hoffnung auf ewiges Leben.
‚Aber wie wird der Mensch aus Wasser und Geist
von neuem geboren, damit er gerettet wird?
Vermutlich ist eine Neugeburt aus Wasser und
Geist durch das Wort Gottes möglich. Denn in
der Bibel heißt es, dass der Mensch aus dem Wort
Gottes von neuem geboren wird (1Petr 1,23)!
1.Petrus 1,23
(LUT)
Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem,
sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem
lebendigen Wort Gottes, das da bleibt.
Jakobus 1,18
(MENG)
Aus freiem Liebeswillen hat er uns durch das Wort der
Wahrheit ins Dasein gerufen, damit wir gewissermaßen
die Erstlingsfrucht unter seinen Geschöpfen wären.
Seite 57 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus dem Wort neugeboren?
Auslegung
Könnte es daher denkbar sein, dass es das
Wort Gottes ist, durch das der gläubige
Mensch aus Wasser und Geist von neuem
geboren wird, wenn der gläubige Mensch durch
das Wort Gottes gereinigt wurde und durch das
Wort Gottes den heiligen Geist empfangen hat?
Reinigt Gott (YHWH) den gläubigen Menschen
durch das Wort Gottes — genauso wie Wasser
reinigt? Erneuert Gott (YHWH) den gläubigen
Menschen durch das Wort Gottes, indem der
Mensch den heiligen Geist empfängt?
Hesekiel 36,25-27
(MENG)
Dann will ich reines Wasser über euch sprengen, damit
ihr rein werdet: von all euren Befleckungen und von all
eurem Götzendienst will ich euch reinigen. Und ich
will euch ein neues Herz verleihen und euch einen
neuen Geist eingeben: das steinerne Herz will ich aus
eurer Brust herausnehmen und euch dafür ein Herz von
Fleisch verleihen. Ich will meinen Geist in euer Inneres
geben und will solche Leute aus euch machen, die nach
meinen Satzungen wandeln und meine Weisungen
beobachten und tatsächlich ausführen.
Aber was ist das Wort Gottes? Die Bibel ist
das Wort Gottes. Dieses Wort Gottes weist
auf Jesus Christus hin.
Johannes 5,39
(HFA)
Ihr durchforscht die Heilige Schrift, weil ihr meint, in
ihr das ewige Leben zu finden. Und tatsächlich weist
gerade sie auf mich [Jesus Christus] hin.
Jesus Christus ist das fleischgewordene
Wort Gottes, weil Christus das Wort Gottes
ist (Joh 1,1). Und es ist der Glaube an Jesus
Christus der errettet (Röm 10,9-15) und dem
Menschen ein ewiges Leben beschert (Joh 6,47).
Christus ist das Wort Gottes und dieses rettet.
Johannes 1,1-14
(MENG)
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott,
und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott.
Alle Dinge sind durch dieses (Wort) geworden, und
ohne dieses ist nichts geworden (von allem), was
geworden ist. [...][...] Und das Wort wurde Fleisch und
nahm seine Wohnung unter uns, [...]
Ermöglicht somit das Wort Gottes die
Neugeburt aus dem Wasser, wenn der Glaube
an Jesus Christus und das Wort Gottes mit
und bei dem Wasser ist — wodurch eine
wahre Wassertaufe ist?
Ermöglicht das Wort Gottes auch die
Neugeburt aus dem Geist? Denn aus
dem Wort Gottes kommt die Predigt und
aus der Predigt kommt der Glaube an
Jesus Christus (Röm 10,17). Und durch
den Glauben an Jesus Christus empfängt
der Mensch den heiligen Geist (Gal 3,14).
Wird der Mensch also durch das Wort Gottes
aus Wasser und Geist von neuem geboren?
Wenn Christus das Wort Gottes ist (Joh 1,1),
dann dürfte der Mensch durch den Glauben
an Jesus Christus aus Wasser und Geist von
neuem geboren werden.
Römer 10,13-17
(LU12)
Denn »wer den Namen des Herrn wird anrufen, soll selig
werden.« Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht
glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie
nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne
Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht
gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: »Wie
lieblich sind die Füße derer, die den Frieden verkündigen,
die das Gute verkündigen!« [...][...] So kommt der Glaube
aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes.
Galater 3,2
(MENG)
Nur das eine möchte ich von euch erfahren: Habt ihr
den Geist aufgrund von Gesetzeswerken empfangen
oder infolge der Predigt vom Glauben?
Galater 3,14
(SLT)
Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des
Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen
denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am
Holz hängt, damit der Segen Abrahams zu den Heiden
komme in Christus Jesus, damit wir durch den Glauben
den Geist empfingen, der verheißen worden war.
Wie kann man nun erkennen, dass man aus
Wasser und Geist von neuem geboren ist?
Vermutlich kann man die Neugeburt aus
Wasser und Geist dadurch erkennen, indem
man Gott (YHWH) glaubt (1Joh 5,10) und
zur Erkenntnis gelangt ist, dass Gottes
Wort die absolute und unumstößliche
Wahrheit ist (Joh 17,17).
1.Johannes 5,10-12
(MENG)
Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in ihm.
Wer (dagegen) Gott nicht glaubt, hat ihn (damit) zum
Lügner gemacht; denn er hat dem Zeugnis, das Gott
über seinen Sohn abgelegt hat, keinen Glauben geschenkt.
Und dies Zeugnis lautet so: »Gott hat uns ewiges Leben
gegeben, und dieses Leben ist in seinem Sohne vorhanden.
Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn
Gottes nicht hat, der hat auch das Leben nicht.«
Johannes 17,17
(LU12)
Heilige sie in deiner Wahrheit;
dein Wort ist die Wahrheit.
Der Mensch kann auch dadurch erkennen,
dass er neugeboren ist; indem er glaubt, dass
Jesus der Christus ist.
1.Johannes 5,1
(MENG)
Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus
Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat,
der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist.
Wer neugeboren ist, der liebt auch seinen
Bruder (1Joh 3,14). Denn wer seinen Bruder
nicht liebt, der ist nicht aus Gott (YHWH)
und vermutlich nicht neugeboren (1Joh 3,10).
Wer neugeboren ist, der ist auch eine neue
Schöpfung, weil ein Neugeborener eine
radikale Wesensveränderung durchmacht.
1.Johannes 3,10
(MENG)
2.Korinther 5,17
(MENG)
Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des
Teufels zu erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht
tut, stammt nicht aus Gott, und (ebenso) auch jeder, der
seinen Bruder nicht liebt.
Wenn also jemand in Christus ist, so ist er eine neue
Schöpfung: das Alte ist vergangen, siehe, ein Neues ist
entstanden!
Seite 58 — ewige-bildung.de
Wie wird der Mensch aus dem Wort neugeboren?
Auslegung
Wenn der Mensch aus Wasser und Geist von
neuem geboren ist, dann dürfte der Mensch
errettet sein.
Doch dafür muss der Mensch das wahre
Evangelium glauben, welches zum wahren
Jesus und zum wahren heiligen Geist führt.
Denn vermutlich ist der Mensch nicht
2.Korinther 11,4
(MENG)
Denn wenn irgend jemand daherkommt und euch einen
anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben,
oder wenn ihr einen andersartigen Geist empfangt, den ihr
(durch uns) nicht empfangen habt, oder eine andersartige.
Heilsbotschaft [Evangelium], die ihr (durch uns) nicht
erhalten habt, so lasst ihr euch das bestens gefallen.
Levitikus 10,1-2
Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen
weil ein falscher Glaube keine Neugeburt aus
Wasser und Geist bewirken kann. Dass die
Wahrscheinlichkeit besteht, dass nur die
Menschen errettet werden, welche den wahren
Glauben an Jesus Christus entwickelt haben,
B (MENG) jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und
errettet (Lev 10,1-2), wenn er ein falsches Rn
E : $ legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer
vangelium glaubt, dass zu einem falschen Ä :
{ F dar vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte.
Jesus und zu einem falschen Geist s ;
führt (2Kor 11,4) Da ging Feuer aus von dem HERRN und verzehrte sie,_
2 sodass sie starben vor dem HERRN.
Denn wer einen falschen Glauben annimmt, |Heidelberger [...] Werden denn alle Menschen wieder durch Christus
der wird vermutlich auf ewig verloren gehen, | Katechismus gerettet, wie sie durch Adam verlorengegangen sind?
Erschien: 1563
Ausführung: 2007
Nein, sondern allein diejenigen, die durch wahren
Gauben Teil seines Leibes werden und alle seine
Wohltaten annehmen (Joh 1,12.13; Jes 53,11; Ps 2,12;
Röm 11,20; Hebr 4,2-3; 10,39). [...]
Evangelium zu glauben (Joh 20,30-31), das
zum wahren Jesus und zum wahren heiligen
Geist führt (2Tim 3,14-17). Denn nur der wahre
Glaube an Jesus Christus kann erretten (Joh 14,6).
Aber was ist wahrer Glaube?
Der Heidelberger Katechismus erklärt, dass
der wahre Glaube alles für wahr hält, was
Gott (YHWH) durch sein Wort offenbart.
ist auch dem Heidelberger Katechismus zu Römer 2,12 Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch
entnehmen. (LU12) ohne Gesetz verloren werden; [...]
Was muss dann der Mensch glauben? Das Römer 10,9 Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass
Jesus der Herr ist und das Gott (YHWH) ihn |(LU12) er der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn
von den Toten auferweckt hat (Röm 10,9). Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.
Daher scheint das selbständige Bibellesen Heidelberger [...] Was ist wahrer Glaube? Wahrer Glaube ist nicht
von großer Wichtigkeit zu sein, um das wahre | Katechismus allein die sichere Erkenntnis, durch die ich alles für wahr
Erschien: 1563
Ausführung: 2007
halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat,
sondern auch ein herzliches Vertrauen, das der Heilige
Geist durch das Evangelium in mir schafft, dass nicht
nur anderen, sondern auch mir Vergebung der Sünden,
ewige Gerechtigkeit und Seligkeit von Gott aus lauter
Gnade geschenkt wird, allein um des Verdienstes Christi
willen (Jak 1,6; Röm 4,16-18; 5,1; 2Kor 4,13; Eph 2,8;
Mt 16,17; Phil 1,19-20; Röm 1,16; 10,17; Hebr 11,1—2;
Röm 1,17; Eph 2,7-9; Röm 3,24-25; Gal 2,16). [...]
Was den wahren Glauben auszeichnet, das
wird im Heidelberger Katechismus zusammen-
gefasst. So sollte der Mensch beispielsweise
alles glauben, was im Evangelium verheißen
wird. Das ist wahrer Glaube!
Aber woher kommt der wahre Glaube?
Der wahre Glaube kommt aus dem Wort
Gottes (Röm 10,17). Dieser wahre Glaube
muss sein, damit eine Neugeburt aus dem
Wasser bewirkt werden kann, indem der
wahre Glaube und das Wort Gottes mit und
bei dem Wasser sind, damit eine wahre
Wassertaufe ist (Mk 16,16). Genauso muss
dieser wahre Glaube an Jesus Christus sein,
damit der heilige Geist empfangen werden
kann (Gal 3,14). Denn nur dann kann der
Mensch in das Reich Gottes eintreten (Joh 3,5).
Heidelberger
Katechismus
Erschien: 1563
Ausführung: 2007
[...] Was muss ein Christ denn glauben? Alles, was uns
im Evangelium verheißen wird, wie es im allgemein
anerkannten Apostolischen Glaubensbekenntnis
zusammenfassend gelehrt wird (Joh 20,31; Mt 28,20).
[...][...] Wie lautet es denn? Ich glaube an Gott (Joh 20,31;
Mt 28,20), den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des
Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen
eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den
Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten
unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage
auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel,
sitzt er zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und
die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige
allgemeine christliche Kirche, Gemeinschaft der
Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der
Toten und das ewige Leben. Amen. [...]
Die Bibel weist darauf hin, dass der Mensch durch das Wort Gottes von neuem geboren wird (1Petr 1,23 / Jak 1,18). Somit dürfte das
Wort Gottes die Neugeburt aus dem Wasser ermöglichen, wenn der Glaube an Jesus Christus und das Wort Gottes mit und bei dem
Wasser ist— wodurch eine wahre Wassertaufe ist (Mk 16,16). Ebenfalls dürfte das Wort Gottes die Neugeburt aus dem Geist auslösen.
Denn aus dem Wort Gottes kommt die Predigt und aus der Predigt kommt der Glaube an Jesus Christus (Röm 10,17). Und durch den
Glauben an Jesus Christus empfängt der Mensch den heiligen Geist (Gal 3,2 / Gal 3,14). Auf Jesus Christus weist das geschriebene
Wort Gottes hin (Joh 5,39) und Jesus Christus ist das fleischgewordene Wort Gottes, weil Christus das Wort Gottes ist (Joh 1,1-14).
Somit ist es der Glaube an Jesus Christus (Joh 6,47), der eine Neugeburt aus Wasser und Geist bewirkt, damit der Mensch in
das Reich Gottes eingehen kann (Joh 3,5). Also wird der Mensch durch Jesus Christus errettet (Röm 10,9-15).
Seite 59 - ewige-bildung.de
Wer ist Jesus Christus?
Doch wer ist dieser Jesus Christus, dass der Glaube an ihn errettet (Röm 10,9-15) und dem Menschen ein ewiges Leben
beschert (Joh 6,47)? Wie kann es sein, dass der Glaube an Jesus Christus so große Dinge bewirkt? Dass der Glaube an Jesus
Christus solches ausrichten kann, ist auf das Wesen von Jesus Christus zurückzuführen.
Der Mensch kann nur durch den Glauben
Johannes 14,6
Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die
Wege in das Verderben (Jes 53,6).
an Jesus Christus gerettet werden (Joh 14,6), |(MENG) Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater
weil Gott (YHWH) den Menschen nur außer durch mich.
di i Errett!
ne EEE Apostelgeschichte | Dieser (Jesus) ist der von euch Bauleuten verworfene
PS % : 4,11-12 Stein, der zum Eckstein geworden ist (Ps 118,22); und
(MENG) in keinem andern ist die Rettung zu finden; denn es ist
auch kein anderer Name unter dem Himmel den
Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen.
Dieser eine Weg zur Errettung des Menschen |Jesaja 53,6 Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte
ist ausreichend. Daher führen alle anderen (MENG) sich seinem eigenen Wege zu; [...]
Doch wer ist Jesus Christus, dass nur der
Glaube an ihn den Menschen erretten kann?
Johannes 14,6
(HFA)
Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die
Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann
niemand zum Vater kommen.
bedeutet "Gott mit uns" (Mt 1,23).
Jesus ist nach dem Fleisch der Menschensohn | Römer 1,3 Dieser [Jesus] ist nach dem Fleische aus Davids Samen
und der Nachfahre vom König David. (MENG) hervorgegangen, [...]
Matthäus 1,1-16 Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, [...]
(MENG)
Jesus hat auch einen besonderen Namen. Philipper 2,9-11 Daher hat Gott ihn auch über die Maßen erhöht und
Denn der Name "Jesus" ist allen anderen (MENG) ihm [Jesus] den Namen verliehen, der jedem anderen
Namen überlegen und heißt auf hebräisch Namen überlegen ist, damit im Namen Jesu sich jedes
"Jeschua", was soviel bedeutet wie Knie aller derer beuge, die im Himmel und auf der Erde
"YHWH ist Retter / Rettung / Hilfe ". und unter der Erde sind, und jede Zunge bekenne, dass
Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.
Jesus wurde mit dem Namen Immanuel Jesaja 7,14 Darum wird der Allherr selbst euch ein Zeichen geben:
angekündigt. Der Name "Immanuel" (MENG) Seht, die Jungfrau wird guter Hoffnung werden und einen
Sohn gebären, dem sie den Namen Immanuel geben wird.
Matthäus 1,23
(LUT)
Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen
Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen
Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns.
Möglicherweise wurde Jesus mit dem Namen
"Immanuel" angekündigt, weil Namen eine
Art von amtlichen Titeln darstellen könnten.
Denn Jesus Christus wurde auch als
Wunderrat, Heldengott, Ewigvater oder
Friedensfürst angekündigt.
Jesaja 9,5-6
(MENG)
Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn uns
geschenkt werden, auf dessen Schulter die Herrschaft
ruhen wird; und sein Name lautet »Wunderrat,
Heldengott, Ewigvater, Friedefürst.« Seine Herrschaft
wird weit reichen, und des Friedens wird kein Ende
sein über dem Throne Davids [...]
Jesus ist der Christus. "Jesus Christus" heißt
auf hebräisch "Jeschua Ha-Maschiach", was
übersetzt "Jesus der Gesalbte" bedeutet.
Johannes 20,31
(SLT)
Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass
Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr
durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.
Jesus Christus ist erwiesen nach dem
Geist der Sohn Gottes (Röm 1,4).
Somit ist Jesus Christus der Sohn von
dem lebendigen Gott (YHWH), der
Himmel und Erde und alles, was ist,
erschaffen hat (Gen 1).
Als Sohn Gottes wurde Jesus
Christus immer wieder von den
Menschen identifiziert (Mt 16,16).
Auch wurde Jesus Christus von
Gott (YHWH) mehrmals als sein
Sohn bestätigt (Mt 17,5 / Lk 3,21-22).
Lukas 3,21-22
(LUT)
Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und
Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich
der Himmel auf, und der Heilige Geist fuhr hernieder
auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine
Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber
Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
Römer 1,1-4
(LU12)
Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel,
ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, welches
er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen
Schrift, von seinem Sohn, der geboren ist von dem Samen
Davids nach dem Fleisch und kräftig erwiesen ein Sohn
Gottes nach dem Geist, der da heiligt, seit der Zeit, da er
auferstanden ist von den Toten, Jesus Christus, [...]
Matthäus 16,16
(MENG)
Simon Petrus gab ihm [Jesus] zur Antwort: »Du bist
Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!«
Seite 60 — ewige-bildung.de
Wer ist Jesus Christus?
Auslegung
Jesus Christus ist auch das direkte
Sprachrohr von Gott (YHWH),
weil Gott (YHWH) durch Jesus Christus
zu den Menschen sprach (Hebr 1,2).
Zuvor sprach Gott (YHWH) durch seine
Propheten zu den Menschen (Hebr 1,1).
Jesus Christus ist das Lamm Gottes, weil ihn
Gott (YHWH) als Opfer zur Sündentilgung
eingesetzt hat.
Hebräer 1,1-5
(LUT)
Johannes 1,29
(MENG)
Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise
geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er zuletzt
in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er
eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die
Welten gemacht hat. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit
und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit
seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von
den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in
der Höhe und ist so viel höher geworden als die Engel, wie
der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name. Denn zu
welchem Engel hat Gott jemals gesagt: »Du bist mein
Sohn, heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum:
»Ich werde sein Vater sein und er wird mein Sohn sein«?
Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen;
da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der
Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7)
Jesus Christus ist der ewige Sündenträger.
Er wurde von Gott (YHWH) gesandt, um die
Sünden der Menschen zu tragen (Jes 53,12).
Jesus Christus ist der ewige Sündenträger,
weil er das Opferlamm Gottes (Joh 1,29) ist,
das sein Leben zur Sühne hingab (Jes 53,6),
um die Menschen von ihren Sünden zu
befreien (1Petr 2,24).
Somit gab Jesus Christus sein Leben zur
Sühne hin, wegen den Verschuldungen der
Menschen (Jes 53,5).
Jesaja 53,4-12
(MENG)
[...] Und doch war er verwundet um unserer Übertretungen
willen und zerschlagen infolge unserer Verschuldungen: die
Strafe war auf ihn gelegt zu unserm Frieden, und durch
seine Striemen ist uns Heilung zuteil geworden. [...][...] der.
HERR aber hat unser aller Schuld auf ihn fallen lassen. Als
er misshandelt wurde, ergab er sich willig darein und tat
seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtung
geführt wird, [...][...] Doch dem HERRN hatte es gefallen,
ihn mit Krankheit zu zerschlagen; wenn er sein Leben als
Sühne einsetzen wird, [...][...] Darum will ich ihm die
Vielen zuteilen, und mit Starken soll er Beute teilen zum
Lohn dafür, dass er sein Leben in den Tod hingegeben
hat und unter die Übeltäter gezählt worden ist, während
er doch die Sünde der Vielen getragen hat |...]
Jesus Christus ist der ewige
Hohepriester nach der Ordnung
Melchisedeks (Hebr 7,15-17).
Somit ist Jesus Christus ein andersartiger
Hohepriester nach einer Priesterordnung, die
sich von der levitischen Priesterordnung
unterscheidet (Hebr 7,11).
Die levitischen Priester opferten Tiere,
um Sühne zu wirken (Lev 16,6). Diese
Sühneopfer der Leviten waren nicht im
Stande alle Sünden der Menschen auf ewig
zu tilgen (Hebr 10,11). Dagegen opferte Jesus
Christus sich selbst, um für alle gläubigen
Menschen eine ewige Sündentilgung zu
erbringen (Hebr 9,11-12).
Somit ist Jesus Christus das
Opferlamm Gottes (Joh 1,29) und der
Hohepriester (Hebr 7,15-17) zugleich.
Hebräer 7,14-17
(MENG)
Es ist ja doch allbekannt, dass unser Herr (Jesus) aus
(dem Stamme) Juda hervorgegangen ist, und in Bezug
auf diesen Stamm hat Mose nichts verlauten lassen,
was sich auf Priester bezieht. Und vollends klar liegt
die Sache dadurch, dass ein andersartiger Priester, der
dem Melchisedek ähnlich ist, eingesetzt wird, der es
nicht nach der Bestimmung eines an leibliche
Abstammung bindenden Gebotes geworden ist, sondern
nach der Kraft unzerstörbaren Lebens. Denn ihm wird
bezeugt (Ps 110,4): »Du bist Priester in Ewigkeit nach
der Ordnung Melchisedeks.«
Hebräer 9,11-12
(MENG)
Christus dagegen ist, indem er als Hoherpriester der
zukünftigen Güter kam, durch das größere und
vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist,
d.h. nicht dieser erschaffenen Welt angehört, auch nicht
mittels des Blutes von Böcken und Kälbern, sondern
mittels seines eigenen Blutes ein für allemal in das
(himmlische) Heiligtum eingetreten und hat eine
ewiggültige Erlösung ausfindig gemacht.
siehe
Hebräer 7-10
Jesus Christus ist der Richter über die
Lebendigen und Toten (Apg 10,42).
Jesus Christus ist der Richter, weil das
Gericht darin besteht, ob der Mensch an Jesus
Christus glaubt oder nicht. Glaubt der
Mensch an Jesus Christus, so wird er nicht
gerichtet. Glaubt der Mensch nicht an Jesus
Christus, so ist er bereits gerichtet (Joh 3,18).
Somit ist Jesus Christus das ganze
Gericht übergeben (Joh 5,22).
Johannes 3,17-19
(MENG)
Denn Gott hat seinen Sohn nicht dazu in die Welt gesandt,
dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn
gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer
nicht (an ihn) glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an
den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Darin besteht aber das Gericht, dass das Licht in die Welt
gekommen ist, die Menschen aber die Finsternis mehr
geliebt haben als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
Apostelgeschichte
10,42
(MENG)
Und er hat uns geboten, dem Volke zu verkündigen und
zu bezeugen, dass dieser [Jesus Christus] der von Gott
bestimmte Richter über Lebende und Tote ist.
Seite 61 — ewige-bildung.de
Wer ist Jesus Christus?
Auslegung
Jesus Christus ist der Herr aller Herren und
der König aller Könige.
Offenbarung 17,14
(MENG)
Diese werden mit dem Lamm kämpfen, aber das Lamm
wird sie besiegen — denn es ist der Herr der Herren und
der König der Könige -, mit seinen Kampfgenossen,
den Berufenen und Auserwählten und Getreuen.
Jesus Christus ist der gute Hirte.
Johannes 10,11
(LUT)
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben
für die Schafe.
Jesus Christus ist die Tür zur Errettung.
Johannes 10,9
(MENG)
Ich bin die Tür: Wenn jemand durch mich eingeht, wird
er gerettet werden, [...]
Jesus Christus ist der Morgenstern.
Offenbarung 22,16
(MENG)
Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch dieses
vor den Gemeinden zu bezeugen. Ich bin der
Wurzelsproß vom Geschlecht Davids, der helle
Morgenstern.
Jesus Christus ist der Reiter auf dem weißen
Ross (Offb 19,11), dem die himmlischen
Heerscharen folgen (Offb 19,14).
Jesus Christus kann als dieser Reiter
identifiziert werden, weil dieser Reiter die
Namen "Treu und Wahrhaftig", "das Wort
Gottes", "König der Könige und Herr der
Herren" trägt (Offb 19,11-16). Das sind die
Namen von Jesus Christus.
Somit folgen Jesus Christus die himmlischen
Heerscharen (Offb 19,14), weil sie ihm
dienen (Mk 1,13).
Offenbarung 19,11-16
(MENG)
Dann sah ich den Himmel offenstehen und erblickte ein
weißes Roß; der auf ihm sitzende Reiter heißt »Treu
und Wahrhaftig<; er richtet und streitet mit
Gerechtigkeit. Seine Augen aber sind (wie) eine
Feuerflamme; auf seinem Haupt hat er viele
Königskronen, und er trägt an sich einen Namen
geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt;
bekleidet ist er mit einem in Blut getauchten Gewande,
und sein Name lautet »das Wort Gottes«. Die
himmlischen Heerscharen folgten ihm auf weißen
Rossen und waren mit glänzend weißer Leinwand (V.8)
angetan. Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert
hervor, mit dem er die Völker (nieder)schlagen soll,
und er wird sie mit eisernem Stabe weiden (Ps 2,9), und
er ist es, der die Kelter des Glutweins des Zornes des
allmächtigen Gottes tritt. An seinem Gewande, und
zwar an seiner Hüfte, trägt er den Namen geschrieben:
»König, der Könige und Herr der Herren«.
Denn es scheint, dass Jesus Christus als
derjenige angekündigt wurde, dem der
Herrscherstab von Juda rechtmäßig
übergeben wurde (Gen 49,10).
Jesus Christus wurde von allen Propheten Apostelgeschichte | Für diesen [Jesus] legen alle Propheten das Zeugnis ab,
angekündigt. 10,43 dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden
(MENG) durch seinen Namen empfängt.
Jesus Christus wurde bereits in der Genesis Genesis 49,8-11 Juda, du bist’s, den deine Brüder preisen werden!
angekündigt — also im ersten Buch der Bibel. |(MENG) [...][...] Nicht wird das Zepter von Juda weichen noch
der Herrscherstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis_
der kommt, dem er gebührt, und die Völker werden
ihm Gehorsam leisten. Er bindet sein Eselfüllen an den
Weinstock und das Junge seiner Eselin an die Edelrebe;
er wäscht im Wein sein Gewand und im Blut der
Trauben seinen Mantel;
Jesus Christus ist das fleischgewordene
Wort Gottes. Das Wort Gottes ist bei
Gott (YHWH) und das Wort Gottes ist
Gott (Joh 1,1).
Dieses Wort Gottes wurde Fleisch und
wandelte auf Erden, indem es Wohnung
unter uns nahm (Joh 1,14).
Johannes 1,1-14
(MENG)
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott,
und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei
Gott. Alle Dinge sind durch dieses (Wort) geworden,
und ohne dieses ist nichts geworden (von allem), was
geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war
das Licht der Menschen. [...][...] Und das Wort wurde
Fleisch und nahm seine Wohnung unter uns, [...]
1.Timotheus 3,16
(LU12)
Und kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Gott_
ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist,
erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt
von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
Jesus Christus ist das Wort Gottes (Joh 1,1),
Johannes 1,3
Alle Dinge sind durch dieses (Wort) geworden, und ohne
welches Fleisch wurde (Joh 1,14). Durch (MENG) dieses ist nichts geworden (von allem), was geworden ist.
Ei: „wort a a ee (dgh ve Johannes 1,14 Und das Wort wurde Fleisch und nahm seine Wohnung
Somit ist alles, was ist, durch Christus
(MENG) unter uns [...]
geworden (Gen 1).
Christus ist das Wort Gottes. Dieses Wort war im | Genesis 1 [...] Da sprach Gott: »Es werde Licht!«,
Anfang, als Gott (YHWH) sprach und es wurde. | (MENG) und es ward Licht. [...]
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Wer ist Jesus Christus?
Auslegung
Weil Christus das Wort Gottes ist (Joh 1,1-14),
war Christus bereits im Anfang (Gen 1,1), als
alles erschaffen wurde (Gen 1), weil durch
Christus alles geworden ist (Joh 1,3).
Genesis 1,26 (LU12)
Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, [...]
Genesis 11,6-7
(LU12)
Und der Herr sprach: [...][...] Wohlauf,
lasset uns herniederfahren [...]
Jesus Christus kann die Sünden
der Menschen vergeben (Lk 5,24).
Dabei ist es zu beachten, dass nur
Gott (YHWH) die Sünden der
Menschen vergeben kann (Lk 5,21).
Lukas 5,20-25
(MENG)
Als dieser [Jesus] ihren Glauben sah, sagte er: »Mensch,_
deine Sünden sind dir vergeben!« Da begannen die
Schriftgelehrten und Pharisäer sich Gedanken darüber zu
machen und sagten: »Wer ist dieser? Er spricht ja
Gotteslästerungen aus! Wer kann Sünden vergeben
außer Gott allein?« Weil nun Jesus ihre Gedanken
durchschaute, redete er sie mit den Worten an: »Was
denkt ihr da in euren Herzen? Was ist leichter, zu sagen:
»Deine Sünden sind dir vergeben«, oder zu sagen: »Stehe
auf und gehe umher«? Damit ihr aber wisst, dass der
Menschensohn Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu
vergeben« — hierauf sagte er zu dem Gelähmten: »Ich
sage dir: Stehe auf, nimm dein Bett auf dich und gehe
heim in dein Haus!« Da stand er augenblicklich vor ihren
Augen auf, nahm das (Tragbett), auf dem er gelegen
hatte, und ging Gott preisend heim in sein Haus.
Jesus Christus ist Herr über die
Naturgewalten (Mk 4,39).
Dabei ist es zu beachten, dass nur
Gott (YHWH) der Herr über die
Naturgewalten ist (Ex 9,23).
Markus 4,37-41
(MENG)
Da erhob sich ein gewaltiger Sturmwind, und die
Wellen schlugen in das Boot, so dass das Boot sich
schon mit Wasser zu füllen begann; er [Jesus] selbst
aber lag am hinteren Teil des Bootes und schlief auf
dem Kissen. Sie weckten ihn nun und sagten zu ihm:
»Meister, liegt dir nichts daran, dass wir untergehen?«
Da stand er [Jesus] auf, bedrohte den Wind und gebot
dem See: »Schweige! Werde still!« Da legte sich der
Wind, und es trat völlige Windstille ein. Hierauf sagte
er zu ihnen: »Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr
immer noch keinen Glauben?« Da gerieten sie in große
Furcht und sagten zueinander: »Wer ist denn dieser,_
dass auch der Wind und der See ihm gehorsam sind?«
Somit ist Jesus Christus der allerhöchste und
lebendige Gott (Röm 9,3-5), der in Fleisch
gefahren ist (Joh 1,1-14) — also Mensch
wurde (1Tim 3,16).
Denn Jesus Christus kann Sünden
vergeben (Lk 5,24), genauso wie Gott (YHWH)
Sünden vergeben kann (Lk 5,21).
Denn Jesus Christus ist Herr über die
Naturgewalten (Mk 4,39), genauso wie
Gott (YHWH) der Herr über die
Naturgewalten ist (Ex 9,23).
Aber wie konnte Gott (YHWH) in Fleisch
fahren (Joh 1,1-14), damit er als Jesus
Christus auf Erden wandeln kann?
Römer 9,3-5
(LU12)
Ich habe gewünscht, verbannt zu sein von Christo für meine
Brüder, die meine Gefreundeten sind nach dem Fleisch;
die da sind von Israel, welchen gehört die Kindschaft
und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und
der Gottesdienst und die Verheißungen; welcher auch
sind die Väter, und aus welchen Christus herkommt
nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, [...]
Johannes 20,27-29
(MENG)
Darauf sagte er zu Thomas: »Reiche deinen Finger her
und sieh dir meine Hände an; dann reiche deine Hand
her und lege sie mir in die Seite und sei nicht (länger)
ungläubig, sondern werde gläubig!« Da antwortete ihm
Thomas: »Mein Herr und mein Gott!« Jesus
erwiderte ihm: »Weil du mich gesehen hast, bist du
gläubig geworden. Selig sind die, welche nicht gesehen
haben und doch zum Glauben gekommen sind!«
Gott (YHWH) fuhr in Fleisch (Joh 1,1-14),
indem er mithilfe des heiligen
Geistes (Lk 1,35) durch die Jungfrau
Maria geboren wurde (Lk 2,7-12).
Somit wurde Jesus vom heiligen Geist
gezeugt und von einer Jungfrau ausgetragen.
Maria war Jungfrau als sie Jesus empfing
und hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinen
ehelichen Umgang mit einem Mann
gehabt (Lk 1,34).
Lukas 1,30-35
(MENG)
Da sagte der Engel zu ihr: »Fürchte dich nicht, Maria,
denn du hast Gnade bei Gott gefunden! Wisse wohl: du
wirst guter Hoffnung werden und Mutter eines Sohnes, _
dem du den Namen Jesus geben sollst. Dieser wird groß
sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der
Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und
er wird als König über das Haus Jakobs in alle Ewigkeit
herrschen, und sein Königtum wird kein Ende haben.«
(Jes 9,7; 2.Sam 7,12-13) Da sagte Maria zu dem Engel:
»Wie soll das möglich sein? Ich weiß doch von keinem
Manne.« Da gab der Engel ihr zur Antwort: »Heiliger
Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten
dich überschatten; daher wird auch das Heilige, das (von.
dir) geboren werden soll, Gottes Sohn genannt werden.
Seite 63 — ewige-bildung.de
Wer ist Jesus Christus?
Auslegung
Aber wie kann Gott (YHWH) der einzige
Gott sein und gleichzeitig als Jesus Christus
auf Erden wandeln? Gott (YHWH) kann so
verfahren, weil Gott der Vater ist. Und der
Vater ist eins mit Jesus Christus (Joh 10,30).
Der Vater und Christus sind nicht
verschiedene Götter, sondern sie sind eins.
Somit sind der Vater und Christus ein
und derselbe Gott.
Wer Jesus Christus gesehen hat, der hat auch
den Vater gesehen (Joh 14,9), weil der Vater
und Christus eins sind (Joh 10,30).
Somit ist Jesus Christus der Sohn Gottes,
weil er der Sohn vom Gottvater ist.
Deswegen nennt Gottvater den Jesus Christus
seinen Sohn (Mt 17,5 / Lk 3,21-22).
Genauso nennt Jesus Christus den
Gottvater seinen Vater (Joh 5,17).
Weil Jesus Christus den lebendigen Gott
als seinen Vater bezeichnete, wurde er
verfolgt (Joh 5,18). Dabei ist es zu beachten,
das Jesus Christus nicht wegen seinen
Verfolgern getötet wurde (Lk 23,20-24),
sondern wegen unseren Sünden (Jes 53,5).
Johannes 10,30
(LU12)
Ich [Jesus Christus] und der Vater sind eins.
Johannes 14,6-9
(MENG)
Matthäus 16,16
Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die
Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater
außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet
ihr auch meinen Vater kennen; von jetzt an kennt ihr
ihn und habt ihn gesehen.« Philippus sagte zu ihm:
»Herr, zeige uns den Vater: das genügt uns.« Da sagte
Jesus zu ihm: »So lange Zeit schon bin ich mit euch
zusammen, und (trotzdem) hast du mich noch nicht
erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den
Vater gesehen; wie kannst du sagen: »Zeige uns den
Vater!«
Simon Petrus gab ihm [Jesus] zur Antwort: »Du bist
(MENG) Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!«
Lukas 3,22 [...] und eine Stimme aus dem Himmel erscholl: »Du_
(MENG) [Jesus Christus] bist mein geliebter Sohn, an dir habe
ich Wohlgefallen gefunden!«
Johannes 5,17-18
(MENG)
Jesus aber antwortete ihnen: »Mein Vater wirkt
(ununterbrochen) bis zu dieser Stunde; darum wirke ich
auch.« Deshalb trachteten die Juden ihm um so mehr
nach dem Leben, weil er nicht nur den Sabbat brach,
sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte und sich
damit Gott gleichstellte.
Römer 1,3-4
(MENG)
[...] Dieser [Jesus] ist nach dem Fleische aus Davids
Samen hervorgegangen, aber als Sohn Gottes in Macht
erwiesen nach dem Geist der Heiligkeit [...]
Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch
ist, ist Jesus Christus der Erschaffer und
Nachfahre von Abraham.
Johannes 8,56-58
(MENG)
Euer Vater Abraham hat darüber gejubelt, dass er meinen
Tag sehen sollte, und er hat ihn gesehen und sich darüber
gefreut.« Da sagten die Juden zu ihm: »Du bist noch
nicht fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen
haben?« Jesus antwortete ihnen: »Wahrlich, wahrlich ich
sage euch: Ehe Abraham (geboren) ward, bin ich.«
Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch
ist, ist Jesus Christus der Erschaffer und
Nachfahre vom König David (Mt 22,42-46).
König David ist ein Nachfahre vom
Stammvater Juda (Mt 1,1-6). Juda und
seine Nachkommen waren im Besitz von
dem Herrscherstab, weil aus Juda zahlreiche
Könige hervorgegangen sind (Gen 49,8-10).
Dieser Herrscherstab wurde vermutlich
Jesus Christus übergeben, weil
Jesus Christus ein Nachfahre vom
König David ist (Mt 1,6-16).
Dadurch dürfte Jesus Christus der
rechtmäßige Inhaber von dem
Herrscherstab sein (Gen 49,8-11).
Schließlich ist Jesus Christus der
Herr der Herren und der König der
Könige (Offb 17,14). Daher gebührt
Jesus Christus der Herrscherstab
rechtmäßig (Gen 49,10).
Matthäus 22,42-46
(MENG)
»Wie denkt ihr über Christus? Wessen Sohn ist er?« Sie
antworteten ihm: »Er ist Davids Sohn.« Da erwiderte
Jesus ihnen: »Wie kann ihn dann aber David im Geist
‚Herr« nennen, indem er sagt (Ps 110,1): »Der Herr hat
zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner
Rechten, bis ich deine Feinde hinlege zum Schemel
deiner Füße«? Wenn David ihn also »Herr< nennt, wie
kann er da sein Sohn sein?« Und niemand konnte ihm
hierauf eine Antwort geben; auch wagte von diesem
Tage an niemand mehr, ihm eine Frage vorzulegen.
Markus 12,35-37
(MENG)
[...]»Wie können die Schriftgelehrten behaupten, dass
Christus Davids Sohn sei? David selbst hat doch im
heiligen Geist gesagt (Ps 110,1): »Der Herr hat zu
meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner Rechten,
bis ich deine Feinde hinlege zum Schemel deiner
Füße.« David selbst nennt ihn »Herr<«: wie kann er da
sein Sohn sein?« [...]
Lukas 20,41-44
(MENG)
[...]»Wie kann man behaupten, Christus sei Davids
Sohn? David selbst sagt ja doch im Psalmbuch (Ps 110,1):
»Der Herr hat zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu
meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege zum
Schemel deiner Füße.< David nennt ihn also »Herr<; wie
kann er da sein Sohn sein?«
Offenbarung 22,16
(MENG)
»Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch dieses
vor den Gemeinden zu bezeugen. Ich bin der Wurzelsproß
vom Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.«
Seite 64 — ewige-bildung.de
Wer ist Jesus Christus?
Auslegung
Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch
ist, ist Jesus Christus der Erschaffer und
Verwandte (Lk 1,34-36) von Johannes
dem Täufer.
Johannes 1,15
(MENG)
Johannes legt Zeugnis von ihm ab und hat laut
verkündet: »Dieser war es, von dem ich gesagt habe:
»Der nach mir kommt, ist (schon) vor mir gewesen,_
denn er war eher als ich.««
Weil Jesus Christus der eine Gott in
Fleisch ist, fürchten sich Dämonen vor ihm.
Denn auch die Dämonen wissen, dass es
nur einen Gott gibt, vor dem sie sich
hüten sollten (Jak 2,19).
Dämonen fürchten sich vor Jesus Christus,
weil sie sich sorgen von ihm gequält zu
werden (Mt 8,29). Daher werfen sich
selbst die Dämonen vor Jesus Christus
nieder (Mk 5,6).
Matthäus 8,28-29
(MENG)
Als er [Jesus] hierauf an das jenseitige Ufer in das Gebiet
der Gadarener gekommen war, traten ihm zwei von bösen
Geistern besessene Männer entgegen, die aus den Gräbern
hervorkamen und so gemeingefährliche Menschen waren,
dass niemand auf der Straße dort an ihnen vorbeigehen
konnte. Kaum hatten sie ihn erblickt, da schrien sie
laut: »Was hast du mit uns vor, du Sohn Gottes? Bist du
hergekommen, um uns vor der Zeit zu quälen?«
Markus 5,2-7
(MENG)
Als er dort aus dem Boot gestiegen war, lief ihm sogleich
von den Gräbern her ein Mann entgegen, der von einem
unreinen Geist besessen war. [...][...] Als er nun Jesus
von weitem sah, kam er herzugelaufen, warf sich vor
ihm nieder und stieß laut schreiend die Worte aus: »Was_
willst du von mir, Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten?
Ich beschwöre dich bei Gott: quäle mich nicht!«
Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch
ist, hat er Macht über Dämonen. Denn er
kann beispielsweise den Dämonen gebieten,
aus den Menschen auszufahren (Mt 8,32).
Matthäus 8,31-32
(MENG)
Da baten ihn [Jesus Christus] die bösen Geister: »Wenn
du uns austreiben willst, so lass uns doch in die
Schweineherde fahren!« Er antwortete ihnen: »Hinweg
mit euch!« Da fuhren sie aus und fuhren in die Schweine
hinein, und die ganze Herde stürmte infolgedessen den
Abhang hinab in den See und ertrank in den Fluten.
Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch
ist, heilt er alle Krankheiten und Wunden.
Matthäus 14,14
(MENG)
Als er dann (aus der Einsamkeit) wieder hervorkam
und eine große Volksmenge sah, ergriff ihn Mitleid mit
ihnen, und er heilte ihre Kranken.
Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch
ist, lässt er Blinde sehen, Lahme gehen und
Taube hören.
Matthäus 11,4-6
(MENG)
Jesus gab ihnen zur Antwort: »Geht hin und berichtet
dem Johannes, was ihr hört und seht: Blinde werden
sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und
Taube hören, Tote werden auferweckt, und Armen wird
die Heilsbotschaft verkündigt (Jes 35,5-6; 61,1), und
selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt!«
Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch
ist, lässt er Tote auferstehen. Er kann selbst
die Toten zum Leben auferstehen lassen, die
schon am verwesen sind (Joh 11,1-44).
Somit ist Jesus Christus derjenige, der jeden
Trauermarsch des Todes beendet, weil er
dem Tod ein Ende setzt (Lk 7,12-15).
Denn wo die Menschen wegen den Toten
trauern, lässt Jesus Christus die Toten
auferstehen — worauf die Tränen der
Trauernden versiegen, weil der Quell der
Trauer genommen ist.
Aber warum ist Gott (YHWH) in
Fleisch gefahren?
Gott (YHWH) ist in Fleisch gefahren,
um als Jesus Christus das Schwert
zu bringen (Mt 10,34).
Johannes 11,1-44
(MENG)
Es lag aber ein Mann krank darnieder, Lazarus von
Bethanien, [...][...] Jesus sagte: »Hebt den Stein weg!«
Martha, die Schwester des Verstorbenen, erwiderte
ihm: »Herr, er ist schon in Verwesung; es ist ja schon
der vierte Tag seit seinem Tode.« [...][...] Nach diesen
Worten rief er mit lauter Stimme: »Lazarus, komm
heraus!« Da kam der Gestorbene heraus, an den Beinen
und Armen mit Binden umwickelt, und sein Gesicht
war mit einem Schweißtuch umbunden. [...]
Lukas 7,12-15
(MENG)
Matthäus 10,34-36
(MENG)
Als er sich nun dem Stadttor näherte, da trug man
gerade einen Toten heraus, den einzigen Sohn seiner
Mutter, und die war eine Witwe; und eine große
Volksmenge aus der Stadt gab ihr das Geleit. Als der
Herr sie sah, ging ihr Unglück ihm zu Herzen, und er
sagte zu ihr: »Weine nicht!« Dann trat er hinzu und
fasste die Bahre an; da standen die Träger still, und er
sprach: »Jüngling, ich sage dir: stehe auf!« Da setzte
der Tote sich aufrecht hin und fing an zu reden; und
Jesus gab ihn seiner Mutter wieder (1.Kön 17,23).
»Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde
zu bringen! Nein, ich bin nicht gekommen, um Frieden zu
bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen,
‚um den Sohn mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer
Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter
zu entzweien, und die eigenen Hausgenossen werden
einander feindselig gegenüberstehen« (Mi 7,6).
Seite 65 — ewige-bildung.de
Wer ist Jesus Christus?
Auslegung
Gott (YHWH) ist in Fleisch gefahren, um als
Jesus Christus ein Feuer auf die Erde zu
werfen (Lk 12,49). Daher ist Gott (YHWH)
nicht in Fleisch gefahren, um Frieden auf die
Erde zu bringen (Mt 10,34). Somit wird der
Mensch auch weiterhin von der Welt bedrängt
werden. Jedoch findet der Mensch wahren
Frieden in Jesus Christus (Joh 14,27 / Joh 16,33).
(MENG)
[Kein Frieden für Gottlose: Jesaja 48,22]
Lukas 12,49-52
»Ich bin dazu gekommen, ein Feuer auf die Erde zu
werfen, und was sollte ich lieber wünschen, als dass es
schon brennte! Doch mit einer Taufe habe ich mich
(vorher) noch taufen zu lassen, und wie ist mir so bange
(und doch zugleich: wie drängt es mich), bis sie
vollzogen ist! Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden
auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, vielmehr
Zwiespalt. Denn von nun an werden fünf, die in einem
Hause wohnen, entzweit sein: drei werden gegen zwei
und zwei gegen drei stehen, [...]
Gott (YHWH) ist in Fleisch gefahren, um als
Jesus Christus den Menschen mit heiligem
Geist und mit Feuer zu taufen.
(MENG)
Matthäus 3,11
Ich [Johannes der Täufer] taufe euch nur mit Wasser
zur Buße; der aber nach mir kommt [Jesus Christus], ist
stärker als ich, und ich bin nicht gut genug, ihm seine
Schuhe abzunehmen: der wird euch mit heiligem Geist
und mit Feuer taufen.
Gott (YHWH) ist in Fleisch gefahren, um als
Matthäus 9,12-13
Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken
Daher kann angenommen werden, dass
Jesus Christus für alle Menschen gekommen
Jesus Christus Sünder zu retten (M 2,17). (MENG) bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Gehet aber
hin und lernet, was das sei: »Ich habe Wohlgefallen an
Somit ist Jesus Christus nicht für die Barmherzigkeit und nicht am Opfer.« Ich bin gekommen,
Gerechten gekommen (Mt 9,13). Aber weil die Sünder zur Buße zu rufen, und nicht die Gerechten.
en en er ud Markus 2,17 Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken
2 (LU12) bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin
gekommen, zu rufen die Sünder zur Buße, und nicht die
Gerechten.
ist (Joh 3,16). Denn Gott (YHWH) liebt
Sünder (Römer 5,8), aber hasst die Sünde,
weil die Sünde den Menschen von Gott
(YHWH) trennt (Jes 59,2).
(LU12)
Lukas 5,31-32
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die
Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die
Kranken. Ich bin gekommen, zu rufen die Sünder zur
Buße, und nicht die Gerechten.
Jesus Christus ist nicht nur ein guter Mensch oder ein herausragender Lehrer - er ist der Sohn Gottes (Lk 3,21-22) und der eine
Gott in Fleisch (Joh 1,1-14). Denn der allerhöchste und lebendige Gott (YHWH) ist aus liebe zu den Menschen in Fleisch gefahren,
um den Menschen aus diesem Jammertal zu erretten (Joh 3,16-19). Dieser Gott, der auf Erden wandelte, ist Jesus Christus.
Deswegen kann nur der Glaube an Jesus Christus den Menschen retten (Röm 10,9-15). Ein anderer Glaube kann den Menschen
nicht retten, weil dem Menschen nur Jesus Christus als Erretter gegeben wurde (Apg 4,11-12). Daher rettet nur der Glaube
an Jesus Christus (Joh 6,47), weil Jesus Christus der einzige Weg ist, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Joh 14,6).
Somit führt jeder andere Glaubensweg unweigerlich in die Irre und in das Verderben (Jes 53,6).
Wer ist Jesus Christus?
Jesus ist der Menschensohn. (Röm 1,1-4)
Jesus Christus ist der Reiter auf dem weißen Pferd. (Offb 19,11-16)
Jesus ist der Nachfahre vom König David. (Mt 1,1-16)
Jesus Christus ist das Wort Gottes. (Joh 1,1-14)
Jesus ist der Christus. (Joh 20,31)
Jesus Christus vergibt Sünden. (Lk 5,20-26)
Jesus Christus ist der Sohn Gottes. (Lk 3,21-22)
Jesus Christus rettet Sünder. (Mt 9,12-13)
Jesus Christus und der Vater sind eins. (Joh 10,30)
Jesus Christus beherrscht die Naturgewalten. (Mk 4,37-41)
Jesus Christus ist das Lamm Gottes. (Joh 1,29)
Christus ist Erschaffer & Nachfahre von Abraham. (Joh 8,56-58)
Jesus Christus ist der ewige Sündenträger. (Jes 53,4-12)
Christus ist Erschaffer & Nachfahre von König David. (Mt 22,41-46)
Jesus Christus ist der ewige Hohepriester. (Hebr 7,14-17)
Christus ist Erschaffer & Verwandter von Johannes dem Täufer. (Joh 1,15)
Jesus Christus ist Richter über Lebendige und Tote. (Apg 10,42)
Jesus Christus hat Macht über Dämonen. (Mt 8,31-32)
Jesus Christus ist der Herr aller Herren. (Offb 17,14)
Jesus Christus heilt alle Krankheiten. (Mt 14,14)
Jesus Christus ist der König aller Könige. (Offb 17,14)
Jesus Christus heilt körperliche Schäden. (Mt 11,4-6)
Jesus Christus ist der gute Hirte. (Joh 10,11)
Jesus Christus lässt Tote auferstehen. (Joh 11,1-44)
Jesus Christus ist die Tür zur Errettung. (Joh 10,9)
Jesus Christus tauft mit Feuer und heiligem Geist. (Mt 3,11)
Jesus Christus ist der Morgenstern. (Offb 22,16)
Jesus Christus ist Gott in Fleisch. (Röm 9,3-5)
Auch kann nur der echte Jesus Christus den Menschen retten, welcher in der Bibel beschrieben wird. Wer einen falschen Jesus
annimmt (2Kor 11,4), der ist höchstwahrscheinlich verloren (Mt 24,24). Denn nur der echte Jesus Christus ist Gott in Fleisch.
Daher kann nur der Glaube an diesen echten Jesus Christus retten (Joh 6,47). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17).
Seite 66 — ewige-bildung.de
Was geschieht mit dem Menschen auf Erden, wenn er sich erretten lässt?
Doch was geschieht mit dem Menschen auf Erden, wenn er sich bekehrt und erretten lässt, indem er an Jesus Christus
glaubt (Röm 10,9-15)? Beeinflusst diese Entscheidung das irdische Dasein des Menschen? Verändert sich das Wesen des
Menschen oder bleibt der Mensch wie er ist?
Wenn der Mensch die Errettung durch Jesus
Christus annimmt, dann dringt der Mensch
vom Tod zum Leben durch.
Johannes 5,24
(LU12)
[...] Wer mein Wort hört und glaubet dem, der mich gesandt
hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht,
sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
Denn der Mensch ist Tod, weil er Gottes
Weisungen übertreten hat (Gen 2,17) und
dadurch in Sünde ist (Eph 2,1-6). Die Sünde
war der Auslöser, dass der Tod in die Welt
gekommen ist (Röm 5,12).
Und weil Jesus Christus die Sünden des
Menschen tilgt (1Petr 2,24), vergeht auch der
Tod, weil die Sünde nicht mehr ist, wenn der
Mensch an Jesus Christus glaubt.
Daher kann der Mensch durch den Glauben
an Jesus Christus aus dem Tod in das Leben
hindurchdringen (Joh 5,24).
Epheser 2,1-6
(MENG)
Und auch euch, da ihr tot waret durch Übertretungen und
Sünden, in welchen ihr weiland gewandelt habt nach dem
Lauf dieser Welt und nach dem Fürsten, der in der Luft
herrscht, nämlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein
Werk hat in den Kindern des Unglaubens, unter welchen auch
wir alle weiland unsern Wandel gehabt haben in den Lüsten
unsers Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der
Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur,
gleichwie auch die andern; aber Gott, der da reich ist an
Barmherzigkeit, — durch seine große Liebe, damit er
uns geliebt hat, da wir tot waren in den Sünden, hat er uns
samt Christo lebendig gemacht (denn aus Gnade seid ihr
selig geworden) und hat uns samt ihm auferweckt und samt
ihm in das himmlische Wesen gesetzt in Christo Jesu, [...]
Aber was bewirkt es, wenn sich der
Mensch bekehrt und aus dem Tod ins
Leben hindurchdringt?
Dr. Martin Luther erklärt, dass sich der
Mensch bessert, wenn er sich bekehrt und an
Jesus Christus glaubt. Auch nimmt die
Hilfebereitschaft des Menschen während
dieses Besserungsprozesses zu.
Dadurch bringt der bekehrte Mensch mit
Gottes Hilfe (Phil 2,13) gute Werke hervor.
Diese guten Werke dienen nicht der
Errettung, weil der Mensch allein
durch den Glauben an Jesus Christus
gerettet wird (Gal 2,16).
Daher kann angenommen werden, dass
die guten Werke zur Bekehrung der noch
unbekehrten Mitmenschen dienen, damit
sich auch diese bessern.
Dr. Martin Luther:
Von Der Freiheit
eines Christen-
menschen
Erschien: 1520
Ausführung: 1888
Und ob er [der Christ] nun ganz frei ist, soll er sich wiederum
williglich zu einem Diener machen, seinem Nächsten zu
helfen, mit ihm zu verfahren und zu handeln, wie Gott mit
ihm durch Christum gehandelt hat, und das alles umsonst,
nichts darinnen zu suchen denn göttliches Wohlgefallen, und
also zu denken: wohlan, mein Gott hat mir unwürdigem,
verdammtem Menschen ohne alles Verdienst rein umsonst
und aus eitel Barmherzigkeit gegeben durch und in Christo
vollen Reichtum aller Frömmigkeit und Seligkeit, [...][...], es
sei also; ei, so will ich solchem Vater, der mich mit seinen
überschwenglichen Gütern also überschüttet hat, wiederum
frei, fröhlich und umsonst tun, was ihm wohlgefällt, und
gegen meinen Nächsten auch werden ein Christ, wie Christus
mir geworden ist, und nichts mehr tun, denn was ich nur sehe,
das ihm not, nützlich und selig sei, [...][...]. Siehe, also fließet
aus dem Glauben die Liebe und Lust zu Gott, und aus der
Liebe ein freies, williges, fröhliches Leben, dem Nächsten
zu dienen umsonst. Denn gleich wie unser Nächster Not
leidet und unsers Übrigen bedarf, also haben wir vor Gott
Not gelitten und seiner Gnaden bedurft. Darum, wie uns
Gott hat durch Christum umsonst geholfen, also sollen
wir durch den Leib und seine Werke nichts anderes tun
als dem Nächsten helfen. [...][...] Wie viel nun das Werk
Christo not war und gedienet hat zu seiner Frömmigkeit
oder Seligkeit, so viel sind alle seine anderen und seiner
Christen Werke ihnen not zur Seligkeit, da sie alles freie
Dienste sind zu Willen und Besserung der anderen.
Dieser Prozess der Besserung könnte
möglicherweise als Heiligung bezeichnet
werden. Denn diese Heiligung befreit von der
Herrschaft der Sünde (Röm 6,19). Und wer
von der Sünde befreit ist, der wird schlechtes
Handeln ablegen.
Römer 6,18-22
(MENG)
So seid ihr nunmehr von (der Herrschaft) der Sünde frei
geworden und in den Dienst der Gerechtigkeit getreten
[...][...] Denn wie ihr vordem eure Glieder in den
Knechtsdienst der Unsittlichkeit und der Gesetzlosigkeit
zu einem gesetzlosen Leben gestellt habt, ebenso stellet
jetzt eure Glieder als Knechte in den Dienst der
Gerechtigkeit, um zur Heiligung zu gelangen. Denn
damals, als ihr Knechte der Sünde waret, da waret ihr freie
Leute gegenüber der Gerechtigkeit. Welche Frucht habt ihr
nun damals aufzuweisen gehabt? Nur solche (Früchte),
deren ihr euch jetzt schämt; denn das Ende davon ist
der Tod. Jetzt dagegen, wo ihr von der Sünde frei und
Knechte Gottes geworden seid, habt ihr als eure Frucht
die Heiligung und als Endergebnis das ewige Leben.
Seite 67 — ewige-bildung.de
Was geschieht, wenn sich der Mensch erretten lässt?
Auslegung
Weil Gott (YHWH) heilig ist, soll auch der
Mensch heilig sein. (Lev 11,44)
Deswegen ist der Mensch dazu aufgerufen,
sich heiligen zu lassen (1.Petr 1,15).
1.Petrus 1,14-16
(MENG)
Als gehorsame (Gottes-) Kinder gestaltet euer Leben
nicht nach den Lüsten, die ihr früher während (der Zeit)
eurer Unwissenheit gehegt habt, sondern werdet nach
dem Vorbild des Heiligen, der euch berufen hat,_
gleichfalls in eurem ganzen Wandel heilig, weil ja doch
geschrieben steht (3.Mose 11,44; 19,2): »Ihr sollt heilig
sein, denn ich bin heilig!«
Doch wie wird der Mensch geheiligt? Im
sechsten Kapitel vom ersten Korintherbrief
wird erklärt, dass der Mensch durch Jesus
geheiligt wird. Also wird der Mensch durch
den Glauben an Jesus Christus geheiligt.
1.Korinther 6,9-11
(LU12)
Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten werden das
Reich Gottes nicht ererben? [...][...] Und solche sind
euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr.
seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers Gottes.
Und wie geschieht dieses Heiligen?
Dr. Martin Luther erklärt im großen
Katechismus, dass der Mensch durch das
Wort Gottes geheiligt wird, indem sich
der Mensch täglich mit dem Wort Gottes
beschäftigt und nach dem Wort Gottes
handelt.
Denn das Wort Gottes macht alle Dinge
heilig — so auch den Menschen, der sich
mit dem Wort Gottes beschäftigt.
Dr. Martin Luther:
Großer Katechismus
Erschien: 1529
Ausführung: 1933
Wie geht nun solchs Heiligen zu? Nicht also, dass man
hinter dem Ofen sitze und keine grobe Arbeit tue, oder
einen Kranz aufsetze und seine besten Kleider anziehe;
sondern (wie gesagt), dass man Gottes Wort handle und
sich darin übe. Und zwar wir Christen sollen immerdar
solchen Feiertag halten, eitel heilig Ding treiben, das
ist: täglich mit Gottes Wort umgehen, im Herzen und
Mund umtragen. [...][...] Denn das Wort Gottes ist das
Heiligtum über alle Heiligtümer, ja, das einzige, das
wir Christen wissen und haben: denn ob wir gleich aller
Heiligen Gebeine oder heilige und geweihte Kleider auf
einem Haufen hätten, so wäre uns doch nichts damit
geholfen; denn es ist alles totes Ding, das niemand
heiligen kann. Aber Gottes Wort ist der Schatz, der alle
Dinge heilig macht, dadurch sie selbst, die Heiligen
alle, sind geheiligt worden. Welche Stunde man nun
Gottes Wort handelt, predigt, hört, liest oder bedenkt,
so wird dadurch Person, Tag und Werk geheiligt, nichts
des äußerlichen Werks halben, sondern des Wortes
halben, so uns alle zu Heiligen machet.
Der Mensch wird also durch das Wort Gottes
geheiligt, indem sich der Mensch mit dem
Wort Gottes beschäftigt und nach diesem
Wort handelt.
Aber leider lesen deutsche Christen kaum
noch die Bibel, wie es der SCM Bundes-
Verlag in einem Artikel erklärt, der auf
jesus.de veröffentlicht wurde. Denn nach
diesem Artikel, lesen nur 1,6 Prozent der
deutschen Christen täglich in der Bibel.
jesus.de (SCM
Bundes-Verlag)
Erschien:
11.07.2023
Quelle:
https://www.jesus.de/nachrichte
n-themen/studie-mehr-als-die-
haelfte-aller-deutschen-
christen-liest-keine-bibel/
Sicherung der
Studie: Mehrheit aller deutschen Christen liest
keine Bibel
Nur ein geringer Teil der deutschen Bevölkerung liest
regelmäßig in der Bibel, [...][...] Etwa 30 Prozent der
Deutschen nutzen die Bibel mindestens einmal jährlich.
Täglich lesen in ihr 1,6 Prozent, wöchentlich 3,2
Prozent. [...][...] Mehr als die Hälfte aller Katholiken
und Evangelischen liest nie oder weniger als einmal im
Jahr in der Bibel. Bei den Freikirchlern sind es dagegen
nur 15 Prozent. [...]
Dieser Zustand der Bibelmüdigkeit war
schon zu Luthers Zeiten weit verbreitet.
So erklärt Dr. Martin Luther, dass selbst die
Theologen lieber andere Schriften lesen, als
die Bibel. So lasen die Theologen zu Luthers
Zeiten bevorzugt die Sentenzen des römisch-
katholischen Theologen Petrus Lombardus
und vernachlässigten dadurch das Bibellesen.
Standes Besserung
Erschien: 1520
Ausführung; 1888
Quelle: sy |[Stand: 13 Feb. 2024 21:57:26 UTC]
Wenn kaum ein deutscher Christ die Bibel Dr. Martin Luther: | Meine lieben Theologen haben sich der Mühe und
liest, dann dürfte es vermutlich um die An den christlichen | Arbeit überhoben, lassen die Bibel wohl ruhen und
Heiligung der deutschen Christen ziemlich Adel deutscher lesen die Sentenzen des Petrus Lombardus. Nun aber,
schlecht stehen. Nation — Von des |so die Sentenzen allein herrschen, findet man mehr
christlichen heidnischen und menschlichen Dünkel denn heilige
gewisse Lehre der Schrift bei den Theologen.
Seite 68 — ewige-bildung.de
Was geschieht, wenn sich der Mensch erretten lässt?
Auslegung
Ist somit der Prozess der Heiligung bei den
meisten Christen zu hinterfragen, weil sie
nicht das Wort Gottes lesen?
Doch was bewirkt die Heiligung, wenn der
Mensch das Wort Gottes liest und treibt?
Nach dem Römerbrief und dem zweiten
Korintherbrief, dürfte der Mensch seinem
Erlöser Jesus Christus ähnlicher werden.
Römer 8,29
(LU12)
Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch
verordnet, dass sie gleich sein sollten dem Ebenbilde
seines Sohnes, auf dass derselbe der Erstgeborne sei
unter vielen Brüdern.
2.Korinther 3,18
(MENG)
Wir alle aber, die wir mit unverhülltem Angesicht die
Herrlichkeit des Herrn widerspiegeln, werden dadurch
in das gleiche Bild umgestaltet von Herrlichkeit zu
Herrlichkeit, wie das vom Herrn des Geistes geschieht.
Doch was für Wesenszüge weist der geheiligte Mensch auf,
wenn er das Wort Gottes täglich liest und treibt?
Ein geheiligter Mensch neigt zu / zur / zum:
zu Liebe (Gal 5,22)
zu Treue (Gal 5,22)
zum Widerstand gegen das Unheil (Hab 1,13)
zu Freude (Gal 5,22)
zu Sanftmut (Gal 5,23)
zur Anklage von Unrecht (Mt 14,3-4)
zu Friede (Gal 5,22)
zur Selbstbeherrschung (Gal 5,23)
zur Bürgschaft für seinen Nächsten (Sir 29,14)
zu Geduld (Gal 5,22)
zur Beständigkeit (Gal 5,23)
zur Verrichtung von guten Werken (Tit 3,1)
zu Freundlichkeit (Gal 5,22)
zur Enthaltsamkeit (Gal 5,23)
zur Zurechtweisung von Gewalttätern (Jes 1,17)
zu Güte (Gal 5,22)
zur Barmherzigkeit (Mt 5,7)
zur Zurechtweisung von Unterdrückern (Jes 1,17)
zur bedingungslosen Unterstützung (Lk 6,34-36)
zur Schaffung von Gerechtigkeit (Jes 1,17)
zur bedingungslosen Bereitschaft zum Teilen (1. Tim 6,18)
zur Hilfsbereitschaft mit Taten, nicht nur mit Worten (1.Joh 3,18)
Durch die Heiligung wird also das Wesen des Menschen radikal verändert.
Doch dabei ist folgendes zu beachten.
Es ist zu beachten, dass Heiligung nicht
zu bedeuten scheint, keinen ehelichen
(geschlechtlichen) Umgang zu haben und
ein eheloses Dasein zu führen.
Denn Dr. Martin Luther erklärt, dass
Keuschheit kein Gebot ist, sondern
eine Gabe von Gott (YHWH) (1Kor 7,7).
Dr. Martin Luther:
Von des christlichen
Standes Besserung
Ich seh' wohl, wie die Gelübde werden gehalten,
sonderlich der Keuschheit, die so verbreitet durch
solche Klöster wird, und doch von Christo nicht
geboten ist, sondern sehr wenigen gegeben wird, [...]
1.Korinther 7,7
(HFA)
Ich wünschte zwar, jeder würde wie ich ehelos leben.
Aber jeder hat von Gott eine besondere Gabe
bekommen: Die einen leben nach seinem Willen in der
Ehe, die anderen bleiben unverheiratet.
Somit dürfte auch ein eheliches Leben, mit
1. Timotheus 4,3
Der Geist aber kündigt ausdrücklich an, dass in späteren
keiner durch ein Gelübde zur Keuschheit
verpflichten sollte. Denn Luther schätzt die
Forderung nach einem Keuschheitsgelübde
als teuflische Tyrannei ein.
[Vom ehelichen Umgang: 1.Korinther 7]
einem ehelichen (geschlechtlichen) Umgang, |(MENG) Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, weil sie
ein heiliges Leben sein. sich irreführenden Geistern und Lehren, die von Dämonen
herrühren, zuwenden, verführt durch das heuchlerische
So sind es meist Irrlehrer, die das ehelichen Gebaren von Lügenrednern, die das Brandmal der
oder den ehelichen (geschlechtlichen) Schuld im eigenen Gewissen tragen. Es sind dies Leute,
Umgang verbieten möchten — wie es im die das Heiraten verbieten und Enthaltsamkeit von
ersten Timotheusbrief angedeutet wird. Speisen (gebieten), welche Gott doch dazu geschaffen
hat, dass die Gläubigen und alle, welche die Wahrheit
erkannt haben, sie mit Danksagung genießen sollen.
Daher mahnt Dr. Martin Luther, dass sich Dr. Martin Luther: | Weiter rat' ich, wer sich hinfort weihen lässt zur Pfarre oder
An den christlichen
Adel deutscher
Nation — Von des
christlichen
Standes Besserung
Erschien: 1520
Ausführung; 1888
auch sonst, dass er dem Bischof auf keinen Fall gelobe,_
Keuschheit zu halten; und halte ihm entgegen, dass er solch
Gelübde zu fordern gar keine Gewalt hat, und dass es eine
teuflische Tyrannei ist, solches zu fordern. [...][...] Soll
er denn ein Weib halten, und lässt ihm der Papst das zu,
gestattet aber nicht, es zur Ehe zu haben: was ist das anders
getan, denn einen Mann und sein Weib bei einander allein
lassen und doch verbieten, sie sollten nicht fallen? Ebenso
als wollte man Stroh und Feuer zusammenlegen und
verbieten, es solle weder rauchen noch brennen.
Seite 69 — ewige-bildung.de
Was geschieht, wenn sich der Mensch erretten lässt?
Auslegung
Auch ist es keine Pflicht ein Gelübde
abzulegen. Somit entsteht keine
Verschuldung, wenn kein
Keuschheitsgelübde abgelegt wird.
Auch wird im ersten Timotheusbrief erklärt,
dass ein Gemeindeleiter in der Ehe stehen
sollte und Kinder haben sollte. Nach dieser
Auffassung, dürfte vermutlich kein Eheloser
oder Kinderloser ein Gemeindeleiter werden.
Somit stehen die menschengemachten Gebote
häufig im Widerspruch zur heiligen Schrift.
Daher sollte der Mensch die heilige Schrift
Deuteronomium
23,23-24
(MENG)
1.Timotheus 3,2-5
(LU12)
Matthäus 23,4
Wenn du aber das Geloben unterlässt, so ziehst du dir
dadurch keine Verschuldung zu; nur was deine Lippen
ausgesprochen haben, musst du auch halten und ausführen,
weil du dem HERRN, deinem Gott, freiwillig gelobt hast,
was du mit deinem Munde ausgesprochen hast.
Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes
Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft, nicht ein
Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung
treiben, sondern gelinde, nicht zänkisch, nicht geizig, der
seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame
Kinder habe mit aller Ehrbarkeit (so aber jemand seinem
eigenen Hause nicht weiß vorzustehen, wie wird er die
Gemeinde Gottes versorgen?); [...]
Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie
dem geistlichen leben, sollte der Mensch
seinem Gott (YHWH) voll und ganz trauen.
genau prüfen und sich keine (MENG) den Menschen auf die Schultern, sie selbst aber wollen
menschengemachten Gebote aufladen lassen, sie mit keinem Finger anrühren.
die nicht in der Bibel stehen.
Auch ist es zu beachten, dass Dr. Martin Dr. Martin Luther: | Ich will aber treulich raten, um viele Sünden, die gröblich
Luther die Empfehlung auszusprechen An den christlichen | einreißen, zu meiden, dass weder Knabe noch Mägdelein
scheint, dass der Mensch kein geistliches Adel deutscher sich zur Keuschheit oder geistlichem Leben verbinde vor
Leben führen sollte, bevor er nicht das Nation - Von des | dreißig Jahren. Es ist auch eine besondere Gnade, wie St.
dreißigste Lebensjahr erreicht hat. Denn vor |christlichen Paul sagt. Darum, welchen Gott nicht sonderlich dazu
Standes Besserung
Erschien: 1520
Ausführung; 1888
dringt, der lasse sein Geistlichwerden und Geloben
anstehen. [...][...] Denn wo einfältig Trauen zu Gott sein
muss, zeitliche Nahrung zu erlangen, da muss freilich
zehnfältiges Trauen fein, im geistlichen Stande zu bleiben.
Trauest du nicht, dass dich Gott möge zeitlich nähren, wie
willst du ihm trauen, dass er dich geistlich erhalte?
Wenn der Mensch geheiligt wird, dann verändert sich also sein Wesen stetig. Der Mensch legt sein altes Wesen ab und nimmt
ein neues Wesen an. Somit kann der Mensch als eine neue Schöpfung angesehen werden (2Kor 5,17). Vermutlich wird dieser
Prozess der Wesensveränderung in den meisten Fällen schrittweise geschehen. Dabei sollte der Mensch darauf achten, sich zu
keiner falschen Heiligung hinreißen zu lassen, indem er sich menschengemachte Gebote aufladen lässt, die in der Bibel nicht
geboten sind (Mt 23,4). Daher sollte der Mensch täglich in der Bibel lesen.
Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes?
Hat der Mensch, der an Jesus Christus glaubt, eine besondere Zugehörigkeit — wie zum Beispiel eine Volkszugehörigkeit?
Schließlich hat Gott (YHWH) auch ein Volk. Daher die Frage: „Kann der Mensch, der außerhalb von diesem Volk Gottes
geboren ist, auch zum Volk von Gott (YHWH) gehören?“ Falls das möglich ist: „Wie kann der Mensch zum Volk Gottes
gehören?“ Um einer Beantwortung dieser Fragen nachzugehen, sollte aufgezeigt werden, wie das Volk Gottes entstanden ist.
Noah hatte drei Söhne. Sem, Ham und
Jafet (Gen 10,1). Von diesen drei Söhnen
Die Nachfahren von Sem werden auch als
Semiten bezeichnet. Aus diesen Semiten ist
das Volk Gottes hervorgegangen.
stammen alle Völker der Erde ab (Gen 10,32).
Genesis 10,1-32
(LUT)
Dies ist das Geschlecht der Söhne Noahs: Sem, Ham
und Jafet. Und es wurden ihnen Söhne geboren nach
der Sintflut. [...][...] Das sind nun die Nachkommen der
Söhne Noahs nach ihren Geschlechtern und Völkern.
Von denen her haben sich ausgebreitet die Völker auf
Erden nach der Sintflut.
Dabei ist es zu beachten, dass nicht
alle Semiten zum Volk Gottes gehören.
Denn das Volk Gottes begann sich erst
ab Abraham zu bilden.
1.Chronik 1,24-27
(HFA)
Dies ist die Linie von Sem bis Abraham: Sem,
Arpachschad, Schelach, Eber, Peleg, Regu, Serug,
Nahor, Terach, Abram, der später Abraham genannt
wurde.
Dieser Abraham ist ein bedeutender
Nachfahre von Sem. Abraham ist so
bedeutend, weil in seinen Nachkommen alle
Völker der Erde gesegnet werden.
Genesis 22,15-18
(LUT)
Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals
vom Himmel her und sprach [...][...] durch deine
Nachkommen sollen alle Völker auf Erden gesegnet
werden [...]
Doch wer sind diese Nachkommen von Abra-
ham, durch die alle Völker gesegnet werden?
Die wichtigsten Nachkommen von Abraham
sind sein Sohn Isaak und sein Enkelsohn Jakob.
1.Chronik 1,34
(MENG)
Abraham aber war der Vater Isaaks; die Söhne Isaaks
waren: Esau [Edom] und Israel [Jakob].
Seite 70 - ewige-bildung.de
Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes?
Auslegung
Jakob, der Enkel von Abraham, ist von
großer Bedeutung für die Segnung aller
Erdenvölker (Gen 22,18). Denn dieser Jakob
wurde von Gott (YHWH) in "Israel"
umbenannt (Gen 35,10).
Israel zeugte zahlreiche Nachfahren (1Chr 2,1-2).
Dadurch konnten die Nachfahren von Israel
das Volk "Israel" bilden. Dieses Volk Israel ist
das auserwählte Volk von Gott (YHWH).
Genesis 32,29
[...] Du sollst hinfort nicht mehr Jakob heißen,
(MENG) sondern »Israel« [...]
Genesis 35,10 [...] Gott sagte zu ihm: »Dein Name ist Jakob; aber künftig
(MENG) sollst du nicht mehr Jakob heißen, sondern »Israel« soll dein
Deuteronomium 14,2
(MENG)
Name sein«; so gab er ihm den Namen Israel (32,29).
[...] du [Israel] bist ein dem HERRN, deinem Gott,
geheiligtes Volk, und dich hat der HERR, dein Gott, aus
allen Völkern, die es auf dem ganzen Erdboden gibt, zu
seinem Eigentumsvolk erwählt.
Israel ist das Volk von Gott (YHWH) und
dieses Volk ist von allen anderen
Erdenvölkern abgesondert.
Dieses Volk Israel besteht aus den Nachfahren
von Abraham und durch Abrahams Nachfahren
werden alle Völker der Erde gesegnet. Diese
Nachfahren von Abraham können auch als
Israeliten oder Juden bezeichnet werden.
Numeri 23,9-10
(MENG)
Genesis 22,15-18
(LU12)
[...] ein Volk [Israel] zeigt sich mir, das für sich abgesondert
wohnt und sich nicht zu den übrigen Völkern rechnet. Wer
könnte den Staub Jakobs [Israels] zählen (1.Mose 13,16)
oder nur den vierten Teil Israels berechnen?
Und der Engel des Herrn rief Abraham abermals vom
Himmel und sprach: [...][...] durch deinen Samen sollen
alle Völker auf Erden gesegnet werden, [...]
Aber wie werden die Erdenvölker durch
Abrahams Samen gesegnet? Der angekündigte
Segen (Gen 22,18) begann durch die Nach-
kommen Abrahams einzutreten, als Jesus
Christus geboren wurde. Denn Jesus ist auch
ein Nachfahre von Abraham (Mt 1,1-17).
Johannes 4,22 (LU12):
[...] das Heil kommt von den Juden.
Lukas 2,10-11
(LU12)
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!
Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem
Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland
geboren, welcher ist Christus, der Herr, [...]
Aber wie zeigt sich der Segen durch Jesus
Christus? Der Segen zeigt sich dadurch,
indem durch Jesus Christus allen Völkern
der einzige Weg (Joh 14,6) zur Errettung
eröffnet wurde (Apg 11,1-18 ). Daher ist
Jesus Christus die segensreiche Verheißung
für alle Völker auf Erden.
Aber was geschieht, wenn die Menschen aus
den Völker die Errettung durch Jesus Christus
annehmen, indem sie beginnen an Jesus
Christus zu glauben (Röm 10,9-15)?
Matthäus 21,42-44
(LU12)
Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift:
»Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum
Eckstein geworden. Von dem Herm ist das geschehen, und
es ist wunderbar vor unsern Augen«? Darum sage ich
euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und
einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.
Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf
wen aber er fällt, den wird er zermalmen.
Apostelgeschichte
11,1-18
(HFA)
[...] Sie lobten Gott und sagten: »Gott hat nun also auch
den Nichtjuden den Weg zur Umkehr eröffnet, den
einzigen Weg, der zum Leben führt.«
Erhalten die gläubigen Menschen eine
besondere Zugehörigkeit, wenn sie an
Jesus Christus glauben?
Scheinbar ja. Denn durch den Glauben
an Jesus Christus können die Menschen
in das Volk Gottes eingepfropft
werden (Röm 11,17-20).
Dadurch dürften auch die gläubigen
Menschen, die außerhalb von Israel geboren
wurden, zu Abrahams Nachkommenschaft
gehören. Denn die Gläubigen sind Abrahams
Söhne (Gal 3,7) und wer Christus angehört,
der gehört zu den Nachkommen von
Abraham (Gal 3,29).
Somit dürften die Menschen, die an Jesus
Christus glauben, zum Volk Gottes gehören.
Römer 11,17-20
(MENG)
Galater 3,6-9
(MENG)
Wenn nun aber einige von den Zweigen
herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder
Ölbaum(zweig) warst, unter sie eingepfropft worden
bist und dadurch Anteil an der Wurzel, die dem Ölbaum
die Fettigkeit schafft, erhalten hast, so rühme dich
deswegen nicht gegen die (anderen) Zweige! Tust du es
dennoch (so bedenke wohl): nicht du trägst die Wurzel,
sondern die Wurzel trägt dich. Du wirst nun einwenden:
»Es sind ja doch Zweige ausgebrochen worden, weil.
ich eingepfropft werden sollte.« Ganz recht! Infolge
ihres Unglaubens sind sie ausgebrochen worden, und
du stehst infolge deines Glaubens (an ihrer Stelle). [...]
(Ja, es ist so) wie bei Abraham: »er glaubte Gott, und das
wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet« (1.Mose 15,6).
Ihr erkennt also: die Gläubigen, die sind Abrahams Söhne.
Weil aber die Schrift voraussah, dass Gott die Völker um
des Glaubens willen rechtfertigt, hat sie dem Abraham die
Heilsverheißung im voraus verkündigt (1.Mose 12,3 und
18,18|Gen 12,3;18,18): »In dir sollen alle Völker gesegnet
werden.« Somit empfangen die, welche aus dem Glauben
sind den Segen zugleich mit dem gläubigen Abraham. [...]
Galater 3,29
(MENG)
Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr damit ja
Abrahams Nachkommenschaft, Erben gemäß der
Verheißung.
Seite 71 — ewige-bildung.de
Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes?
Auslegung
Aber die gläubigen Menschen können
nicht nur zum Volk Gottes gehören, wenn sie
an Jesus Christus glauben — sondern sie
gehören durch den Glauben an Jesus Christus
auch zur Familie Gottes (Eph 2,19)!
Dadurch gelten die Verheißungen, die
ursprünglich nur für das natürliche
Israel galten, auch für die eingepfropften
Menschen (Eph 2,12).
Und wie können die Menschen in das Volk
Gottes eingepfropft werden, damit die
Verheißungen für sie gelten?
Die Menschen können in das Volk Gottes
eingepfropft werden, wenn sie an Jesus
Christus glauben (Röm 11,17-20).
Somit bewirkt der Glaube an Jesus Christus
viel. Denn durch den Glauben an Jesus
Christus kann der Mensch in das Volk
Gottes eingepfropft werden (Röm 11,17-20),
kann zur Familie Gottes (Eph 2,19) gehören
und kann Anteil an den Verheißungen
erhalten (Eph 2,12), die einst nur für das
natürliche Israel galten.
Aber wie werden die Menschen durch den
Glauben an Jesus Christus in das Volk Gottes
eingepfropft?
Epheser 2,11-22
(HFA)
Vergesst nie, dass ihr früher verächtlich »Unbeschnittene«
genannt wurdet, weil ihr zu den nichtjüdischen Völkern
gehört. Die Juden wollten sich als »Beschnittene« von euch
unterscheiden [...][...]. Ihr habt damals ohne Christus
gelebt und wart ausgeschlossen von Israel, dem Volk
Gottes. Darum galten für euch die Zusagen nicht, die Gott
seinem Volk gab, als er seine Bündnisse mit ihnen schloss.
Ohne jede Hoffnung und ohne Gott habt ihr in dieser Welt
gelebt. Doch das ist vorbei! Jetzt gehört ihr zu Jesus
Christus, der am Kreuz sein Blut für euch vergossen hat. Ihr
seid Gott jetzt nahe, obwohl ihr vorher so weit von ihm
entfernt lebtet. Durch Christus haben wir Frieden. Er hat
Juden und Nichtjuden in seiner Gemeinde vereint, die
Mauer zwischen ihnen niedergerissen und ihre Feindschaft
beendet. Durch sein Sterben hat er das jüdische Gesetz mit
seinen zahlreichen Geboten und Forderungen außer Kraft
gesetzt. Durch Christus leben wir nicht länger voneinander
getrennt, der eine als Jude, der andere als Nichtjude. Als
Christen sind wir eins. So hat er zwischen uns Frieden
gestiftet. Christus ist für alle Menschen am Kreuz gestorben,
damit wir alle Frieden mit Gott haben. In seinem neuen
Leib, der Gemeinde von Christus, können wir nun als
Versöhnte miteinander leben. [...][...] Durch Christus dürfen
wir jetzt alle, Juden wie Nichtjuden, vereint in einem Geist
zu Gott, dem Vater, kommen. So seid ihr nicht länger
Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum
Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie. Als Gemeinde
von Jesus Christus steht ihr auf dem Fundament der
Apostel und Propheten. Doch der Grundstein, der dieses
Gebäude trägt und zusammenhält, ist Jesus Christus
selbst. Durch ihn sind die Bauteile untereinander fest
verbunden und wachsen zu einem Tempel des Herrn
heran. Weil ihr zu Christus gehört, seid auch ihr ein Teil
dieses Baus, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.
Vermutlich werden die Menschen, die an
Jesus Christus glauben, durch die Taufe in das
Volk Gottes eingepfropft. Vielleicht ist auch
der Glaube an Jesus Christus ausreichend, um
eingepfropft zu werden. Mir (dem Verfasser)
ist das derzeitig nicht ganz ersichtlich.
1.Korinther 12,13
(MENG)
Denn durch einen Geist sind wir alle durch die Taufe
zu einem Leibe zusammengeschlossen worden, wir
mögen Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie sein,
und wir sind alle mit einem Geist getränkt worden.
Aber dafür scheint es ersichtlich zu sein;
dass die gläubigen Menschen, aufgrund ihres
Glaubens an Jesus Christus, an der Stelle der
Israeliten stehen, die wegen ihrer Ungläubig-
keit aus dem Volk Gottes herausgebrochen
wurden (Röm 11,20). Dabei ist es zu beachten,
dass nicht alle Israeliten ausgebrochen sind —
sondern nur der ungläubige Teil der Israeliten.
Römer 11,17-20
(LU12)
Ob aber nun etliche von den Zweigen ausgebrochen sind
und du, da du ein wilder Ölbaum warst, bist unter sie ge-
pfropft und teilhaftig geworden der Wurzel und des Safts
im Ölbaum, so rühme dich nicht wider die Zweige. [...][...]
So sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen, dass ich
hineingepfropft würde. Ist wohl geredet! Sie sind aus-
gebrochen um ihres Unglaubens willen; du stehest aber
durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich.
Aber warum stehen die gläubigen Menschen
an der Stelle der ungläubigen Israeliten?
Weil der richtige Glaube entscheidend ist, um
zum Volk Gottes zu gehören (Röm 11,17-20).
So haben zahlreiche Israeliten immer wieder
ihren Unglauben bewiesen, indem sie
beispielsweise die Propheten von Gott (YHWH)
töteten (Lk 13,34). Diese getöteten Propheten
wurden zum Beispiel von Gott (YHWH)
eingesetzt, um die Israeliten auf das
eintretende Heil durch Jesus Christus
vorzubereiten (Apg 10,43).
Matthäus 3,9-10
(MENG)
[...] lasst euch nicht in den Sinn kommen, bei euch zu
sagen: »Wir haben ja Abraham zum Vater.< Denn ich sage
euch: Gott vermag dem Abraham aus den Steinen hier
Kinder zu erwecken. Schon ist aber den Bäumen die Axt
an die Wurzel gelegt, und jeder Baum, der nicht gute
Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Lukas 13,34-35
(LU12)
Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und
steinigest, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich
wollen deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihr
Nest unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!
Sehet, euer Haus soll euch wüst gelassen werden. Denn
ich sage euch: Ihr werdet mich nicht sehen, bis dass es
komme, dass ihr sagen werdet: Gelobt ist, der da
kommt im Namen des Herrn!
Seite 72 — ewige-bildung.de
Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes?
Auslegung
Zeichnet also einen wahren Israeliten nicht
die fleischliche Abstammung aus, sondern der
Glaube (Röm 2,28-29)?
Sind somit nicht alle Israeliten als wahres
Volk von Israel anzusehen (Röm 9,6)?
Gibt es somit ein geistiges und ein irdisches
Israel? Doch welches Israel ist das wahre
Israel (Phil 3,3)?
Römer 2,28-29
(SLT)
Die Beschneidung nämlich hat nur Wert, wenn du das
Gesetz hältst; bist du aber ein Übertreter des Gesetzes,
so ist deine Beschneidung zur Unbeschnittenheit
geworden. Wenn nun der Unbeschnittene die
Rechtsbestimmungen des Gesetzes befolgt, wird ihm
dann nicht seine Unbeschnittenheit als Beschneidung
angerechnet werden? Und wird nicht der von Natur
Unbeschnittene, der das Gesetz erfüllt, dich richten, der
du trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter
des Gesetzes bist? Denn nicht der ist ein Jude, der es
äußerlich ist; auch ist nicht das die Beschneidung, die
äußerlich am Fleisch geschieht; sondern der ist ein
Jude, _der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung
[geschieht] am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben
nach. Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen,
sondern von Gott.
Römer 9,6-7 [...] denn nicht alle, die aus Israel stammen, sind Israel,
(MENG) und nicht alle sind schon deshalb, weil sie Abrahams
Same sind, auch seine Kinder; [...]
Philipper 3,3 Denn wir sind die (rechte) Beschneidung (d. h. das
(MENG) wahre Israel; vgl. Röm 2,26-29), die wir Gott im
Geiste dienen und unsern Ruhm in Christus Jesus
suchen und unser Vertrauen nicht auf das Fleisch (oder:
Außerlichkeiten) setzen, [...]
Aber wodurch zeigt sich der Unglaube der
ausgebrochenen Israeliten (Röm 11,17-20)?
Der Unglaube mancher Israeliten scheint
sich dadurch zu zeigen, indem sie Gottes
Einladung ins Himmelreich
ablehnen (Mt 22,1-6).
Und wie wird diese Einladung in das
Himmelreich abgelehnt? Indem Jesus
Christus abgelehnt wird (Joh 5,17-18).
Matthäus 22,1-6
(MENG)
Und Jesus hob an und redete noch einmal in
Gleichnissen zu ihnen folgendermaßen: »Das
Himmelreich ist einem König vergleichbar, der seinem
Sohne die Hochzeit ausrichten wollte. Er sandte also
seine Knechte aus, um die geladenen Gäste zum
Hochzeitsmahl zu bitten; doch sie wollten nicht
kommen. Nochmals sandte er andere Knechte aus,
denen er die Weisung gab: »Sagt den Geladenen: Seht,
mein Festmahl habe ich zugerichtet; meine Ochsen und
das Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit:
kommt zum Hochzeitsmahl!« Die aber beachteten es
nicht und gingen hin, der eine auf seinen Acker, der
andere an sein Handelsgeschäft; die übrigen ergriffen
seine Knechte, misshandelten und töteten sie. Da wurde
der König zomnig; er entsandte seine Heere, ließ jene
Mörder umbringen und ihre Stadt verbrennen.
Bei anderen Israeliten scheint sich der
Unglaube dadurch zu zeigen, indem sie die
Gesandten Gottes beschimpfen, schlagen
und töten (Mk 12,1-9).
Und warum beschimpft, schlägt und
tötet man die Gesandten Gottes?
Vermutlich beschimpft, schlägt und tötet
man die Gesandten Gottes, wenn man ein
Mörder ist und somit vom Teufel
abstammt (Joh 8,44).
Markus 12,1-9
(MENG)
[...] Ein Mann legte einen Weinberg an, umgab ihn mit
einem Zaun, grub eine Kelter darin, baute einen
Wachtturm, verpachtete ihn an Weingärtner und ging
außer Landes (Jes 5,1-2). Zu rechter Zeit sandte er dann
einen Knecht zu den Weingärtnern, um seinen Teil der
Früchte des Weinbergs von den Weingärtnern in Empfang
zu nehmen. Die aber ergriffen den Knecht, misshandelten
ihn und schickten ihn mit leeren Händen zurück.
Da sandte er nochmals einen anderen Knecht zu ihnen;
auch diesem zerschlugen sie den Kopf und beschimpften
ihn. Er sandte noch einen anderen, den sie töteten, und
noch viele andere (sandte er), von denen sie die einen
misshandelten, die anderen töteten. Nun hatte er noch
einen einzigen, seinen geliebten Sohn; den sandte er
zuletzt auch noch zu ihnen, weil er dachte: »Sie werden
sich doch vor meinem Sohne scheuen.< Jene Weingärtner
aber sagten zueinander: »Dieser ist der Erbe; kommt, wir
wollen ihn töten; dann wird das Erbgut uns gehören. So
ergriffen sie ihn denn, schlugen ihn tot und warfen ihn vor
den Weinberg hinaus. Was wird nun der Herr des
Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner
umbringen und wird den Weinberg an andere vergeben.
Seite 73 — ewige-bildung.de
Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes?
Auslegung
Wiederum scheint sich der Unglaube bei
einigen Israeliten dadurch auszudrücken,
indem sie sich in weltlichen Geschäften
verlieren (Lk 14,21-24).
Und was ist so fatal daran, wenn sich der
Mensch in weltlichen Geschäften verliert?
Vermutlich ist es für den Menschen fatal,
wenn er sich in weltlichen Geschäften
verliert, weil er dann nicht Gott (YHWH)
gefällt und den Siegeskranz nicht
empfangen kann (2Tim 2,4-5).
Auch dürfte derjenige ein Feind Gottes
sein, der die Freundschaft mit der Welt
sucht (Jak 4,4), indem er sich beispielsweise
in weltlichen Geschäften verliert.
Lukas 14,21-24
(MENG)
Jesus aber antwortete ihm: »Ein Mann veranstaltete ein
großes Gastmahl und lud viele dazu ein. Er sandte dann
seinen Knecht zur Stunde des Gastmahls aus und ließ
den Geladenen sagen, sie möchten kommen, denn es
sei nunmehr alles bereit. Da begannen alle ohne
Ausnahme sich zu entschuldigen. Der erste ließ ihm
sagen: »Ich habe einen Acker gekauft und muss
notwendigerweise hingehen, um ihn zu besichtigen; ich
bitte dich: sieh mich als entschuldigt an!« Ein anderer
sagte: »Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und muss
hingehen, um sie zu erproben; ich bitte dich: sieh mich
als entschuldigt an!« Wieder ein anderer sagte: »Ich
habe mich verheiratet, kann also nicht kommen.« Als
nun der Knecht zurückkam, berichtete er dies seinem
Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und gab seinem
Knecht die Weisung: »Gehe schnell hinaus auf die
Straßen und Gassen der Stadt und bringe die Armen
und Krüppel, die Blinden und Lahmen hierher.< Der
Knecht meldete dann: »Herr, dein Befehl ist ausgeführt,
doch es ist noch Platz vorhanden.« Da sagte der Herr zu
dem Knecht: »Gehe auf die Landstraßen und an die
Zäune hinaus und nötige die Leute dort
hereinzukommen, damit mein Haus voll werde! Denn
ich sage euch: Keiner von jenen Männern, die (zuerst)
geladen waren, wird mein Gastmahl zu kosten
bekommen.««
Somit scheint sich der Unglaube der
ausgebrochenen Israeliten (Röm 11,17-20)
dadurch auszudrücken, indem sie
die Einladung ins Himmelreich
ablehnen (Mt 22,1-6), indem sie die
Gesandten Gottes beschimpfen, schlagen
und töten (Mk 12,1-9) oder indem sie
sich in weltlichen Geschäften
verlieren (Lk 14,21-24).
Trotzdem hat Gott (YHWH) sein natürliches
Volk Israel nicht verworfen (Jer 33,23-26).
Doch was ist in diesem Fall mit
dem natürlichen Israel gemeint?
Mit dem natürlichen Israel sind die
Israeliten gemeint, die nach dem Fleisch
die direkten Nachfahren von Abraham,
Isaak und Jakob sind.
Diese fleischlichen Nachfahren von Abraham,
Isaak und Jakob hat Gott (YHWH) nicht
verstoßen (Röm 11,1).
Aber wie gedenkt Gott (YHWH)
mit den natürlichen Israeliten umzugehen,
wenn er sie nicht verstoßen hat?
Jeremia 33,23-26
(MENG)
Dann sprach der HERR zu Jeremia: »Hast du gehört,
was die Leute sagen? »Der HERR hat Israel und Juda
als sein Volk erwählt, aber jetzt hat er es verstoßen!«
Mit Verachtung schauen sie auf die Israeliten herab, als
wären sie gar kein Volk mehr. Doch ich, der HERR,
sage: Meinen Bund mit dem Tag und der Nacht werde
ich niemals brechen [...][...]. Genauso sicher könnt ihr
sein, dass ich die Nachkommen von Jakob und David
nie verstoßen werde [...][...]. Dann will ich ihr
Schicksal wieder zum Guten wenden und Erbarmen mit
ihnen haben.«
Römer 11,1-8
(MENG)
So frage ich nun: Hat Gott sein Volk etwa verstoßen?
(Ps 94,14) Keineswegs! Ich bin doch auch ein Israelit,
aus Abrahams Nachkommenschaft, aus dem Stamme
Benjamin. Nein, Gott hat sein Volk, das er zuvor
ersehen hat, nicht verstoßen. Oder wisst ihr nicht, was
die Schrift bei (der Erzählung von) Elia sagt, als dieser
vor Gott gegen Israel mit der Klage auftritt (1.Kön
19,10.14): »Herr, deine Propheten haben sie getötet,
deine Altäre niedergerissen; ich bin allein
übriggeblieben, und nun trachten sie mir nach dem
Leben«? Aber wie lautet da die göttliche Antwort an
ihn? »Ich habe mir noch siebentausend Männer
übrigbehalten, die ihre Knie vor Baal nicht gebeugt
haben.« (1.Kön 19,18) Ebenso ist nun auch in unserer
Zeit ein Rest nach der göttlichen Gnadenauswahl
vorhanden. Ist er aber durch Gnade (ausgesondert), so
ist er es nicht mehr aufgrund von Werken; sonst würde
ja die Gnade keine Gnade mehr sein. Wie steht es also?
Was Israel erstrebt, das hat es (in seiner Gesamtheit).
nicht erreicht; der auserwählte Teil aber hat es erreicht;
die übrigen dagegen sind verstockt worden, wie
geschrieben steht (Jes 29,10; 5.Mose 29,3): »Gott hat
ihnen den Geist der Betäubung gegeben, Augen des
Nichtsehens und Ohren des Nichthörens, bis auf den
heutigen Tag.«
Seite 74 — ewige-bildung.de
Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes?
Auslegung
Wenn die natürlichen Israeliten nicht
im Unglauben verharren, dann werden
auch die natürlichen Israeliten wieder in
das wahre Volk Gottes eingepfropft
werden (Röm 11,23).
Damit die natürlichen Israeliten in das wahre
Volk Gottes eingepfropft werden können,
müssen auch sie an Jesus Christus glauben.
Denn wer nicht an Jesus Christus glaubt, der
dürfte auch nicht in das wahre Volk Gottes
eingepfropft sein.
Römer 11,20-24
(MENG)
[...] Sei nicht hochmütig, sondern sei auf deiner Hut! Denn
wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, so
wird er auch dich nicht verschonen. Darum beachte wohl
die Güte, aber auch die Strenge Gottes: seine Strenge gegen
die Gefallenen, dagegen die Güte Gottes gegen dich,
vorausgesetzt dass du bei der (dir widerfahrenen) Güte
verbleibst; denn sonst wirst auch du (aus dem Ölbaum)
wieder herausgeschnitten werden, während umgekehrt
jene, wenn sie nicht im Unglauben verharren, wieder
eingepfropft werden; Gott hat ja die Macht dazu, sie
wieder einzupfropfen. Denn wenn du aus dem wilden
Ölbaum, dem du von Haus aus angehörst,
herausgeschnitten und gegen die Natur in den edlen
Ölbaum eingepfropft worden bist: wieviel eher werden
diese, die von Natur dahin gehören, ihrem
ursprünglichen Ölbaum (wieder) eingepfropft werden!
Aber warum brachen die ungläubigen
Israeliten aus dem wahren
Volk Gottes heraus?
Es scheint, dass die ausgebrochenen Israeliten
ein Teil von Gottes Heilsplan sind. Denn die
Herzen der ausgebrochenen Israeliten wurden
von Gott (YHWH) verstockt, bis die Vollzahl
der Menschen in das wahre Volk Gottes
eingegangen ist (Röm 11,25). Bis zu diesem
Zeitpunkt, wird ein bedeutender Teil von den
ausgebrochenen Israeliten verstockt bleiben.
Somit könnte man annehmen; dass die
ausgebrochenen Israeliten verstockt wurden,
damit auch alle anderen Menschen
errettet werden können (Röm 11,25).
Das Leid Israels scheint also dem Heil
aller anderen Menschen zu dienen.
Römer 11,25-32
(MENG)
Ich will euch nämlich, meine Brüder, über dieses Geheimnis
nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht in vermeintlicher
Klugheit auf eigene Gedanken verfallt: Verstockung ist_
über einen Teil der Israeliten gekommen bis zu der Zeit,
da die Vollzahl der Heiden (in die Gemeinde Gottes)_
eingegangen sein wird; und auf diese Weise wird Israel in
seiner Gesamtheit gerettet werden, wie geschrieben steht
(Jes 59,20-21; 27,9): »Aus Zion wird der Retter kommen; er
wird Jakob von allem gottlosen Wesen frei machen; und
darin wird sich ihnen der von mir herbeigeführte Bund
zeigen, wenn ich ihre Sünden wegnehme.« So sind sie im
Hinblick auf die Heilsbotschaft zwar Feinde (Gottes) um
euretwillen, aber im Hinblick auf die Erwählung sind sie
Geliebte (Gottes) um der Väter willen; denn unwiderruflich
sind die Gnadengaben und die Berufung Gottes. Denn wie
ihr einst ungehorsam gegen Gott gewesen seid, jetzt aber
infolge des Ungehorsams dieser Erbarmen erlangt habt,
ebenso sind wiederum diese jetzt ungehorsam geworden,
um durch das euch gewährte Erbarmen (dereinst)
ebenfalls Barmherzigkeit zu erlangen. Denn Gott hat
alle zusammen in Ungehorsam verschlossen, um allen
Erbarmen widerfahren zu lassen.
Wenn also die Vollzahl der Menschen in
das wahre Volk Gottes eingegangen ist,
dann dürfte vermutlich die Verstockung von
den ausgebrochenen Israeliten
genommen werden (Röm 11,25).
Sobald die Verstockung aufgehoben wird,
werden sich die ausgebrochenen Israeliten
vermutlich bekehren (2Kor 3,16). Wenn sich
die ausgebrochenen Israeliten bekehrt haben,
dann werden sie vermutlich den Heilsplan
Gottes erkennen und wehklagen (Sach 12,10).
Vielleicht geschieht es so oder auch in einer
anderen Abfolge. Denn die genaue Abfolge
kennt nur Gott (YHWH) - alles andere
dürften nur menschengemachte Vermutungen
und Spekulationen sein.
Jedoch dürfte es keine Spekulation sein, dass
die ausgebrochenen Israeliten errettet werden,
wenn sie Jesus Christus erkennen, akzeptieren
und annehmen.
Sacharja 12,9-12
(MENG)
Und geschehen wird es an jenem Tage, da werde ich darauf
bedacht sein, alle Völker zu vernichten, die gegen Jerusalem
zu Felde gezogen sind. Sodann will ich über das Haus
Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist
der Gnade und der Bitte um Gnade ausgießen, so dass.
sie auf den hinblicken werden, den sie durchbohrt
haben, und um ihn wehklagen, wie man um den
einzigen Sohn wehklagt, und bitterlich Leid um ihn
tragen, wie man um den (Tod des) Erstgeborenen Leid
trägt.« An jenem Tage wird die Trauer in Jerusalem so
groß sein wie einst die Trauer um Hadad-Rimmon in
der Ebene von Megiddo. Da wird das Land wehklagen,
jedes Geschlecht für sich besonders: [...]
2.Korinther 3,15-16
(MENG)
Weil wir nun eine solche Hoffnung haben, treten wir auch
mit rückhaltlosem Freimut auf und (machen es) nicht wie
Mose (,der) eine Decke auf sein Gesicht legte, damit die
Israeliten nicht das Ende des verschwindenden (Glanzes)
wahrnehmen könnten (2.Mose 34,29-35). Indessen ihr
geistliches Denken ist verhärtet worden; denn bis auf den
heutigen Tag ist dieselbe Decke immer noch da, wenn die
Schriften des alten Bundes vorgelesen werden, und wird
nicht abgetan, weil sie nur in Christus weggenommen wird.
Ja, bis heute liegt, sooft Mose vorgelesen wird, eine Decke
über ihrem Herzen. Sobald Israel sich aber zum Herrn
bekehrt, wird die Decke weggezogen (2.Mose 34,34).
Seite 75 — ewige-bildung.de
Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes?
Auslegung
Aber warum verfährt Gott (YHWH) auf 1.Timotheus 2,3-4 |So ist es löblich und wohlgefällig vor Gott, unserm
diese Weise? Gott (YHWH) verfährt auf (MENG) Retter, dessen Wille es ist, dass alle Menschen gerettet
diese weise, damit alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
werden (1Tim 2,3-4)! Es sollen also die
natürlichen Israeliten und alle anderen
Menschen gerettet werden.
2.Petrus 3,9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige
(LUT) für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit
euch und will nicht, dass jemand verloren werde,
sondern dass jedermann zur Buße finde.
Durch die Nachkommen Abrahams werden also alle Völker der Erde gesegnet (Gen 22,15-18). Zu den Nachkommen von
Abraham gehört das Volk Israel, welches aus Abrahams Enkel hervorgegangen ist (1Chr 1,34). Das Volk Israel ist das Volk
von Gott (YHWH) und sein Eigentum (Dtn 14,2). Dieses Volk ist von allen anderen Völkern abgesondert (Num 23,9-10).
In dieses Volk Israel wurde Jesus Christus durch eine Jungfrau hineingeboren (Lk 2,10-11), wodurch der angekündigte Segen
für alle Erdenvölker durch Abrahams Nachkommen eintrat (Joh 4,22), weil Jesus Christus der Erschaffer und Nachkomme
von Abraham ist (Joh 8,56-58). Denn durch Jesus Christus wurde allen Erdentvölkern der einzige Weg zur Errettung
eröffnet (Apg 11,1-18). Wenn die Menschen an Jesus Christus glauben, dann werden die Menschen durch den Glauben an
Jesus Christus in das Volk Gottes eingepfropft (Röm 11,17-20). Somit gehören diese eingepfropften Menschen zu Abrahams
Nachkommenschaft (Gal 3,29). Dadurch gehören sie zum Volk Gottes (Eph 2,11-22) und erhalten vollen Anteil an den
Verheißungen, die für das Volk Gottes gelten (Eph 2,12).
Was sind die Verheißungen für den Menschen, der zum Volk Gottes gehört?
Wenn die Menschen also durch den Glauben an Jesus Christus in das Volk Gottes eingepfropft werden (Röm 11,17-20), dann
erhalten sie vollen Anteil an den Verheißungen (Eph 2,12). Doch was sind das für Verheißungen, die für Menschen gelten, die
in das Volk Gottes eingepfropft wurden?
Wenn gläubige Menschen in das Volk Gottes |Galater 3,29 Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr damit ja
eingepfropft werden (Röm 11,17-20), dann (MENG) Abrahams Nachkommenschaft, Erben gemäß der
sind dieser Menschen rechtmäßige Erben der Verheißung.
SerHeiBuns al 222). Epheser 2,12-22 Ihr habt damals ohne Christus gelebt und wart
(HFA) ausgeschlossen von Israel, dem Volk Gottes. Darum
galten für euch die Zusagen [Verheißungen] nicht,
die Gott seinem Volk gab, als er seine Bündnisse mit
Grundstein ist, wodurch auch die Zusagen ihnen schloss. [...][...] Doch das ist vorbei! Jetzt gehört
Gottes für die ein gepfropften Menschen ihr zu Jesus Christus, der am Kreuz sein Blut für euch
gelten (Eph 2,12-22) vergossen hat. [...][...] Als Gemeinde von Jesus
i j Christus steht ihr auf dem Fundament der Apostel und
Propheten. Doch der Grundstein, der dieses Gebäude
trägt und zusammenhält, ist Jesus Christus selbst. [...]
Somit stehen diese eingepfropften Menschen
auf dem Fundament der Apostel und
Propheten, von dem Jesus Christus der
Somit werden alle Menschen, die durch den |Johannes 1,11-13 Er kam in das Seine, doch die Seinen nahmen ihn nicht
Glauben an Jesus Christus in das Volk Gottes |(MENG) auf; allen aber, die ihn annahmen, verlieh er das
eingepfropft werden (Röm 11,17-20), zu Anrecht, Kinder Gottes zu werden, nämlich denen, die
Kindern Gottes (Joh 1,12). Diese Menschen an seinen Namen glauben, die nicht durch Geblüt oder
gehören also zur Familie Gottes (Eph 2,19). durch den Naturtrieb des Fleisches, auch nicht durch
den Willen eines Mannes, sondern aus Gott gezeugt sind.
nn 6 sd IS Yerkeißingen kur 2 Epheser 2,19 So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr
jejenigen, die zur Familie Gottes gehören? SR 5 :
(HFA) gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu
seiner Familie.
Wer durch Jesus Christus ein Kind von Johannes 10,28 [...] ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in
Gott (YHWH) wird, der wird ewiges (MENG) alle Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie
Leben erhalten. meiner Hand entreißen.
Diese Kinder Gottes werden in das Reich von | Matthäus 25,34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten:
Gott (YHWH) eingehen und es sehen. (LUT) Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das
Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!
Doch nicht jeder Mensch wird dieses Reich 2.Petrus 3,10 Kommen aber wird der Tag des Herrn wie ein Dieb; an
von Gott (YHWH) sehen. Denn damit dieses |(MENG) ihm werden die Himmel mit Krachen vergehen, die
Reich von Gott (YHWH) kommt, werden die Elemente aber in der Flammenglut sich auflösen, und
derzeitigen Himmel vergehen und wird die die Erde wird mit allen Menschenwerken, die auf ihr
derzeitige Erde in Flammen aufgehen. sind, in Feuer aufgehen.
Seite 76 — ewige-bildung.de
Was sind die Verheißungen?
Auslegung
Es werden also nur die Menschen das Reich
von Gott (YHWH) sehen, die zu den Kindern
von Gott (YHWH) gehören. Diesen Kindern
Gottes bereitet Jesus Christus eine Wohnstätte,
wo sie in Ruhe und Frieden wohnen werden.
Johannes 14,2-3
(MENG)
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wenn es
nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe
hin, euch eine Stätte zu bereiten; und wenn ich
hingegangen bin und euch eine Stätte bereitet habe,
komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen,
damit da, wo ich bin, auch ihr seid.
Für dieses Reich, in dem die Kinder Gottes
leben werden, wird ein neuer Himmel und
eine neue Erde geschaffen (Jes 65,17). Dieser
neuer Lebensraum zeichnet sich durch die
folgenden Eigenschaften aus:
* Gott (YHWH) wird bei den Menschen
sein. (Offb 21,3)
« Es wird kein Meer geben. (Offb 21,1)
« Es wird keinen Tod geben. (Offb 21,4)
« Es wird keine Trauer, keine Klage und
keinen Schmerz geben. (Offb 21,4)
Dem alten Himmel und der alten Erde
werden die Kinder Gottes nicht
mehr gedenken (Jes 65,17).
Jesaja 65,17
(MENG)
Denn wisset wohl: ich werde einen neuen Himmel und
eine neue Erde schaffen, so dass man der früheren
Zustände nicht mehr gedenken wird und sie keinem
mehr in den Sinn kommen sollen.
Offenbarung 21,1-4
(MENG)
Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde;
denn der erste Himmel und die erste Erde waren
verschwunden, und auch das Meer ist nicht mehr da.
Und ich sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus
dem Himmel herabkommen von Gott her, ausgestattet
wie eine für ihren Bräutigam geschmückte Braut. Dabei
hörte ich eine laute Stimme aus dem Himmel rufen:
»Siehe da, die Hütte Gottes ist bei den Menschen! Und
er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk
sein; ja, Gott selbst wird unter ihnen sein und wird alle
Tränen aus ihren Augen abwischen, und der Tod wird
nicht mehr sein, und keine Trauer, kein Klaggeschrei
und kein Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist
vergangen.«
In diesem Reich von Gott (YHWH) wird
Frieden, Gerechtigkeit und Harmonie
herrschen. Denn:
« Der Mensch wird seine Tage voll ausleben
(Jes 65,20).
« Das Haus was der Mensch baut, in dem
wird er auch wohnen (Jes 65,21).
« Was die Menschen erarbeiten, werden sie
auch selber verbrauchen (Jes 65,22).
° Kein Mensch wird sich vergeblich
abmühen (Jes 65,23).
« Kinder werden nicht für einen jähen Tod
gezeugt werden (Jes 65,23).
* Gott (YHWH) wird den Menschen direkt
antworten, wenn sie rufen (Jes 65,24).
« Die Tiere werden friedlich miteinander
leben (Jes 65,25).
° Vermutlich werden sich Menschen und
Tiere wieder pflanzlich ernähren (Jes 65,25),
genauso wie am Anfang (Gen 1,29-30).
« Es wird kein Böses mehr verübt werden
(Jes 65,25).
Jesaja 65,17-25
(MENG)
Denn wisset wohl: ich werde einen neuen Himmel und
eine neue Erde schaffen, [...][...] Es soll dort alsdann
keinen Säugling von nur wenigen Tagen und keinen
Greis mehr geben, der seine Tage nicht voll auslebt;
sondern als Jüngster wird der Hundertjährige sterben
und wer nur hundert Jahre alt wird, als ein vom Fluch
getroffener Sünder gelten. Wenn sie Häuser bauen,
werden sie auch darin wohnen und, wenn sie
Weinberge anlegen, auch deren Ertrag genießen; sie
werden nicht bauen, dass ein anderer darin wohne, und
werden nicht pflanzen, dass ein anderer die Früchte
genieße; nein, gleich der Lebenszeit der Bäume soll
auch die Lebenszeit meines Volkes sein, und was ihre
Hände erarbeitet haben, sollen meine Erwählten auch
selbst verbrauchen. Nicht vergeblich sollen sie sich
abmühen und nicht Kinder für jähen Tod zeugen; nein,
sie werden ein Geschlecht der vom HERRN
Gesegneten sein und ihre Sprösslinge ihnen erhalten
bleiben. Und geschehen wird es: ehe sie rufen, will ich
schon antworten, und während sie noch reden, will ich
sie schon erhören. Wolf und Lamm werden beisammen
weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie ein Rind
und die Schlange sich von Staub nähren: sie werden
nichts Böses mehr verüben und kein Unheil mehr
anrichten in meinem ganzen heiligen Berglande: der
HERR hat es verheißen!
Damit die Kinder Gottes im Reich Gottes sein
können, müssen sie vermutlich verändert
werden. Aber in welcher Weise könnten die
Kinder Gottes verändert werden? Vermutlich
werden die Kinder Gottes verändert, indem
sie verwandelt werden (1Kor 15,51), damit
sie die Beschaffenheit erlangen, um im Reich
Gottes sein zu können.
Aber in welcher Weise könnte sich
diese Verwandlung (1Kor 15,51) auf
die Kinder Gottes auswirken?
1.Korinther 15,50-53
(MENG)
Das aber versichere ich (euch), liebe Brüder: Fleisch
und Blut können das Reich Gottes nicht ererben; auch
kann das Vergängliche nicht die Unvergänglichkeit
ererben. Seht, ich sage euch ein Geheimnis: Wir
werden nicht alle entschlafen, wohl aber werden wir
alle verwandelt werden, (und zwar) im Nu, in einem
Augenblick, beim letzten Posaunenstoß; denn die
Posaune wird erschallen, und sofort werden die Toten
in Unvergänglichkeit auferweckt werden, und wir
werden verwandelt werden. Denn dieser vergängliche
Leib muss die Unvergänglichkeit anziehen, und dieser
sterbliche Leib muss die Unsterblichkeit anziehen.
Seite 77 — ewige-bildung.de
Was sind die Verheißungen?
Auslegung
Wenn die Kinder Gottes verwandelt werden, |2.Korinther 5,1-4 |Das wissen wir: Unser irdischer Leib ist vergänglich; er
dann werden sie vermutlich einen neuen und |(HFA) gleicht einem Zelt, das eines Tages abgebrochen wird.
unvergänglichen Leib erhalten (2Kor 5,1). Dann erhalten wir einen neuen Leib, eine Behausung,
die nicht von Menschen errichtet ist. Gott hält sie im
Aber warum könnte der Mensch einen Himmel für uns bereit, und sie wird ewig bleiben. Voll
neuen Leib benötigen? Verlangen sehnen wir uns danach, den neuen Leib
schon jetzt überzuziehen wie ein Gewand, damit wir
Vermutlich benötigt der Mensch einen nicht nackt, sondern bekleidet sind, wenn wir unseren
neuen Leib, weil im alten Menschenleib irdischen Körper ablegen müssen. Solange wir in
ein bösartiges Gesetz herrscht (Röm 7,23). diesem Körper leben, liegt eine schwere Last auf uns.
Deswegen könnte angenommen werden, Am liebsten wäre es uns, wenn wir nicht erst sterben
dass der Mensch eines neuen Leibes bedarf, müssten, um unseren neuen Körper anziehen zu
in dem das Gesetz von Gott (YHWH) können. Wir möchten den neuen Körper einfach über
herrscht. den alten ziehen, damit alles Vergängliche vom Leben
überwunden wird.
Mit diesem neuen Leib, werden die Kinder Jesaja 65,17-23 [...] ich [YHWH] werde einen neuen Himmel und eine
Gottes den Engeln gleichen. Wenn die (MENG) neue Erde schaffen, [...][...] Nicht vergeblich sollen sie
Menschen den Engeln gleichen, werden sie sich abmühen und nicht Kinder für jähen Tod zeugen;
weder freien noch gefreit werden (Mt 22,30). nein, sie werden ein Geschlecht der vom HERRN
Gesegneten sein und ihre Sprößlinge ihnen erhalten
Ob die Menschen in diesem Zustand Kinder bleiben.
er a Matthäus 22,30 In der Auferstehung werden sie weder freien noch sich
erzeitig noch unklar (Jes 65,17-23). Ü age DIERE
(LU12) freien lassen, sondern sie sind gleichwie die Engel
Gottes im Himmel.
Der eingepfropfte Mensch gehört also durch den Glauben an Jesus Christus zum Volk Gottes (Röm 11,17-20). Wer zum
Volk von Gott (YHWH) gehört, der wird ein Erbe der Verheißung (Eph 2,12) und damit auch ein Kind Gottes (Joh 1,11-13).
Dieses Kind Gottes wird ein ewiges Leben erhalten (Joh 10,28), in das Reich Gottes eingehen (Mt 25,34), einen neuen Leib
bekommen (1Kor 15,50-53) und in dem Reich Gottes wohnen (Joh 14,2-3).
Verheißungen für den eingepfropften Menschen
Kind Gottes werden (Joh 1,11-13) Den Engeln gleich sein (Mt 22,30) Ein Leben ohne Schmerzen (Offb 21,1-4)
In das Reich Gottes eingehen (Mt 25,34) | Ein Leben ohne Tod (Offb 21,1-4) Ein Leben ohne vergebliche Mühen (Jes 65,23)
Ewiges Leben erhalten (Joh 10,28) Ein Leben ohne Trauer (Offb 21,1-4) Ein Leben ohne Böses (Jes 65,17-25)
Neuen Leib erhalten (1Kor 15,50-53) | Ein Leben ohne Klage (Offb 21,1-4) Ein absolut friedliches Umfeld (Jes 65,17-25)
Kinder Gottes erwartet ein absolut friedliches Umfeld ohne Bösartigkeiten und Gewalttaten (Jes 65,17-25). Auch erwartet die
Kinder Gottes ein Leben ohne Tod, Trauer, Klage und Schmerz (Offb 21,1-4).
Was ist die Konsequenz, wenn der Mensch die Errettung ablehnt?
Vor dem Menschen liegen Leben und Tod: was ihm beliebt, wird ihm gegeben (Sir 15,17). So kann der Mensch das Leben
durch den Glauben an Jesus Christus wählen. Genauso kann der Mensch den Tod wählen, indem er sich gegen Jesus Christus
entscheidet. Die Entscheidung für Leben oder Tod, liegt also in der Entscheidung für oder gegen Jesus Christus. Wer Jesus
Christus ablehnt, der Entscheidet sich dazu dem Gericht Gottes zu verfallen (Joh 3,16-19). Doch was erwartet den Menschen,
wenn er sich gegen Jesus Christus entscheidet und somit dem Gericht Gottes verfällt?
Vermutlich will Gott (YHWH) nicht, 2.Samuel 14,14 Denn wir sterben des Todes und sind wie Wasser, so in
dass alle sündigen Menschen dem Gericht (LU12) die Erde verläuft, das man nicht aufhält; und Gott will
Gottes und dem zweiten Tod (Offb 20,11-15) nicht das Leben wegnehmen, sondern bedenkt sich,
verfallen (2Sam 14,14). Daher kann ange- dass nicht das Verstoßene auch von ihm verstoßen werde.
nommen werden, dass Gott (YHWH) die
sündigen Menschen erretten möchte (Joh 12,47),
damit sie in seiner Gegenwart sein
können (Offb 21,3). Jedoch können die
Menschen nicht in Gottes Gegenwart sein,
wenn sie die Errettung durch Jesus Christus
ablehnen.
Johannes 12,47-48 | Und wenn jemand meine Worte hört und sie nicht
(MENG) befolgt, so richte nicht ich ihn; denn ich [Jesus] bin_
nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um
die Welt zu retten. Wer mich verwirft und meine Worte
nicht annimmt, der hat (damit schon) seinen Richter:
das Wort, das ich verkündet habe, wird sein Richter
sein am jüngsten Tage.
Seite 78 — ewige-bildung.de
Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird?
Auslegung
Aber warum können die Menschen nicht in der
Gegenwart von Gott (YHWH) sein, wenn sie
die Errettung durch Jesus Christus ablehnen?
Wenn die Menschen die Errettung ablehnen,
dann bleiben die Menschen in ihrer Sünde.
Wenn die Menschen in ihrer Sünde bleiben,
dann können sie in der Gegenwart von
Gott (YHWH) nicht bestehen (Esr 9,15).
Warum die Menschen in ihrer Sünde nicht
in der Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen
können; das zeigt die Zeit auf, als Gott (YHWH)
in der Mitte von Israel war (Dtn 6,15 / Jos 3,10).
Denn als Gott (YHWH) in der Mitte von
Israel war, da war Israel vermutlich in der
Gegenwart von Gott (YHWH).
Deuteronomium Ihr dürft keinem andern Gott von den Göttern der
6,14-15 Völker, die rings um euch her wohnen, anhangen; denn
(MENG) der HERR, dein Gott, ist ein eifriger Gott in deiner
Mitte; es möchte sonst der Zorn des HERRN, deines
Gottes, gegen dich entbrennen und er dich vom
Erdboden vertilgen.«
Josua 3,10 [...] Daran sollt ihr erkennen, dass ein lebendiger Gott
(MENG) in eurer Mitte ist und dass er die Kanaanäer, Hethiter,
Hewviter, Pherissiter, Girgasiter, Amoriter und Jebusiter
gewißlich vor euch her vertreiben wird [...]
Zefanja 3,17
(MENG)
Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held,
der Rettung schafft; [...]
Als Gott (YHWH) in der Mitte von
Israel war (Jos 3,10), brach sein Zorn
gegen diejenigen los, die das Gesetz Gottes
nicht hielten und dadurch sündigten.
Beispielsweise entbrannte der Zorn Gottes
gegen Mose (Ex 4,24), weil die Möglichkeit
zu bestehen scheint, dass Mose das Gesetz
Gottes nicht eingehalten hatte. Somit dürfte
Mose gesündigt haben. Vermutlich sündigte
Mose dadurch, weil er seinen Sohn nicht
beschnitten hatte. Denn das Gesetz fordert,
dass alle Knaben am achten Tag beschnitten
werden sollen (Gen 17,12-14). Der Zorn
Gottes wurde erst besänftigt, nachdem sein
Sohn beschnitten war (Ex 4,25-26).
Exodus 4,24-26
(MENG)
Genesis 17,12-14
(LU12)
Unterwegs aber, in der Nachtherberge, überfiel der
HERR den Mose und wollte ihn töten. Da nahm
Zippora einen scharfen Stein, schnitt damit die
Vorhaut ihres Sohnes ab, warf sie ihm vor die Füße
und sagte: »Ein Blutbräutigam bist du mir!« Da ließ er
von ihm [Mose?] ab. Damals sagte sie »Blutbräutigam«
im Hinblick auf die Beschneidung.
Jeden Knaben, wenn er acht Tage alt ist, sollt ihr
beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch
alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was
gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus
eurem Geschlecht sind. [...][...] Ein Unbeschnittener
aber, der nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, soll
ausgerottet werden aus seinem Volk; meinen Bund hat
er gebrochen.
Aber was passiert, wenn Gott (YHWH) in der
Mitte der sündigen Menschen ist und sein
Zorn gegen die Menschen losbricht?
Wenn der Zorn Gottes losbricht, dann werden
die Menschen in ihrer Sünde, wegen ihren
Sünden, sterben (Num 17,6-10).
Aber wie kann der Zorn Gottes abgewendet
werden, damit die Menschen nicht sterben?
Es scheint, dass der Zorn Gottes dadurch
abgewendet wird, indem die Sünden der
Menschen getilgt werden, damit die sündigen
Menschen nicht durch den Zorn Gottes
sterben (Num 17,11-15).
Numeri 17,6-15
(MENG)
Am folgenden Tage aber murrte die ganze Gemeinde
der Israeliten gegen Mose und Aaron; sie riefen: »Ihr
habt das Volk des HERRN umgebracht!« Als sich nun
die Gemeinde gegen Mose und Aaron
zusammenrottete, wandten (diese) sich dem
Offenbarungszelt zu, und siehe: die Wolke bedeckte es,
und die Herrlichkeit des HERRN wurde sichtbar. Als
dann Mose und Aaron vor das Offenbarungszelt
getreten waren, gebot der HERR dem Mose: »Entfernt
euch aus der Mitte dieser Gemeinde: ich will sie in
einem Augenblick vernichten!« Da warfen sie sich
auf ihr Angesicht nieder, und Mose rief dem Aaron zu:
»Nimm die Räucherpfanne, tu feurige Kohlen vom
Altar hinein und leg Räucherwerk darauf! trage es dann
eilends unter die Gemeinde und erwirke ihnen
dadurch Sühne! Denn das Zorngericht ist bereits
vom HERRN ausgegangen, und das Sterben hat schon
begonnen!« Da nahm Aaron (die Räucherpfanne), wie
Mose ihm befohlen hatte, und lief mitten in die
Volksmenge hinein, wo das Sterben beim Volk wirklich
schon begonnen hatte. Dann legte er Räucherwerk auf
und erwirkte dem Volk dadurch Sühne; denn als er
mitten zwischen den Toten und den Lebenden dastand,
wurde dem Sterben Einhalt getan. Es belief sich aber
die Zahl derer, die durch das Sterben ums Leben
gekommen waren, auf 14700, abgesehen von denen,
die um Korahs willen ihr Leben verloren hatten.
Hierauf kehrte Aaron zu Mose an den Eingang des
Offenbarungszeltes zurück, als das Sterben ein Ende
genommen hatte.
Seite 79 — ewige-bildung.de
Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird?
Auslegung
Der Zorn Gottes ist also äußerst gefährlich
und extrem tödlich. Es ist also kein Spaß,
wenn man den Zorn Gottes auf sich zieht.
Die Gegenwart Gottes ist also für den
sündigen Menschen eine absolute Gefahr.
Wenn der Zorn Gottes gegen die sündigen
Menschen losbricht, dann werden auch
Plagen entfesselt. Diese Plagen führen auch
zum Tod der Menschen.
Zu den tödlichen Plagen gehören
beispielsweise Hungersnöte (2Sam 21,1-14)
oder Krankheiten, wie die Pest (2Sam 24).
Josua 22,17-20
(MENG)
Haben wir noch nicht genug an der Versündigung_
bezüglich Peors, von der wir uns bis auf den heutigen Tag
noch nicht gereinigt haben und um deretwillen das Sterben
über die Gemeinde des HERRN kam? Und ihr wollt euch
dennoch heute vom HERRN lossagen? Die Folge davon
wird sein: wenn ihr euch heute gegen den HERRN
auflehnt, so wird er morgen seinen Zorn an der ganzen
Gemeinde Israel auslassen. [...][...] Aber lehnt euch nicht
gegen den HERRN auf und lehnt euch nicht gegen uns
auf, indem ihr euch außer dem Altar des HERRN, unsres
Gottes, noch einen besonderen Altar erbaut! [...][...] Ist
nicht damals, als Achan, der Sohn Serahs, sich
treuloserweise an dem gebannten Gut vergriffen hatte, ein.
Zorngericht über die ganze Gemeinde Israel
ergangen, obgleich er nur ein einzelner Mann war?
Hat er nicht sein Vergehen mit dem Tode büßen müssen?«
Josua 23,15-16
(MENG)
Aber wie alle Segensverheißungen, die der HERR, euer Gott,
euch gegeben hat, bei euch eingetroffen sind, ebenso wird der
HERR auch alle Drohungen an euch in Erfüllung gehen
lassen, bis er euch aus diesem schönen Lande vertilgt hat,
das ihr vom HERRN, eurem Gott, empfangen habt. Wenn ihr
den Bund, zu dem der HERR, euer Gott, euch verpflichtet
hat, übertretet und hingeht, um anderen Göttern zu dienen
und sie anzubeten, so wird der Zorn des HERRN gegen
euch entbrennen, und ihr werdet schnell aus dem schönen
Lande verschwunden sein, das er euch gegeben hat.«
Aber warum können die Menschen
in ihrer Sünde nicht in der Gegenwart
von Gott (YHWH) sein und müssen sterben,
indem der Zorn Gottes gegen die sündigen
Menschen losbricht?
Die Menschen können in ihrer Sünde nicht in
der Gegenwart von Gott (YHWH) sein, weil
alles unreine, unheilige und sündige in Gottes
Gegenwart stirbt (Ex 30,20).
Es wird also kein Mensch leben, der in Gottes
Gegenwart ist (EX 33,20), solange seine
Sünden nicht abgedeckt oder getilgt sind.
Aber warum stirbt der Mensch, wenn er in
seiner Sünde in die Gegenwart Gottes tritt?
Exodus 19,21-22
(MENG)
Da befahl der HERR dem Mose: »Steige hinab, warne das
Volk, dass sie ja nicht zum HERRN durchbrechen, um ihn
zu schauen, sonst würde eine große Zahl von ihnen ums
Leben kommen! Auch die Priester, die sonst dem HERRN
nahen dürfen, müssen die Heiligung an sich vollziehen, _
damit der HERR nicht gegen sie losfährt.«
Exodus 30,20-21
(MENG)
[...] sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen, sollen
sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben,
oder auch, wenn sie an den Altar treten, um ihren Dienst
zu verrichten, indem sie Feueropfer für den HERRN in
Rauch aufgehen lassen. Da sollen sie sich dann ihre
Hände und Füße waschen, damit sie nicht sterben; [...]
Exodus 33,3
(MENG)
Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte
hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_
müsste dich sonst unterwegs vertilgen.
Exodus 33,20
[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen;
(LU12) denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
Esra 9,15 O HERR, Gott Israels! Du bist gerecht darin, dass wir
(MENG) nur noch als ein Rest von Geretteten übriggeblieben
sind, wie es heutigentags der Fall ist: Ach, siehe, wir
stehen hier vor dir in unserer Schuld! Bei solchem
Verhalten kann unmöglich jemand vor dir bestehen!
Wenn der Mensch in seiner Sünde ist und in die
Gegenwart von Gott (YHWH) tritt, dann bricht
vermutlich der Zorn Gottes gegen den Menschen
los, weil Gott (YHWH) das Unrecht und das
Böse nicht ansehen kann (Hab 1,13). Denn
die Sünde bringt Unrecht und Bösartigkeiten
hervor (1Joh 3,4).
Wenn der Mensch in seiner Sünde ist, dann ist
der Mensch ungerecht und böse. Deswegen
liegt die Vermutung nah, dass der Zorn Gottes
gegen diesen Menschen ausbrechen wird,
solange der Mensch in seiner Sünde ist.
Sprüche 6,16-19
(MENG)
Sechs Dinge sind es, die der HERR hasst, und sieben
sind seinem Herzen ein Greuel: hochmütige Augen, eine
Lügenzunge und Hände, die unschuldiges Blut
vergießen; ein Herz, das tückische Anschläge schmiedet,
Füße, die eilends zu bösem Tun laufen; wer als falscher
Zeuge Lügen aussagt und Hader anstiftet unter Brüdern.
Amos 5,14-15
(MENG)
Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebt! Dann
wird der HERR, der Gott der Heerscharen, so mit euch
sein, wie ihr es immer behauptet. Hasset das Böse und
liebet das Gute und haltet das Recht im Tor aufrecht! [...]
Habakuk 1,13
(MENG)
Zu rein sind deine Augen, als dass du Böses ansehen
könntest, und Gewalttat vermagst du nicht anzuschauen: [...]
Seite 80 — ewige-bildung.de
Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird?
Auslegung
Aber warum bricht der Zorn Gottes gegen
die Sünde los? Weil die Sünde das Unrecht
ist (1Joh 3,4) und durch das Unrecht wird
das Böse hervorgebracht.
Weil Gott (YHWH) ein gerechter Richter
ist (Ps 7,12), muss er Unrecht richten. Und
das Gesetz Gottes sieht vor, dass derjenige
sterben muss, der sündigt und dadurch das
Unrecht tut (Röm 1,29-32). Denn die Sünde
ist das Unrecht (1Joh 3,4).
Somit könnte angenommen werden;
dass Gott (YHWH) das Recht wiederherstellt,
wenn er das Unrecht richtet, welches durch
die Sünde hervorgebracht wurde. Somit wird
das Recht dadurch wiederhergestellt, indem
das Unrecht bestraft wird. Und die gerechte
Strafe für das Unrecht ist der Tod.
Psalm 7,12
(LUT)
Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich
strafen kann.
Psalm 145,17
(LUT)
Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und
gnädig in allen seinen Werken.
Römer 1,29-32
(MENG)
[...] sie sind erfüllt mit jeglicher Ungerechtigkeit,
Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll von Neid,
Mordlust, Streitsucht, Arglist und Niedertracht; sie sind
Ohrenbläser, Verleumder, Gottesfeinde, gewalttätige
und hoffärtige Leute, Prahler, erfinderisch im Bösen,
ungehorsam gegen die Eltern, unverständig, treulos,
ohne Liebe und Erbarmen; sie kennen zwar die
göttliche Rechtsordnung genau, dass, wer derartiges.
verübt, den Tod verdient, tun es aber trotzdem nicht nur
selbst, sondern spenden auch noch denen Beifall, die
solche Dinge verüben.
1.Johannes 3,4
(LU12)
Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist
das Unrecht.
Und wen trifft der Zorn Gottes?
Der Zorn Gottes trifft alle gottlosen und
ungerechten Menschen (Röm 1,18). Weil alle
Menschen sündigen (1Kö 8,46), tun alle
Menschen das Unrecht. Denn die Sünde ist das
Unrecht ist (1Joh 3,4). Deswegen trifft der Zom
Gottes alle Menschen, die in ihrer Sünde sind.
Aber wie kann der Mensch dem
Zorn Gottes entgehen?
Um dem Zorn Gottes zu entgehen, mussten
damals die Israeliten schnellstmöglich die
Sünde hinwegschaffen, damit sie nicht
sterben.
Denn Gott (YHWH) war in ihrer
Mitte (Jos 3,10) und wenn der Zorn Gottes,
wegen den Sünden der Menschen, losbricht,
dann können die Sünder nur gerettet werden,
wenn die Sünde hinweggenommen
wird (Num 17,6-15).
Der Mensch scheint also aus dem selben
Grund dem Zorn Gottes und dem Gericht
Gottes zu verfallen. So scheint es die Sünde zu
sein, die den Zorn Gottes hervorruft — genauso
wie es die Sünde zu sein scheint, durch die
der Mensch dem Gericht Gottes verfällt.
Könnte somit angenommen werden?: „Wer in
seiner Sünde in die Gegenwart Gottes tritt,
den trifft der Zorn Gottes. Wer in seiner
Sünde, bis zum irdischen ableben, bleibt, der
verfällt dem Gericht Gottes.“ In beiden Fällen
ist der Sünder tot und hat nicht das Leben.
Vermutlich möchte Gott (YHWH) die
Menschen vor seinem Zorn und seinem
Gericht bewahren. Deswegen scheint
Gott (YHWH) zu wollen, dass die Sünder
an Jesus Christus glauben, damit sie in der
Gegenwart Gottes am Leben bleiben.
Römer 1,18-25
(MENG)
Numeri 25,1-11
Denn Gottes Zorn offenbart sich vom Himmel her über
alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen,
welche die Wahrheit in Ungerechtigkeit unterdrücken.
Denn was man von Gott erkennen kann, das ist in ihnen
wohlbekannt; Gott selbst hat es ihnen ja kundgetan. Sein
unsichtbares Wesen lässt sich ja doch seit Erschaffung
der Welt an seinen Werken mit dem geistigen Auge
deutlich ersehen, nämlich seine ewige Macht und
göttliche Größe. Daher gibt es keine Entschuldigung
für sie, [...][...] sie haben die Wahrheit Gottes mit der
Lüge vertauscht und Anbetung und Verehrung dem
Geschaffenen erwiesen anstatt dem Schöpfer, [...]
Als aber die Israeliten sich in Sittim niedergelassen
hatten, fing das Volk an, mit den Moabitinnen Unzucht
zu treiben. Diese luden das Volk zu den Opferfesten
ihrer Götter ein, und das Volk nahm an ihren
Opfermahlen teil und betete ihre Götter an. Als nun die
Israeliten sich so an Baal-Peor gehängt hatten,
entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel, so
dass der HERR dem Mose gebot: »Nimm alle Häupter
des Volkes und hänge sie angesichts der Sonne auf,
damit der lodernde Zorn des HERRN sich von Israel
abwende.« Da befahl Mose den Richtern der Israeliten:
»Tötet ein jeder diejenigen von seinen Leuten, die sich
an Baal-Peor gehängt haben!« Da kam gerade einer von
den Israeliten (ins Lager) und brachte eine Midianitin
zu seinen Volksgenossen mit vor den Augen Moses und
vor den Augen der ganzen Gemeinde der Israeliten,
während diese am Eingang des Offenbarungszeltes
wehklagten. Als Pinehas, der Sohn des Priesters
Eleasar, des Sohnes Aarons, das sah, trat er aus der
Mitte der Gemeinde heraus, nahm einen Speer in seine
Hand, ging dann dem Israeliten in das Schlafgemach
nach und durchbohrte beide, den israelitischen Mann
und das Weib, und zwar letzteres durch ihren Unterleib.
Da wurde dem Sterben unter den Israeliten Einhalt
getan. Es belief sich aber die Zahl derer, die durch das
Sterben umgekommen waren, auf 24000. Hierauf sagte
der HERR zu Mose: »Pinehas, der Sohn des Priesters
Eleasar, des Sohnes Aarons, hat meinen Zorn von den
Israeliten dadurch abgewandt, dass er denselben Eifer,
der mir eigen ist, unter ihnen bewiesen hat; darum
habe ich die Israeliten trotz meines Eifers nicht
ganz vertilgt.
Seite 81 - ewige-bildung.de
Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird?
Auslegung
Wen der Zorn Gottes treffen würde, der würde
auch nicht im Gericht Gottes bestehen können.
Denn wer in seiner Sünde in die Gegenwart
Gottes tritt, den trifft der Zorn Gottes.
Genauso wird derjenige dem Gericht Gottes
verfallen sein, der in seiner Sünde bleibt.
Um die Menschen vor dem Gericht Gottes
zu retten, ist Gott (YHWH) in Fleisch
gefahren (Joh 1,1-14) und hat als Jesus
Christus die Sünden der gläubigen Menschen
hinweggenommen (1Petr 2,24), damit die gläu-
bigen Menschen nicht dem Gericht verfallen.
Jesaja 53,5-11
(ELB)
1.Petrus 2,24
(MENG)
Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen,
zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag_
auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen
ist uns Heilung geworden. [...][...] ihre Sünden wird er
sich selbst aufladen.
Er hat unsere Sünden selber mit seinem Leibe an das
(Marter-) Holz hinaufgetragen, damit wir, von den
Sünden freigemacht, der Gerechtigkeit leben möchten:
durch seine Wunden seid ihr geheilt worden (Jes 53,5).
1.Timotheus 1,15
(MENG)
Zuverlässig ist das Wort und wert, dass alle es
annehmen: »Christus Jesus ist in die Welt gekommen,
um Sünder zu retten«, unter denen ich der erste bin.
Derzeit scheinen sich die sündigen Menschen
in einer Gnadenzeit zu befinden. Denn
Gott (YHWH) scheint uns noch nicht in seine
direkte Gegenwart zu lassen, damit nicht sein
Zorn gegen uns losbricht und wir sterben.
Beispielsweise war es damals für Israel sehr
gefährlich, als sich Gott (YHWH) den
Israeliten näherte, indem er auf den Berg
Sinai hinabfuhr. Er warnte das Volk davor
den Berg zu berühren, damit sie nicht sterben.
Denn er war auf dem Berg (Ex 19,9-12).
Exodus 19,9-12
(MENG)
[...]| der HERR zu Mose: »Ich werde diesmal in
dichtem Gewölk zu dir kommen, damit das Volk es
hört, wenn ich mit dir rede, und dir für immer Glauben
schenkt.« [...][...] Dann sagte der HERR weiter zu
Mose: »Gehe zum Volk und lass sie sich heute und
morgen heiligen und ihre Kleider waschen, damit sie
übermorgen bereit sind! Denn übermorgen wird der
HERR vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg_
Sinai herabfahren. Bestimme daher dem Volk ringsum
eine Grenze und sage ihnen: »Hütet euch wohl, an dem
Berge emporzusteigen oder auch nur seinen Fuß zu
berühren! Wer den Berg berührt, der ist des Todes!
Könnte es daher als Gnade angesehen werden,
dass sich Gott (YHWH) vor den sündigen
Menschen verbirgt (Jes 64,6), damit die Sünder in
der Gegenwart Gottes nicht sterben (Ex 33,20)?
Gewährt Gott (YHWH) den sündigen Menschen
deswegen noch Zeit, damit sie zur Erkenntnis
der Wahrheit kommen (1Tim 2,4), errettet wer-
den (2Petr 3,9) und nicht dem Gericht verfallen?
1.Timotheus 2,4
So ist es löblich und wohlgefällig vor Gott, unserm
(MENG) Retter, dessen Wille es ist, dass alle Menschen gerettet
werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
2.Petrus 3,9 Der Herr ist mit der (Erfüllung seiner) Verheißung nicht
säumig, wie manche Leute (in seinem Verhalten) eine
Säumigkeit sehen, sondern er übt Langmut gegen euch,
weil er nicht will, dass einige verlorengehen, sondern
dass alle zur Buße gelangen.
Denn sündige Menschen können im Gericht nicht
bestehen. Somit kann kein Mensch bestehen,
weil alle Menschen sündigen (1Kö 8,46) und
in das Gericht Gottes kommen (2Kor 5,10).
2.Korinther 5,10
(MENG)
Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi
offenbar werden, damit ein jeder (seinen Lohn)
empfange, je nachdem er während seines leiblichen
Lebens gehandelt hat, es sei gut oder böse.
Aber worin besteht das Gericht Gottes?
Das Gericht Gottes besteht darin, ob der
Mensch an Jesus Christus glaubt oder nicht
glaubt. Denn wer an Jesus Christus glaubt,
wird nicht gerichtet. Wer nicht an Jesus
Christus glaubt, ist gerichtet (Joh 3,18).
Johannes 3,16-19
(MENG)
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen
eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn
[Jesus Christus] glauben, nicht verloren gehen, sondern
ewiges Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht
dazu in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern
dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn [Jesus
Christus] glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht (an ihn)_
glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen
des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Darin
besteht aber das Gericht, dass das Licht in die Welt
gekommen ist, die Menschen aber die Finsternis mehr
geliebt haben als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
Somit ist Jesus Christus das ganze Gericht
Gottes übergeben (Joh 5,22).
Denn ob der Mensch dem Gericht Gottes
verfällt ist davon abhängig, ob sich der
sündige Mensch für oder gegen Jesus
Christus entscheidet (Joh 3,18).
Johannes 5,21-27
(MENG)
[...] Denn auch der Vater ist es nicht, der jemand
richtet; sondern er hat das Gericht ganz dem Sohne
übertragen, |...][...]: Wer mein Wort hört und dem
glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und
kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tode
ins Leben hinübergegangen. [...][...] Es kommt die Stunde,
ja sie ist jetzt schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes
Gottes hören werden, und die, welche auf sie hören, werden
leben. Denn wie der Vater (das) Leben in sich selbst hat, so
hat er auch dem Sohne verliehen, (das) Leben in sich selbst
zu haben; und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht
abzuhalten, weil er ein Menschensohn ist.
Seite 82 — ewige-bildung.de
Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird?
Auslegung
Aber wie wird dieses Gericht Gottes
ablaufen?
Nach dem zwanzigsten Kapitel der
Offenbarung, werden die Toten aus dem
Totenreich herausgegeben. Die Toten werden
daraufhin gerichtet werden. Gerichtet werden
sie aufgrund dessen, was sie getan haben.
Was sie getan haben, das steht in Büchern
geschrieben.
Offenbarung 20,11-15
(MENG)
Weiter sah ich einen großen weißen Thron und den, der
auf ihm saß; vor dessen Angesicht flohen die Erde und der
Himmel, und es fand sich keine Stätte mehr für sie. Und
ich sah die Toten, die Großen wie die Kleinen, vor dem
Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; dann wurde
noch ein anderes Buch aufgeschlagen, nämlich das Buch
des Lebens, und die Toten wurden aufgrund dessen
gerichtet, was in den Büchern geschrieben stand,
(nämlich) nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten
zurück, die es barg, und der Tod und das Totenreich gaben
die Toten heraus, die sich in ihnen befanden, und sie
wurden alle nach ihren Werken gerichtet; hierauf wurden
der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen.
Dies ist der zweite Tod, nämlich der Feuersee; und wenn
jemand nicht im Buch des Lebens verzeichnet gefunden
wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.
Doch was ist die Konsequenz, wenn der
Mensch dem Gericht Gottes verfällt? Wer
dem Gericht verfällt, der wird dem zweiten
Tod verfallen, indem er in den Feuersee
geworfen wird. Das ist der zweite Tod.
Was den Menschen im Feuersee erwartet,
dass ist mir (dem Verfasser) unklar.
Zumindest scheint die heilige Schrift darüber
Auskunft zu geben, was den gottlosen und
ungerechten Menschen nach seinem irdischen
Ableben bis zum Gericht Gottes erwartet.
Denn im sechzehnten Kapitel vom Lukas-
evangelium beschreibt Jesus Christus im
Gleichnis vom armen Lazarus einen Ort der
Qualen, der als Totenreich bezeichnet wird. Bei
diesem Toteneiche scheint es sich um die Hölle
zu handeln, die auch als Hades bezeichnet wird.
Solange die gottlosen und ungerechten
Menschen an diesem Ort sind, leiden sie
unerträgliche Qualen.
Dass die gottlosen und ungerechten
Menschen vor dem Gericht Gottes an diesen
Ort kommen, darauf scheint das "Gleichnis
vom armen Lazarus" hinzuweisen. Denn in
diesem Gleichnis wird ein verdammter Mann,
nach seinem irdischen Ableben, beschrieben.
Beschrieben wird, wie der Mann aus dem
Totenreich in den Schoß Abrahams hinüberruft.
Der Mann ruft zu Abraham und bittet, dass seine
fünf Brüder gewarnt werden, damit sie nicht an
den Ort der Qualen kommen (Lukas 16,22-24).
Weil der verdammte Mann bittet, dass seine
Brüder gewarnt werden (Lukas 16,28), die
noch auf der Erde wandeln, scheint sich der
verdammte Mann an einem Ort zu befinden,
an den gottlose und ungerechte Menschen
vor dem Gericht Gottes kommen.
Denn nach dem Gericht Gottes dürfte es
vermutlich keine Menschen mehr geben, die
man vor dem Totenreich warnen könnte, weil
die Gnadenzeit abgelaufen ist. Deswegen
scheint das Gleichnis vom armen Lazarus
einen Zustand zu beschreiben, der nach dem
irdischen Ableben und vor dem Gericht
Gottes stattfindet.
Offenbarung 21,8
(MENG)
Lukas 16,19-31
(MENG)
Dagegen den Feigen und Ungläubigen, den Unreinen
und Mördern, den Unzüchtigen und Zauberern, den
Götzendienern und allen Lügnern soll ihr Teil in dem
See werden, der mit Feuer und Schwefel brennt: dies ist
der zweite Tod.
»Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur
und kostbare Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in
Freuden. Ein Armer aber namens Lazarus lag vor seiner
Türhalle; der war mit Geschwüren bedeckt und hatte nur
den Wunsch, sich von den Abfällen vom Tisch des
Reichen zu sättigen; aber es kamen sogar die Hunde
herbei und beleckten seine Geschwüre. Nun begab es sich,
dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams
Schoß getragen wurde; auch der Reiche starb und wurde
begraben. Als dieser nun im Totenreich, wo er Qualen
litt, seine Augen aufschlug, erblickte er Abraham in der
Ferne und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er mit lauter
Stimme: »Vater Abraham! Erbarme dich meiner und sende
Lazarus, damit er seine Fingerspitze ins Wasser tauche und
mir die Zunge kühle! Denn ich leide Qualen in dieser
Feuerglut.< Aber Abraham antwortete: »Mein Sohn, denke
daran, dass du dein Gutes während deines Erdenlebens
empfangen hast, und Lazarus gleicherweise das Üble; jetzt
aber wird er hier getröstet, während du Qualen leiden
musst. Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine
große Kluft festgelegt, damit die, welche von hier zu euch
hinübergehen wollen, es nicht können und man auch von
dort nicht zu uns herüberkommen kann.« Da erwiderte er:
»So bitte ich dich denn, Vater: sende ihn in meines Vaters
Haus — denn ich habe noch fünf Brüder —, damit er sie
ernstlich warne, damit sie nicht auch an diesen Ort der
Qual kommen.< Abraham aber antwortete: »Sie haben
Mose und die Propheten; auf diese mögen sie hören!«
Jener jedoch entgegnete: »Nein, Vater Abraham! Sondern
wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, dann werden
sie sich bekehren.«< Abraham aber antwortete ihm: »Wenn
sie nicht auf Mose und die Propheten hören, so werden
sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von
den Toten aufersteht.««
Lukas 16,23
(SLT)
Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er
Qualen litt, [...]
Lukas 16,23
(LU12)
Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er
seine Augen auf und sah [...]
Lukas 16,23
(ELB)
Und als er im Hades seine Augen aufschlug und in
Qualen war, [...]
Seite 83 — ewige-bildung.de
Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird?
Auslegung
Die Zeit im Totenreich scheint zu enden,
wenn das Gericht Gottes anbricht. Denn in
der Offenbarung wird beschrieben, dass das
Totenreich die gottlosen und ungerechten
Menschen herausgibt, sobald das Gericht Gottes
anbricht. Im Anschluss werden die Gerichteten
mit dem Totenreich in den Feuersee geworfen.
Offenbarung 20,13-14
(MENG)
Und das Meer gab die Toten zurück, die es barg, und
der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die
sich in ihnen befanden, und sie wurden alle nach ihren
Werken gerichtet; hierauf wurden der Tod und das
Totenreich in den Feuersee geworfen. Dies ist der
zweite Tod, nämlich der Feuersee;
Es kommen also alle Menschen in das Gericht Gottes (2Kor 5,10). Doch worin besteht das Gericht Gottes? Das Gericht Gottes
besteht darin, ob der Mensch an Jesus Christus glaubt oder nicht glaubt. Denn wer an Jesus Christus glaubt, wird nicht gerichtet. Wer
nicht an Jesus Christus glaubt, ist gerichtet (Joh 3,18). Somit ist Jesus Christus das ganze Gericht Gottes übergeben (Joh 5,22).
Bis zum Gericht verbringen die ungläubigen Menschen die Zeit im Totenreich, einem Ort der Qualen (Lk 16,19-31). Sobald
das Gericht anbricht, werden die ungläubigen Menschen aus dem Totenreich entlassen und kommen in das Gericht (Offb 20,13).
Dort werden die ungläubigen Menschen gerichtet. Gerichtet werden sie aufgrund dessen, was sie getan haben (Offb 20,13).
Der Gerichtete wird in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod (Offb 20,14).
Warum verfällt der Mensch dem Gericht?
Doch warum können die ungläubigen Menschen im Gericht Gottes nicht bestehen? Was unterscheidet die ungläubigen
Menschen von den gläubigen Menschen? Was haben die gläubigen Menschen, dass sie nicht dem Gericht Gottes verfallen?
Was fehlt den ungläubigen Menschen, dass sie dem Gericht Gottes und dem zweiten Tod verfallen?
Der Mensch verfällt dem Gericht Gottes und
dem zweiten Tod, wenn er sündig, unheilig
und ungerecht vor Gott (YHWH) dasteht.
Offenbarung 21,8
(MENG)
Dagegen den Feigen und Ungläubigen, den Unreinen
und Mördern, den Unzüchtigen und Zauberern, den
Götzendienern und allen Lügnern soll ihr Teil in dem
See werden, der mit Feuer und Schwefel brennt: dies ist
der zweite Tod.
Der Mensch wird gerichtet, wenn er nicht
die Gerechtigkeit erlangt hat, die vor
Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22).
Die Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH) gilt,
kann der Mensch nur durch den Glauben an
Jesus Christus erlangen (Röm 3,22).
Wenn diese Gerechtigkeit fehlt, dann kann
der Mensch nicht gerecht vor Gott (YHWH)
dastehen.
Wenn der Mensch also nicht an Jesus Christus
glaubt, dann hat der Mensch nicht die
Gerechtigkeit erlangt, die vor Gott (YHWH)
gilt (Röm 3,21-26).
Römer 3,21-26
(LU12)
Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die
Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt
durch das Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von
solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch
den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf
alle, die da glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:
sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den
sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst
gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch
Christum Jesum geschehen ist, welchen Gott hat
vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in
seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm
gilt, darbiete in dem, dass er Sünde vergibt, welche
bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; auf dass
er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor
ihm gilt; auf dass er allein gerecht sei und gerecht
mache den, der da ist des Glaubens an Jesum.
Wenn der Mensch in seiner eigenen Gerechtigkeit
in die Gegenwart von Gott (YHWH) tritt, dann
wird er gerichtet. Denn die Gerechtigkeit des
Menschen ist wie ein besudeltes Gewandt. Somit
ist die Gerechtigkeit des Menschen nicht die
Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH) gilt. Somit
können wir mit unserer eigenen Gerechtigkeit
nicht vor Gott (YHWH) bestehen.
Jesaja 64,5
(MENG)
So sind wir denn allesamt einem Unreinen gleich
geworden und alle unsere Gerechtigkeitserweise sind wie
ein besudeltes Gewand; wir sind allesamt verwelkt wie
Laub, und unsere Sünden haben uns mit sich fortgerissen
wie der Wind; und niemand ist da, der deinen Namen noch
anruft, niemand, der sich aufrafft, um an dir festzuhalten;
denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und lässt
uns unter dem Druck unserer Sünden vergehen.
Deswegen muss der Mensch durch den
Glauben an Jesus Christus in die Gerechtigkeit
von Jesus Christus gekleidet (Gal 3,26-28)
sein, um vor Gott (YHWH) bestehen zu
können (2Kor 5,21). Fehlt der Glaube an
Jesus Christus, dann fehlt auch die
Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH) gilt.
Fehlt diese Gerechtigkeit, dann verfällt der
Mensch dem Gericht Gottes.
Galater 3,26-28
2.Korinther 5,21
(LU12)
[...] denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben
an Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus
getauft worden seid, habt (damit) Christus angezogen.
Da gibt es nun nicht mehr Juden und Griechen, nicht
mehr Knechte und Freie, nicht mehr Mann und Weib:
nein, ihr seid allesamt Einer in Christus Jesus.
Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns
zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die
Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.
Seite 84 — ewige-bildung.de
Warum verfällt der Mensch dem Gericht?
Auslegung
Auch muss der Mensch heilig sein, weil
Gott (YHWH) heilig ist (Lev 11,44).
Heilig wird der Mensch, wenn er an Jesus
Christus glaubt (1Kor 6,9-11).
Jedoch ist der Mensch, ohne den Glauben an
Jesus Christus, nicht heilig. Wenn also der
Glaube an Jesus Christus fehlt, dann fehlt
auch die Heiligung des Menschen.
Levitikus 11,44
(MENG)
Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also
und seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch
nicht selbst durch irgendein Gewürm, das auf der Erde
kriecht!
1.Korinther 6,9-11
(LU12)
Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten werden das
Reich Gottes nicht ererben? [...][...] Und solche sind
euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr.
seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers Gottes.
Ebenfalls muss der Mensch sündlos sein, um
in der Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen
zu können. Fehlt der Glaube an Jesus
Christus, dann bleibt der Mensch in seiner
Sünde und verfällt dem Gericht.
1.Petrus 2,24
(MENG)
Er [Jesus Christus] hat unsere Sünden selber mit
seinem Leibe an das (Marter-) Holz hinaufgetragen,
damit wir, von den Sünden freigemacht, der
Gerechtigkeit leben möchten: durch seine Wunden seid
ihr geheilt worden (Jes 53,5).
Denn der Mensch in seiner Sünde kann in der
Gegenwart Gottes nicht bestehen (Ex 33,20),
weil unreines und sündiges in der Gegenwart
Gottes stirbt (Ex 30,17-21). Schließlich ist
Gott (YHWH) ein heiliger und gerechter
Gott. Deshalb verschlingt Gott (YHWH) alles
unreine und sündige (Ex 33,3).
Fehlt der Glaube an Jesus Christus, dann fehlt
auch die Tilgung der Sünden, weil nur der
Glaube an Jesus Christus von den Sünden
freimacht (Apg 10,43). Ohne die Sünden-
Exodus 30,20-21
(MENG)
Exodus 33,3
(MENG)
[...] sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen,
sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht
sterben, oder auch, wenn sie an den Altar treten, um
ihren Dienst zu verrichten, indem sie Feueropfer für
den HERRN in Rauch aufgehen lassen. Da sollen sie
sich dann ihre Hände und Füße waschen, damit sie
nicht sterben; |... ]
Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte
hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_
müsste dich sonst unterwegs vertilgen.
Exodus 33,20
[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen;
verfallen alle Menschen dem Gericht und
dem zweiten Tod (Offb 20,11-15), wenn sie
einen verderblichen Weg wählen.
tilgung verfällt der Mensch dem Gericht Gottes. | (LU12) denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
Deswegen ist der Glaube an Jesus Christus Johannes 14,6 Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die
der einzige Weg, um vor Gott (YHWH) (MENG) Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater
bestehen zu können. außer durch mich.
Den sündigen Menschen ist kein anderer Weg | Apostelgeschichte | Dieser (Jesus) ist der von euch Bauleuten verworfene
bereitet, der zur Errettung führt. Dieser eine |4,11-12 Stein, der zum Eckstein geworden ist (Ps 118,22); und
Weg zur Errettung reicht auch aus. (MENG) in keinem andern ist die Rettung zu finden; denn es ist
auch kein anderer Name unter dem Himmel den
Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen.
Daher führen alle anderen Wege in die Irre Jesaja 53,6 Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte
und in das Verderben (Jes 53,6). Deswegen (MENG) sich seinem eigenen Wege zu; [...]
Denn nur der Glaube an Jesus Christus macht
den Menschen heilig (1Kor 6,9-11), tilgt die
Sünden des Menschen (1Petr 2,24) und
verleiht dem Menschen die Gerechtigkeit,
die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-26).
Fehlt der Glaube an Jesus Christus, dann fehlt
dem Menschen die Heiligung, die Tilgung
der Sünden und die Gerechtigkeit, die vor
Gott (YHWH) gilt. Als Konsequenz verfällt
der Mensch dem Gericht Gottes und dem
zweiten Tod (Offb 20,11-15).
1.Korinther 6,11
(LU12)
[...] ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers Gottes.
1.Petrus 2,24
(MENG)
Römer 3,21-22
(LU12)
Er [Jesus Christus] hat unsere Sünden selber mit
seinem Leibe an das (Marter-) Holz hinaufgetragen,
damit wir, von den Sünden freigemacht, der
Gerechtigkeit leben möchten: [...]
Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit,
die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz
und die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit
vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum
Christum zu allen und auf alle, die da glauben. [...]
Somit nützen dem Menschen auch keine
guten Werke (Gal 2,16), um vor dem Gericht
Gottes bewahrt zu werden. Denn allein der
Glaube an Jesus Christus bewahrt den
Menschen vor dem Gericht Gottes
und dem zweiten Tod!
Galater 2,16
(LUT)
Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke
des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den
Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben
an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden
durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke
des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein
Mensch gerecht.
Seite 85 — ewige-bildung.de
Warum verfällt der Mensch dem Gericht?
Die ungläubigen Menschen können im Gericht Gottes nicht bestehen, weil sie nicht an Jesus Christus glauben. Denn nur wer
an Jesus Christus glaubt ist sündlos (1Petr 2,24), heilig (Röm 6,18-22) und erhält die Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH)
gilt (Röm 3,21-26). Wer somit nicht an Jesus Christus glaubt, der ist nicht sündlos, der ist nicht heilig und der hat nicht die
Gerechtigkeit erlangt, die vor Gott (YHWH) gilt. Der Mensch ist also ohne den Glauben an Jesus Christus sündig, unheilig
und ungerecht. Deswegen verfallen die ungläubigen Menschen dem Gericht Gottes (Offb 21,8).
Jedoch möchte Gott (YHWH) nicht, dass der Mensch im Gericht Gottes vergeht (Joh 12,47). Deswegen ist Gott (YHWH) in
Fleisch gefahren (Joh 1,1-14), um als Jesus Christus das Gesetz stellvertretend für den Menschen zu erfüllen (Mt 5,17) und
um die Sünden, die den Menschen von Gott (YHWH) trennen (Jes 59,2), zu tilgen (1Petr 2,24). Stellvertretend für den
sündigen Menschen, führte Gott (YHWH) ein sündloses, heiliges und gerechtes Leben im Fleisch (2Kor 5,21). Damit der
Mensch Anteil an dem heiligen und gerechten Leben von Jesus Christus erhält, muss der Mensch durch den Glauben an
Jesus Christus mit Jesus Christus verwachsen (Röm 6,5). Dadurch erlangt der Mensch von Jesus Christus die Gerechtigkeit,
die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-26). Denn der Mensch ist mit Jesus Christus verwachsen (Röm 6,5) und erhält dadurch
Anteil an der Gerechtigkeit von Jesus Christus. Dagegen erhält Jesus Christus Anteil an den Sünden des Menschen und wird
mit ihnen beladen (Jes 53,4-12), weil wir durch den Glauben mit Jesus Christus verwachsen sind (Röm 6,5). Weil Jesus
Christus der eine Gott ist, verschlingt er unsere Sünden in sich selbst (1Kor 15,54-56), weil Gott (YHWH) alles sündige
verschlingt (Ex 33,3-5). Damit ist die Sünde des Menschen durch Jesus Christus getilgt (1Petr 2,24). Der Mensch kann also
in der Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen, weil der Mensch durch den Glauben an Jesus Christus sündlos (1Petr 2,24),
heilig (Röm 6,18-22) und gerecht (Röm 3,21-26) geworden ist. Deswegen verfallen die gläubigen Menschen nicht dem
Gericht Gottes. Somit ist Jesus Christus das ganze Gericht übergeben (Joh 5,21-27), weil das Gericht darin besteht; ob man
sich für oder gegen Jesus Christus entschieden hat. Wer an Jesus glaubt, wird nicht gerichtet. Wer nicht an Jesus glaubt, ist
bereits gerichtet (Joh 3,16-19).
Wer ist der Satan?
Gott (YHWH) hat einen Widersacher. Dieser Widersacher ist der Satan. Dieser Satan ist nicht nur gegen Gott (YHWH),
sondern auch gegen die Menschen. Weil Satan gegen Gott (YHWH) ist, verdreht er das Gesunde, Richtige und Gute zum
Ungesunden, Falschen und Bösen. Weil Satan gegen die Menschen ist, versucht er die Menschen zum Ungesunden, Falschen
und Bösen zu Verführen, indem er das Gesunde, Richtige und Gute verdreht. Doch was macht diesen Satan aus?
Der Satan wird auch als Schlange, Teufel oder | Offenbarung 12,9 |So wurde denn der große Drache, die alte Schlange, die
Drache bezeichnet. (MENG) da »Teufel< und »Satan« heißt, der Verführer des ganzen
Der Satan ist der Verführer des ganzen Erdkreises, auf die Erde hinabgestürzt, und seine
. Engel wurden mit ihm hinabgestürzt.
Erdkreises.
Der Satan wurde mit seinen Engeln auf die
Erde hinabgestürzt.
Der Satan fiel wie ein Blitz aus dem Himmel |Lukas 10,18 Jesus antwortete: »Ich sah den Satan wie einen Blitz
und stürzte auf die Erde. (HFA) vom Himmel fallen.
Der Satan war ein hoher und sehr schöner Hesekiel 28,12-18 |»Menschensohn, stimme ein Klagelied an über den König
Engel (Hes 28,12-14). Dieser Engel wurde auf |(MENG) von Tyrus und sage zu ihm: »So hat Gott der HERR
die Erde geschleudert (Hes 28,17 / Offb 12,9). gesprochen: Der du das Bild der Vollkommenheit warst
Nachdem dieser Engel wie ein Blitz vom (?), voll von Weisheit und von vollendeter Schönheit: in
Himmel fiel (Lk 10,18), wurde er möglicher- Eden, dem Garten Gottes, befandest du dich, [...][...] Du_
weise der König von Tyrus (Hes 28,12). warst ein gesalbter schirmender Cherub: ich hatte dich
Als König von Tyrus, dürfte der Satan das dazu bestellt; auf dem heiligen Götterberge weiltest du,
phönizische Handelszentrum Tyrus regiert inmitten feuriger Steine wandeltest du. Unsträflich warst
haben und war vermutlich der Herrscher der du in all deinem Tun vom Tage deiner Erschaffung an, bis.
Phönizier, welche die Nachfahren vom ver- Verschuldung an dir gefunden wurde. Infolge deines
fluchten Kanaan (Gen 9,25) sind (Gen 10,15-18). ausgedehnten Handelsverkehrs füllte sich dein Inneres mit
Vermutlich stammen die Phönizier von Frevel, und als du dich versündigt hattest, trieb ich dich
Kanaans erstgeborenen Sohn Sidon (Gen 10,15) vom Götterberge weg, und der schirmende Cherub
ab (1Kö 11,5). Diese phönizischen Nachfahren verstieß dich aus der Mitte der feurigen Steine. Dein Sinn
von Kanaan trieben mit allen Erdenvölker war hochfahrend geworden infolge deiner Schönheit, und
handel (Hes 27,1-25). Durch die Handels- du hattest deine Weisheit außer acht gelassen um deines
geschäfte (Hes 28,16) wurden die Phönizier Glanzes willen; darum schleuderte ich dich auf die
zu den Mächtigsten auf Erden (Jes 23,8). Aus Erde hinab und gab dich vor Könige hin, damit sie eine
der phönizischen Handelsstadt Tyrus stammt Augenweide an dir hätten. Infolge der Menge deiner
auch die Prinzessin Europa. Nach dieser Verschuldungen, durch die Unehrlichkeit deines
Prinzessin ist der Kontinent Europa benannt. Handelsbetriebes hattest du deine Heiligtümer entweiht;
Mehr Infos dazu in "Das Erbe von Kanaan". darum habe ich ein Feuer aus deiner Mitte hervorbrechen
lassen, das dich verzehrt hat, und ich habe dich in Asche
[Erbe von Kanaan: ewige-bildung.de/k] auf die Erde hingelegt vor den Augen aller, die dich sahen.
Seite 86 — ewige-bildung.de
Wer ist der Satan?
Auslegung
Der Satan ist der Vater der Lügen (Joh 8,44).
Er ist derjenige, der Eva dazu
verführte (Gen 3,13) die schützende
Weisung (Gen 2,17) von Gott (YHWH)
zu übertreten (Gen 3,6).
Johannes 8,44
(LUT)
Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters
Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang
an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist
nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem
Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
Der Satan tarnt sich als Engel des Lichts
(2Kor 11,14), um zu verführen (Offb 12,9).
2.Korinther 11,14
(LUT)
Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der
Satan, verstellt sich als Engel des Lichts.
Der Satan ist der Hauptankläger
gegen die Menschheit (Hiob).
Um die Menschen anzuklagen, versucht der
Satan beispielsweise zu beweisen, dass sich
die frommen Menschen von Gott (YHWH)
lossagen, sobald ihnen schlechtes
widerfährt (Hiob 1,11).
Damit dem Satan das Gegenteil bewiesen wird,
gewährt Gott (YHWH) dem Satan einen fest
definierten Handlungsspielraum (Hiob 1,12),
um die Menschen zu sichten (Lk 22,31).
Vermutlich sichtet der Satan die
Menschen, um sie bei Gott (YHWH)
anzuklagen (Sach 3,1).
Hiob 1,6-11
(MENG)
Nun begab es sich eines Tages, dass die Gottessöhne
kamen, um sich vor Gott, den HERRN, zu stellen; und
unter ihnen erschien auch der Satan. Da fragte der HERR
den Satan: »Woher kommst du?« Der Satan gab dem
HERRN zur Antwort: »Ich bin auf der Erde umhergestreift
und habe eine Wanderung auf ihr vorgenommen.« Da
sagte der HERR zum Satan: »Hast du wohl auf meinen
Knecht Hiob achtgegeben? Denn so wie er ist kein
Mensch auf der Erde, so fromm und rechtschaffen, so
gottesfürchtig und dem Bösen feind.« Der Satan erwiderte
dem HERRN: »Ist Hiob etwa umsonst so gottesfürchtig?
Hast du nicht selbst ihn und sein Haus und seinen ganzen
Besitz rings umhegt? Was seine Hände angreifen, das
segnest du, so daß sein Herdenbesitz sich immer weiter im
Lande ausgebreitet hat. Aber strecke doch einmal deine
Hand aus und lege sie an alles, was er besitzt: dann wird
er sich schon offen von dir lossagen.«
Sacharja 3,1
(MENG)
Hierauf ließ er mich den Hohenpriester Josua schauen,
wie er vor dem Engel des HERRN stand, während der
Satan sich zu seiner Rechten stellte, um ihn anzuklagen.
Der Satans verführt die Menschen
und versucht sie vom richtigen
Weg abzubringen (Mt 4,1-11).
Um die Menschen zu verführen und in die
Irre zu führen, verdreht der Satan zum
Beispiel das Wort Gottes oder versucht das
Wort Gottes als Lüge hinzustellen (Gen 3,1-5).
Der Satan kann das Wort Gottes verdrehen,
weil er das Wort Gottes gut zu kennen
scheint (Mt 4,3 / Mt 4,6 / Mt 4,9). Vermutlich
kennt der Satan das Wort Gottes sogar besser,
als die meisten Menschen.
Weil der Satan ein listiger Verführer ist,
konnte er auch Eva zum Ungehorsam
gegenüber Gott (YHWH) verführen (Gen 3),
indem er das Wort Gottes verdrehte (Gen 3,1).
Nur der Menschensohn konnte dem Satan
widerstehen, weil der Menschensohn das
Wort Gottes noch besser kannte, als der
Satan (Mt 4,4 / Mt 4,7 / Mt 4,10).
Deswegen müssen die Menschen täglich die
Bibel lesen und fest im Wort Gottes werden,
um dem Satan zu widerstehen.
Matthäus 4,1-11
(MENG)
Hierauf wurde Jesus vom Geist (3,16) in die Wüste
hinaufgeführt, um vom Teufel versucht zu werden; und
als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte,
hungerte ihn zuletzt. Da trat der Versucher an ihn heran
und sagte zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so gebiete,
dass diese Steine zu Broten werden.« Er aber gab ihm
zur Antwort: »Es steht geschrieben (5.Mose 8,3):
»Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern
von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ergeht.««
Hierauf nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige
Stadt, stellte ihn dort auf die Zinne des Tempels und
sagte zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so stürze dich hier
hinab! Denn es steht geschrieben (Ps 91,11-12): »Er_
wird seine Engel für dich entbieten, und sie werden
dich auf den Armen tragen, damit du mit deinem Fuß
an keinen Stein stoßest.<« Jesus antwortete ihm: »Es
steht aber auch geschrieben (5.Mose 6,16): »Du sollst
den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!«« Nochmals
nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen
Berg, zeigte ihm alle Königreiche der Welt samt ihrer
Herrlichkeit und sagte zu ihm: »Dies alles will ich dir
geben, wenn du dich niederwirfst und mich anbetest.«
Da antwortete ihm Jesus: »Weg mit dir, Satan! Denn es
steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Den Herrn, deinen
Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen!«« Nun
ließ der Teufel von ihm ab, und siehe, Engel traten zu
ihm und leisteten ihm Dienste.
Der Satan will sich mit dem Allerhöchsten
gleichstellen (Jes 14,14). Das heißt:
Der Satan will Gott (YHWH) gleich sein.
Jesaja 14,12-14
(LU12)
Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner
Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die
Heiden schwächtest! Gedachtest du doch in deinem
Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen
Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen; ich will mich
setzen auf den Berg der Versammlung in der fernsten
Mitternacht; ich will über die hohen Wolken fahren und
gleich sein dem Allerhöchsten.«
Seite 87 — ewige-bildung.de
Wer ist der Satan?
Auslegung
Der Satan gibt sich selber als allerhöchster
Gott aus und setzt sich in den Tempel des
allerhöchsten Gottes.
2.Thessalonicher 2,4
(MENG)
[...] der Widersacher, der sich über alles erhöht, was
Gott oder anbetungswürdig heißt, so dass er sich sogar
in den Tempel Gottes setzt und sich für Gott ausgibt.
Der Satan ist der Fürst (Joh 14,30), Herr,
Herrscher, Beherrscher (Eph 6,12) und
Gott (2Kor 4,4) der Welt (1Joh 5,19)! Somit
beherrscht der Satan die Welt (1Joh 5,19).
Dabei ist es zu beachten, dass die Welt nicht
die Erde ist. Denn die Welt wird durch die
Gesamtheit der Menschen gebildet. Denn im
dritten Kapitel vom Johannesevangelium
heißt es: „[...] so sehr hat Gott die Welt
geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn
hingegeben hat, [...].“ Gott (YHWH) gab
seinen Sohn nicht für die Erde hin, sondern
für die Menschen, welche die Welt bilden.
Somit könnte die Welt als ein geistiges
Gebilde bezeichnet werden, welches durch
die Menschengeister geformt wird. Die
Menschen ersinnen Dinge in ihrem Geist und
formen dadurch die Erde und andere Materie
um. Dadurch scheint die Welt die
Beschaffenheit des Erdbodens und anderer
Materie zu verändern, wodurch die Welt auch
äußerlich wahrzunehmen ist.
Der Satan dürfte somit der Fürst, Herr,
Herrscher, Beherrscher und Gott der
Menschenwelt sein, weil der Satan den Geist
der Menschen beeinflusst — beispielsweise
über seine Film- und Schriftwerke, mit denen
Matthäus 4,8-9
Nochmals nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr
(MENG) hohen Berg, zeigte ihm alle Königreiche der Welt samt
ihrer Herrlichkeit und sagte zu ihm: »Dies alles will ich
dir geben, wenn du dich niederwirfst und mich anbetest.«
Lukas 4,5-7 Hierauf führte ihn der Teufel in die Höhe, zeigte ihm in
(MENG) einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises und sagte
zu ihm: »Dir will ich diese ganze Macht und ihre Herr-
lichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und ich kann
sie geben, wem ich will. Wenn du also vor mir (niederfällst
und mich) anbetest, so soll sie ganz dir gehören.«
Johannes 14,30
Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt
(MENG) der Fürst der Welt; doch über mich hat er keine Macht.
Epheser 6,12 Denn wir haben nicht mit Wesen von Fleisch und Blut
(MENG) zu kämpfen, sondern mit den (überirdischen) Mächten,
mit den (teuflischen) Gewalten, mit den Beherrschern
dieser Welt der Finsternis, mit den bösen Geisterwesen
in der Himmelswelt.
2.Korinther 4,3-4
(MENG)
Wenn trotzdem die von uns verkündigte Heilsbotschaft
»verhüllt« ist, so ist sie doch nur bei denen verhüllt,
welche verlorengehen, weil in ihnen der Gott dieser
Weltzeit das Denkvermögen der Ungläubigen
verdunkelt hat, damit ihnen das helle Licht der
Heilsbotschaft von der Herrlichkeit Christi, der das
Ebenbild Gottes ist, nicht leuchte.
der Satan den Geist der Menschen manipuliert.
1.Johannes 5,19
(HFA)
Wir wissen auch, dass wir zu Gott gehören, auch wenn die
ganze Welt um uns herum vom Teufel beherrscht wird.
Der Satan ist bereits gerichtet (Joh 16,11)!
Bedeutet das; dass der Satan gerichtet ist,
aber noch nicht besiegt ist? Ist der Satan wie
ein gerichteter Straftäter, der zu einem
bestimmten Datum seine Strafe empfangen
wird — doch bis dahin Freigang genießt?
Johannes 16,11
(HFA)
Und Gottes Gericht zeigt sich daran, dass der Teufel,
der Herrscher dieser Welt, bereits verurteilt ist.
Der Satan lästert gegen Gott (YHWH) und Daniel 7,25 Er wird vermessene Reden gegen den Höchsten führen
vernichtet die Heiligen des Allerhöchsten. (MENG) und die Heiligen des Höchsten misshandeln und darauf
Er wagt es, die Festzeiten und das Gesetz ausgehen, die Festzeiten und das Gesetz (Gottes) zu
zu ändern. ändern; und sie werden seiner Gewalt preisgegeben
sein ein Jahr und zwei Jahre und ein halbes Jahr.
Der Satan fährt in Menschen und Lukas 22,3-4 Da fuhr der Satan in Judas, [...][...]: er ging hin und
beeinflusst sie. (MENG) verabredete mit den Hohenpriestern und den
Hauptleuten der Tempelwache, wie er ihnen Jesus in
die Hände liefern wollte.
Der Satan bindet Menschen Lukas 13,16 Diese Frau aber, eine Tochter Abrahams, die der Satan
an Krankheiten. (MENG) nun schon achtzehn Jahre lang in Fesseln gehalten hat,
die sollte von dieser Fessel am Sabbattage nicht befreit
werden dürfen?
Der Satan trennt Menschen Lukas 22,31 »Simon, Simon! Wisse wohl: der Satan hat sich (von
voneinander. (MENG) Gott) ausgebeten, Gewalt über euch zu erhalten, um
euch zu sichten (eig. zu sieben = im Siebe zu
schütteln), wie man Weizen siebt; [...]
Der Satan hält Menschen auf. 1.Thessalonicher 2,18 | Deshalb hatten wir uns vorgenommen, euch zu
(MENG) besuchen - ich, Paulus, sogar mehr als einmal —, doch
der Satan hat uns nicht dazu kommen lassen.
Der Satan drängt Menschen zu lügen. Apostelgeschichte 5,3 | [...] Ananias, warum hat der Satan dir das Herz erfüllt,
(MENG) dass du den heiligen Geist belogen und einen Teil vom
Erlös des Ackers für dich zurückbehalten hast?
Seite 88 — ewige-bildung.de
Wer ist der Satan?
Auslegung
Der Satan vernebelt die Sinne und verdunkelt
das Denkvermögen der Menschen.
2.Korinther 4,3-4
(MENG)
Wenn trotzdem die von uns verkündigte Heilsbotschaft
»verhüllt« ist, so ist sie doch nur bei denen verhüllt, welche
verlorengehen, weil in ihnen der Gott dieser Weltzeit das
Denkvermögen der Ungläubigen verdunkelt hat, damit
ihnen das helle Licht der Heilsbotschaft von der Herrlichkeit
Christi, der das Ebenbild Gottes ist, nicht leuchte.
Der Satan versucht die Menschen in
Matthäus 24,24
Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten
Gange sein dürfte.
Somit könnte möglicherweise anzuraten sein,
dass sich der Mensch in der Endzeit nicht an
Zeichen und Wundern orientiert, sondern an
dem Wort Gottes — welches die Bibel ist.
die Irre zu führen. (MENG) auftreten und werden große Zeichen und Wunder verrichten,
um womöglich auch die Auserwählten irrezuführen.
Der Satan bewirkt große 2.Thessalonicher 2,8-10 | Dann erst wird der Gesetzlose offen hervortreten, den der Herr
Wunderzeichen (2Thess 2,9), um die (MENG) Jesus aber durch den Hauch seines Mundes wegraffen und
Menschen zu verführen (Offb 13,14). durch den Eintritt seiner Ankunft vernichten wird, ihn, dessen
Auftreten sich als Wirksamkeit des Satans kundgibt durch alle
Vermutlich wird der Satan die Menschen in möglichen Machttaten, Zeichen und Wunder der Lüge und
der Endzeit dadurch verführen, indem er durch jede Art von Trug der Ungerechtigkeit für die, welche
Zeichen und Wunder wirkt (Offb 13,13-14). deshalb verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit sich
Vermutlich befinden sich die Menschen nicht zu eigen gemacht haben, um ihre Rettung zu erlangen.
= Ba nr Offenbarung 13,13-14 | Auch vollführt es [das Tier des Satans] große
5 (MENG) Wunderzeichen, so dass es sogar Feuer vor den Augen
der Menschen vom Himmel auf die Erde herabfallen
macht; und es verführt die Bewohner der Erde durch
die Wunderzeichen, die es infolge der ihm verliehenen
Gabe vor den Augen des (ersten) Tieres vollführt, [...]
Offenbarung 16,14
(MENG)
[...] sie sind nämlich Teufelsgeister, welche
Wunderzeichen verrichten =; [...]
Der Satan sendet seine Dämonen aus,
um die Menschen in Kriege gegen
Gott (YHWH) zu verwickeln.
Offenbarung 16,13-14
(MENG)
Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem
Maul des Tieres und aus dem Munde des falschen
Propheten drei unreine Geister wie Frösche
(hervorkommen) - sie sind nämlich Teufelsgeister, welche
Wunderzeichen verrichten -; diese begeben sich zu den
Königen des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf am
großen Tage Gottes, des Allmächtigen, zu sammeln.
Der Satan kämpft mit seinen Engeln gegen
Gott (YHWH) und die Engel Gottes (Offb 12,7).
Auch kämpft der Satan gegen die Menschen,
welche das Zeugnis Jesu haben (Offb 12,17).
Dabei ist es zu beachten, dass der Satan
mit seinen Engeln auf die Erde geworfen
wurde (Offb 12,9). Es sind also die Engel des
Satans auf der Erde! Diese Satansengel tarnen
sich als Engel des Lichtes (2Kor 11,14-15), um die
gläubigen Menschen zu verführen (Mt 24,24).
Somit sind die Menschen zu größter Wach-
samkeit aufgerufen, damit sie sich nicht von den
Satansengeln verführen lassen - beispielsweise
durch Zeichen und Wunder (Offb 16,14).
Denn der Satan möchte sich Gott (YHWH)
gleichmachen (Jes 14,12-15) und versucht sich
als allerhöchster Gott auszugeben (2Thess 2,4).
Daher dürfte der Satan versuchen, dass die gläu-
bigen Menschen den Satan anbeten (Mt 4,9),
indem der Satan die gläubigen Menschen
verführt (Mt 24,24). Dafür verdreht der Satan
das Wort Gottes (Gen 3,1-5). Denn der Satan
kann das Wort Gottes verdrehen, weil er das
Wort Gottes besser als die Menschen zu kennen
scheint (Mt 4,1-11). Die Gläubigen sind also zur
Wachsamkeit aufgerufen (Mt 26,41)!
Genesis 3,14-15
(MENG)
Da sagte Gott der HERR zu der Schlange: »Weil du das
getan hast, sollst du verflucht sein vor allen Tieren, zahmen
und wilden! Auf dem Bauche sollst du kriechen und Staub
fressen dein Leben lang! Und ich will Feindschaft setzen
zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem
Samen und ihrem Samen: er wird dir nach dem Kopfe
treten, und du wirst ihm nach der Ferse schnappen.«
Offenbarung 12,3-18
(MENG)
[...] ein großer, feuerroter Drache mit sieben Köpfen und
zehn Hörnern und mit sieben Königskronen auf seinen
Köpfen; sein Schweif fegte den dritten Teil der Sterne des
Himmels weg und schleuderte sie auf die Erde. Der Drache
stellte sich dann vor das Weib, die in Wehen lag, um ihr
Kind sofort nach der Geburt zu verschlingen. Und sie gebar
einen Sohn, einen Knaben, der »alle Völker mit eisernem
Stabe weiden soll« (2,26-28; Ps 2,9), und ihr Kind wurde zu
Gott und zu seinem Thron entrückt. [...][...] Es erhob sich
dann ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel
kämpften mit dem Drachen; auch der Drache und seine
Engel kämpften, doch gewannen sie den Sieg nicht, und
ihres Bleibens war nicht länger im Himmel. So wurde denn
der große Drache, die alte Schlange, die da »Teufel« und
»Satan« heißt, der Verführer des ganzen Erdkreises, auf die
Erde hinabgestürzt, und seine Engel wurden mit ihm
hinabgestürzt. [...][...] Da geriet der Drache in Wut gegen
das Weib und ging hin, um Krieg mit den übrigen ihres
Samens zu führen, (nämlich mit denen) die Gottes
Gebote beobachten und das Zeugnis Jesu haben.
Auch wenn der Satan immer noch gegen
Gott (YHWH) kämpft, hat er bereits verloren.
Römer 16,20
(MENG)
Der Gott des Friedens aber wird den Satan unter euren
Füßen zertreten, und zwar in Bälde. [...]
Seite 89 — ewige-bildung.de
Wer ist der Satan?
Der Satan ist der Widersacher von Gott (YHWH). Als Widersacher Gottes, versucht der Satan mit seinen Engeln gegen
Gott (YHWH) und seine Engel zu kämpfen (Offb 12,3-18). Als Verführer des ganzen Erdkreises (Offb 12,9), versucht der Satan
die Menschheit zum Ungesunden, Falschen und Bösen zu verführen (Mt 24,24). Dabei setzt der Satan allerlei Listigkeiten ein.
Er tut Zeichen und Wunder der Lüge (2Thess 2,9-10), vernebelt die Sinne der Menschen (2Kor 4,3-4), verwickelt die Menschen
in Kriege gegen das Gute (Offb 16,13-14) und sendet falsche Christusse, Erlöser oder Retter aus, um die Menschen in die Irre
zu führen (Mt 24,24). Dabei tarnt sich der Satan als Engel des Lichtes (2Kor 11,14), weil er ein Lügner ist (Joh 8,44).
Wer ist der Satan?
Der Satan ist die Schlange. (Offb 12,9)
Der Satan ist der Fürst, Herr und Gott der Welt. (1.Joh 5,19)
Der Satan ist der Teufel. (Offb 12,9)
Der Satan ist gerichtet, aber noch auf freiem Fuß? (Joh 16,11)
Der Satan ist der Drache. (Offb 12,9)
Der Satan lästert gegen Gott. (Dan 7,25)
Der Satan verführt den ganzen Erdkreis. (Offb 12,9)
Der Satan vernichtet die Heiligen Gottes. (Dan 7,25)
Der Satan wurde auf die Erde hinabgestürzt. (Offb 12,9)
Der Satan ändert Festzeiten und Gesetz. (Dan 7,25)
Der Satan war ein hoher und schöner Engel. (Hes 28,12-18)
Der Satan fährt in Menschen und beeinflusst sie. (Lk 22,3-4)
Der Satan ist der Vater der Lügen. (Joh 8,44)
Der Satan bindet Menschen an Krankheiten. (Lk 13,16)
Der Satan tarnt sich als Engel des Lichts. (2Kor 11,14)
Der Satan trennt Menschen voneinander. (Lk 22,31)
Der Satan ist der Hauptankläger gegen die Menschen. (Hi 1,6-11)
Der Satan hält Menschen auf. (1Thess 2,18)
Der Satans verführt die Menschen. (Mt 4,1-11)
Der Satan vernebelt die Sinne. (2Kor 4,3-4)
Der Satans versucht vom richtigen Weg abzubringen. (Mt 4,1-11)
Der Satan bewirkt große Wunderzeichen. (2.Thess 2,8-10)
Der Satan will sich mit Gott (YHWH) gleichstellen. (Jes 14,12-15)
Der Satan verwickelt Menschen in Kriege. (Offb 16,13-14)
Der Satan gibt sich als allerhöchster Gott aus. (2Thess 2,4)
Der Satan kämpft gegen Gott (YHWH). (Offb 12,3-18)
Der Satan setzt sich in den Tempel Gottes. (2.Thess 2,4)
Der Satan hat bereits verloren. (Römer 16,20)
Aber was versucht dieser Satan mit seinem Kampf gegen Gott (YHWH) und die Menschen zu erreichen? Denn der Satan hat
bereits verloren und ist gerichtet (Joh 16,11). Er scheint also nur noch ein Freigänger zu sein, der zur bestimmten Zeit seine
Strafe empfangen wird (Offb 20,7-10). Kann der Satan nur noch versuchen, so viele Menschen wie möglich mit sich in das
Verderben zu reißen? Wie könnte der Satan vorgehen, um das zu bewerkstelligen?
Warnung vor dem falschen Jesus, Evangelium und Geist
In der heiligen Schrift sind zahlreiche Warnungen zu lesen, die heutzutage ignoriert oder nicht ernst genommen werden.
Diese Warnungen sind von Gott (YHWH) und richten sich an die Menschen. Gott (YHWH) warnt die Menschen, weil
Gott (YHWH) die Menschen liebt und erretten möchte. Die Menschen werden gewarnt, damit sie achtsam bleiben und sich
nicht zum Ungesunden, Falschen und Bösen verführen lassen und dadurch dem Gericht Gottes verfallen.
Gott (YHWH) warnt die Gläubigen durch die
heilige Schrift, dass sie sich nicht verführen
oder täuschen lassen sollen (2Thess 2,3).
(MENG)
Aber wie könnten die Gläubigen
verführt oder getäuscht werden?
2.Thessalonicher 2,3-4
Last euch von niemand auf irgendeine Weise täuschen;
denn zunächst muss ja doch der Abfall eintreten und
der Mensch der Gesetzlosigkeit erschienen sein, der
Sohn des Verderbens, der Widersacher, der sich über
alles erhöht, was Gott oder anbetungswürdig heißt, so
dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich
für Gott ausgibt.
Vermutlich versucht der Satan die
gläubigen Menschen durch Zeichen und
Wunder zu verführen (Offb 13,13-14),
um die Gläubigen in die Irre zu führen.
(LU12)
Matthäus 24,24
Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten
aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, dass
verführt werden in den Irrtum (wo es möglich wäre)
auch die Auserwählten.
Dazu dürfte der Satan falsche Erretter und
falsche Propheten aussenden, welche große
Zeichen und Wunder verrichten (Mt 24,24).
(MENG)
Diese falschen Wunderzeichen werden
vermutlich durch Teufelsgeister
gewirkt (Offb 16,14).
(MENG)
Offenbarung 13,13-14
Offenbarung 16,14
Auch vollführt es [das Tier des Satans] große
Wunderzeichen, so dass es sogar Feuer vor den Augen
der Menschen vom Himmel auf die Erde herabfallen
macht; und es verführt die Bewohner der Erde durch
die Wunderzeichen, die es infolge der ihm verliehenen
Gabe vor den Augen des (ersten) Tieres vollführt, [...]
[...] sie sind nämlich Teufelsgeister, welche
Wunderzeichen verrichten =; [...]
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Warnung vor dem falschen Jesus, Evangelium und Geist
Auslegung
Auch erklärt Dr. Martin Luther, dass man sich
in der Endzeit nicht an Zeichen und Wundern
orientieren sollte, sondern an dem Wort
Gottes, welches die Bibel ist.
Dabei ist es zu beachten, dass sich die
Menschen jetzt in der Endzeit zu befinden
scheinen. Somit sollten die gläubigen
Menschen jetzt besonders wachsam
sein (Mt 26,41).
Dr. Martin Luther:
An den christlichen
Adel deutscher
Nation — Von des
christlichen
Standes Besserung
Erschien: 1520
Ausführung; 1888
[...] Und wenn selbst ein Wunderzeichen für den Papst
wider die weltliche Gewalt geschähe, oder jemand eine
Plage widerführe, wie sie rühmen, dass etlichemal
geschehen sei, soll man dasselbe nicht anders achten
denn als durch den Teufel geschehen um unsers Mangels
an Glauben zu Gott; wie dasselbe Christus verkündigt
hat Matth. 24: „Es werden kommen in meinem Namen
falsche Christen und falsche Propheten, und werden
Zeichen und Wunder tun, dass sie auch die Auserwählten
möchten verführen“, und St. Paulus sagt den
Thessalonichern, dass der Antichrist werde durch Satan
mächtig sein in falschen Wunderzeichen. [...][...]
Wunder und Plagen bewähren nichts, sonderlich in
dieser letzten ärgsten Zeit, von welcher falsche Wunder
verkündet sind in aller Schrift; drum müssen wir uns
an die Worte Gottes halten mit festem Glauben, so
wird der Teufel seine Wunder wohl lassen. [...]
Auch scheint die Möglichkeit zu bestehen,
dass der Satan die gläubigen Menschen zu
einem anderen Jesus, einen anderen Geist
und einem anderen Evangelium
verführt (2Kor 11,4).
Aber warum könnte es fatal sein, wenn der
Mensch einen falschen Jesus, einen falschen
Geist oder ein falsches Evangelium annimmt?
2.Korinther 11,3-4
(SLT)
Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die
Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure
Gesinnung verdorben [und abgewandt] werden von der
Einfalt gegenüber Christus. Denn wenn der, welcher
[zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den
wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen
anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt,
oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht
angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen.
Wer ein anderes Evangelium predigt, der sei
verflucht (Gal 1,8). Somit dürfte derjenige
verdammt sein, der solch ein falsches
Evangelium glaubt und annimmt.
Denn ein falsches Evangelium dürfte
nicht zur Errettung führen.
Galater 1,6-9
(LU12)
Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasset
von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu
einem andern Evangelium, so doch kein anderes ist,
außer, dass etliche sind, die euch verwirren und wollen
das Evangelium Christi verkehren. Aber so auch wir
oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium
predigen anders, denn das wir euch gepredigt haben,_
der sei verflucht! Wie wir jetzt gesagt haben, so sagen
wir auch abermals: So jemand euch Evangelium predigt
anders, denn das ihr empfangen habt, der sei verflucht!
Wer einen falschen Geist annimmt, der kann
vermutlich nicht vor Gott bestehen (Lev 10,1-2).
Auch scheint die Möglichkeit gegeben zu
sein, dass der echte heilige Geist im
Gläubigen erlöschen könnte oder unterdrückt
wird (1Thess 5,19). Wenn der echte heilige
Geist im Menschen schwindet, kann dann ein
falscher Geist den Menschen in das
Verderben führen?
Wer einen anderen Geist empfängt,
der dürfte auch nicht zum echten
Jesus Christus gehören (Röm 8,9).
Aber zu wem gehört der Mensch, wenn er
einen anderen Geist empfängt?
Vermutlich gehört der Mensch, der einen
anderen Geist empfängt, zu einem falschen
Christus. Und die Schrift warnt, dass falsche
Christusse ausgehen werden (Mt 24,24).
Wer einen falschen Jesus Christus annimmt,
der ist vermutlich verdammt. Denn ein
falscher Jesus Christus kann nicht erretten.
Levitikus 10,1-2
Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen
(MENG) jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und
legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer
dar vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte.
Da ging Feuer aus von dem HERRN und verzehrte sie,_
sodass sie starben vor dem HERRN.
1.Thessalonicher 5,19 | Den (heiligen) Geist lasst in euch nicht erlöschen; [...]
(MENG)
Römer 8,9 [...] wenn aber jemand den Geist Christi nicht hat, so
(MENG) gehört ein solcher (Mensch) ihm auch nicht an.
Matthäus 24,23-27
(MENG)
»Wenn dann jemand zu euch sagt: »Seht, hier ist
Christus!<« oder: »Dort (ist er)!«, so glaubt es nicht!
Denn es werden falsche Christusse und falsche
Propheten auftreten und werden große Zeichen und
Wunder verrichten, um womöglich auch die
Auserwählten irrezuführen. Seht, ich habe es euch
vorhergesagt. Wenn man also zu euch sagt: »Seht, er ist
in der Wüstel«, so geht nicht hinaus; und (sagt man:)
»Seht, er ist in den Gemächern (dieses oder jenes
Hauses)!«, so glaubt es nicht! Denn wie der Blitz vom
Osten ausgeht und bis zum Westen leuchtet, so wird es
auch mit der Ankunft des Menschensohnes sein; [...]
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Warnung vor dem falschen Jesus, Evangelium und Geist
Auslegung
Aber was passiert mit den gläubigen
Menschen, wenn sie einen falschen Jesus,
einen falschen Geist oder ein falsches
Evangelium angenommen haben?
Wenn Gläubige verführt werden und vom
richtigen Glauben abfallen, dann scheint die
Möglichkeit zu bestehen, dass sie auf ewig
verloren gehen. Aber wie könnte der gläubige
Mensch verloren gehen?
Wenn der Mensch beispielsweise danach
trachtet allein durch Werke gerecht zu
werden, dann dürfte er möglicherweise
verloren gehen. Denn der Mensch wird allein
durch den Glauben an Jesus Christus
gerecht (Gal 5,2-5).
Auch könnte der Mensch verloren gehen,
wenn er sich von Gott (YHWH) abwendet
und abfällt (Hebr 6,4-6). Aber was geschieht
mit dem Menschen, wenn er verloren geht?
Wer verloren geht, der dürfte vermutlich
dem Gericht Gottes und dem zweiten Tod
verfallen (Offb 20,11-15).
Galater 5,2-5
(MENG)
Seht, ich, Paulus, erkläre euch: Wenn ihr euch beschneiden
last, so wird Christus euch nichts mehr nützen. Nochmals
bezeuge ich es einem jeden, der sich beschneiden lässt: er
ist damit zur Beobachtung des ganzen Gesetzes
verpflichtet. Aus der Verbindung mit Christus seid ihr
ausgeschieden, wenn ihr durch das Gesetz gerechtfertigt
werden wollt: ihr seid dann aus der Gnade herausgefallen;
denn wir erwarten durch den Geist das Hoffnungsgut der
Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens.
Hebräer 6,4-6
(LU12)
Denn es ist unmöglich, die, so einmal erleuchtet sind
und geschmeckt haben die himmlische Gabe und
teilhaftig geworden sind des heiligen Geistes und
geschmeckt haben das gütige Wort Gottes und die
Kräfte der zukünftigen Welt, — wo sie abfallen,_
wiederum zu erneuern zur Buße, als die sich selbst den
Sohn Gottes wiederum kreuzigen und für Spott halten.
Hebräer 6,4-6
(HFA)
Doch dies eine möchte ich euch jetzt noch sagen: Für
alle, die Gott schon mit seinem hellen Licht erleuchtet
hat, die an sich selbst erfahren haben, wie herrlich Gottes
himmlische Gaben sind, und denen der Heilige Geist
geschenkt wurde, die Gottes gute Botschaft aufnahmen
und etwas von der Kraft der ewigen Welt kennen gelernt
haben — für all diese Menschen ist es unmöglich, wieder
zu Gott zurückzukehren, wenn sie sich bewusst von ihm
abgewendet haben und ihm untreu geworden sind. Ihre
Untreue würde nichts anderes bedeuten, als dass sie den
Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz schlagen und ihn
dem Spott seiner Feinde ausliefern.
Deswegen sollte der Gläubige den eigenen
Glauben überprüfen, bevor das Gericht
kommt. Weil nur der richtige
Glaube rettet.
Sirach 18,20
(LUT)
[...] prüfe dich selbst, bevor das Gericht kommt, so
wirst du in der Stunde der Heimsuchung Gnade finden.
Denn wer einen falschen Glauben
annimmt, den dürfte Gott (YHWH)
nicht kennen (Mt 7,21-23).
Und wen Gott (YHWH) nicht kennt,
der dürfte dem Gericht Gottes und dem
zweiten Tod verfallen (Offb 20,11-15).
Matthäus 7,21-23
(MENG)
Nicht alle, die »Herr, Herr< zu mir sagen, werden (darum
schon) ins Himmelreich eingehen, sondern nur, wer den
Willen meines himmlischen Vaters tut. Viele werden an
jenem Tage zu mir sagen: »Herr, Herr, haben wir nicht
kraft deines Namens prophetisch geredet und kraft deines
Namens böse Geister ausgetrieben und kraft deines
Namens viele Wundertaten vollführt?« Aber dann werde
ich ihnen erklären: »Niemals habe ich euch gekannt;
hinweg von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit!« (Ps 6,9)
Die Menschen werden also gewarnt, dass sie sich nicht verführen lassen sollen (2Thess 2,3-4). Beispielsweise sollen sich die
Menschen nicht durch Zeichen und Wunder verführen lassen, die durch falsche Christusse und Propheten gewirkt werden (Mt 24,24).
Deswegen empfiehlt Dr. Martin Luther, dass sich die gläubigen Menschen nicht an Zeichen und Wundern orientieren sollten,
sondern an der heiligen Schrift. Denn in der Endzeit, in der sich die Menschen zu befinden scheinen, zeichnet sich das Wirken
des Satans durch Zeichen und Wunder aus (Offb 13,13-14). Auch sollten sich die Menschen nicht zu einem falschen Jesus,
einem falschen Geist und zu einem falschen Evangelium hinreißen lassen (2Kor 11,3-4). Denn wer einen falschen Jesus, einen
falschen Geist und ein falsches Evangelium annimmt, der verfällt vermutlich dem Gericht Gottes (Lev 10,1-2). Denn wer
einen falschen Geist empfängt, der dürfte auch nicht zum echten Jesus Christus gehören (Röm 8,9). Daher sollten gläubige
Menschen ihren Glauben auf die Richtigkeit überprüfen, bevor das Gericht Gottes kommt (Sir 18,20). Gläubige Menschen
können ihren Glauben auf die Richtigkeit prüfen, indem sie das gehörte oder gelesene mithilfe der Bibel überprüfen (Apg 17,10-11)
und indem sie täglich in der Bibel lesen (Joh 20,31). Denn die Bibel ist das Wort Gottes und dieses Wort ist wahr (Joh 17,17).
So lasst uns täglich im Wort Gottes lesen und die frohe Botschaft von Jesus Christus verbreiten (Mt 28,19-20), auf das keiner
verloren gehe (2Petr 3,9) und uns der heilige Geist von Gott (YHWH) in alle Wahrheit führe (Joh 16,13).
Jesus ist Sieger (1Kor 15,57)! Gott mit uns (Mt 1,23)! Amen.
F.T.S.
Seite 92 - ewige-bildung.de
Dr. Martin Luther erklärt:
„Denn wir könnten nimmermehr dazu kommen, dass wir des Vaters Huld und Gnade erkenneten,
ohne durch den Herrn Christum, der ein Spiegel ist des väterlichen Herzens, außer welchem wir
nichts sehen, denn einen zornigen und schrecklichen Richter; von Christo aber könnten wir auch
nichts wissen, wo es nicht durch den heiligen Geist offenbart wäre.“
Quelle: Großer Katechismus
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Jesus Christus spricht: / Gott (YHWH) in Fleisch spricht:
Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte
seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde
seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.
Quelle: Johannes 15,13-14 (LU12)
Abschließende Zusammenfassung
Als der Mensch von Gott (YHWH) erschaffen wurde, war er "sehr gut" (Gen 1,27-31) und ein Veganer (Gen 1,29-30).
Vermutlich wurden zu dieser Zeit keine Bösartigkeiten und Gewalttaten verübt, wodurch absoluter Frieden herrschte. In
diesem Zustand ging es dem Menschen gut, weil er in der Gegenwart von Gott (YHWH) war (Gen 3,8). Jedoch wurde der
Mensch vom Satan verführt (Gen 3,13), wodurch der Mensch eine schützende Weisung (Gen 2,17) von Gott (YHWH)
übertrat (Gen 3,6). Weil der Mensch eine schützende Weisung von Gott (YHWH) übertrat, veränderte sich das Wesen des
Menschen (Gen 3,7). Dieses veränderte Wesen drängt den Menschen zu Bösartigkeiten und Gewalttaten (Gen 6,5-12), weil
nun ein bösartiges Gesetz im Fleisch des Menschen herrscht (Röm 7,23). Deswegen ist die Erde voll von Bösartigkeiten und
Gewalttaten (Gen 6,5-12). Denn dieses bösartige Gesetz drängt den Menschen zur Sünde (1Kö 8,46). Wegen der Sünde ist der
Mensch von Gott (YHWH) getrennt (Jes 59,2), weil sündiges in der Gegenwart Gottes nicht sein kann (Ex 19,21-22). Dieser
Zustand bereitet dem Menschen größte Mühen und Qualen (Gen 3,16-19).
Alle Menschen neigen zur Sünde von Jugend auf (Gen 8,21), weil die Sünde vererbbar ist (Ps 51,7). Dadurch sind alle
Menschen von Gott (YHWH) getrennt. Weil Gott (YHWH) den Menschen trotzdem liebt (Röm 5,8), möchte Gott (YHWH)
den Menschen aus der Sünde erretten (1.Tim 2,3-4), damit der Mensch wieder in Gottes Gegenwart sein kann (Offb 21,3).
Deswegen offenbarte Gott (YHWH) den Menschen seinen rettenden Heilsplan (Jes 53,3-12).
Der Heilsplan von Gott (YHWH)
Dieser Heilsplan sieht vor, dass dem Menschen der Weg (Joh 14,6) geebnet wird, in die Gemeinschaft mit Gott (YHWH)
zurückkehren (Offb 21,3) und der ewigen Konsequenz (Offb 20,11-15) zu entgehen, die ein Dasein ohne Gott (YHWH)
bringt. Dafür muss der Mensch vor Gott (YHWH) sündlos (Lev 4-5), heilig (Lev 11,44) und gerecht (Dtn 6,25) dastehen,
indern der Mensch das ganze Gesetz von Gott (YHWH) hält (Dtn 8,1), um das Leben zu haben (Lev 18,5). Der Mensch muss
also vor Gott (YHWH) unsträflich dastehen (Dtn 18,13). Dabei ist es zu beachten, dass der Mensch aus sich heraus weder
sündlos, heilig noch gerecht werden kann. Aber was dem Menschen unmöglich ist, das ist Gott (YHWH) möglich (Lk 18,27).
Denn Gott (YHWH) fuhr in Fleisch (Joh 1,1-14), um als Jesus Christus den Menschen aus dieser hoffnungslosen Situation zu
erretten (Lk 19,10).
Damit der Mensch sündlos wird (Lev 4-5), wandelte Jesus Christus unsträflich auf Erden (Lk 23,39-41) und starb den
Kreuztod (Joh 19), wegen unseren Sünden (Jes 53,8). Dabei vergoss Jesus Christus sein Blut (Hebr 9,11-12). Mit seinem Blut
erlöste uns Jesus Christus (1Petr 1,18-20) aus der Knechtschaft der Sünde (Joh 8,31-34), indem er unsere Sünden an das
Kreuz trug, damit wir von unseren Sünden befreit werden (1Petr 2,24).
Damit der Mensch gerecht wird (Dtn 6,25), sendete Gott (YHWH) den Menschen sein Gesetz. Durch das Gesetz Gottes
soll der Mensch erkennen, dass er ein Sünder ist (Röm 3,19-20), dass er ungerecht ist (Röm 3,10-18) und das er das Gesetz
nicht halten kann (Jak 2,10). Durch den Glauben an Jesus Christus ist es dem Menschen möglich das Gesetz Gottes zu
halten (Röm 10,4-10) und dadurch die Gerechtigkeit zu erlangen, die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-26). Denn Jesus
Christus hat stellvertretend für den Menschen das ganze Gesetz Gottes erfüllt (Mt 5,17), damit der Mensch durch den
Glauben an Jesus Christus das ganze Gesetz halten kann und dadurch gerecht wird. Denn wer das ganze Gesetz Gottes hält,
der ist gerecht (Dtn 6,25) und hat das Leben (Lev 18,5).
Damit der Mensch heilig wird (Lev 11,44), muss der Mensch an Jesus Christus glauben (Joh 6,47). Denn wenn der Mensch
an Jesus Christus glaubt, dann empfängt der Mensch den heiligen Geist (Gal 3,14). Dieser heilige Geist macht den Menschen
heilig, indem der Geist in alle Wahrheit führt (Joh 16,13). Denn es ist die Wahrheit, die den Menschen heiligt (Joh 17,17).
Daher wird der Mensch durch den heiligen Geist geheiligt (Röm 15,16).
Der Mensch kann also keine Forderungen von Gott (YHWH) erfüllen. Denn der Mensch kann aus sich heraus seine Sünden
nicht tilgen (Hebr 10,11) und nicht heilig werden (Lev 11,44). Auch kann der Mensch nicht das Gesetz halten, um gerecht vor
Gott (YHWH) dazustehen (Dtn 6,25). Somit wird der Mensch allein durch den Glauben an Jesus Christus sündlos, heilig und
gerecht (1Kor 6,11) — damit der Mensch untadelig und unsträflich in die Gegenwart von Gott (YHWH) treten kann (1Kor 1,6-8)
und in der Gegenwart Gottes besteht. Der Mensch kann also kein Werk zu seiner Errettung hinzutun (Eph 2,8-9). Der Mensch
kann nur an Jesus Christus glauben, um die Errettung durch Jesus Christus anzunehmen (Röm 10,9-15).
Dieser Heilsplan beweist die unendliche Liebe Gottes für den Menschen (Joh 3,16). Denn Gott (YHWH) fuhr in
Fleisch (Joh 1,1-14), um als Jesus Christus für die Sünden der Menschen den Kreuztod zu sterben (Joh 15,9-17). Aber Jesus
Christus blieb nicht tot. Denn Jesus stand nach drei Tagen von den Toten auf (Mt 28 / Mk 16 / Lk 24 / Joh 20). Nach seiner
Auferstehung wandelte er auf Erden und zeigte sich immer wieder seinen Jüngern (Mt 28 / Mk 16 / Lk 24 / Joh 21). Auch tat
Jesus noch viele weitere Wunder (Joh 20,30), bevor er zum Himmel auffuhr (Apg 1,9). So wie Jesus Christus in den Himmel
auffuhr, wird er auch wiederkehren (Apg 1,11). Aber bis dahin steht Jesus Christus zur Rechten Gottes (Apg 7,55). Zur
Rechten Gottes steht Jesus Christus und dort legt er für uns Fürbitte ein (Hebr 7,25). All das tat Jesus Christus, um die
Menschen zu erretten (Joh 3,16), die an ihn glauben (Joh 6,47). Er tat, was er tat, aus liebe zu den Menschen (Joh 15,13). Alle
die an ihn glauben, haben das ewige Leben (Joh 6,47). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). Amen.
Seite 94 - ewige-bildung.de
Um errettet zu werden, muss der Mensch an Jesus Christus glauben lernen
Gott (YHWH) ist der einzige Retter, den die Menschen haben (Jes 43,10-11). Dieser Gott rettet den Menschen nicht wegen
verrichteten Werken, sondern allein wegen dem Glauben an Jesus Christus (Eph 2,8-9). Der Mensch muss also an Jesus
Christus glauben, um aus diesem Jammertal errettet zu werden. Doch wie beginnt der Mensch an Jesus Christus zu glauben?
Der rettende Glaube an Jesus Christus (Joh 14,6) scheint nicht aus dem "Nichts" zu kommen. Daher dürfte es vermutlich nicht
ausreichen, wenn ein Mensch seine Mitmenschen blindlings dazu auffordert zu Glauben. Denn der Glaube an Jesus Christus
scheint ein biblisches Fundament (Joh 20,30-31) oder die Bereitschaft zur Glaubensbildung (Apg 8,27-39) vorauszusetzen.
Auch scheint man den rettenden Glauben an Jesus Christus nicht aus der Natur ableiten zu können, im eigenen Selbst zu
finden oder durch Drogentrips zu erfahren. Denn um von Jesus Christus zu erfahren, muss der Mensch das Wort Gottes
vernehmen. Somit kommt der Glaube aus der Predigt des Verkündigers und die "Predigt des Verkündigers" kommt aus dem
Wort Gottes (Röm 10,13-17), welches die Bibel ist (2Tim 3,14-17). Somit scheint sich der Mensch intensiv mit dem Wort
Gottes beschäftigen zu müssen, indem er das Wort Gottes liest (Joh 20,31) oder hört (Röm 10,17), damit der Mensch einen
rettenden Glauben an Jesus Christus entwickelt.
Wie kann der Mensch die Errettung durch Jesus annehmen?
Nicht jeder Glaube rettet den Menschen. Denn wer beispielsweise daran glaubt, dass er durch eine leblose Statue oder einen
stummen Ölgötzen gerettet wird, dürfte ziemlich sicher nicht gerettet werden. Denn solch ein Ölgötze kann nicht reden, kann
nicht sehen, kann nicht hören, kann nicht riechen, kann nicht greifen, kann nicht gehen (Ps 115,4-8) und kann somit
niemanden retten. Auch scheint es nicht ausreichend zu sein zu glauben, dass es nur einen Gott gibt (Jak 2,19). Aber welcher
Glaube kann dann den Menschen retten?
Jesus Christus erklärt, dass der Mensch aus Wasser und Geist von neuem geboren werden muss, um in das Reich Gottes
einzugehen (Joh 3,3-6). Auch dürfte nur derjenige gerettet sein, der das Reich Gottes letztendlich sehen kann. Doch wie wird
dann der Mensch aus Wasser und Geist von neuem geboren, um gerettet zu werden? Ist es der rettende Glaube an Jesus
Christus (Eph 2,8-9), der diese Neugeburt aus Wasser und Geist bewirkt? Und was bedeutet es überhaupt, wenn der gläubige
Mensch aus Wasser und Geist von neuem geboren wird?
Die Neugeburt aus dem Wasser dürfte also dadurch bewirkt werden, indem der Mensch im Wasser getauft wird. Dabei sollte der
Glaube an Jesus Christus und das Wort Gottes mit und bei dem Wasser sein, damit es eine richtige Taufe ist. Ohne den rettenden
Glauben an Jesus Christus und ohne das Wort Gottes, ist also keine richtige Taufe. Bei einer richtigen Taufe, wird der Mensch in
den Tod von Christus Jesus getauft (Röm 6,3). Dadurch dürfte der Getaufte, gleichwie Christus von den Toten auferweckt worden
ist, in einem neuen Leben wandeln (Römer 6,4), weil der Getaufte durch die Taufe mit Christus verwächst (Röm 6,4-5). In Folge
des Verwachsen mit Jesus Christus, dürfte der Mensch die Gerechtigkeit erhalten, die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22).
Denn Jesus Christus erfüllte das Gesetz (Mt 5,17) und damit ist Jesus Christus gerecht (Dtn 6,25). Auf diese Weise dürfte der
Mensch durch den Glauben an Jesus Christus das Gesetz halten, weil er durch die Taufe mit Jesus Christus verwachsen
ist (Röm 6,4-5), wodurch der Mensch der Gerechtigkeit von Christus teilhaftig wird (Röm 3,21-22). Gleichzeitig dürfte dieses
Verwachsen mit Jesus Christus bewirken, dass Christus der Sünden des Menschen teilhaftig wird, wodurch Christus mit den
Sünden des Menschen beladen wird (Jes 53,4-12). Darauf dürften die Sünden des Menschen in Jesus Christus verschlungen
werden (Jes 25,8), weil Christus der eine Gott in Fleisch ist, der das Sündige verschlingt (Ex 33,3 / Ex 33,20).
Die Neugeburt aus dem Geist dürfte dadurch gewirkt werden, indem der Mensch den heiligen Geist empfängt. Der Mensch
kann erkennen, dass er den heiligen Geist empfangen hat, indem er in alle Wahrheit geführt wird (Joh 16,13). Das könnte
bedeuten, dass er Dinge versteht, die ihm zuvor unverständlich waren und die er mit seinem eigenen Verstand nicht begreifen
kann. Er versteht beispielsweise komplexe Zusammenhänge in der heiligen Schrift oder kann weltliche Ereignisse besser
einschätzen. Auch kann der Mensch die Empfängnis des heiligen Geistes dadurch erkennen, wenn er seine Geschwister im
Geist, seine Mitmenschen und auch seine Feinde liebt (Röm 5,5).
Der Mensch kann also nur in das Reich Gottes eingehen, wenn dieser aus Wasser und Geist von neuem geboren
wird (Joh 3,5). Damit diese Neugeburt bewirkt werden kann, muss der Mensch den richtigen Glauben angenommen
haben (Mk 16,16 / Gal 3,14). Denn wer einen falschen Glauben annimmt, kann nicht aus Wasser und Geist von neuem
geboren werden. Aber wodurch wird der Mensch im Glauben richtig ausgerichtet, damit der Mensch überhaupt aus
Wasser und Geist von neuem geboren werden kann?
Die Bibel weist darauf hin, dass der Mensch durch das Wort Gottes von neuem geboren wird (1Petr 1,23 / Jak 1,18).
Somit dürfte das Wort Gottes die Neugeburt aus dem Wasser ermöglichen, wenn der Glaube an Jesus Christus und das
Wort Gottes mit und bei dem Wasser ist —- wodurch eine wahre Wassertaufe ist (Mk 16,16). Ebenfalls dürfte das Wort
Gottes die Neugeburt aus dem Geist bewirken. Denn aus dem Wort Gottes kommt die Predigt und aus der Predigt kommt
der Glaube an Jesus Christus (Röm 10,17). Und durch den Glauben an Jesus Christus empfängt der Mensch den heiligen
Geist (Gal 3,2 / Gal 3,14). Auf Jesus Christus weist das geschriebene Wort Gottes hin (Joh 5,39), welches die Bibel ist, und
Jesus Christus ist das fleischgewordene Wort Gottes, weil Christus das Wort Gottes ist (Joh 1,1-14). Somit ist es ist der Glaube
an Jesus Christus (Joh 6,47), der eine Neugeburt aus Wasser und Geist bewirkt, damit der Mensch in das Reich Gottes
eingehen kann (Joh 3,5) und gerettet wird (Röm 10,9-15). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). Amen.
Jetzt bist Du gefragt: „Möchtest Du dich mit Gott (YHWH) versöhnen (2Kor 5,18-21) lassen,
damit Du im Reich Gottes mit Gott (YHWH) in Gemeinschaft sein kannst?“
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Möchtest Du dich mit Gott (YHWH) versöhnen lassen,
auf dass Du gerettet wirst?
Ist Dir aufgefallen, dass Du Fehler machst (1Kö 8,46)?
Ist Dir aufgefallen, dass Du nicht immer die Wahrheit sagst (Ps 5,10)?
Ist Dir aufgefallen, dass Du lügst (Ps 5,10)?
Ist Dir aufgefallen, dass Du dich nicht immer für deine Nächsten freust, wenn ihnen Gutes widerfährt (Röm 1,29)?
Ist Dir aufgefallen, dass Du immer wieder schlechte Gedanken hast (Röm 1,30)?
Ist Dir aufgefallen, dass Du zu Neid, Hass, Zwietracht oder Rache neigst (Gal 5,19-21)?
Ist Dir bewusst, dass Dich deine schlechten Gedanken zu einem hoffnungslosen Fall machen (1Kö 8,46)?
Ist Dir bewusst, dass Du dass gute willst, aber das böse vollbringst (Röm 7,17-23)?
Ist Dir bewusst, dass Dich deine Werke nicht retten können (Gal 2,16)?
Ist Dir bewusst, dass Deine Pläne und Vorstellungen nichtiger Unrat sind (Apg 20,24), aus dem das Böse hervorbricht (Jak 1,15)?
Ist Dir bewusst, dass Du nicht heilig, nicht gerecht und nicht sündlos bist (Röm 3,10-12)?
Hast Du erkannt, dass Du ein Sünder bist, der den Tod verdient hat (Röm 6,23)?
Hast Du erkannt, dass Dich deine Sünden von Gott (YHWH) trennen (Jes 59,2)?
Hast Du erkannt, dass Du in das Gericht Gottes kommst, wenn Du nicht von deinem Irrweg umkehrst (Offb 20,11-15)?
Hast Du erkannt, dass Du einen Erlöser brauchst, der für deine Fehltritte bereits gezahlt hat (1Petr 1,18-19)?
Hast Du erkannt, dass Du Jesus Christus brauchst (Joh 14,6)?
Willst Du dich von Jesus Christus retten lassen und dem Gericht Gottes entgehen (Joh 3,17-19)?
Willst Du ein Kind Gottes werden (Joh 1,11-13)?
Willst Du in das Reich Gottes eingehen (Joh 3,3-6), den Engeln Gottes gleich sein (Mt 22,30)?
Willst Du einen neuen Leib erhalten (2Kor 5,1-4) und den neuen Himmel und die neue Erde sehen (Offb 21,1-4)?
Willst Du ein friedliches Umfeld, ohne Bösartigkeiten und Gewalttaten (Jes 65,17-25)?
Willst Du ein ewiges Leben (Joh 10,28)?
Willst Du ein Leben ohne Tod, ohne Trauer, ohne Klagegeschrei und ohne Schmerzen (Offb 21,1-4)?
Willst Du, das Gott (YHWH) deinen Kummer tilgt und deine Tränen abwischt (Offb 21,4)?
Dann mach den ersten Schritt und bete, denn das Reich Gottes ist nah (Mk 1,15):
Herr Jesus Christus,
im Glauben komme ich jetzt zu Dir. Ich danke Dir, dass Du mich kennst und liebst.
Danke, dass Du mir ewiges Leben schenken möchtest. Ich glaube, dass Du auch für meine Schuld am Kreuz
gestorben bist und dass Du auferstanden bist und lebst. Bisher habe ich mein Leben selbst bestimmt. Ich habe
gegen dich und gegen Menschen gesündigt. Bitte vergib mir alle meine Schuld. Ich gebe Dir mein Leben mit
Leib, Seele und Geist, meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft. Ich will Dir gehören.
Komm Du in mein Leben und schenke mir den Heiligen Geist. Mach mich zu einem Kind Gottes. Übernimm Du
die Herrschaft in meinem Leben. Führe und verändere mich so, wie Du mich haben willst.
Ich danke Dir, mein Herr und mein Gott. Amen
Wenn Du dieses Gebet gesprochen hast, dann hast Du den ersten Schritt zu deiner Errettung getan. Lass dich im nächsten
Schritt taufen. Dazu bist Du herzlichst in die Gemeinschaft eingeladen. Lerne zum Beispiel die Gemeinschaft beim
gemütlichen Abendbrot, beim munteren Gemeinschaftsessen, beim lehrreichen Bibelgesprächskreis oder beim erbaulichen
Gottesdienst kennen. Melde dich dafür einfach bei mir (dem Verfasser). Ich freue mich darauf, deine Bekanntschaft zu
machen.
1. Hol Dir deine Bibel kostenlos: ewige-bildung.de/bibel
2. Komm in die Gemeinschaft: ewige-bildung.de/einladung
3. Lass dich taufen: ewige-bildung.de/taufe
Seite 96 — ewige-bildung.de
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Dartin Luthers
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für ewige Bildung
EWIGE-BILDUNG.DE
Dr. Martin Luther: Von der Freiheit
eines Christenmenschen.
Das absolute Grundwerk, für jeden
Christenmenschen. Dieses Werk ist die
bedeutendste Auslegung, auf welcher
der evangelische Christenglaube basiert.
Download-Link:
ewige-bildung.de/freiheit
Martin Cnthers
teformntorifhe
Hauptinriften
— 1888 —
@FE Informationsdienst gms
für ewige Bildung
EWIGE-BILDUNG.DE
Dr. Martin Luther: Von des
christlichen Standes Besserung.
Luthers Empfehlungen zur Besserung
der gesamten Christenheit. Dieses Werk
enthält wegweisende Christenlehren, zur
Bildung des richtigen Christenglaubens.
Download-Link:
ewige-bildung.de/lucb
Dr. Martin Luther:
Der kleine Katechismus.
Dieses bedeutende Werk erklärt in
kurzen Abhandlungen, was den
Christenglauben auszeichnet.
Download-Link:
ewige-bildung.de/klein
Bohann Ehriftoph Slumhardt
Keonfheitsgefehichte
der Gottliebin Dittus
ce
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für ewige Bildung
EWIGE-BILDUNG.DE
Krankheitsgeschichte der
Gottliebin Dittus.
Der Kampf von Pfarrer Blumhardts
gegen finstere Mächte.
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ewige-bildung.de/krank
! Dr. Hermann Menge M
& Wie ich zur r
; Übersetzung der 5
; Heiligen Schrift ;
gefommen bin
Übersetzung der Bibel.
Gymnasialdirektor Dr. Hermann Menge
berichtet, wie er zur Übersetzung der
Bibel kam.
A) Download-Link:
ewige-bildung.de/meng-bio
Nimm und lies!
Winte fürs
Bibellejen
von Prälat D. Groß
FEB een 9)
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Nimm und lies!
Über die Unterschiede in den Büchern
der Bibel und das richtige vorgehen
beim Bibellesen.
Download-Link:
ewige-bildung.de/lies
GFEBi =.
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Gott schütze dich XXI.
Besondere Geschichten für Kinder, über
Gott und die Welt, mit hohen geistigen
Nährwert.
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ewige-bildung.de/gsd22
DAS ERBE VON
Das Erbe von Kanaan.
Kanaans Nachfahren sind verflucht und
ein bedeutender Prägestempel der heutigen
Gesellschaft. In dieser Ausarbeitung wird
der Einfluss von Kanaans Nachfahren
auf die heutige Zeit thematisiert.
Download-Link: ewige-bildung.de/k
1. Mose / Genesis:
Menge-Übersetzung von 1928.
Der Erschaffungs-Bericht von allem,
was ist. Auch zeigt dieser Bericht auf,
warum die Erde voll von Bösartigkeiten
U und Gewalttaten ist.
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ewige-bildung.de/meng-gen/
(i] FEB fe)
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2. Mose / Exodus:
| Textbibel von 1911.
Dieser Bericht zeigt auf, wie die zehn
Gebote von Gott (YHWH) zu den
| Menschen kamen.
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ewige-bildung.de/txt-ex/
Eine Kontordante Wiedergabe
Die Heilige Schrift
Neues Teftament
1939
Matthäus-Evangelium:
Konkordante Übersetzung von 1939.
Die Heilsbotschaft nach Matthäus in
getreuer Wiedergabe der Worte.
Download-Link:
ewige-bildung.de/kon-mt
Dr. Martin ‚Kutber 1880 1880
heilige
BFEBTemUn ”
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Markus-Evangelium:
Lutherübersetzung von 1880.
Bedeutsame Übersetzung von dem
Evangelium nach Markus von
Dr. Luther.
Download-Link:
ewige-bildung.de/lut-mk
Lukas-Evangelium:
Menge-Übersetzung von 1928.
Die Heilsbotschaft nach Lukas in der
Menge-Übersetzung.
Download-Link:
ewige-bildung.de/meng-Ik
Johannes-Evangelium:
Menge-Übersetzung von 1936.
| „Im Anfang war das Wort, und das Wort
war bei Gott, und Gott war das Wort. [...]“
Download-Link:
ewige-bildung.de/meng-joh
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Apostelgeschichte:
Textbibel von 1906.
Was passierte, nachdem Jesus gekreuzigt
und wiederauferstanden war?
| Download-Link:
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Weisheit Salomos:
Menge-Übersetzung von 1930.
| „Gewinnt die Gerechtigkeit lieb, ihr
Herrscher auf Erden! [...]“
Download-Link:
ewige-bildung.de/meng-weis
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Da sagte Jesus von neuem zu ihnen:
„Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür für die Schafe!
Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben
nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür: Wenn jemand durch mich eingeht, wird er gerettet werden,
wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und
Unheil anzurichten; ich aber bin gekommen, damit die Schafe Leben haben und Überfluss haben.
Ich bin der gute Hirt! Der gute Hirt gibt sein Leben für die Schafe hin.
Der Mietling (aber), der kein Hirt ist und dem die Schafe nicht zu eigen gehören,
sieht den Wolf kommen, verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf fällt sie an und zerstreut sie:
er ist ja nur ein Mietling, und ihm ist an den Schafen nichts gelegen. Ich bin der gute Hirt und kenne
die Meinen, und die Meinen kennen mich, ebenso wie der Vater mich kennt und ich den
Vater kenne; und ich gebe mein Leben für die Schafe hin.“
Quelle: Johannes 10,7-15 (MENG)
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Auflage: Digital | Impressum: Fabian T. Schechner, Lindenberger Weg 83, 13125 Berlin (vonschechner.de)